UVP 23.000 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP 6.699 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
208 PS bei lediglich 186 kg Gewicht - noch Fragen?
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Gut ausgestattetes Adventure-Bike für 6.999 Euro
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Pro und Kontra

Pro:
  • Sound direkt aus der Hölle
  • Leistung satt
  • Optik zum Niederknien
  • schöne Details
  • Spitzenfahrwerk, spielerisches Fahrverhalten
  • Technik 'volle Hütte' mit wirklich allem, was es derzeit so gibt
  • Handy-Connectivity mit App und Navi
Kontra:
  • Getriebe etwas hakelig
  • an manchen Stellen etwas lieblos
  • Bremsweg länger als nötig, vermutlich wegen Abhebe-Control
Pro:
  • einstellbares Fahrwerk von Kayaba
  • ausgewogenes Fahrverhalten
  • Mischbereifung von Metzeler auch für leichtes Gelände geeignet
  • schöner Twin-Sound
  • gute Serien-Ausstattung
  • günstiges Kofferset mit Top-Case erhältlich
  • fantastisches Preis/Leistungs-Verhältnis!
Kontra:
  • geringe Zuladung
  • keine automatische Blinker-Rückstellung
  • kein Tempomat
  • Scheibe nur im Stand verstellbar

Abmessungen & Gewicht

Gewicht186kg
Radstand1.415mm
Länge2.080mm
Radstand1.415mm
Sitzhöhe: 845 mm
Gewicht222kg
Radstand1.465mm
Länge2.230mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.395mm

Motor

Motor-Bauart4-Zylinder Reihe, Viertakt
Hubraum998ccm
Hub51mm
Bohrung79mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihentwin
Hubraum581ccm
Hub64mm
Bohrung76mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung208 PS bei 13.000 U/Min
Drehmoment116 NM bei 11.000 U/Min
Höchstgeschw.300km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch7l pro 100km
Reichweite239km
Leistung64 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment57 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.180km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite463km

Fahrwerk

Federung vorneMarzocchi USD (Federweg 120)mm
Federung hintenSachs Zentralfederbein (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 - ZR 17 M/C (58 W)
Reifen hinten200/55 - ZR 17 M/C (78 W)
RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorneKayaba 41mm Up-Side-Down Gabel, voll einstellbar (Federweg 174)mm
Federung hintenZentralfederbein, Federvorspannung verstellbar (Federweg 181)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne110/80-19
Reifen hinten150/70-17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo 4-Kolben Festsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe Brembo Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm)
Bremsen vorne2 Wave Bremsscheiben ø 298 mm mit ABS ( Ø 298 mm)
Bremsen hinten1 Wave Bremsscheibe ø 240 mm mit ABS ( Ø 240 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Mann, Mann, Mann, was für ein Motorrad. Die MV Agusta Brutale 1000 RS ist ein herrlich eigenständiges Bike mit Ecken und Kanten. Typisch italienisch steht bei ihr Style und die Fahrerei im Vordergrund. Da sieht man über die eine oder andere Eigenart hinweg und freut sich, dass man kein Einheitsbrei fährt, sondern italienische Motorradbaukunst vom Allerfeinsten. Kunstvoll ist vor allem die Optik, an der wir uns einfach nicht sattsehen konnten.
 
Schade, dass wir die Leihmaschine nach einem halben Tag Heizerei auf den Landstraßen von Schleswig-Holstein und einer kurzen Autobahn-Etappe wieder bei Bergmann & Söhne in Hamburg am Nedderfeld  abgeben mussten. Trotzdem sind wir dankbar für diese Erfahrung und können allen potentiell kaufwilligen nur zu einem Besuch bei B&S raten. Selbst wenn man nicht fahren will, lohnt sich ein Blick in den 1. Stock: Hier stehen sie, die Schätzchen aus Varese. Auch eine RR und die noch schönere Superveloce in mehreren Farben. Ich glaube, ich fahre da morgen nochmal hin...

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 25.500€
  • Verfügbarkeit: seit 2021
  • Farben: rot, grau

Fazit

Stark, was Voge mit der DS 625 X für nicht einmal 7.000 Euro (brutto inkl. Überführung) auf die Beine stellt. Dieses Adventure-Bike ist qualitativ hochwertig gemacht und bietet viel gute Hardware: Z.B. ein einstellbares Fahrwerk von Kayaba, Nissin Bremsen und Metzeler Reifen - um nur ein paar Dinge zu nennen. Die Ausstattung ist also gut und auch an ein sehr ansehnliches Top-Loader Kofferset inkl. Top-Case für nur 1.299 Euro hat Voge gedacht.

