| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2006 bis 2013 | |
Pro und Kontra
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
- Lasten-Esel
- gutmütiges Fahrverhalten
- große Reichweite
- gemütliche Sitzposition
- sehr guter Windschutz
- geeignet auch für lange und schnelle Autobahn-Passagen
- schwer, Rangieren problematisch
- anfälliges ABS
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
| Gewicht | 256 | kg |
| Radstand | 1.510 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.510 | mm |
| Sitzhöhe: | 890-910 | mm |
| Höhe | 1.470 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Boxer 4-Takt | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Kühlung | Luft/Ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
| Leistung | 98 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 115 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 33 | Liter |
| Reichweite | 600 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
| Rahmenbauart | Dreiteiliges Rahmenkonzept aus Vorder- und Hinterrahmen mit mittragendem Motor | |
| Federung vorne | Telelever 41mm Zentralfederbein (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | WAD Federbein (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge Paralever | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Dopperlscheibe ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
"Hervorragende Offroad-Tauglichkeit bei nochmals gesteigerten Straßeneigenschaften" lautete damals der Pressetext zur neuen Adventure von BMW. Mit Offroad meinten die Schreiberlinge damals vermutlich nicht gerade die Crosspiste mit Sprüngen und tiefen Sand - dazu ist die GS 1200 Adventure schlichtweg zu schwer. Aber dennoch ist dieses Motorrad das ideale Bike für die gaaaanz lange Reise. Den Beweis lieferten Charly Boorman und Ewan McGregor 2007 auf ihrer "Long Way Down" genannten Reise, bei der sie 23.500 Kilometer durch Afrika eben genau auf diesen Maschinen zurückgelegt haben.Leider sind auch gebrauchte und ältere GS Adventure Bikes nicht ganz billig. Je nach Alter, Laufleistung, Zustand und Ausstattung werden bis zu 13.000 Euro verlangt. Allerdings darf bezweifelt werden, dass solche Preise tatsächlich auch gezahlt werden, aber für eine gute GSA K255 muss man schon mit 8.000 Euro rechnen. Zurück zur Ausgangsfrage: Lohnt sich das? Klares "JA!" unsererseits, denn diese Maschinen halten ewig und bringen auch nach 15 Jahren immer noch jede Menge Freude.
MotorradTest.de auf YouTube
Suzuki DR-Z 4SM vs. BMW R 1200 GS Adventure: Vergleich für Straße, Schotter und echte Abenteuer
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Suzuki DR-Z 4SM und die BMW R 1200 GS Adventure, wird der Vergleich spannend: Hier steht ein leichtes, agiles Konzept im Fokus, dort ein großes Reiseenduro-Paket, das auf Komfort und Reichweite ausgelegt ist. Beide Maschinen können Spaß machen – aber auf sehr verschiedene Art. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht darum, wer „besser“ ist, sondern wer besser zu den eigenen Fahrten passt.
Grundcharakter: Agil und direkt vs. groß, souverän und touring-orientiert
Die Suzuki DR-Z 4SM ist als Dual-Sport/Supermoto-nahe Ausrichtung gedacht: kompakt, lebendig und mit einem Fahrgefühl, das schnell Lust auf Kurven macht. Die Maschine wirkt wie gemacht für dynamische Fahrten auf der Straße, für kurze Offroad-Abschnitte und für alle, die ein Motorrad möchten, das sich leicht bewegen lässt und nicht nach „großer Reise“ verlangt.
Die BMW R 1200 GS Adventure dagegen ist ein Reiseenduro, das auf Distanz und Alltagstauglichkeit optimiert ist. Der Charakter ist weniger „zackig“ im Sinne von leichtem Antritt, sondern eher kraftvoll und souverän: Die Maschine trägt sich stabil, vermittelt Ruhe und ist darauf ausgelegt, auch lange Strecken entspannt zu absolvieren. Wer häufig Touren plant, Gepäck mitnimmt oder regelmäßig zwischen Asphalt und Schotter wechselt, findet hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Motor und Antrieb: Drehfreude und Leichtigkeit vs. Durchzug und Langstrecken-Genuss
Beim Motor zeigt sich der Unterschied im Konzept: Die Suzuki DR-Z 4SM setzt auf ein eher direktes Ansprechverhalten und ein Fahrgefühl, das man gern „arbeitet“ – also Drehzahl und Gasstellung aktiv nutzt. Das passt besonders gut zu Fahrten, bei denen man Kurven dynamisch angeht oder kurze Offroad-Passagen nutzt, um das Motorrad zu spüren.
