UVP 23.000 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP 8.770 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
208 PS bei lediglich 186 kg Gewicht - noch Fragen?
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Voll ausgestattete Reise-Enduro mit Triple-Motor für nur 8.770 Euro !
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Pro und Kontra

Pro:
  • Sound direkt aus der Hölle
  • Leistung satt
  • Optik zum Niederknien
  • schöne Details
  • Spitzenfahrwerk, spielerisches Fahrverhalten
  • Technik 'volle Hütte' mit wirklich allem, was es derzeit so gibt
  • Handy-Connectivity mit App und Navi
Kontra:
  • Getriebe etwas hakelig
  • an manchen Stellen etwas lieblos
  • Bremsweg länger als nötig, vermutlich wegen Abhebe-Control
Pro:
  • üppige Serienausstattung
  • wunderbarer Dreizylinder ohne Hubzapfenversatz
  • eigenständiger, wunderbarer Triple-Sound
  • schönes TFT-Display mit vier schicken Anzeigearten
  • viele sinnvolle Details
  • PREIS !!!
Kontra:
  • komplizierte Connectivity-Ersteinrichtung
  • Quickshifter ohne Blipper
  • Lastwechsel-Reaktionen im Sport-Modus in niedrigen Gängen
  • Bremse vorne braucht viel Handkraft
  • Service alle 5.000 km

Abmessungen & Gewicht

Gewicht186kg
Radstand1.415mm
Länge2.080mm
Radstand1.415mm
Sitzhöhe: 845 mm
Gewicht236kg
Radstand1.565mm
Länge2.355mm
Radstand1.565mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.618mm

Motor

Motor-Bauart4-Zylinder Reihe, Viertakt
Hubraum998ccm
Hub51mm
Bohrung79mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartDrei-Zylinder Reihe, 4-Ventil DOHC
Hubraum699ccm
Hub61mm
Bohrung70mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung208 PS bei 13.000 U/Min
Drehmoment116 NM bei 11.000 U/Min
Höchstgeschw.300km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch7l pro 100km
Reichweite239km
Leistung95 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment75 NM bei 7.500 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt22Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite512km

Fahrwerk

Federung vorneMarzocchi USD (Federweg 120)mm
Federung hintenSachs Zentralfederbein (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 - ZR 17 M/C (58 W)
Reifen hinten200/55 - ZR 17 M/C (78 W)
RahmenbauartAluminium-Druckguss-Rahmen
Federung vorneUpside-down-Gabel von Marzocchi, voll einstellbar (Federweg 180)mm
Federung hintenZentralfederbein, voll einstellbar (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne90/90 R21
Reifen hinten150/70 R18

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo 4-Kolben Festsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe Brembo Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 265 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Mann, Mann, Mann, was für ein Motorrad. Die MV Agusta Brutale 1000 RS ist ein herrlich eigenständiges Bike mit Ecken und Kanten. Typisch italienisch steht bei ihr Style und die Fahrerei im Vordergrund. Da sieht man über die eine oder andere Eigenart hinweg und freut sich, dass man kein Einheitsbrei fährt, sondern italienische Motorradbaukunst vom Allerfeinsten. Kunstvoll ist vor allem die Optik, an der wir uns einfach nicht sattsehen konnten.
 
Schade, dass wir die Leihmaschine nach einem halben Tag Heizerei auf den Landstraßen von Schleswig-Holstein und einer kurzen Autobahn-Etappe wieder bei Bergmann & Söhne in Hamburg am Nedderfeld  abgeben mussten. Trotzdem sind wir dankbar für diese Erfahrung und können allen potentiell kaufwilligen nur zu einem Besuch bei B&S raten. Selbst wenn man nicht fahren will, lohnt sich ein Blick in den 1. Stock: Hier stehen sie, die Schätzchen aus Varese. Auch eine RR und die noch schönere Superveloce in mehreren Farben. Ich glaube, ich fahre da morgen nochmal hin...

