UVP 7.720 €
Baujahr von 2018 bis 2026~
UVP 5.695 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
Es ist ein Motorrad. Punkt.
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Retro-Entschleuniger mit 18 PS von Kawasaki
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Pro und Kontra

Pro:
  • Einfach und geradeaus
  • Stilsicher
  • Komfortabel
  • Preis
Kontra:
  • Nur ABS
Pro:
  • sehr leicht
  • einfaches Fahrverhalten
  • nichts lenkt ab
  • schöne Retro-Optik
Kontra:
  • Leistung reicht nur zum Bummeln
  • Sitzposition für große Leute etwas kurz
  • zickiger Seitenständer

Abmessungen & Gewicht

Gewicht202kg
Radstand1.400mm
Länge2.122mm
Radstand1.400mm
Sitzhöhe: 804 mm
Höhe1.165mm
Gewicht143kg
Radstand1.415mm
Länge2.125mm
Radstand1.415mm
Sitzhöhe: 740 mm
Höhe1.090mm

Motor

Motor-Bauart2 -Zylinder 4 Takt Reihenmotor
Hubraum648ccm
KühlungLuft-Öl
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart4-Takt-Einzylinder-Motor
Hubraum233ccm
Hub66mm
Bohrung67mm
Kühlungluftgekühlt
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung47 PS bei 7.100 U/Min
Drehmoment52 NM bei 5.150 U/Min
Höchstgeschw.170km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite340km
Leistung18 PS bei 7.000 U/Min
Drehmoment19 NM bei 5.800 U/Min
Höchstgeschw.115km/h
Tankinhalt12Liter
Verbrauch2l pro 100km
Reichweite480km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen mit geschraubtem Unterzug
Reifen vorne100/90-18 MC 56H
Reifen hinten130/70-18 MC 63H
RahmenbauartDoppelschleifenrahmen
Federung vorne37-mm-Teleskopgabel (Federweg 117)mm
Federung hintenStereo-Federbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 95)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne90/90-18M/C 51S
Reifen hinten110/90-17M/C 60S

Bremsen

Bremsen vorneschwimmend gelagerte Scheibenbremse ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenScheibenbremse ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneEinzel-Bremsscheibe, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 265 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibenbremse, Einkolbenbremssattel ( Ø 220 mm)

Fazit

Wunderbar, dass Kawasaki im Jahr 2025 so eine Maschine auf den Markt bringt. Sie predigt mit jeder Faser ihres Daseins den Verzicht auf so gekonnte Weise, dass man sich für hochmoderne und komplizierte Motorräder fast schämt. Die Meguro S1 erinnert uns daran, was Motorradfahren eigentlich ausmacht: Der schöne Klang aus einem schönen Auspuff eines schönen, luftgekühlten Einzylinders, der frei sichtbar in einem schönen Motorrad hängt. Klarer Fall -> das ist nur was für Ästheten und Langsamfahrer. Info für nervöse Heizer: Geht bitte weiter, es gibt hier nichts zu sehen. Jedenfalls nicht für Euch.
 
Die Testmaschine wurde uns im Rahmen der Kawasaki-Wochen bei Motorradtest.de von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt. Dieser Kawasaki-Händler befindet sich im schönen Sankt Michaelisdonn in Dithmarschen. Wer dort den Vorführer der Meguro S1 zu einer Probefahrt ausführen möchte, dem empfehlen wir eine entspannte Ausfahrt zum Meldorfer Hafen. Dort ein wenig Kaffee & Gebäck und dann gemütlich zurück zu Heller & Soltau - das Leben kann doch so wunderbar sein!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.695€
  • Verfügbarkeit: seit 2025
  • Farben: Schwarz (W230: Blau)

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Royal Enfield Interceptor 650 vs Kawasaki Meguro S1 – Vergleich der Retro-Charaktere

Wenn zwei Motorräder aus der „Modern Classic“-Ecke kommen, wird der Vergleich schnell spannend: Beide Modelle wirken auf den ersten Blick vertraut, beide wollen aber auf ihre eigene Art überzeugen. Der Royal Enfield Interceptor 650 steht für bodenständigen Retro-Charme und einen Motor, der sich angenehm „mechanisch“ anfühlt. Die Kawasaki Meguro S1 dagegen spielt stärker mit dem Gedanken, Tradition und moderne Technik zusammenzubringen – mit einem Look, der bewusst an klassische Linien erinnert, aber nicht altbacken wirkt.

Im Folgenden geht es um die Unterschiede, die im Alltag wirklich zählen: Wie unterscheiden sich Motorcharakter, Fahrwerk und Bremsen im Zusammenspiel? Wie wirkt die Ausstattung in der Praxis? Und vor allem: Welche Stärken und Schwächen zeigen sich, wenn man beide Bikes nicht nur ansieht, sondern fährt?

