| UVP | 21.200 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 7.069 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- markanter Sound
- drehwilliger Motor
- technisch in Serie komplett ausgestattet
- gut funktionierender QuickShifter
- eigenständiges, italienisches Design
- kein LED Licht
- extrem sportliche Sitzposition
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 192 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 2.030 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 798 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder/4-Takt/4-Ventil | |
| Hubraum | 554 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 147 PS bei 13.000 U/Min | |
| Drehmoment | 88 NM bei 10.100 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 275 | km |
| Leistung | 56 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 54 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 413 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrgitter | |
| Federung vorne | Marzocchi-Upside-Down-Teleskopgabel mit TiN-Gleitringversiegelung und geringer Reibung; externe Einstellung von Druck-, Zug- und Federvorspannung (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Progressiver Sachs-Einzelstoßdämpfer mit Zug- und Druckstufendämpfung sowie Federvorspannungseinstellung (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Aluminiumguss | |
| Reifen vorne | 120/70 - ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 - ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-down-Gabel von Marzocchi, einstellbar in Druckstufe, Zugstufe und Federvorspannung (Federweg 110)mm | |
| Federung hinten | 45 mm Zentralstoßdämpfer, einstellbar in Federvorspannung und Zugstufe (hydraulisch) (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - 17' | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17' | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Radial-Monoblockbremse mit 4 Kolben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo mit 2 Kolben ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | 2-Schwimmend gelagerte Brembo-Bremsscheiben, 4-Kolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Bremsscheibe, 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Ich merke gerade beim Schreiben, dass es mir nicht gelingt, das Fahrgefühl des Tests auf Papier zu bringen. Sorry, aber wer erfahren will, wie sich MV anfühlt, muss wohl selbst aufsitzen. Jedenfalls ist die F3 RR in jeder Hinsicht ein extremes Bike und nichts für Jedermann. Wer sich für exklusive SuperSportler interessiert sollte auf jeden Fall mal eine Probefahrt machen und sich seine eigene Meinung bilden.Die Testmaschine haben wir freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Hamburg erhalten. Hier steht sie als Vorführer und wer sich traut: PROBEFAHREN!
Fazit
Die Benelli ist nicht nur der erste Sportler von Benelli in der Neuzeit, es ist auch eine auf Anhieb sehr geglückte Maschine. Die Ausstattung ist gut, sie fährt sich toll, sieht stark aus, klingt gut, bremst super und vermittelt dank eines vernünftigen Fahrwerks und sehr guter Reifen jede Menge Fahrspaß.Der aufgebohrte Motor der TNT 500 hat ordentlich Schmackes, wird aber auch Einsteiger nicht vor unlösbare Aufgaben stellen. Wir sind uns sicher: Auch der eine oder andere ältere Fahrer wird auf diese Maschine schielen - als Zweitbike sicher ein gute Wahl!
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MV Agusta F3 800 RR vs Benelli Tornado 550 – der Vergleich im Überblick
Wenn zwei Sportmotorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick beide nach Fahrspaß aussehen, wird es spannend: Die MV Agusta F3 800 RR steht für markentypische Performance und einen sehr klaren Fokus auf sportliches Fahren. Die Benelli Tornado 550 wirkt dagegen wie ein Modell, das mit eigenständigem Charakter und einem modernen Ansatz in die Liga der sportlichen Alltags- und Tourenfahrer hineinwill. Im folgenden Vergleich werden die typischen Unterschiede herausgearbeitet – ohne Zahlen-Fetisch, aber mit Blick auf das, was im Alltag und in der Kurve wirklich zählt.
Grundidee: Charakter statt nur Daten
Beide Motorräder sind für Fahrer gedacht, die nicht einfach nur von A nach B wollen. Trotzdem unterscheiden sich die Schwerpunkte. Die MV Agusta F3 800 RR zielt stärker auf das Gefühl eines „Premium-Supersportlers“: Motor und Fahrwerk sind auf ein dynamisches, präzises Ansprechverhalten ausgelegt. Die Benelli Tornado 550 setzt eher auf einen ausgewogenen Mix aus sportlicher Agilität und Alltagstauglichkeit – mit dem Anspruch, auch außerhalb der Rennstrecke Spaß zu machen.
Motor & Antrieb: Wie fühlt sich die Leistung an?
Im direkten Vergleich zeigt sich vor allem der Unterschied im Motorcharakter. Die MV Agusta F3 800 RR wirkt tendenziell „spitzer“: Das Ansprechverhalten ist darauf ausgelegt, Drehzahlbereiche schnell zu nutzen und das Motorrad beim Beschleunigen sehr direkt wirken zu lassen. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig zügig gefahren wird und man das Gefühl mag, dass das Bike jede Bewegung mitmacht.
