UVP 9.578 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 18.300 €
Baujahr von 2018 bis 2023
Suzuki DR-Z4SM im Test: Kleine Supermoto, großer Spaßfaktor
Weiter zum Testbericht
Ein Schiff wird kommen
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • einstellbares, gutes Fahrwerk
  • sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
  • LED rundum in Serie
  • solide Bauweise
Kontra:
  • harte Sitzbank
  • Motor obenrum ohne Puste
  • nur 5 Gänge
Pro:
  • Motor, durchzugstark und drehwillig
  • Wiederverkaufswert (als Verkäufer)
  • Fahrwerk
  • Verarbeitung
  • Fahrleistungen
Kontra:
  • Preis (vor allem für Extras)
  • Wiederverkaufswert (als Käufer)
  • Sitzhöhe

Abmessungen & Gewicht

Gewicht154kg
Radstand1.465mm
Länge2.195mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 890 mm
Höhe1.190mm
Gewicht249kg
Radstand1.525mm
Länge2.207mm
Radstand1.525mm
Sitzhöhe: 850 mm
Höhe1.430mm

Motor

Motor-BauartEinzylinder, 4-Takt
Hubraum398ccm
Hub63mm
Bohrung90mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge5
Motor-BauartBoxer
Hubraum1.254ccm
Hub76mm
Bohrung102mm
Kühlungwassergekühlt
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung38 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment37 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.139km/h
Tankinhalt9Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite249km
Leistung136 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment143 NM bei 6.250 U/Min
Höchstgeschw.220km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite400km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifenrahmen
Federung vorneUpside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm
Federung hintenKYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge (Aluminium)
Reifen vorne120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch)
Reifen hinten140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch)
RahmenbauartZweiteiliges Rahmenkonzept
Federung vorneTelelever 37cm (Federweg 190)mm
Federung hintenWAD Mono-Federbein mit Paralever (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 R19
Reifen hinten170/60 R17

Bremsen

Bremsen vorneScheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenScheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, 4-Kolben-Radialbremssättel ( Ø 305 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Doppel-Kolben Schwimmsattel ( Ø 276 mm)

MotorradTest.de auf YouTube

Suzuki DR-Z 4SM vs. BMW R 1250 GS: Vergleich für Dual Sport und Reiseenduro

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken, dass man beim ersten Blick schon merkt: Hier geht es nicht um „das gleiche Konzept in einer anderen Farbe“, dann lohnt sich ein genauer Vergleich. Die Suzuki DR-Z 4SM steht für den agilen Dual-Sport-Ansatz – leicht zu bewegen, mit klarer Offroad-Ader und einem Charakter, der Lust auf Schotterwege und spontane Abstecher macht. Die BMW R 1250 GS dagegen ist das große Reiseenduro-Paket: komfortorientiert, technisch stark, auf lange Strecken und wechselnde Bedingungen ausgelegt.

Im Folgenden werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle anhand der im Vergleich aufgeführten Eckdaten gegenübergestellt. Dabei geht es weniger um „wer ist besser“, sondern um „wer passt besser“ – je nach Fahrprofil, Anspruch und dem, was auf dem eigenen Alltag wirklich zählt.

Grundidee und Einsatzgebiet: Dual Sport vs. Reiseenduro

Die Suzuki DR-Z 4SM ist als straßenzugelassene Enduro gedacht, die auch abseits befestigter Wege Spaß macht. Das Konzept zielt auf ein Motorrad, das man unkompliziert bewegt und das sich nicht wie ein „großes Projekt“ anfühlt. Gerade wenn der Alltag aus kurzen Strecken besteht, aber der Kopf nach Feierabend gern noch eine Runde über Feldwege oder Waldkanten möchte, spielt die DR-Z 4SM ihre Stärken aus.

Die BMW R 1250 GS ist dagegen ein Motorrad für Menschen, die regelmäßig größere Distanzen fahren – gern auch mit Gepäck und mit dem Anspruch, dass Komfort und Technik auf hohem Niveau mitfahren. Die GS ist nicht nur für die Landstraße gebaut, sondern auch für wechselnde Untergründe, bei denen man sich auf Fahrstabilität, Elektronik und eine ausgereifte Gesamtabstimmung verlassen möchte.