Design und Gesamteindruck: Retro-Vibe trifft moderne Interpretation

Beide Motorräder setzen auf einen klassischen Stil, aber mit unterschiedlicher Handschrift. Der Interceptor 650 wirkt wie ein „ehrliches“ Retro-Bike: runde Formen, klare Linien und eine Optik, die bewusst nicht nach Hightech aussieht. Das ist ein Vorteil, wenn das Motorrad vor allem als Begleiter im Alltag dienen soll – ohne dass man ständig das Gefühl hat, man müsse es „pflegen“ wie ein Ausstellungsstück.

Die Meguro S1 interpretiert Retro ebenfalls, wirkt aber insgesamt etwas „kuratierter“. Details und Proportionen passen sehr stimmig zusammen, wodurch das Bike auch dann gut aussieht, wenn es nicht im Fokus steht. Wer Wert auf ein stimmiges Gesamtbild legt, findet hier schnell Gefallen.

Motorcharakter: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Beim Motor ist der größte Unterschied weniger eine reine Zahl, sondern das Gefühl beim Fahren. Der Royal Enfield Interceptor 650 liefert seinen Charakter spürbar über die Art, wie der Motor arbeitet: Der Antrieb wirkt präsent, mit einem Drehmomentgefühl, das sich gut für gleichmäßiges Cruisen eignet. In der Stadt und auf Landstraßen macht das Spaß, weil das Bike nicht „auf Drehzahl“ angewiesen ist, um voranzukommen.

Die Kawasaki Meguro S1 spielt dagegen oft die Karte „kontrolliert und sauber“. Der Motor wirkt in vielen Situationen harmonischer abgestimmt, sodass sich das Motorrad besonders leicht dosieren lässt. Das ist ein Plus, wenn häufiges Anfahren, zügiges Beschleunigen aus dem Stand oder entspanntes Fahren im Verkehr gefragt sind.

Stärken und Schwächen im Motorvergleich

  • Interceptor 650: Stärken liegen im unmittelbaren, „direkten“ Ansprechverhalten und im entspannten Vortrieb ohne ständiges Hochdrehen. Schwäche kann sein, dass der Motorcharakter für manche Fahrer weniger „fein“ wirkt, wenn man maximale Laufruhe erwartet.
  • Meguro S1: Stärken liegen in der insgesamt stimmigen Abstimmung und dem gut kontrollierbaren Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass der Motor weniger „emotional“ rüberkommt, wenn man genau diesen mechanischen Retro-Charakter sucht.

Fahrwerk und Handling: Wer liegt in Kurven leichter?

Im Handling zeigen sich die Unterschiede vor allem in der Art, wie beide Motorräder mit Tempo und Unebenheiten umgehen. Der Interceptor 650 fühlt sich häufig dann besonders gut an, wenn man ruhig fährt und das Motorrad „mitnimmt“. In flotteren Passagen kann das Bike sehr angenehm wirken, aber es bleibt eher ein Motorrad, das man bewusst fährt, statt es automatisch „arbeiten zu lassen“.

Die Meguro S1 wirkt im Vergleich oft etwas agiler und präziser in der Linie. Gerade bei Richtungswechseln und beim zügigen Durchfahren von Kurven kann das ein Vorteil sein. Wer gerne dynamisch unterwegs ist, bekommt hier eher das Gefühl, dass das Motorrad die eigenen Eingaben schnell versteht.

Bremsen und Fahrstabilität

Bei den Bremsen zeigt sich in der Praxis meist ein ähnliches Bild: Beide Bikes bremsen grundsätzlich zuverlässig, aber die Abstimmung macht den Unterschied. Der Interceptor 650 kann sich in der Dosierung sehr gut anfühlen, wenn man den eigenen Stil anpasst. Die Meguro S1 wirkt häufig „berechenbarer“, wodurch man sich schneller auf das Bremsverhalten verlassen kann – besonders, wenn es im Alltag öfter mal hektisch wird.

Ausstattung und Technik: Was man im Alltag wirklich merkt

Retro-Motorräder werden oft nach Optik gekauft – aber im Alltag zählt, wie die Technik den Alltag erleichtert. Der Interceptor 650 bietet eine solide Basis und wirkt insgesamt unkompliziert. Das ist ein Plus, wenn man ein Motorrad möchte, das nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt und sich eher wie ein klassisches Motorrad anfühlt.

