| UVP | 4.990 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 6.349 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- tolle Scrambler-Optik
- herrlich entschleunigend
- lockere Sitzposition
- leicht und einfach zu fahren
- auch für A2-Fahrer geeignet
- im Gegensatz zur Himalayan nicht ganz so reisetauglich
- sehr zugängliches Fahrverhalten
- kerniger Motor mit linearer Kraftentfaltung
- kernige Optik mit vielen, schönen Details
- TFT-Farbdisplay
- hohe Reichweite
- viel Motorrad für wenig Geld
- sehr straff gefedert
- Bremsen etwas teigig, schwer dosierbar
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 194 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 795 | mm |
| Höhe | 1.165 | mm |
| Gewicht | 220 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.240 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 770 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1 -Zylinder 4 Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 411 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt mit Ölkühler | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | R2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 500 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 69 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 24 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 32 NM bei 4.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 127 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 469 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 46 NM bei 6.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 22 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 512 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Halbduplex | |
| Federung vorne | Teleskopgabel 41 mm (Federweg 190)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Progressives Zentralfederbein 5-fach einstellbar | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 120/90-17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside Down Gabel Ø 41mm (Federweg 135)mm | |
| Federung hinten | einstellbares Zentralfederbein (Federweg 135)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Festsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | schwimmend gelagerte Bremsscheibe mit 4 Kolben-Radialbremszangen und ABS ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen hinten | Wave-Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Royal Enfield Scram 411 ist die personifizierte Reduktion in seiner reinsten Form. Nichts an diesem Bike ist überflüssig, kaum etwas kann kaputt gehen und sie ist günstig in Anschaffung und Unterhalt. Sie verbraucht nur 3 Liter auf 100 km/h, man tankt also nur alle 3 Wochen mal ein bisschen nach. Mehr Entschleunigung geht nicht und trotzdem oder gerade deshalb macht diese Maschine unglaublich viel Spaß. Beim Eiscafé muss man sich nicht schämen, weil die Scram 411 unverschämt gut aussieht und jeder sie mindestens sympatisch findet. Perfekt auch als Zweitmaschine!Das Testbike haben wir von 2Rad Stadie in Pinneberg bekommen. Dort steht auch noch eine Scram 411 zum Verkauf. Wenn sie schon weg sein sollte, schaut Euch vor Ort noch Bikes von Brixton oder Mondial an. Die sind auch günstig und optisch ähnlich veranlagt. Oder Ihr nehmt die RE Himalayan, aus unserer Sicht immer noch das universellere Bike.
Fazit
Benelli zeigt erneut, dass man auch für wenig Geld extravagante Motorräder bekommen kann, die auch noch gut funktionieren. Die 502C ist ohne Frage ein besonderes Bike, welches außer der Honda CMX 500 Rebel kaum Konkurrenz fürchten muss. Es gibt schlichtweg keine anderen Cruiser in der A2 Klasse.Die Maschine ist ordentlich gemacht, man muss trotz des Preises keine billige Fuhre befürchten. Sie fährt sich lässig, vermittelt viel Fahrspaß und beruhigt durch ihre Art den Fahrer von ganz alleine. Rasen will man mit dieser Maschine nicht, deshalb ist sie auch nicht untermotorisiert. Es hat uns viel Spaß bereitet, die Benelli 502 zu testen!
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Royal Enfield Scram 411 vs Benelli 502 C – Vergleich für Alltag, Landstraße und Einsteiger
Wer zwischen der Royal Enfield Scram 411 und der Benelli 502 C schwankt, steht vor einer spannenden Entscheidung: Beide Motorräder wirken auf den ersten Blick wie passende Begleiter für den Alltag, doch sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Die Scram 411 ist als Street-Scrambler gedacht, der sich vor allem durch seine zugängliche Art und den Charakter eines „einfach losfahrbaren“ Motorrads auszeichnet. Die Benelli 502 C dagegen zielt stärker auf ein komfortorientiertes, modernes Cruiser-/Roadster-Feeling und will auf der Landstraße und bei längeren Strecken mehr Ruhe und Souveränität vermitteln.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Unterschiede herausgearbeitet, die beim direkten Vergleich der aufgelisteten Werte beider Modelle auffallen: Motorcharakter, Fahrwerk- und Bremsauslegung, Komfort, Gewichts- und Größenwirkung sowie die Frage, wie gut sich jedes Motorrad für bestimmte Fahrprofile eignet.
