| UVP | 21.200 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 16.645 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- markanter Sound
- drehwilliger Motor
- technisch in Serie komplett ausgestattet
- gut funktionierender QuickShifter
- eigenständiges, italienisches Design
- kein LED Licht
- extrem sportliche Sitzposition
- Samtiger Vierzylinder mit ordentlich Druck unten und in der Mitte
- Souverände Straßenlage
- Bissige und gut dosierbare Bremsen
- aufrechte, tourentaugliche Sitzposition
- viele Ausstattungsvarianten
- SE mit guter Serienausstattung
- Hässlicher USB-C Anschluß
- etwas schwer
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 192 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 2.030 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Gewicht | 234 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 798 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 147 PS bei 13.000 U/Min | |
| Drehmoment | 88 NM bei 10.100 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 275 | km |
| Leistung | 136 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 113 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 339 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrgitter | |
| Federung vorne | Marzocchi-Upside-Down-Teleskopgabel mit TiN-Gleitringversiegelung und geringer Reibung; externe Einstellung von Druck-, Zug- und Federvorspannung (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Progressiver Sachs-Einzelstoßdämpfer mit Zug- und Druckstufendämpfung sowie Federvorspannungseinstellung (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Aluminiumguss | |
| Reifen vorne | 120/70 - ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 - ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins-S46-Federbein mit einstellbarer Zugstufendämpfung und Federbasis (Federweg 141)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Radial-Monoblockbremse mit 4 Kolben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo mit 2 Kolben ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben, Brembo M4.32 4-Kolben Festsättel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Ich merke gerade beim Schreiben, dass es mir nicht gelingt, das Fahrgefühl des Tests auf Papier zu bringen. Sorry, aber wer erfahren will, wie sich MV anfühlt, muss wohl selbst aufsitzen. Jedenfalls ist die F3 RR in jeder Hinsicht ein extremes Bike und nichts für Jedermann. Wer sich für exklusive SuperSportler interessiert sollte auf jeden Fall mal eine Probefahrt machen und sich seine eigene Meinung bilden.Die Testmaschine haben wir freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Hamburg erhalten. Hier steht sie als Vorführer und wer sich traut: PROBEFAHREN!
Fazit
Die neue Kawasaki Ninja 1100 SX ist tatsächlich noch ein bisschen besser als die eh schon gute Vorgängerin. Der seidige Motor bietet nun noch mehr Fahrspaß in den für einen Sporttourer wichtigen Drehzahl-Bereichen und technisch ist die Kawa nun mit Schräglagensensorik voll auf der Höhe. Sie bereitet viel Fahrspaß und wirkt dabei sehr souverän, fast schon majestätisch. Wir finden übrigens die Standard-Ninja (ohne SE) eigentlich schon mehr als ausreichend, würden aber alleine schon wegen der Farbe (GRÜN!) trotzdem zur SE greifen.Da Euch jetzt vermutlich schon der Sabber aus dem Mund trieft, können wir Euch eine Probefahrt nur empfehlen. Am besten bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die Ninja besonders wohl fühlt. Viel Spaß - und wenn ihr schon mal da seid, schaut Euch doch auch gleich noch die H2 SX SE an...
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MV Agusta F3 800 RR vs. Kawasaki Ninja 1100 SX SE – Vergleich
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird ein Vergleich besonders spannend. Die MV Agusta F3 800 RR steht für kompromisslosen Sport-Charakter und eine sehr direkte Art, Kurven zu „lesen“. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE dagegen verbindet sportliche Performance mit einem deutlich tourentauglicheren Ansatz – inklusive moderner Elektronik und Komfort-Features, die im Alltag und auf längeren Strecken spürbar werden. Genau darum geht es hier: nicht nur darum, was die beiden Modelle auf dem Papier können, sondern wie sich die Unterschiede in der Praxis anfühlen.
Grundidee: Sportfokus vs. Sporttouring mit Elektronik
Die MV Agusta F3 800 RR ist vom Konzept her ein Motorrad, das Lust auf zügiges Fahren macht. Der Fokus liegt auf Agilität, Ansprechverhalten und einem Fahrgefühl, das schnell „nach vorne“ arbeitet. Das Motorrad wirkt wie gemacht für dynamische Ausfahrten, bei denen die Straße zur Strecke wird.
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE verfolgt dagegen eine breitere Zielsetzung. Sie bleibt sportlich, aber sie ist stärker darauf ausgelegt, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt weiterfahren kann. Gerade die Kombination aus Leistung, Fahrmodi und Assistenz-/Elektronik-Themen sorgt dafür, dass das Motorrad je nach Situation anders „übersetzt“ – sportlich, aber kontrolliert.