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 25.500€
  • Verfügbarkeit: seit 2021
  • Farben: rot, grau

Fazit

Bei günstigen Motorrädern aus chinesischer Fertigung wird häufig gesagt: "Für diesen Preis echt gut!" Das würde der Zontes 703F Adventure aber nicht gerecht werden. Sie ist ein gutes Motorrad, und zwar auch unabhängig vom günstigen Preis. Sie kann viel, klingt gut, kommt mit vielen schönen Details und einer bemerkenswerten Serien-Ausstattung und fährt sich gut.
 
Der allerletzte Feinschliff fehlt vielleicht noch, z.B. bei der Gasannahme oder der Einrichtung der Navigationslösung, aber das ist wirklich Meckern auf höchstem Niveau. Die Maschine macht tatsächlich viel Spaß und sieht dazu auch noch richtig gut aus - finden wir zumindest. Eine Probefahrt wird dringend empfohlen!

 
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit - aber nicht nur dort, sondern auch in den B&S Filialen in Bremervörde, Hamburg-Rahlstedt und Kaiserslautern. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 8.770 €
  • Verfügbarkeit: seit 2025
  • Farben: Weiß-Rot, Schwarz

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MV Agusta Brutale 1000 RS vs Zontes 703 F: Vergleich für alle, die mehr als nur Daten sehen wollen

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick sehr unterschiedlich wirken, lohnt sich ein genauer Vergleich besonders. Die MV Agusta Brutale 1000 RS steht für kompromisslose Sportlichkeit, markantes Design und ein Fahrgefühl, das stark nach „Fahren“ statt „Ankommen“ klingt. Die Zontes 703 F wirkt dagegen wie ein moderner Allrounder mit klarer Linie: sportlich genug für flotte Ausfahrten, gleichzeitig aber so gedacht, dass der Alltag nicht zur Nebensache wird. Im direkten Vergleich zeigen sich Stärken und Schwächen dort, wo es wirklich zählt: beim Fahrverhalten, bei der Abstimmung von Fahrwerk und Bremsen, bei der Ergonomie und bei der Frage, wie viel Motorrad man für den eigenen Anspruch bekommt.

Erster Eindruck: Charakter statt nur Kategorie

Beide Modelle bewegen sich im Bereich sportlicher Naked-Bikes, aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die MV Agusta Brutale 1000 RS ist eher die Wahl für alle, die ein Motorrad suchen, das sich dynamisch anfühlt und bei jeder Beschleunigung den Fokus auf Performance legt. Die Zontes 703 F ist dagegen stärker auf ein ausgewogenes Gesamtpaket ausgerichtet: sportliche Optik und Fahrspaß, aber mit dem Anspruch, auch über längere Strecken oder im Stadtverkehr angenehm zu bleiben.

Design und „Bühnenpräsenz“

Die Brutale wirkt wie ein Statement: aggressive Linien, hochwertige Anmutung und ein Look, der Aufmerksamkeit erzeugt. Die 703 F ist ebenfalls modern und sportlich, aber weniger „Show“, mehr „funktionale Klarheit“. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder das Motorrad auch im Alltag nutzt, wird die weniger aufwendige, unkomplizierte Wirkung der Zontes oft als Vorteil empfinden.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung anfühlt

Im Vergleich der Motorcharaktere zeigt sich ein typischer Unterschied: Die MV Agusta Brutale 1000 RS spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn es um zügiges Beschleunigen, sportliche Zwischenspurts und ein dynamisches Ansprechverhalten geht. Die Zontes 703 F kann ebenfalls flott unterwegs sein, wirkt aber im Gesamteindruck oft „ruhiger“ und gleichmäßiger. Das ist nicht automatisch weniger sportlich – eher eine andere Art von Performance: weniger Attacke, mehr nutzbare Dynamik über verschiedene Geschwindigkeitsbereiche.

