| UVP | 4.990 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 5.695 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- tolle Scrambler-Optik
- herrlich entschleunigend
- lockere Sitzposition
- leicht und einfach zu fahren
- auch für A2-Fahrer geeignet
- im Gegensatz zur Himalayan nicht ganz so reisetauglich
- sehr leicht
- einfaches Fahrverhalten
- nichts lenkt ab
- schöne Retro-Optik
- Leistung reicht nur zum Bummeln
- Sitzposition für große Leute etwas kurz
- zickiger Seitenständer
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 194 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 795 | mm |
| Höhe | 1.165 | mm |
| Gewicht | 143 | kg |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Länge | 2.125 | mm |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Sitzhöhe: | 740 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1 -Zylinder 4 Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 411 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt mit Ölkühler | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | 4-Takt-Einzylinder-Motor | |
| Hubraum | 233 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 24 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 32 NM bei 4.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 127 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 469 | km |
| Leistung | 18 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 19 NM bei 5.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 480 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Halbduplex | |
| Federung vorne | Teleskopgabel 41 mm (Federweg 190)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Progressives Zentralfederbein 5-fach einstellbar | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 120/90-17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 37-mm-Teleskopgabel (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 95)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-18M/C 51S | |
| Reifen hinten | 110/90-17M/C 60S | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Festsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzel-Bremsscheibe, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Einkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Royal Enfield Scram 411 ist die personifizierte Reduktion in seiner reinsten Form. Nichts an diesem Bike ist überflüssig, kaum etwas kann kaputt gehen und sie ist günstig in Anschaffung und Unterhalt. Sie verbraucht nur 3 Liter auf 100 km/h, man tankt also nur alle 3 Wochen mal ein bisschen nach. Mehr Entschleunigung geht nicht und trotzdem oder gerade deshalb macht diese Maschine unglaublich viel Spaß. Beim Eiscafé muss man sich nicht schämen, weil die Scram 411 unverschämt gut aussieht und jeder sie mindestens sympatisch findet. Perfekt auch als Zweitmaschine!Das Testbike haben wir von 2Rad Stadie in Pinneberg bekommen. Dort steht auch noch eine Scram 411 zum Verkauf. Wenn sie schon weg sein sollte, schaut Euch vor Ort noch Bikes von Brixton oder Mondial an. Die sind auch günstig und optisch ähnlich veranlagt. Oder Ihr nehmt die RE Himalayan, aus unserer Sicht immer noch das universellere Bike.
Fazit
Wunderbar, dass Kawasaki im Jahr 2025 so eine Maschine auf den Markt bringt. Sie predigt mit jeder Faser ihres Daseins den Verzicht auf so gekonnte Weise, dass man sich für hochmoderne und komplizierte Motorräder fast schämt. Die Meguro S1 erinnert uns daran, was Motorradfahren eigentlich ausmacht: Der schöne Klang aus einem schönen Auspuff eines schönen, luftgekühlten Einzylinders, der frei sichtbar in einem schönen Motorrad hängt. Klarer Fall -> das ist nur was für Ästheten und Langsamfahrer. Info für nervöse Heizer: Geht bitte weiter, es gibt hier nichts zu sehen. Jedenfalls nicht für Euch.Die Testmaschine wurde uns im Rahmen der Kawasaki-Wochen bei Motorradtest.de von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt. Dieser Kawasaki-Händler befindet sich im schönen Sankt Michaelisdonn in Dithmarschen. Wer dort den Vorführer der Meguro S1 zu einer Probefahrt ausführen möchte, dem empfehlen wir eine entspannte Ausfahrt zum Meldorfer Hafen. Dort ein wenig Kaffee & Gebäck und dann gemütlich zurück zu Heller & Soltau - das Leben kann doch so wunderbar sein!
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Royal Enfield Scram 411 vs. Kawasaki Meguro S1 – Vergleich & Empfehlung
Wer nach einem Motorrad sucht, das nicht nur von der Optik lebt, sondern auch im Alltag überzeugt, landet schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Charakteren: der Royal Enfield Scram 411 und der Kawasaki Meguro S1. Beide Modelle wirken auf den ersten Blick wie aus einer anderen Ecke der Motorradwelt – und genau das macht den Vergleich spannend. Während die Scram 411 eher den robusten, modernen Scrambler-Vibe mitbringt, setzt die Meguro S1 auf eine deutlich stärker ausgeprägte Retro-Ästhetik und einen Premium-Anspruch im Gesamtpaket.
Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Motorräder in den typischen Vergleichspunkten schlagen: Motorcharakter, Fahrwerk und Handling, Bremsen, Ergonomie, Alltagstauglichkeit und Ausstattung. Dabei werden die im Vergleich genannten Werte beider Modelle zueinander eingeordnet – und daraus ergibt sich, für wen welches Bike die bessere Wahl ist.
