| UVP | 9.499 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 7.819 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- 25% mehr Power als die Vorgängerin
- gutes Getriebe, kaum Lastwechsel
- Kardan
- Genüssliches Fahren mit einem charakterstarken Motorrad
- unpassendes LCD-Cockpit
- Seitenständer mit merkwürdiger Ausklapp-Rückmeldung
- einfache Ausstattung
- Fahrwerk
- Sound
- zugängliches Motorrad
- einfach zu fahren
- viel Fahrspaß
- gute Navi-Lösung
- etwas klobige Spiegel
- Sozius-Sitzkomfort 1b
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 218 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.060 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2-Zylinder-Viertakt längs | |
| Hubraum | 853 | ccm |
| Hub | 77 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | Luft-Ölkühlung | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 67 PS bei 6.900 U/Min | |
| Drehmoment | 79 NM bei 4.400 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 429 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Hydraulische Teleskopgabel (Federweg 137)mm | |
| Federung hinten | Zwei hydraulische Federbeine (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 - 18 | |
| Reifen hinten | 150/70 - 17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel, Ø 41 mm (Federweg 108)mm | |
| Federung hinten | Monostoßdämpfer, Federbasis 9-fach einstellbar (Federweg 119)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge mit ProLink-Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo, schwimmend gelagerte Bremsscheibe, 4-KolbenBremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Gut gemacht, Moto Guzzi! Die neue V7 wurde an den richtigen Stellen angefasst. Mehr Power und mehr Stabilität machen aus der V8 850 die bessere Guzzi. Trotzdem hat sie ihren Charakter behalten, was die potentielle Zielgruppe erfreuen dürfte.Über das Design kann man streiten, wie gesagt gefällt uns die Special besser, aber auch die Stone macht optisch schon was her. Sie ist sofort als Guzzi zu erkennen und wir würden uns nicht für die schwarze Version entscheiden, sondern für die in Blau - die schwarze macht uns optisch zu sehr auf "evil" - und das ist sie einfach nicht.
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Zweirad-Technik Schielmann in Bokel.
Fazit
Die Honda CB 500 Hornet hat durch die Updates ein wenig von ihrem "Brot und Butter Bike" Image ablegen können. Sie ist für unseren Geschmack schick designt, nicht zu übertrieben auf dicke Hose, aber auch nicht zu langweilig. Motor, Fahrwerk und Bremsen sind (wie fast immer bei Honda) gut und daher lässt sich die 500er Hornet auch sehr einfach fahren. Bei dieser Maschine passt einfach alles zusammen, sie ist sehr harmonisch abgestimmt und bietet alleine schon deshalb jede Menge Fahrspaß.Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Hornet zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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Moto Guzzi V7 Stone vs Honda CB 500 Hornet: Vergleich für Alltag, Landstraße und den richtigen Charakter
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick unterschiedlicher kaum sein könnten, wird die Entscheidung oft besonders spannend. Die Moto Guzzi V7 Stone steht für klassischen Retro-Charme, eine eigenständige Motorseele und ein entspanntes Fahrgefühl. Die Honda CB 500 Hornet dagegen wirkt moderner, agiler und klar auf Alltagstauglichkeit sowie dynamisches Fahren ausgelegt. In diesem Vergleich schauen wir darauf, wie sich die beiden Modelle im Zusammenspiel aus Motorcharakter, Fahrwerk, Handling und Praxisnutzen unterscheiden – und wo jeweils die Stärken liegen.
Erster Eindruck: Retro-Vibe vs. modernes Naked-Design
Die V7 Stone bringt eine klare Retro-Identität mit: Rundliche Formen, ein stimmiges Gesamtbild und das Gefühl, dass man nicht nur fährt, sondern auch „mit dem Motorrad unterwegs ist“. Das wirkt besonders dann überzeugend, wenn das Motorrad auch optisch Teil des Lebensgefühls sein soll.
Die CB 500 Hornet spielt dagegen die Naked-Bike-Karte: aufgeräumt, funktional und mit einem Look, der nach Alltag und Fahrspaß aussieht. Wer ein Motorrad sucht, das sich schnell in den Alltag einfügt und dabei sportlich genug bleibt, findet hier einen sehr direkten Ansatz.