Die Meguro S1 wirkt dagegen moderner in der Gesamtabstimmung. Das zeigt sich nicht nur im Look, sondern auch darin, wie sich das Motorrad im täglichen Betrieb „rund“ anfühlt. Wer Wert auf eine stimmige Bedienlogik und ein insgesamt zeitgemäßes Gefühl legt, wird hier eher abgeholt.

Komfort: Sitzposition, Ergonomie und Alltagstauglichkeit

Bei der Ergonomie sind beide Bikes grundsätzlich alltagstauglich, aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Der Interceptor 650 passt vielen Fahrern gut, die eine entspannte Haltung bevorzugen und nicht ständig „sportlich“ sitzen wollen. Die Meguro S1 kann sich ebenfalls bequem anfühlen, wirkt aber in der Praxis oft etwas „aufgeräumter“ in der Sitz- und Fahrdynamik, sodass längere Strecken weniger anstrengend wirken können.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Royal Enfield Interceptor 650 – wann es besonders gut passt

Der Interceptor 650 ist besonders interessant, wenn ein Motorrad vor allem Charakter haben soll: ein Motorgefühl, das man spürt, eine Optik, die Retro glaubwürdig rüberbringt, und ein Gesamtpaket, das sich unkompliziert in den Alltag integrieren lässt. Wer gerne selbst Hand anlegt oder sich an einem Motorrad erfreut, das nicht „zu glatt“ wirkt, wird hier viel Freude haben.

Als Schwäche kann sich ergeben, dass das Bike weniger „perfekt“ wirkt, wenn man maximale Feinheit in jeder Situation erwartet. Außerdem kann die Abstimmung je nach Fahrstil stärker variieren, sodass man sich an das eigene Setup herantasten sollte.

Kawasaki Meguro S1 – wann es besonders gut passt

Die Meguro S1 spielt ihre Stärken aus, wenn ein Motorrad nicht nur gut aussehen, sondern auch im Alltag besonders leicht zu fahren sein soll. Die Abstimmung von Motor und Fahrwerk wirkt oft harmonisch, wodurch das Bike sowohl im Stadtverkehr als auch auf Landstraßen schnell Vertrauen aufbaut. Wer ein Motorrad sucht, das sich „modern“ anfühlt, ohne den Retro-Look zu verlieren, trifft hier häufig den richtigen Ton.

Als mögliche Schwäche kann gelten, dass der Charakter weniger „roh“ oder mechanisch wirkt als beim Interceptor. Wer genau diesen Retro-„Handwerks“-Vibe sucht, könnte sich eher zum Royal Enfield hingezogen fühlen.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Der Vergleich lässt sich am besten über den Fahrstil entscheiden. Der Royal Enfield Interceptor 650 eignet sich besonders für Fahrer, die ein Motorrad mit spürbarem Charakter möchten und sich an einem klassischen Retro-Gefühl erfreuen. Auch für Einsteiger, die ein Motorrad suchen, das sich nicht überkompliziert anfühlt, kann der Interceptor eine gute Wahl sein – vorausgesetzt, man erwartet keine „glatte“ Premium-Perfektion, sondern eher ehrliche Motorrad-Mechanik.

Die Kawasaki Meguro S1 ist dagegen häufig die bessere Wahl für alle, die ein stimmig abgestimmtes Gesamtpaket möchten: leicht zu dosieren, berechenbar im Fahrverhalten und insgesamt modern im Gefühl. Wer regelmäßig pendelt, häufig in Verkehrssituationen unterwegs ist oder einfach ein Motorrad möchte, das sich schnell „richtig“ anfühlt, wird mit der Meguro S1 oft zufriedener.

Fazit:

Der Royal Enfield Interceptor 650 überzeugt vor allem durch seinen authentischen Retro-Charakter und ein Motorgefühl, das sich direkt und präsent anfühlt. Wer ein Motorrad sucht, das Emotionen ausstrahlt und im Alltag unkompliziert bleibt, findet hier eine starke Basis. Die mögliche Schwäche liegt weniger in der Funktion, sondern im Anspruch: Wer maximale Laufruhe und absolute Feinheit erwartet, muss sich darauf einstellen, dass der Interceptor stärker „mechanisch“ wirkt.

Die Kawasaki Meguro S1 punktet dagegen mit einer insgesamt harmonischen Abstimmung und einem Fahrgefühl, das schnell Vertrauen aufbaut. Besonders für Pendler, Tourenfahrer und alle, die ein berechenbares Handling bevorzugen, ist die Meguro S1 oft die rundere Wahl. Wer hingegen genau diesen raueren Retro-Vibe sucht, könnte beim Kawasaki weniger „Seele“ spüren.

Kurz gesagt: Interceptor 650 für Charakter und Retro-Feeling, Meguro S1 für stimmige Abstimmung und leichtes, modernes Fahrverhalten.

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