| UVP | 7.270 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 4.869 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- wunderschöne, kompromisslose Klassik-Optik
- mittelmässige Bremsleistung
- konsequenter Klassik-Look
- einfachste Bedienung
- Speichenfelgen ohne Aufpreis
- schöner Peashooter-Auspuff mit entsprechenden Sound
- günstiger Preis
- überschaubare Leistung
- etwas klobige Fußrastenanlage
- mittelmässige Bremse
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 243 | kg |
| Radstand | 1.475 | mm |
| Länge | 2.318 | mm |
| Radstand | 1.475 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.137 | mm |
| Gewicht | 205 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2 -Zylinder 4 Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 648 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | Luft-Öl | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 374 | ccm |
| Hub | 90 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 47 PS bei 7.250 U/Min | |
| Drehmoment | 52 NM bei 5.650 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 343 | km |
| Leistung | 21 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 29 NM bei 4.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 120 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 387 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel 43mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 140/70-18 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Teleskopgabel Ø 41 mm, nicht einstellbar (Federweg 121)mm | |
| Federung hinten | Doppelstoßdämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 92)mm | |
| Aufhängung hinten | Kasten-Zweiarmschwinge Stahl | |
| Reifen vorne | 100/90 - 19 | |
| Reifen hinten | 130/80 - 18 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, 2 Kolbenbremszange ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue Royal Enfield 650 hält, was sie verspricht: Das Fahrgefühl eines klassischen Retro-Bikes mit dem Charme einer Vorkriegsmaschine. Sie ist aber nicht nur hübsch anzusehen, sondern bietet mit ihrem 47 PS Reihentwin auch ordentlich Leistung, die zum Fahrspaß beitragen. Kritikpunkte sind die schwache Bremse vorne sowie das Gewicht, dass gerne etwas geringer hätte ausfallen dürfen. Andererseits: Früher waren Maschinen dieser Art auch nicht leichter und irgendwie darf man das auch als Zeugnis solider Schwermetall-Technik ansehen.Alles in allem ein gelungenes Update zur Classic 350, die sicherlich auch Ihre Schokoladenseiten hat, bei der Leistung aber gegen die 650er Schwester eindeutig den Kürzeren zieht.
Fazit
So schön können Retro-Bikes aussehen. Aber nicht nur aussehen, sondern sich auch so anfühlen. Dieses Credo gilt für die Benelli Imperiale 400 von A bis Z, weil die Entwickler in Pesaro/Italien offenbar ganz genau hingeschaut haben, wie die alten Benelli Imperiale in den 60ziger Jahren ausgesehen haben. So konsequent auf Klassik getrimmt kann das sonst nur Royal Enfield, mal von der Kawa W800 abgesehen.Die Leistung der Imperiale ist natürlich sehr überschaubar, das sollte einem schon bewusst sein. Wer sich darauf einlässt, bekommt die totale Entschleunigung einer liebevoll gestalteten Maschine, die man sich auch ins Wohnzimmer stellen könnte. Bei diesem Preis dürfte der eine oder andere potentielle Käufer auch an die Anschaffung als Zweitbike denken. Das wird vermutlich keiner bereuen, gerade für die Abendrunde oder die Fahrt zum Eismann ist die Imperiale ideal - und man wird vor Ort garantiert gefragt, wie alt die Maschine ist und wer diese denn so schon restauriert hat!
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Royal Enfield Classic 650 vs Benelli Imperiale 400 – Vergleich
Wenn zwei Motorräder aus dem Retro-Umfeld kommen, wirkt der erste Blick oft ähnlich: runde Formen, klassische Linien und dieses gewisse „Old-School“-Gefühl. Doch sobald es um den Alltag geht – Stadtverkehr, Landstraße, kurze Ausfahrten oder längere Touren – zeigen sich Unterschiede, die am Ende wichtiger sind als das Design. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Royal Enfield Classic 650 gegen Benelli Imperiale 400. Beide Modelle haben ihre eigenen Stärken, aber sie sprechen auch unterschiedliche Fahrertypen an.
Erster Eindruck: Stil, Haltung und Charakter
Die Royal Enfield Classic 650 wirkt wie ein bewusst ausgewählter Klassiker: massiver, erwachsener und mit einer Präsenz, die auch im Stand auffällt. Die Benelli Imperiale 400 spielt ebenfalls in der Retro-Liga, wirkt dabei aber etwas leichter und „spritziger“ im Gesamteindruck. Das merkt man nicht nur am Look, sondern auch daran, wie sich beide Motorräder im Fahrbetrieb anfühlen sollen: Die eine Richtung geht stärker in Richtung souveränes Cruiser-Gefühl, die andere Richtung eher in Richtung unkomplizierte Alltagsmaschine.