Wer befürchtet, hier vor irgendeinem Billo-Bike aus China zu stehen, den können wir beruhigen: Die Voge DS 625 X ist wirklich gut gemacht und bietet viele erfreuliche Details, die es bei der Konkurrenz oft nur gegen Aufpreis gibt. Beispiele gefällig? Motorschutzbügel, Alu-Motorschutz, Nebel-Zusatzscheinwerfer, Reifendruck-Kontrolle, Lauflicht-Blinker, Hauptständer, Handprotektoren, beleuchtete Schalter ... alles in Serie an Bord - für nicht mal 7.000 Euro. Unbedingt Probefahren!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 6.999 €
  • Verfügbarkeit: ab 05/2025
  • Farben: Desert Yellow, Black

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MV Agusta Brutale 1000 RS vs. Voge DS 625 X – Vergleich, Stärken und Schwächen

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Naked“ aussehen, heißt das noch lange nicht, dass sie sich auch gleich anfühlen. Die MV Agusta Brutale 1000 RS steht für kompromisslose Performance und ein sportlich geprägtes Gesamtpaket, während die Voge DS 625 X eher den Fokus auf Alltag, Agilität und ein stimmiges Preis-Leistungs-Verhältnis legt. Genau hier setzt dieser Vergleich an: nicht nur auf dem Papier, sondern in der Art, wie sich die Unterschiede im Alltag bemerkbar machen.

Grundidee: Zwei Philosophien, ein Ziel – Fahrspaß

Die Brutale 1000 RS ist ein Motorrad, das sich wie ein Statement anfühlt: kräftiger Motor, sportliche Abstimmung und ein Auftritt, der sofort klar macht, dass es ernst wird. Die DS 625 X dagegen wirkt wie ein pragmatisches Werkzeug für viele Situationen: Stadt, Feierabendrunde, gelegentliche Ausflüge – und dabei genug Charakter, um nicht langweilig zu werden.

Motor und Fahrgefühl: Charakter vs. Allround-Talent

MV Agusta Brutale 1000 RS: Durchzug und Tempo im Fokus

Bei der Brutale 1000 RS liegt der Schwerpunkt auf dem sportlichen Gesamtgefühl. Der Motor liefert spürbaren Vortrieb und zieht so, dass man in Kurven früh ans Gas möchte. Das macht das Motorrad besonders attraktiv, wenn häufig zügig gefahren wird oder wenn Überholmanöver und Autobahnabschnitte einfach „mitlaufen“ sollen. Die Abstimmung wirkt darauf ausgelegt, dass Leistung nicht nur vorhanden ist, sondern auch nutzbar bleibt.

Voge DS 625 X: Lebendig, leicht zu handeln

Die Voge DS 625 X spielt ihre Stärken eher in der Beweglichkeit aus. Der Motorcharakter ist so ausgelegt, dass er im Alltag angenehm zu dosieren ist. Gerade wenn häufig im Stadtverkehr gefahren wird oder wenn die Strecke nicht immer „sportlich“ geplant ist, wirkt das Motorrad unkompliziert. Die DS 625 X ist damit oft die bessere Wahl, wenn das Motorrad nicht nur für die eine Lieblingsrunde gedacht ist, sondern für viele Tage im Jahr.

Fahrwerk und Handling: Sportlich präzise vs. agil und zugänglich

Brutale 1000 RS: Stabilität bei Tempo

Die Brutale 1000 RS vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, besonders wenn es schneller wird. Das Fahrwerk unterstützt eine sportliche Linie und bleibt auch bei zügigem Fahren berechenbar. In schnellen Kurven oder auf welligen Strecken zeigt sich, dass die Abstimmung auf Dynamik ausgelegt ist. Wer gern „arbeitet“ – also bremst, lenkt, beschleunigt – bekommt hier ein Motorrad, das mitmacht.

DS 625 X: Agilität für Alltag und Kurven

Die Voge DS 625 X ist spürbar leichter im Handling. Das macht sie besonders interessant für enge Straßen, Kreisverkehre und Strecken, auf denen man ständig die Linie anpassen muss. Das Motorrad wirkt zugänglich: Man kann entspannt fahren und trotzdem zügig um die Ecke kommen. Für viele Fahrer ist genau diese Mischung aus Komfort und Agilität der Hauptgrund, warum die DS 625 X im Alltag überzeugt.

Bremsen: Kraft und Dosierbarkeit im Vergleich

Beide Motorräder sind auf sicheres Bremsen ausgelegt, aber der Schwerpunkt ist unterschiedlich. Die Brutale 1000 RS ist eher auf sportliche Verzögerung und hohe Ansprüche ausgelegt. Das zeigt sich vor allem dann, wenn aus höheren Geschwindigkeiten zügig verzögert werden muss. Die DS 625 X bremst ebenfalls zuverlässig, wirkt aber im Gesamtkonzept stärker auf Alltagstauglichkeit und kontrolliertes Fahren abgestimmt. Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist, profitiert von einer Dosierbarkeit, die sich intuitiv anfühlt.