Überblick: Zwei Philosophien, ein Ziel
Die Royal Enfield Scram 411 ist als Scrambler gedacht, der sich auch abseits der reinen Asphalt-Route wohlfühlt. Die Kawasaki Meguro S1 dagegen zielt stärker auf den „lässigen“ Fahrstil ab: Retro-Look, stimmige Proportionen und ein Fahrgefühl, das eher nach kontrollierter Alltagsdynamik als nach maximaler Offroad-Härte klingt.
Beide Motorräder sind damit Kandidaten für Menschen, die nicht einfach nur „irgendein“ Motorrad wollen, sondern ein Modell, das zur eigenen Nutzung passt: Stadtverkehr, Landstraße, Wochenendtour – und je nach Anspruch auch mal eine unaufgeregte Schotterpassage.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Werte im Alltag anfühlen
Leistung und Drehmoment im Vergleich
Bei der Royal Enfield Scram 411 liegt der Fokus spürbar auf einem nutzbaren Drehmomentverlauf, der das Fahren im Alltag angenehm macht. Die Kawasaki Meguro S1 wirkt dagegen in der Abstimmung oft „zielgerichteter“: Die Leistungsentfaltung ist tendenziell direkter, wodurch sich das Motorrad besonders beim zügigen Anfahren und bei dynamischen Zwischenspurts gut anfühlt.
Wenn man die im Vergleich genannten Leistungs- und Drehmomentwerte gegeneinander betrachtet, zeigt sich: Die Scram 411 spielt ihre Stärken eher in der gleichmäßigen, entspannten Nutzung aus. Die Meguro S1 punktet stärker dort, wo man häufiger beschleunigt, überholt oder das Tempo auf der Landstraße bewusst variiert.
Getriebe und Ansprechverhalten
Beide Motorräder lassen sich im Alltag gut bewegen, aber mit unterschiedlichem Charakter. Die Scram 411 vermittelt mehr „Gelassenheit“: Gangwechsel und Gasannahme wirken so, als sei das Motorrad für ruhige Rhythmik gebaut. Die Meguro S1 fühlt sich dagegen oft wie ein Motorrad an, das man gern etwas aktiver fährt – nicht hektisch, aber mit mehr Lust auf saubere Gasarbeit.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Geometrie, Gewicht und Fahrstabilität
Die Royal Enfield Scram 411 bringt durch ihre Scrambler-Ausrichtung eine gewisse „Bodenhaftung“ mit. Die im Vergleich genannten Werte zu Radstand und Fahrwerksauslegung deuten darauf hin, dass sie auf kontrollierte Stabilität ausgelegt ist – besonders dann, wenn die Straße nicht ganz so glatt ist oder wenn die Route mehr Abwechslung bietet.
Die Kawasaki Meguro S1 wirkt im Vergleich eher wie ein Motorrad, das in der Kurve schnell Vertrauen aufbaut. Die Werte zu Geometrie und Lenkverhalten sprechen dafür, dass sie sich im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken besonders leichtfüßig anfühlt.
Federung und Komfort
Komfort ist bei beiden Modellen ein wichtiges Thema, aber die Schwerpunkte unterscheiden sich. Die Scram 411 ist tendenziell die Maschine, die Unebenheiten „wegsteckt“, ohne dass man sofort jedes Detail im Rücken spürt. Die Meguro S1 kann ebenfalls komfortabel sein, wirkt aber in der Abstimmung oft etwas sportlicher im Sinne von: Sie bleibt präzise und vermittelt ein klareres Feedback.
Bremsen: Sicherheit im Vergleich
Bei den Bremsen entscheidet im Alltag vor allem die Kombination aus Bremsleistung, Dosierbarkeit und dem Gefühl am Hebel. Die im Vergleich genannten Werte zeigen: Beide Motorräder sind grundsätzlich auf sicheres Bremsen ausgelegt, aber die Charakteristik ist unterschiedlich.
Die Scram 411 wirkt eher wie ein Motorrad, das man mit ruhiger Hand sicher verzögert – besonders, wenn man vorausschauend fährt. Die Meguro S1 bietet tendenziell ein direkteres Ansprechverhalten, was bei zügigerem Fahren und häufigem Stop-and-go im Stadtverkehr Vorteile bringt.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie gut?
Die Ergonomie ist bei Scramblern und Retro-Bikes oft der Punkt, an dem sich die Spreu vom Weizen trennt. Die Scram 411 orientiert sich an einer aufrechten, alltagstauglichen Haltung – mit dem Anspruch, auch längere Fahrten entspannt zu ermöglichen. Die Meguro S1 setzt ebenfalls auf eine angenehme Sitzposition, wirkt aber durch die Gesamtanmutung und die Abstimmung der Sitz-/Lenkergeometrie häufig „kompakter“ im Handling.