Motor und Charakter: Wie sich Leistung anfühlt
Beide Motorräder liefern spürbare Dynamik, aber der Charakter unterscheidet sich deutlich. Die MV Agusta F3 800 RR wirkt tendenziell wie ein Motorrad, das man mit Gefühl und Drehzahl „führt“. Das Ansprechverhalten und die Art, wie der Motor die Leistung auf die Straße bringt, unterstützen ein sportliches Fahrtempo – besonders dann, wenn es um saubere Linien und zügige Richtungswechsel geht.
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE spielt ihre Stärken stärker über die Bandbreite aus. Sie wirkt oft dann besonders überzeugend, wenn man nicht ständig am Limit der Drehzahl arbeiten möchte, sondern gleichmäßig beschleunigen will – auch aus etwas niedrigeren Bereichen. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das sich auf der Landstraße wie auch auf längeren Strecken „rund“ anfühlt.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
Stärken der MV Agusta F3 800 RR: direkter Sport-Drive, sehr lebendiges Gefühl beim Beschleunigen, ideal für Fahrerinnen und Fahrer, die gern aktiv arbeiten und das Motorrad „mitnehmen“.
Schwächen der MV Agusta F3 800 RR: weniger „entspanntes“ Allround-Gefühl, wenn man vor allem gleichmäßiges Dahingleiten ohne viel Drehzahl bevorzugt.
Stärken der Kawasaki Ninja 1100 SX SE: vielseitiger nutzbarer Leistungsbereich, souveränes Beschleunigen über verschiedene Situationen hinweg, insgesamt tourentauglicher Charakter.
Schwächen der Kawasaki Ninja 1100 SX SE: Wer ausschließlich auf maximal direkte Sportlichkeit setzt, könnte den Fokus etwas weniger „pur“ empfinden als bei der MV Agusta.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Beim Fahrwerk zeigt sich die Philosophie beider Modelle sehr klar. Die MV Agusta F3 800 RR zielt auf ein präzises, sportliches Handling. Das Motorrad unterstützt schnelle Wechsel zwischen den Kurven und vermittelt ein Gefühl von „Kontrolle durch Nähe“ – also dort, wo man als Fahrer die Linie spürt und das Bike entsprechend einlenkt.
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE wirkt im Vergleich oft stabiler und souveräner, besonders wenn die Strecke länger wird oder das Tempo konstant hoch bleibt. Das Fahrwerk arbeitet so, dass man auch bei wechselnden Bedingungen sicher bleibt. Das ist ein Vorteil, wenn man nicht nur kurze Kurvenhatz plant, sondern auch Autobahnabschnitte oder längere Landstraßenstrecken.
Bremsen und Fahrstabilität
Auch bei Bremsen und der allgemeinen Verzögerungsperformance zeigen sich Unterschiede in der Auslegung. Die MV Agusta wirkt tendenziell wie ein Motorrad, das sportliche Bremsmomente sehr direkt umsetzt – ideal, wenn man hart verzögert und danach zügig wieder aufdreht. Die Kawasaki punktet häufig mit einem sehr kontrollierten Gesamtpaket: Bremsen, Stabilität und Elektronik greifen so ineinander, dass sich das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen berechenbar anfühlt.
Elektronik und Assistenz: Moderne Kontrolle bei der Kawasaki
Ein großer Unterschied im Alltag liegt bei der Elektronik. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist deutlich stärker auf moderne Fahrmodi und Assistenzsysteme ausgelegt. Das macht sich besonders bemerkbar, wenn die Bedingungen nicht ideal sind: Nasse Fahrbahn, wechselnde Grip-Verhältnisse oder einfach Situationen, in denen man nicht jedes Mal „voll manuell“ arbeiten möchte.
Die MV Agusta F3 800 RR setzt ebenfalls auf moderne Technik, bleibt aber im Kern stärker auf das sportliche Fahrerlebnis fokussiert. Das Motorrad fühlt sich dadurch oft unmittelbarer an – weniger „Regie“, mehr „Direktheit“. Wer gern selbst entscheidet, wie aggressiv gefahren wird, bekommt hier ein sehr intensives Fahrgefühl.
Stärken und Schwächen im Elektronik-Vergleich
Stärken der Kawasaki Ninja 1100 SX SE: mehr Komfort durch Elektronik, bessere Unterstützung im Alltag, mehr Reserven bei wechselnden Bedingungen.