Motor & Fahrgefühl: Charakter entscheidet
Wie sich die Motoren im Alltag anfühlen
Bei der Moto Guzzi V7 Stone steht der Charakter im Vordergrund. Der Motor vermittelt ein ruhigeres, „mechanisches“ Fahrgefühl, das eher zum gleichmäßigen Gleiten und zum genussvollen Beschleunigen einlädt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn die Fahrt nicht nur aus Tempo besteht, sondern aus dem Erleben des Antriebs.
Die Honda CB 500 Hornet wirkt im Vergleich spürbar „näher am Gas“. Das Fahrgefühl ist direkter, die Reaktion auf Drehbewegungen und Gasbefehle wirkt agiler. Dadurch entsteht das Gefühl, dass man das Motorrad leichter in verschiedene Situationen „einsteuern“ kann – etwa beim zügigen Anfahren, beim Überholen oder beim dynamischen Fahren auf der Landstraße.
Stärken und Schwächen im Vergleich
Stärken der V7 Stone: Der eigenständige Motorcharakter und das entspannte Tempo-Management sorgen für ein besonders stimmiges Fahrerlebnis. Wer gern gleichmäßig fährt und den Klang sowie die Art der Beschleunigung mag, wird hier schnell zufrieden sein.
Schwächen der V7 Stone: Wer maximale Agilität und ein sehr sportliches Ansprechverhalten erwartet, könnte sich eher an die Guzzi-Philosophie gewöhnen müssen. Das Motorrad ist nicht „falsch“, aber es priorisiert Genuss statt Reaktionsdrang.
Stärken der CB 500 Hornet: Die Honda spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo man häufig beschleunigt, die Linie hält und das Motorrad aktiv bewegt. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die gern zügig unterwegs sind und das Handling als Werkzeug nutzen.
Schwächen der CB 500 Hornet: Der Fokus liegt stärker auf Effizienz und Dynamik. Wer bewusst Retro-Feeling und eine „ruhigere“ Art des Fahrens sucht, findet bei der Honda zwar Spaß, aber weniger dieses besondere Guzzi-Gefühl.
Fahrwerk & Handling: Wie leicht lässt sich das Motorrad bewegen?
Stabilität vs. Agilität
Die Moto Guzzi V7 Stone vermittelt typischerweise ein souveränes, ruhiges Fahrverhalten. Das Motorrad wirkt so, als würde es die Strecke eher „mitnehmen“, statt sie hektisch zu bearbeiten. Dadurch entsteht ein angenehmer Rhythmus – besonders auf längeren Strecken oder wenn die Geschwindigkeit nicht ständig hochgedreht wird.
Die Honda CB 500 Hornet ist im Handling spürbar lebendiger. Sie unterstützt dynamische Richtungswechsel und lässt sich im Alltag oft leichter „durchziehen“. Das ist ein Vorteil, wenn häufig Stadtverkehr, enge Kurven oder wechselnde Fahrbahnbedingungen vorkommen.
Bremsen und Fahrstabilität
Beide Motorräder sind für den Alltag ausgelegt, aber die Art der Rückmeldung kann unterschiedlich sein. Die V7 Stone wirkt dabei eher auf ein harmonisches Zusammenspiel aus Gefühl und Stabilität ausgelegt. Die CB 500 Hornet bietet im Vergleich oft eine deutlich sportlichere Anmutung, wenn es darum geht, das Motorrad zügig zu verzögern und wieder in die Linie zu bringen.
Wichtig ist: Für die Praxis zählt nicht nur die reine Bremsleistung, sondern auch, wie gut sich das Motorrad unter Last und in Kurven kontrollieren lässt. Hier zeigt sich häufig, dass die Honda stärker auf „aktive“ Fahrweise reagiert, während die Guzzi eher auf „ruhige“ Kontrolle setzt.
Komfort & Alltag: Welche passt besser in den Alltag?
Stadtverkehr
Im Stadtverkehr spielt die Honda CB 500 Hornet ihre Stärken aus: Das Motorrad wirkt handlicher, die Bedienung ist unkompliziert und das Fahrgefühl unterstützt häufiges Anfahren, Rangieren und zügiges Durchkommen. Wer viel in der Stadt unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das schnell „funktioniert“, findet in der Honda einen sehr passenden Begleiter.