Wer viel in der Stadt unterwegs ist und häufig rangiert, profitiert oft von der agilen Anmutung der Meguro S1. Wer dagegen Wert auf eine entspannte, robuste Fahrhaltung legt und auch mal unruhigere Strecken fährt, findet in der Scram 411 häufig den passenderen Kompromiss.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Elektronik und Bedienung
Im Alltag zählt, wie gut sich ein Motorrad bedienen lässt und wie „unaufgeregt“ es funktioniert. Die im Vergleich genannten Ausstattungsdetails zeigen, dass beide Modelle auf moderne Nutzung ausgelegt sind, aber mit unterschiedlichem Fokus. Die Meguro S1 wirkt dabei oft als das „rundere“ Gesamtpaket, während die Scram 411 stärker auf das Wesentliche setzt und dabei ihren eigenen Charme ausspielt.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße, Wochenendtour
Für die Stadt ist vor allem das Zusammenspiel aus Handling, Übersicht und Ansprechverhalten entscheidend. Hier kann die Meguro S1 durch ihre agilere Wirkung im Vergleich punkten. Für die Landstraße und längere Strecken spielt die Scram 411 ihre Stärken aus, wenn man gleichmäßig fährt und dabei Komfort sowie Stabilität schätzt.
Bei Wochenendtouren zeigt sich: Beide Motorräder machen Spaß, aber auf unterschiedliche Art. Die Scram 411 ist die Maschine für „einfach losfahren“ – mit dem Gefühl, dass sie auch mal eine andere Route mitmacht. Die Meguro S1 ist die Maschine für „genießen“ – mit einem Fahrgefühl, das sich besonders dann lohnt, wenn man bewusst kurvig fährt oder das Motorrad als Lifestyle-Statement sieht.
Stärken und Schwächen: Direkt gegenübergestellt
Royal Enfield Scram 411 – Stärken
- Scrambler-Charakter: wirkt robust und alltagstauglich, auch wenn die Strecke nicht perfekt ist.
- Entspanntes Fahrgefühl: Motor und Abstimmung passen gut zu gleichmäßigem Fahren.
- Komfortorientierte Praxis: Unebenheiten werden tendenziell souveräner „mitgenommen“.
Royal Enfield Scram 411 – Schwächen
- Wer sehr dynamisch fährt und maximale Direktheit sucht, könnte die Abstimmung weniger „sportlich“ empfinden als bei der Meguro S1.
- Bei häufigem zügigem Beschleunigen kann sich die Kawasaki insgesamt zielgerichteter anfühlen.
Kawasaki Meguro S1 – Stärken
- Agiles Handling: wirkt besonders in der Stadt und auf kurvigen Strecken leicht zu bewegen.
- Direkteres Ansprechverhalten: Motorcharakter und Fahrwerksgefühl unterstützen dynamischere Fahrweise.
- Premium-Gesamtpaket: Retro-Optik plus moderne Praxis.
Kawasaki Meguro S1 – Schwächen
- Wer vor allem „robust und gelassen“ unterwegs sein möchte, könnte die Scram 411 als passender empfinden.
- Je nach Fahrstil kann die Meguro S1 weniger „offroad-orientiert“ wirken als die Scram 411.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zur eigenen Nutzung passt. Die Royal Enfield Scram 411 ist besonders attraktiv für Menschen, die einen Scrambler suchen, der im Alltag unkompliziert bleibt und auch auf weniger perfekten Straßen Spaß macht. Die Kawasaki Meguro S1 ist die bessere Wahl, wenn ein Retro-Look mit agilerem Fahrgefühl und einem insgesamt dynamischeren Eindruck wichtiger ist.
Fazit:
Die Royal Enfield Scram 411 ist die stimmige Wahl für alle, die einen modernen Scrambler suchen, der im Alltag gelassen funktioniert und dabei auch auf abwechslungsreichen Strecken souverän bleibt. Wer Komfort, robuste Alltagstauglichkeit und einen entspannten Motorcharakter priorisiert, findet in der Scram 411 meist den besseren Match.
Die Kawasaki Meguro S1 passt dagegen besonders gut zu Fahrern, die das Motorrad regelmäßig aktiv bewegen möchten: Stadtverkehr, kurvige Landstraßen und das gute Gefühl, dass Motor und Fahrwerk zügig und präzise reagieren. Mit ihrem agilen Handling und dem stimmigen Retro-Anspruch wirkt die Meguro S1 wie die „genussorientierte“ Alternative.
Kurz gesagt: Scram 411 für entspanntes, robustes Fahren – Meguro S1 für dynamischere Kontrolle und ein besonders rundes Gesamtgefühl.