Grundcharakter: Scrambler-Vibe vs. 502-C-Road-Feeling
Royal Enfield Scram 411: kompakt, unkompliziert, „einfach da“
Die Royal Enfield Scram 411 wirkt wie ein Motorrad, das man gern im Alltag nutzt. Die aufgelisteten Werte sprechen dafür, dass das Bike auf Handlichkeit und entspanntes Vorankommen ausgelegt ist. Gerade im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken spielt die Scram 411 ihre Stärken aus: Sie bleibt leicht zu kontrollieren, vermittelt ein direktes Gefühl und unterstützt eine ruhige Fahrweise.
Benelli 502 C: mehr „Road“-Komfort und erwachsenes Auftreten
Die Benelli 502 C positioniert sich dagegen spürbar anders. Die aufgelisteten Werte zeigen, dass sie auf mehr Reserven und ein komfortableres Fahrgefühl ausgelegt ist. Das merkt man besonders dann, wenn die Strecke länger wird oder wenn das Tempo auf der Landstraße etwas anzieht. Die 502 C wirkt dadurch oft wie die „nächste Stufe“ für Fahrer, die nicht nur von A nach B wollen, sondern auch das Gefühl von Stabilität und Gelassenheit suchen.
Motor & Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Vergleich der Motorleistung und des Drehmoments
Beim Vergleich der aufgelisteten Motorwerte fällt auf: Die Benelli 502 C bringt im Regelfall die stärkere Gesamtwirkung mit. Das zeigt sich weniger als „Zahlenwettbewerb“, sondern vor allem darin, wie leicht sich das Motorrad aus niedrigeren Drehzahlen in Bewegung bringt und wie souverän es beim Beschleunigen wirkt. Die Royal Enfield Scram 411 spielt dagegen ihre Stärken eher über den Charakter und die Alltagstauglichkeit aus: Sie ist oft dann besonders angenehm, wenn gleichmäßiges Fahren wichtiger ist als sportliches Durchziehen.
Schaltgefühl und Fahrbarkeit
Beide Motorräder lassen sich im Alltag gut bewegen, aber die Art unterscheidet sich. Die Scram 411 wirkt tendenziell wie ein Bike, das man gern „mit Gefühl“ fährt: nicht zwingend auf maximale Dynamik getrimmt, dafür sehr zugänglich. Die 502 C dagegen vermittelt eher das Gefühl, dass sie auch bei mehr Last oder längeren Abschnitten nicht sofort „an ihre Grenzen“ kommt. Wer häufig zu zweit fährt oder regelmäßig mit Gepäck unterwegs ist, wird die Unterschiede in der Praxis oft deutlicher merken.
Fahrwerk & Bremsen: Stabilität vs. Agilität
Fahrwerk im Vergleich
Die aufgelisteten Werte zu Fahrwerk und Geometrie deuten darauf hin, dass die Royal Enfield Scram 411 besonders auf Agilität und einfaches Handling ausgelegt ist. Das ist ein Pluspunkt, wenn häufig in der Stadt gefahren wird oder wenn enge Straßen und wechselnde Untergründe zum Alltag gehören. Die Benelli 502 C wirkt im Vergleich eher wie ein Motorrad, das auf Stabilität und ruhige Linienführung setzt. Das ist gerade auf der Landstraße ein Vorteil, wenn man nicht ständig „gegen das Motorrad arbeiten“ möchte.
Bremsen: Gefühl und Reserven
Auch bei den Bremswerten zeigt sich im Vergleich ein typisches Bild: Die 502 C wirkt tendenziell wie das Motorrad, das mehr Bremsreserve und ein entspannteres Ansprechverhalten für höhere Geschwindigkeiten mitbringt. Die Scram 411 ist dabei keineswegs „zu schwach“, sondern eher auf Alltagsbremsen und kontrolliertes Fahren ausgelegt. Wer viel Stadtverkehr hat, profitiert von einem gut dosierbaren Setup; wer häufiger zügig fährt, wird die Reserven der 502 C eher zu schätzen wissen.
Komfort & Alltag: Sitzposition, Ergonomie und Handling
Sitzhöhe und Sitzgefühl
Beim Vergleich der aufgelisteten Werte zu Sitzhöhe und Ergonomie zeigt sich: Die Royal Enfield Scram 411 wirkt häufig wie die leichtere Wahl für Fahrer, die ein unkompliziertes Auf- und Absteigen sowie ein entspanntes Handling suchen. Die Benelli 502 C bietet im Gegenzug oft ein komfortorientierteres Gesamtpaket, das sich besonders bei längeren Fahrten auszahlt. Entscheidend ist dabei weniger die reine Zahl, sondern wie die Sitzposition im Zusammenspiel mit Lenker und Fußrasten wirkt.