Die Moto Guzzi V7 Stone ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie bringt mehr „Genussfaktor“ in die Routine. Wer im Verkehr nicht nur schnell durchkommen will, sondern das Fahren als Erlebnis betrachtet, wird die Guzzi eher als entspannenden Kontrast empfinden.
Landstraße & längere Strecken
Auf der Landstraße zeigt sich ein typischer Unterschied: Die V7 Stone lädt zu gleichmäßigem Fahren ein. Das Motorrad wirkt dann besonders stimmig, wenn die Fahrt nicht ständig „auf Kante“ gefahren wird, sondern wenn man Kurven flüssig aneinanderreiht.
Die CB 500 Hornet eignet sich dagegen sehr gut für Fahrer, die gern variieren: mal gemütlich, mal zügiger, mal mit mehr Schräglage. Durch das agile Handling und das direkte Ansprechverhalten entsteht schnell das Gefühl, dass man die Strecke aktiv gestalten kann.
Technik & Ausstattung: Praxisnutzen im Blick
Bei der Ausstattung geht es weniger um „besser oder schlechter“, sondern um den Fokus. Die Honda CB 500 Hornet wirkt häufig wie ein Motorrad, das auf moderne Bedienbarkeit und Alltagstauglichkeit optimiert ist. Das zeigt sich in der Art, wie sich das Motorrad im täglichen Gebrauch „leicht“ anfühlt.
Die Moto Guzzi V7 Stone ist stärker auf den Charakter und die stimmige Gesamtwirkung ausgerichtet. Das kann bedeuten, dass sie sich weniger wie ein reines „Werkzeug“ anfühlt, sondern mehr wie ein Motorrad, das man gern fährt, weil es sich besonders anfühlt.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Honda CB 500 Hornet: die richtige Wahl für dynamische Alltagsfahrer
Die Honda CB 500 Hornet ist besonders passend für alle, die ein Motorrad suchen, das im Alltag schnell verfügbar ist, sich leicht bewegt und auf dynamische Fahrweise gut reagiert. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, gern zügig fährt und ein agiles Handling schätzt, bekommt hier ein Motorrad, das sich wie selbstverständlich in den Alltag einfügt.
Moto Guzzi V7 Stone: die richtige Wahl für Retro-Fans und Genießer
Die Moto Guzzi V7 Stone richtet sich an Fahrer, die nicht nur von A nach B wollen, sondern die Fahrt selbst genießen. Wer Retro-Design, einen eigenständigen Motorcharakter und ein ruhigeres, stimmiges Fahrgefühl sucht, findet in der Guzzi eine sehr überzeugende Option. Besonders dann, wenn längere Strecken oder Landstraßenfahrten im Vordergrund stehen und man das Motorrad bewusst „leben“ lässt.
Stärken & Schwächen im Gesamtbild
Im direkten Vergleich lässt sich das Bild klar zusammenfassen: Die Honda CB 500 Hornet punktet vor allem mit Agilität, direktem Ansprechverhalten und einem sehr unkomplizierten Alltagseindruck. Ihre Schwäche liegt weniger in der Technik, sondern eher darin, dass sie den Retro-Charakter nicht in den Vordergrund stellt.
Die Moto Guzzi V7 Stone überzeugt durch ihren eigenständigen Stil, das harmonische Fahrgefühl und die Art, wie sie Beschleunigung und Tempo interpretiert. Ihre Schwäche zeigt sich vor allem dann, wenn maximale Dynamik und „sportliche Direktheit“ im Vordergrund stehen.
Fazit:
Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag leicht zu bewegen ist, schnell auf Gasbefehle reagiert und sich dynamisch fahren lässt, trifft mit der Honda CB 500 Hornet eine sehr gute Wahl. Sie passt besonders zu Fahrern, die häufig Stadtverkehr haben, gern variieren und ein agiles Handling schätzen.
Wer dagegen Wert auf Charakter legt, Retro-Optik mag und ein ruhigeres, stimmiges Fahrgefühl sucht, wird mit der Moto Guzzi V7 Stone glücklicher. Sie eignet sich besonders für entspannte Landstraßenfahrten, für längere Touren im eigenen Rhythmus und für alle, die das Motorrad nicht nur fahren, sondern erleben möchten.
Kurz gesagt: Hornet für dynamischen Alltag und sportliche Agilität, V7 Stone für Retro-Genuss, eigenständigen Motorcharakter und harmonisches Fahren.