Ausstattung und Technik: Fokus auf Performance vs. praktische Features

MV Agusta Brutale 1000 RS: Technik für sportliche Ansprüche

Bei der Brutale 1000 RS ist die Ausstattung klar auf sportliches Fahren ausgerichtet. Das Motorrad wirkt wie ein Paket aus Fahrdynamik und Performance-Orientierung. Gerade wenn man gern mit der Maschine „spielt“ – also Fahrmodi, Gasannahme und Fahrgefühl bewusst nutzt – kommt die Brutale besonders gut zur Geltung.

Voge DS 625 X: Sinnvolle Ausstattung für den Alltag

Die DS 625 X setzt stärker auf das, was im Alltag wirklich zählt. Die Bedienung wirkt unkompliziert, und die Ausstattung unterstützt das entspannte Fahren. Das ist ein Vorteil, wenn das Motorrad nicht nur am Wochenende bewegt wird, sondern auch unter der Woche. Wer Wert auf ein stimmiges Gesamtpaket legt, findet hier häufig genau das: genug Technik, ohne dass es sich nach „Overkill“ anfühlt.

Komfort und Sitzposition: Sportlich eng vs. alltagstauglich entspannt

Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie den Unterschied zwischen „macht Spaß“ und „macht auf Dauer Freude“ ausmacht. Die Brutale 1000 RS ist spürbar sportlicher ausgelegt. Das kann auf kurzen Strecken großartig sein, verlangt aber bei längeren Fahrten mehr Aufmerksamkeit für die eigene Haltung. Die DS 625 X wirkt dagegen entspannter und alltagstauglicher. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder längere Strecken ohne sportlichen Druck fährt, wird die zugänglichere Ergonomie oft als Vorteil sehen.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

MV Agusta Brutale 1000 RS – Stärken

  • Sportliches Gesamtpaket mit starkem Vortrieb und dynamischer Abstimmung
  • Hohe Präzision bei zügiger Fahrweise
  • Bremsen und Fahrwerk für ambitionierte Ansprüche
  • Charakter und Auftritt, die Lust auf Kurven machen

MV Agusta Brutale 1000 RS – Schwächen

  • Sportliche Ausrichtung kann auf langen Strecken mehr „Fahrerfokus“ verlangen
  • Anspruch an Fahrstil: Wer eher entspannt fährt, nutzt nicht immer das volle Potenzial

Voge DS 625 X – Stärken

  • Agiles Handling für Stadt und kurvige Strecken
  • Alltagstauglicher Charakter mit gut dosierbarem Fahrgefühl
  • Praktische Ausstattung ohne unnötige Komplexität
  • Viel Motorrad fürs Geld im Sinne eines stimmigen Gesamtpakets

Voge DS 625 X – Schwächen

  • Sportliche Ambitionen reichen nicht ganz an die Brutale heran, wenn es wirklich schnell wird
  • Für reine Performance-Fahrer kann der Fokus stärker auf „Allround“ als auf „Maximaldynamik“ liegen

Für wen passt welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie gefahren wird. Die Brutale 1000 RS ist besonders passend, wenn Tempo, sportliche Präzision und ein intensives Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Wer gern zügig unterwegs ist, Kurven dynamisch angeht und das Motorrad als sportliches Werkzeug versteht, wird hier sehr wahrscheinlich glücklich.

Die Voge DS 625 X ist dagegen ideal, wenn das Motorrad vielseitig genutzt werden soll: Stadt, Feierabend, Wochenendtouren und auch mal längere Strecken ohne sportlichen Druck. Wer ein leicht zu beherrschendes Motorrad sucht, das schnell Spaß macht und im Alltag unkompliziert bleibt, findet in der DS 625 X eine sehr passende Basis.

Fazit:

Die MV Agusta Brutale 1000 RS ist die bessere Wahl für Fahrer, die vor allem sportliche Dynamik suchen: kräftiger Vortrieb, präzises Fahrwerk und ein Setup, das bei zügiger Fahrweise besonders viel Freude macht. Sie lohnt sich besonders dann, wenn das Motorrad häufig aktiv bewegt wird und die eigene Fahrweise eher ambitioniert ist.

Die Voge DS 625 X passt am besten zu allen, die ein agiles, alltagstaugliches Naked Bike möchten: leicht zu handeln, angenehm zu dosieren und mit einem Gesamtpaket, das sich für viele Situationen eignet – vom Stadtverkehr bis zur entspannten Tour. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur am Wochenende glänzt, sondern regelmäßig genutzt wird, trifft mit der DS 625 X meist die rundere Wahl.

Kurz gesagt: Brutale für Performance-Fahrer, DS 625 X für vielseitige Alltagsnutzer.

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