Design als Versprechen – aber nicht als Entscheidung
Optik ist Geschmackssache. Entscheidend wird, wie die Konzepte im Alltag zusammenpassen: Sitzposition, Bedienbarkeit, Motoransprache und das Zusammenspiel aus Fahrwerk und Reifen. Genau hier trennt sich die Spreu vom Look.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung und Drehmoment anfühlen
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Royal Enfield Classic 650 ist klar auf „mehr Reserven“ ausgelegt. Der größere Hubraum sorgt für einen Charakter, der sich vor allem bei gleichmäßigem Tempo und bei Bedarf an mehr Schub angenehm zeigt. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig Landstraße gefahren wird oder wenn Überholmanöver nicht jedes Mal „geplant“ werden sollen.
Die Benelli Imperiale 400 setzt dagegen auf einen leichter zugänglichen, eher agilen Eindruck. Der Motor wirkt im Alltag oft unkompliziert: Drehzahl aufnehmen, sauber beschleunigen, zügig durch den Verkehr kommen. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder kurze Strecken bevorzugt, profitiert von diesem „einfach losfahren“-Gefühl.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Royal Enfield Classic 650: Stärke ist die souveräne Leistungsentfaltung und das entspannte Fahren. Schwäche kann sein, dass sie für manche Fahrerinnen und Fahrer im Stadtverkehr „zu groß“ wirkt, wenn man eher leichte Handlichkeit sucht.
- Benelli Imperiale 400: Stärke ist die unkomplizierte Alltagsdynamik und das schnelle Ansprechverhalten. Schwäche ist, dass bei höheren Ansprüchen auf der Landstraße die Reserven schneller „aufgebraucht“ wirken können als bei der 650er.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk geht es nicht nur um „hart oder weich“, sondern um das Gesamtpaket aus Federung, Geometrie und dem, wie das Motorrad Kurven und Unebenheiten verarbeitet. Die Royal Enfield Classic 650 vermittelt tendenziell mehr Ruhe und Stabilität. Das ist besonders angenehm, wenn die Strecke länger wird oder wenn man nicht ständig nachjustieren möchte.
Die Benelli Imperiale 400 wirkt im Vergleich oft handlicher. Das macht sie interessant für enge Stadtbereiche, für häufiges Rangieren und für Fahrer, die gern „mit dem Motorrad arbeiten“, statt es nur zu bewegen.
Kurvengefühl im Alltag
In schnellen Kurven oder bei dynamischer Fahrweise zeigt sich: Die Classic 650 spielt ihre Stärken eher aus, wenn man gleichmäßig fährt und das Motorrad als Ganzes „mitnimmt“. Die Imperiale 400 punktet eher, wenn man öfter spontan reagiert und das Motorrad in kleinen Bewegungen steuert.
Komfort und Sitzposition: Für kurze Wege oder längere Touren?
Komfort entscheidet sich meist in Details: Sitzhöhe, Sitzbankform, Lenkerposition und die Frage, wie gut man auf dem Motorrad „ankommt“. Die Royal Enfield Classic 650 zielt stärker auf entspannte Langstreckenmomente. Wer gern länger unterwegs ist, wird die ruhige Auslegung häufig als angenehm empfinden.
Die Benelli Imperiale 400 ist dagegen oft die Wahl, wenn der Fokus auf „einfach fahren“ liegt – also auf dem täglichen Weg zur Arbeit, auf dem Wochenendtrip ohne großen Plan und auf dem Gefühl, schnell wieder im Sattel zu sein.
Stärken und Schwächen beim Komfort
- Royal Enfield Classic 650: Stärke ist der entspannte Gesamteindruck bei längeren Fahrten. Schwäche kann sein, dass die größere Maschine für sehr enge Park- und Manöversituationen etwas mehr Aufmerksamkeit verlangt.
- Benelli Imperiale 400: Stärke ist die unkomplizierte Sitz- und Bedienergonomie im Alltag. Schwäche kann sein, dass bei sehr langen Touren der Komfort stärker vom persönlichen Empfinden abhängt.