Leistungsentfaltung im Alltag

Bei der Brutale liegt der Fokus stärker auf dem Moment, in dem man das Gas aufreißt. Die Zontes punktet dagegen häufig mit einer gleichmäßigen Kraftentfaltung, die sich gut dosieren lässt. Das macht die 703 F besonders attraktiv, wenn Strecken mit wechselndem Tempo dazugehören – etwa Pendeln, Landstraße mit vielen Ortschaften oder Touren, bei denen man nicht ständig „auf Anschlag“ fahren will.

Fahrwerk und Handling: Wo die Unterschiede spürbar werden

Beim Fahrwerk trennt sich die Spreu vom Weizen: Die MV Agusta Brutale 1000 RS ist spürbar auf sportliches Kurvenfahren ausgelegt. Das Motorrad vermittelt ein direktes Feedback, unterstützt zügige Richtungswechsel und wirkt wie ein Werkzeug, das man gern „arbeitet“. Die Zontes 703 F ist ebenfalls agil, aber eher darauf abgestimmt, dass das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen stabil bleibt und sich nicht zu speziell anfühlt.

Kurvenrhythmus und Stabilität

In schnellen Kurven oder bei sportlicher Fahrweise zeigt die Brutale ihre Stärke: Sie lässt sich oft präzise einlenken und unterstützt einen dynamischen Rhythmus. Die Zontes kann das ebenfalls, aber mit einem etwas anderen Schwerpunkt. Wer häufig lange Strecken fährt oder auf Straßen unterwegs ist, die nicht immer perfekt sind, wird die etwas „entspanntere“ Abstimmung der 703 F als angenehmer wahrnehmen.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Bremsen sind im Vergleich entscheidend, weil sie direkt beeinflussen, wie sicher man sich fühlt. Die MV Agusta Brutale 1000 RS wirkt in der Bremsperformance auf sportliches Fahren ausgelegt: kräftiges Verzögern, gute Dosierbarkeit und ein Gefühl von Kontrolle. Die Zontes 703 F bietet ebenfalls solide Bremsen, die im Alltag und auf der Landstraße sehr gut funktionieren. Der Unterschied zeigt sich vor allem dann, wenn es um wiederholtes hartes Verzögern oder sehr sportliche Fahrmanöver geht: Die Brutale spielt hier ihre Performance-Ausrichtung stärker aus.

Ergonomie und Sitzposition: Für kurze Wege oder lange Touren

Die Sitzposition ist bei Naked-Bikes oft der Punkt, der über „macht Spaß“ oder „wird anstrengend“ entscheidet. Die MV Agusta Brutale 1000 RS ist tendenziell sportlicher positioniert und richtet sich damit stärker an Fahrer, die eine aktive Haltung mögen. Die Zontes 703 F wirkt im Vergleich oft alltagstauglicher: weniger „Kampfhaltung“, mehr Komfort für längere Fahrten oder für Tage, an denen die Tour nicht nur aus Kurven besteht.

Handhabung im Stadtverkehr

Im Stadtverkehr zählt neben der Sitzposition auch das Gefühl beim Rangieren und die Übersicht. Die Zontes wirkt hier häufig unkomplizierter im Alltag, während die Brutale eher dann glänzt, wenn die Straße wieder „offen“ wird. Wer viel in der Stadt unterwegs ist, wird die Zontes oft als entspannter erleben. Wer dagegen gern am Wochenende die Landstraße sucht, wird mit der Brutale mehr „Sport-Feeling“ mitnehmen.

Ausstattung und Technik: Was man wirklich merkt

Bei der Ausstattung geht es nicht nur um „mehr“ oder „weniger“, sondern darum, wie gut die Technik zum Fahrstil passt. Die MV Agusta Brutale 1000 RS wirkt wie ein Motorrad, das auf sportliche Ansprüche zugeschnitten ist und entsprechend ein Paket bietet, das man bei dynamischer Fahrweise zu schätzen weiß. Die Zontes 703 F setzt stärker auf ein stimmiges Gesamtbild: moderne Features, die den Alltag erleichtern, und eine Ausstattung, die nicht nur für die erste Ausfahrt überzeugt.