Schwächen der Kawasaki Ninja 1100 SX SE: Wer maximale Puristik sucht, könnte die zusätzliche „Übersetzung“ durch Systeme als weniger direkt empfinden.
Stärken der MV Agusta F3 800 RR: sportliche Unmittelbarkeit, sehr klarer Fahrfokus, starkes Gefühl für Linie und Tempo.
Schwächen der MV Agusta F3 800 RR: weniger „Allwetter-Sicherheit“ durch umfangreiche Assistenz im Vergleich zur Kawasaki.
Ergonomie und Komfort: Wie gut passt das Motorrad in den Alltag?
Bei Ergonomie und Komfort trennen sich die Wege. Die MV Agusta F3 800 RR ist sportlich ausgelegt: Sitzposition und Gesamtkonzept sind darauf optimiert, dass man aktiv fährt und das Motorrad in Kurven „arbeitet“. Das ist großartig für dynamische Ausfahrten, kann aber bei längeren Strecken oder häufigem Stadtverkehr schneller anstrengend werden.
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE wirkt dagegen alltagstauglicher. Die Sitzposition und die Art, wie das Motorrad auf Distanz läuft, passen besser zu Fahrten, bei denen man nicht nur Kurven sucht, sondern auch Strecke macht. Gerade wenn man regelmäßig pendelt oder Wochenendtouren mit Autobahnanteil plant, spielt die Kawasaki ihre Stärken aus.
Windschutz und Alltagstauglichkeit
Auch der Windschutz und die allgemeine „Ermüdungsarmut“ sind ein Thema. Die Kawasaki bietet hier im Vergleich häufig mehr Komfort, während die MV Agusta eher auf sportliche Effizienz setzt. Das bedeutet: Wer häufig lange Strecken fährt, wird die Kawasaki oft als entspannter empfinden. Wer dagegen kurze, intensive Touren bevorzugt, bekommt mit der MV Agusta ein sehr direktes Sportgefühl.
Ausstattung und Praxis: Was man wirklich merkt
Im Alltag zählt nicht nur die reine Leistung, sondern wie gut das Motorrad „mitdenkt“. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE punktet typischerweise mit einer Ausstattung, die das Fahren leichter macht: Fahrmodi, Elektronik-Logik und ein Gesamtpaket, das sich an verschiedene Situationen anpasst. Das ist besonders praktisch, wenn man nicht immer die gleichen Bedingungen hat oder wenn man einfach entspannt fahren möchte, ohne jedes Mal neu zu „kalibrieren“.
Die MV Agusta F3 800 RR setzt stärker auf das Fahrerlebnis selbst: Das Motorrad fühlt sich wie ein Werkzeug an, das man spürt. Das kann für viele genau der Grund sein, warum man sich für dieses Modell entscheidet – weniger „Assistenz“, mehr „Fahren“.
Welche Schwächen sind entscheidend?
Beim Vergleich beider Motorräder lohnt sich der Blick auf die Punkte, die im echten Leben am ehesten stören. Die MV Agusta F3 800 RR kann dann weniger passend sein, wenn der Fokus stark auf Komfort, Assistenz und entspannter Langstrecke liegt. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE kann dagegen weniger ideal sein, wenn man vor allem ein sehr puristisches, maximal direktes Sportgefühl sucht und Elektronik eher als „Dazwischen“ empfindet.
Unterm Strich sind das keine „Fehler“, sondern unterschiedliche Prioritäten: MV Agusta für den sportlichen Kern, Kawasaki für das sportliche Gesamtpaket mit mehr Alltagstauglichkeit.
Fazit:
Die MV Agusta F3 800 RR ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf sportlicher Unmittelbarkeit liegt: dynamische Ausfahrten, präzises Handling, ein Motorcharakter, der aktiv gefahren werden will, und ein Fahrgefühl, das stark auf Linie und Tempo setzt. Wer gern selbst entscheidet, wie aggressiv gefahren wird, und kurze bis mittlere Touren liebt, wird mit der MV Agusta besonders viel Freude haben.
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE passt besser, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sportlich bleibt, aber deutlich mehr Komfort und moderne Elektronik mitbringt. Für längere Strecken, wechselnde Bedingungen und Fahrten, bei denen man nicht ständig „am Limit“ arbeiten möchte, wirkt die Kawasaki oft runder und alltagstauglicher. Wer ein vielseitiges Sportbike für Alltag und Tour sucht, trifft mit der Ninja 1100 SX SE meist die passendere Entscheidung.