Bremsen, Sicherheit und Alltagstauglichkeit
Gerade im Stadtverkehr zählt, wie gut sich das Motorrad kontrollieren lässt: Dosierbarkeit der Bremsen, Stabilität beim Verzögern und das Vertrauen, das man in jeder Situation aufbauen kann. Beide Modelle sind grundsätzlich auf den Alltag ausgelegt, aber sie vermitteln unterschiedliche Prioritäten.
Die Royal Enfield Classic 650 wirkt dabei oft wie die „ruhigere“ Wahl, wenn man häufig mit wechselnden Geschwindigkeiten unterwegs ist und dabei ein stabiles Gefühl möchte. Die Benelli Imperiale 400 passt gut, wenn man im Verkehr häufig stoppt, anrollt und das Motorrad dabei leicht und direkt reagieren soll.
Bedienung und Alltag: Wie leicht ist das Motorrad im echten Leben?
Viele Vergleiche bleiben bei Zahlen stehen. Im Alltag zählt aber, wie schnell man sich zurechtfindet: Schalter, Hebelwege, Übersichtlichkeit und das Gefühl, dass das Motorrad „mitdenkt“. Die Benelli Imperiale 400 wirkt in dieser Hinsicht oft besonders zugänglich. Sie ist damit eine interessante Option für Einsteiger oder für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das nicht ständig „erklärt“ werden muss.
Die Royal Enfield Classic 650 ist ebenfalls gutmütig, aber sie bringt mehr „Motorrad“ mit: mehr Masse, mehr Reserven und damit auch mehr Anspruch an die eigene Fahrweise, wenn man sehr langsam und sehr häufig rangiert.
Stärken und Schwächen bei der Bedienbarkeit
- Royal Enfield Classic 650: Stärke ist die souveräne Fahrbarkeit und das entspannte Tempo. Schwäche kann sein, dass sie im engen Stadtalltag etwas mehr „Gewicht im Gefühl“ hat.
- Benelli Imperiale 400: Stärke ist die leichte Handhabung und das schnelle „Vertrautwerden“. Schwäche ist, dass sie bei höheren Ansprüchen auf längeren Strecken schneller an Grenzen stößt als die 650er.
Design, Wertigkeit und „Retro-Feeling“
Beide Motorräder leben von ihrem Retro-Ansatz. Die Royal Enfield Classic 650 wirkt dabei wie ein bewusstes Statement: klassisch, aber mit dem Anspruch, auch technisch und fahrerisch erwachsen zu sein. Die Benelli Imperiale 400 setzt auf den Charme des Klassikers, bleibt dabei aber oft näher an dem, was viele als „leichtes Retro-Motorrad“ empfinden.
Wichtig: Retro ist nicht nur Optik. Es geht darum, wie das Motorrad sich anfühlt – ob es eher „entspannt cruiset“ oder eher „lebendig durch den Tag“ bewegt werden will.
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über den Fahralltag entscheiden. Wer vor allem Stadt und kurze Strecken fährt, wird mit der Benelli Imperiale 400 häufig schneller glücklich: unkompliziert, handlich und mit einem Motor, der sich gut in den Verkehr einfügt. Wer dagegen öfter Landstraße fährt, längere Touren plant oder einfach mehr Reserven möchte, wird die Royal Enfield Classic 650 als stimmiger empfinden.
Typische Profile
- Benelli Imperiale 400: ideal für Einsteiger, Stadtfahrer, Pendler und alle, die ein leicht zu bewegendes Retro-Motorrad suchen.
- Royal Enfield Classic 650: ideal für Fahrer, die mehr Reichweite im Fahrgefühl wollen, längere Strecken mögen und ein souveränes Gesamtpaket bevorzugen.
Fazit:
Die Benelli Imperiale 400 ist die bessere Wahl, wenn der Alltag im Vordergrund steht: Stadtverkehr, kurze Wege und ein Motorrad, das sich schnell und unkompliziert bewegen lässt. Sie wirkt agiler und passt besonders gut zu Fahrern, die ein zugängliches Retro-Motorrad suchen, ohne sich ständig mit großen Reserven oder „mehr Motorrad“ beschäftigen zu müssen.
Die Royal Enfield Classic 650 spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn die Strecke länger wird oder wenn man auf der Landstraße entspannter unterwegs sein möchte. Der größere Hubraum und das insgesamt souveränere Fahrgefühl machen sie zur stimmigeren Option für alle, die mehr Durchzug und mehr Gelassenheit im Alltag bevorzugen.
Kurz gesagt: Imperiale 400 für leichtes, direktes Fahren – Classic 650 für mehr Reserven, Ruhe und Tourenlust.