Die Benelli Tornado 550 spielt dagegen oft die Karte der Alltagstauglichkeit: Sie kann sportlich sein, ohne dass man ständig im oberen Drehzahlbereich bleiben muss. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das sich leichter in den Alltag integrieren lässt – gerade dann, wenn Strecken nicht nur aus Kurven bestehen, sondern auch aus Stadtverkehr, Ampeln und wechselnden Bedingungen.
Fahrwerk & Handling: Präzision vs. Leichtigkeit
Beim Handling entscheidet sich, ob ein Sportmotorrad eher „auf Schiene“ läuft oder ob es sich wie ein agiles Werkzeug anfühlt. Die MV Agusta F3 800 RR ist in dieser Hinsicht häufig die Wahl für Fahrer, die präzises Einlenken und ein sehr direktes Feedback suchen. Das Motorrad vermittelt ein klares Gefühl dafür, wie viel Grip vorhanden ist und wie sich die Linie in der Kurve anfühlt.
Die Benelli Tornado 550 wirkt im Vergleich oft zugänglicher. Das heißt nicht, dass sie weniger sportlich wäre – eher, dass sie sich leichter „mitnehmen“ lässt. Wer gern dynamisch fährt, aber nicht jedes Mal das Gefühl haben möchte, das Motorrad müsse erst „auf Temperatur“ gebracht werden, findet hier häufig einen angenehmen Kompromiss.
Bremsen: Vertrauen beim Verzögern
Beim Bremsen zeigt sich der Unterschied zwischen „sportlich“ und „sportlich mit Reserven“. Die MV Agusta F3 800 RR wirkt tendenziell so, als würde sie dem Fahrer viel Kontrolle geben: Das Ansprechverhalten unterstützt eine ruhige, dosierte Fahrweise, besonders beim harten Verzögern vor Kurven. Das ist ein Plus, wenn man gern spät bremst oder auf kurvigen Strecken konsequent Tempo aufbaut.
Die Benelli Tornado 550 kann ebenfalls überzeugen, wirkt aber häufig etwas „harmonischer“ im Alltag. Das bedeutet: Sie passt gut zu Fahrern, die nicht nur auf maximale Bremsleistung achten, sondern vor allem auf gefühlvolle Dosierbarkeit und ein sicheres Bremsverhalten in wechselnden Situationen.
Komfort & Alltag: Wie gut funktioniert Sport im echten Leben?
Sportmotorräder werden oft nach dem ersten Eindruck bewertet. In der Praxis zählt aber, wie sich das Bike über längere Zeit anfühlt. Die MV Agusta F3 800 RR ist klar sportlich ausgelegt: Sitzposition und Fahrgefühl sind darauf getrimmt, zügig zu fahren. Das ist ein Vorteil für Kurvenfans und Fahrer, die ihre Touren gern dynamisch gestalten. Wer jedoch viel im Stadtverkehr unterwegs ist oder lange Strecken eher entspannt angeht, merkt schneller, dass der Fokus stärker auf Performance liegt.
Die Benelli Tornado 550 wirkt im Vergleich oft alltagstauglicher. Das zeigt sich vor allem darin, wie leicht sich das Motorrad in unterschiedliche Situationen einfügt: kurze Wege, längere Touren, wechselndes Tempo. Für viele Fahrer ist genau das der Punkt, an dem ein Sportbike „das richtige“ wird – weil es nicht nur am Wochenende Spaß macht.
Ergonomie & Windschutz
Auch ohne konkrete Werte lässt sich ein Muster erkennen: Die MV Agusta F3 800 RR ist tendenziell auf sportliche Haltung ausgelegt, was bei flotter Fahrt Vorteile bringt. Bei längeren Fahrten kann das aber stärker spürbar werden. Die Benelli Tornado 550 bietet häufig eine etwas entspanntere Basis, wodurch sich Touren angenehmer anfühlen können – besonders dann, wenn nicht jede Fahrt wie ein „Event“ geplant ist.
Ausstattung & Technik: Was fällt im Alltag auf?
Bei der Ausstattung geht es nicht nur um „mehr Technik“, sondern um den Nutzen. Die MV Agusta F3 800 RR wirkt in der Regel wie ein Motorrad, das auf ein stimmiges Gesamtpaket setzt: Bedienung, Fahrmodi und das Zusammenspiel der Komponenten sind darauf ausgelegt, sportliche Fahrweise zu unterstützen. Das ist besonders interessant, wenn man gern mit dem Motorrad „arbeitet“ und sich auf ein präzises Feedback verlässt.