Gewicht und Wendigkeit
Die aufgelisteten Werte zu Gewicht und Abmessungen machen den Unterschied im Alltag greifbar. Die Scram 411 spielt ihre Vorteile vor allem dort aus, wo häufig rangiert wird oder wo enge Parklücken, Bordsteine und langsame Manöver den Ton angeben. Die 502 C kann sich dagegen beim Fahren „erwachsener“ anfühlen, weil sie auf der Straße oft mehr Ruhe vermittelt. Wer also viel im Stop-and-go unterwegs ist, wird die Agilität der Scram 411 stärker spüren; wer häufiger längere Strecken fährt, profitiert eher von der souveränen Art der 502 C.
Ausstattung & Praxis: Was man im Alltag wirklich merkt
Elektronik und Bedienbarkeit
Beim Vergleich der Ausstattung fällt auf, dass beide Modelle auf ihre Zielgruppe zugeschnitten sind. Die Scram 411 wirkt wie ein Motorrad, das den Fokus auf einfache Bedienbarkeit und direktes Fahren legt. Die 502 C wirkt dagegen oft wie die modernere Alternative, wenn man Wert auf ein stimmiges Gesamtpaket legt und sich beim Fahren mehr „Road“-Komfort wünscht. Welche Details am Ende wichtiger sind, hängt stark davon ab, ob eher kurze Strecken oder längere Touren im Vordergrund stehen.
Verbrauch und Reichweite (Vergleich der Werte)
Auch die aufgelisteten Werte zu Verbrauch und Reichweite sind im Alltag relevant. Die Scram 411 ist häufig die pragmatische Wahl, wenn man möglichst effizient unterwegs sein möchte und das Motorrad oft für Pendelstrecken nutzt. Die 502 C kann sich trotz höherer Gesamtleistung ebenfalls als alltagstauglich erweisen, aber der Fokus liegt stärker auf dem Fahrgefühl und der Souveränität. Wer viel Stadt und kurze Wege fährt, achtet meist stärker auf Effizienz; wer regelmäßig Landstraße fährt, bewertet oft eher das Gesamtpaket aus Komfort und Reserven.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Royal Enfield Scram 411 – Stärken
- Agiles Handling und unkomplizierte Fahrbarkeit im Alltag
- Street-Scrambler-Charakter mit Fokus auf entspanntes Vorankommen
- Pragmatische Effizienz bei typischer Nutzung
- Oft besonders passend für Einsteiger und Fahrer, die ein leicht zu kontrollierendes Motorrad suchen
Royal Enfield Scram 411 – Schwächen
- Wenn häufig zügig gefahren wird, wirken die Leistungsreserven im Vergleich begrenzter
- Für sehr lange Strecken kann das Setup je nach Fahrstil weniger „komfortbetont“ wirken als bei der 502 C
Benelli 502 C – Stärken
- Mehr Reserven durch die stärkere Gesamtwirkung der Motorwerte
- Ruhigeres Fahrgefühl und oft mehr Komfort auf der Landstraße
- Stabilität und souveränes Auftreten bei höheren Geschwindigkeiten
- Attraktiv für Fahrer, die ein Motorrad für Alltag und längere Touren suchen
Benelli 502 C – Schwächen
- Im Stadtverkehr kann die Wirkung von Größe/Gewicht stärker spürbar sein
- Wer nur sehr kurze Strecken fährt, bekommt möglicherweise „mehr Motorrad“, als man im Alltag wirklich braucht
Welche Wahl passt besser? (Fazit)
Fazit: Die Royal Enfield Scram 411 ist die bessere Wahl, wenn im Vordergrund steht, ein leicht zu beherrschendes Motorrad für den Alltag zu haben: Stadtverkehr, kurze Strecken, häufiges Rangieren und ein Fahrgefühl, das unkompliziert bleibt. Sie punktet vor allem mit Agilität, einem zugänglichen Charakter und einer pragmatischen Art, die auch Einsteigern viel Sicherheit gibt.
Die Benelli 502 C passt besser, wenn mehr Komfort und Reserven gefragt sind: längere Landstraßenabschnitte, entspanntes Tempo, souveränes Beschleunigen und ein insgesamt „erwachseneres“ Fahrgefühl. Wer öfter Touren fährt oder zu zweit unterwegs ist, wird die Stärken der 502 C im Vergleich meist deutlicher merken.
Kurz gesagt: Scram 411 für den unkomplizierten Alltag und maximale Handlichkeit, 502 C für mehr Ruhe, Komfort und Durchzug auf der Straße.