Bedienung und Alltagstauglichkeit

Gerade bei Naked-Bikes ist die Bedienbarkeit im Alltag wichtig. Die Zontes punktet häufig mit einer klaren, unkomplizierten Nutzung. Die Brutale kann ebenfalls überzeugen, wirkt aber stärker auf sportliche Nutzung getrimmt – wer gern „schnell“ fährt, wird das als Vorteil sehen. Wer dagegen häufig stop-and-go fährt oder lange im Sattel sitzt, wird die Zontes oft als entspannter empfinden.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

MV Agusta Brutale 1000 RS – Stärken

  • Sportlicher Charakter: dynamische Motorentfaltung und ein sehr direktes Fahrgefühl.
  • Kurvenfokus: Fahrwerk und Handling unterstützen zügige Fahrweise.
  • Bremsperformance: starkes Gefühl von Kontrolle bei sportlicher Verzögerung.
  • Premium-Anmutung: Design und Gesamtwirkung wirken hochwertig.

MV Agusta Brutale 1000 RS – Schwächen

  • Sportliche Sitzposition: kann bei längeren Alltagsetappen anstrengender wirken.
  • Anspruch an Fahrstil: die volle Stärke entfaltet sich besonders bei dynamischer Nutzung.

Zontes 703 F – Stärken

  • Allround-Charakter: gut für Stadt, Landstraße und längere Touren.
  • Ausgewogene Dynamik: Kraft lässt sich oft angenehm dosieren.
  • Komfort im Alltag: tendenziell entspannteres Gesamtgefühl.
  • Stimmiges Preis-Leistungs-Konzept: Ausstattung und Fahrspaß wirken zusammen passend.

Zontes 703 F – Schwächen

  • Sportspitzen: bei maximal sportlicher Fahrweise kann die Brutale klar die Nase vorn haben.
  • Fokus weniger „Performance-first“: wer nur auf Attacke aus ist, könnte die Zontes als weniger „scharf“ empfinden.

Für wen passt welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zum eigenen Alltag und Fahrstil passt. Die MV Agusta Brutale 1000 RS ist besonders interessant, wenn sportliches Fahren im Vordergrund steht: Kurven, zügige Beschleunigung, ein Motorrad, das sich wie ein präzises Sportgerät anfühlt. Die Zontes 703 F ist die passende Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das vielseitig funktioniert: Alltag, längere Touren, wechselnde Strecken – und dabei trotzdem genug Fahrspaß bietet, ohne dass man ständig „auf Sportmodus“ sein muss.

Typische Szenarien

  • Wochenendtour mit sportlichem Anspruch: eher Brutale.
  • Pendeln und gemischte Strecken: eher Zontes.
  • Fahren mit Fokus auf Bremsen und Kurvenrhythmus: eher Brutale.
  • Komfort und entspannte Nutzung über längere Zeit: eher Zontes.

Fazit:

Die MV Agusta Brutale 1000 RS ist die bessere Wahl, wenn sportliche Dynamik, direktes Handling und eine spürbar performanceorientierte Abstimmung im Mittelpunkt stehen. Wer gern zügig fährt, Kurven auskostet und beim Bremsen ein besonders sicheres, sportliches Gefühl sucht, wird mit der Brutale deutlich mehr „Gänsehaut-Potenzial“ mitnehmen. Gleichzeitig sollte klar sein: Die sportlichere Ausrichtung kann im Alltag oder auf langen Etappen weniger entspannend wirken.

Die Zontes 703 F passt dagegen besonders gut zu Fahrerinnen und Fahrern, die ein Motorrad für viele Situationen suchen: Stadt, Landstraße und Touren, bei denen Komfort und Alltagstauglichkeit zählen. Die Dynamik wirkt oft gleichmäßiger und lässt sich gut dosieren, wodurch die 703 F im Alltag sehr stimmig bleibt. Wer nicht ständig das Maximum ausreizen will, bekommt hier ein ausgewogenes Gesamtpaket mit viel Fahrspaß.

Kurz gesagt: Brutale für Performance-Fans, Zontes für vielseitige Allround-Nutzer.

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