Die Benelli Tornado 550 kann dagegen mit einem modernen, pragmatischen Ansatz punkten. Das Motorrad wirkt oft so, als wäre es darauf ausgelegt, schnell Spaß zu machen, ohne dass man sich erst in ein komplexes Setup einarbeiten muss. Dadurch entsteht ein unkompliziertes Fahrgefühl – ideal für Fahrer, die sportlich fahren wollen, aber nicht ständig an Einstellungen drehen möchten.
Elektronik & Fahrmodi
Im Vergleich zeigt sich: Die MV Agusta F3 800 RR bietet eher das Gefühl von „sportlicher Steuerung“, die das Motorrad in dynamischen Situationen stabil hält. Die Benelli Tornado 550 wirkt oft wie eine Elektronik, die vor allem zugänglich sein soll – damit das Motorrad in vielen Situationen zuverlässig funktioniert.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
MV Agusta F3 800 RR – Stärken
- Sehr sportliches, präzises Fahrgefühl mit direktem Feedback
- Starker Fokus auf dynamische Fahrweise, besonders in Kurven und beim zügigen Beschleunigen
- Hohe Kontrolle beim Bremsen und beim Einlenken
- Insgesamt ein „Premium“-Anspruch im Gesamtpaket
MV Agusta F3 800 RR – Schwächen
- Sportliche Auslegung kann im Alltag spürbarer sein
- Wer vor allem entspannt fährt, könnte den Fokus auf Performance als weniger „komfortabel“ empfinden
Benelli Tornado 550 – Stärken
- Ausgewogenes Fahrgefühl zwischen sportlich und alltagstauglich
- Leicht zugänglich, dadurch besonders attraktiv für vielseitige Nutzung
- Gute Grundlage für Touren und dynamisches Fahren ohne ständiges „Hochdrehen“
- Pragmatischer Technikansatz, der schnell Spaß macht
Benelli Tornado 550 – Schwächen
- Wer maximale Premium-Präzision sucht, könnte den Fokus weniger „rennstreckenorientiert“ finden
- Bei sehr ambitionierter Fahrweise kann das letzte Quäntchen „Spitze“ weniger im Vordergrund stehen als bei der MV Agusta
Welche Wahl passt zu welchem Fahrertyp?
Die Entscheidung zwischen MV Agusta F3 800 RR und Benelli Tornado 550 hängt weniger von „besser oder schlechter“ ab, sondern davon, wie das Motorrad genutzt wird. Die MV Agusta ist besonders interessant, wenn die Fahrten häufig sportlich geplant sind: Kurven, zügige Beschleunigung, bewusstes Bremsen und ein Motorrad, das sehr direkt reagiert. Die Benelli ist dagegen oft die bessere Wahl, wenn das Bike mehrere Rollen erfüllen soll: sportlich fahren, aber auch entspannt unterwegs sein, ohne dass man ständig Kompromisse im Kopf hat.
Für wen ist die MV Agusta F3 800 RR die richtige?
Für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich wie ein präzises Sportgerät anfühlt. Besonders passend ist sie für Kurvenfreunde, die gern spät bremsen, zügig aus der Kurve beschleunigen und ein sehr direktes Zusammenspiel von Motor, Fahrwerk und Bremsen schätzen.
Für wen ist die Benelli Tornado 550 die richtige?
Für Fahrer, die ein sportliches Motorrad wollen, das im Alltag nicht „zu viel“ ist. Wer Touren mag, auch mal spontan fährt und ein leicht zugängliches Handling bevorzugt, findet in der Benelli häufig den besseren Allround-Charakter.
Fazit:
Die MV Agusta F3 800 RR ist die Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf sportlicher Präzision liegt: direktes Ansprechverhalten, kontrolliertes Bremsen und ein Fahrgefühl, das besonders bei dynamischer Fahrweise überzeugt. Sie passt am besten zu Fahrern, die ihre Sportfahrten bewusst planen und das Motorrad als „Werkzeug“ für zügige Kurvenfahrten sehen.
Die Benelli Tornado 550 ist dagegen die bessere Option, wenn das Motorrad mehr als nur eine Rolle spielen soll. Sie wirkt im Vergleich zugänglicher und harmonischer im Alltag, ohne den sportlichen Anspruch zu verlieren. Wer ein Bike sucht, das sich leicht in unterschiedliche Situationen einfügt – von Stadt bis Tour – bekommt hier oft den runderen Gesamtcharakter.
Kurz gesagt: MV Agusta für maximale Sportfokussierung und Premium-Feeling, Benelli für den vielseitigen Allround-Sportler, der auch außerhalb der „Top-Speed-Momente“ Spaß macht.