Die BMW R 1200 GS Adventure ist dagegen auf Durchzug und Konstanz ausgelegt. In der Praxis bedeutet das: weniger hektisches Nachregeln, mehr gleichmäßiges Vorankommen. Gerade auf langen Etappen oder bei wechselnden Geschwindigkeiten (Autobahn, Landstraße, Schotter) spielt die GS ihre Stärken aus. Auch wenn die Maschine nicht „leichtfüßig“ wie die DR-Z wirkt, ist sie dafür in vielen Situationen entspannter zu fahren.
Fahrwerk und Handling: Wendigkeit der DR-Z vs. Stabilität der GS Adventure
Das Fahrwerk ist bei beiden Motorrädern ein Schlüssel zum Verständnis. Die Suzuki DR-Z 4SM profitiert von ihrer kompakten Bauweise: Das Motorrad lässt sich spürbar leichter bewegen, wirkt in Richtungswechseln handlicher und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, das gerade auf kurvigen Strecken Spaß macht. Gleichzeitig ist die DR-Z eher das Motorrad, das man „mitnimmt“ – also aktiv fährt und nicht nur bequem rollen lässt.
Die BMW R 1200 GS Adventure setzt auf Stabilität und Reserven. Durch die größere, reisefokussierte Auslegung fühlt sich die Maschine auch bei längeren Fahrten und wechselnden Untergründen sicher an. Das Handling ist nicht auf maximale Agilität im Stadtverkehr ausgelegt, aber auf verlässliches Fahrverhalten über Distanz. Wer viel mit Gepäck unterwegs ist oder regelmäßig längere Strecken abspult, wird die souveräne Charakteristik zu schätzen wissen.
Ergonomie und Sitzposition: kompakt und sportlich vs. komfortabel und tourentauglich
Die Suzuki DR-Z 4SM wirkt ergonomisch eher auf „sportliche“ Nutzung ausgelegt. Die Sitzposition ist so, dass man das Motorrad gut kontrolliert und sich schnell auf wechselnde Situationen einstellen kann. Das ist ideal, wenn der Fokus auf Fahrspaß liegt und die Touren eher kürzer oder kurvenreicher sind.
Die BMW R 1200 GS Adventure ist dagegen klar auf Komfort ausgelegt. Die Sitzposition unterstützt längeres Fahren, und das Motorrad ist darauf vorbereitet, dass man nicht nur eine Runde dreht, sondern mehrere Stunden unterwegs ist. Gerade bei wechselndem Wetter, unterschiedlichen Straßenbelägen und längeren Etappen zeigt sich der Vorteil: weniger Ermüdung, mehr „einfach fahren“.
Bremsen und Fahrstabilität: präzise Kontrolle vs. souveräne Reserven
Bei der Suzuki DR-Z 4SM steht die präzise Kontrolle im Vordergrund. Durch das leichtere Gesamtgefühl lässt sich das Motorrad gut dosieren, und das macht Brems- und Kurvenmanöver oft besonders direkt. In Situationen, in denen man häufig beschleunigt, bremst und die Linie schnell anpasst, ist das ein echter Pluspunkt.
Die BMW R 1200 GS Adventure spielt ihre Stärken bei Stabilität und Reserven aus. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten oder wenn das Motorrad mit Gepäck und auf längeren Strecken gefordert wird, wirkt die GS insgesamt gelassener. Das ist weniger „aggressiv“ im Gefühl, aber dafür sehr berechenbar.
Alltag, Stadt und Landstraße: DR-Z für kurze Wege, GS für lange Pläne
Im Alltag zeigt sich die unterschiedliche Zielgruppe. Die Suzuki DR-Z 4SM passt gut, wenn der Fokus auf häufigen kurzen Fahrten liegt: zur Arbeit, für Feierabendrunden oder für spontane Ausflüge. Das Motorrad ist leichter zu handhaben und wirkt weniger „groß“ im Alltag.
Die BMW R 1200 GS Adventure ist eher die Maschine für Menschen, die planen: Wochenendtouren, längere Urlaube, Touren mit Gepäck und regelmäßige Fahrten über verschiedene Untergründe. In der Stadt kann die Größe spürbar sein, aber sobald die Strecke beginnt, wird die GS-Philosophie deutlich: Sie will Kilometer sammeln.
Reisetauglichkeit: Touring-Paket der GS vs. DR-Z als Abenteuer-Impuls
Die BMW R 1200 GS Adventure ist in der Reisetauglichkeit klar im Vorteil. Das Konzept ist darauf ausgelegt, dass man unterwegs nicht ständig „nachdenken“ muss: Komfort, Stabilität und die generelle Auslegung auf lange Strecken passen zusammen. Wer regelmäßig mit Gepäck fährt oder auch mal mehrere Tage unterwegs ist, bekommt hier ein Motorrad, das sich wie ein verlässlicher Begleiter anfühlt.
Die Suzuki DR-Z 4SM ist dagegen eher der Typ „kurz raus und Spaß haben“. Sie kann durchaus Abenteuer liefern – vor allem, wenn die Strecke nicht zu lang ist und der Fokus auf Fahrgefühl und Wendigkeit liegt. Für ausgedehnte Touren mit viel Gepäck ist sie weniger die erste Wahl, aber als leichtes, lebendiges Motorrad für gemischte Einsätze kann sie sehr überzeugen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Suzuki DR-Z 4SM
- Agiles, direktes Fahrgefühl – ideal für Kurven und dynamische Fahrten.
- Leichtes Handling im Alltag und bei spontanen Ausflügen.
- Sportlicher Charakter, der Lust auf aktives Fahren macht.
Schwächen der Suzuki DR-Z 4SM
- Weniger Komfort-Fokus für lange Etappen im Vergleich zur großen Reiseenduro.
- Touring mit viel Gepäck ist eher eine „Machbarkeit“-Frage als ein Schwerpunkt.
Stärken der BMW R 1200 GS Adventure
- Reise- und Langstreckenkomfort mit souveränem Fahrverhalten.
- Stabilität auf wechselnden Untergründen – besonders bei längeren Fahrten.
- Konstanter Durchzug für entspannte Kilometer.
Schwächen der BMW R 1200 GS Adventure
- Weniger Agilität im Sinne von „leichtfüßig“ – das Motorrad will eher gefahren als „gezappelt“.
- Größe und Gewicht können im Stadtverkehr spürbarer sein.
Welche Maschine passt zu welchem Fahrstil?
Die Entscheidung wird leichter, wenn man die eigenen Fahrten ehrlich einordnet. Wer vor allem kurvige Strecken fährt, gern aktiv Gas gibt und ein Motorrad möchte, das sich im Alltag unkompliziert bewegt, findet in der Suzuki DR-Z 4SM einen starken Partner. Sie ist ein Motorrad für Fahrspaß, für spontane Ausflüge und für alle, die das Motorrad gern „mitarbeiten“ lassen.
Wer dagegen regelmäßig lange Strecken fährt, Touren plant, Gepäck mitnimmt und auch auf unebenem Untergrund komfortabel und sicher unterwegs sein möchte, wird mit der BMW R 1200 GS Adventure deutlich zufriedener sein. Sie ist die Maschine für Menschen, die nicht nur von A nach B wollen, sondern die Reise selbst als Ziel sehen.
Fazit:
Die Suzuki DR-Z 4SM ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Agilität, direktem Fahrgefühl und dynamischen Fahrten liegt. Sie macht Spaß bei kurzen bis mittleren Ausflügen, bei Kurven und dort, wo man das Motorrad aktiv spürt. Wer ein leicht zu bewegendes Bike sucht, das auch mal abseits des reinen Asphalts neugierig macht, trifft mit der DR-Z einen passenden Nerv.
Die BMW R 1200 GS Adventure ist die bessere Wahl, wenn Komfort, Stabilität und Langstrecken-Tauglichkeit im Vordergrund stehen. Für Touren mit Gepäck, für wechselnde Untergründe und für lange Tage im Sattel wirkt die GS als souveräner Reisebegleiter. Kurz gesagt: DR-Z für Fahrspaß und Wendigkeit, GS Adventure für große Pläne und entspanntes Kilometer-Sammeln.