Motor und Fahrgefühl: Charakterunterschiede im Alltag

Beim Motor zeigt sich der größte Unterschied im Charakter. Die Suzuki DR-Z 4SM wirkt im Vergleich eher „direkt“ und endurotypisch: Der Antrieb ist darauf ausgelegt, dass man zügig Gas geben kann, ohne dass sich das Motorrad wie ein schweres Reisegerät anfühlt. Das macht sie besonders interessant, wenn man gern dynamisch fährt, häufig schaltet und das Motorrad als aktives Werkzeug versteht.

Die BMW R 1250 GS steht dagegen für souveräne Leistungsentfaltung und ein entspanntes Fahrgefühl. Gerade auf längeren Strecken ist das ein Vorteil: Man kann gleichmäßig fahren, ohne ständig „am Limit“ arbeiten zu müssen. Im Vergleich der aufgeführten Werte zeigt sich vor allem, dass die GS auf Durchzug und Alltagstauglichkeit ausgelegt ist – mit dem Effekt, dass sie sich auch bei höheren Geschwindigkeiten stabil und kontrolliert anfühlt.

Stärken und Schwächen im Motorvergleich

  • Suzuki DR-Z 4SM: Stärken liegen im agilen Ansprechverhalten und im endurotypischen Fahrspaß. Schwäche: Wer viel Autobahn oder sehr lange Strecken mit hohem Tempo plant, spürt eher die Grenzen des Dual-Sport-Ansatzes.
  • BMW R 1250 GS: Stärken liegen in der souveränen Leistungscharakteristik und der entspannten Art, Kilometer zu fressen. Schwäche: Der Komfort- und Reisefokus kann das Motorrad im „kurz und wild“-Offroad-Einsatz weniger leicht wirken lassen als eine kleinere Enduro.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität

Beim Fahrwerk und Handling trennt sich die Spreu schnell. Die Suzuki DR-Z 4SM ist im Vergleich darauf ausgelegt, dass sie sich in Bewegung leicht anfühlt. Das ist besonders dann spürbar, wenn es enger wird: beim Rangieren, bei Richtungswechseln oder wenn man auf unebenen Wegen das Motorrad „mitnimmt“ statt es zu tragen. Die DR-Z 4SM wirkt dadurch wie ein Motorrad, das man gern öfter bewegt – auch dann, wenn die Strecke nicht perfekt vorbereitet ist.

Die BMW R 1250 GS spielt ihre Stärken vor allem bei Stabilität und Komfort aus. Im Vergleich der Werte zeigt sich, dass die GS als Reiseenduro konstruiert ist: Sie soll auch bei längeren Fahrten ruhig bleiben, mit Gepäck sicher wirken und auf unterschiedlichen Untergründen berechenbar sein. Gerade wenn man nicht nur „ein bisschen Offroad“ fährt, sondern öfter zwischen Asphalt, Schotter und schlechten Straßen wechselt, ist diese Ausrichtung ein echter Vorteil.

Handling in der Praxis

  • DR-Z 4SM: Vorteil bei Wendigkeit und dem Gefühl, schnell „um die Ecke“ zu kommen. Nachteil: Bei sehr langen Autobahnabschnitten oder bei starkem Gepäckfokus kann die Reiseeffizienz weniger im Vordergrund stehen.
  • R 1250 GS: Vorteil bei ruhiger Spur, Komfort und Fahrstabilität. Nachteil: Das größere Gesamtkonzept verlangt mehr Aufmerksamkeit beim Rangieren und im richtig anspruchsvollen Gelände.

Elektronik und Ausstattung: Moderne Assistenz vs. puristischer Ansatz

Die BMW R 1250 GS ist im Vergleich klar als High-Tech-Reiseenduro positioniert. Die aufgeführten Ausstattungsmerkmale und Elektronikpunkte zeigen, dass die GS darauf ausgelegt ist, das Fahren in unterschiedlichen Situationen zu erleichtern. Das betrifft nicht nur Komfort, sondern auch das Sicherheitsgefühl: Wenn Untergrund wechselt oder man nicht immer perfekte Bedingungen hat, hilft eine moderne Abstimmung dabei, dass das Motorrad „mitdenkt“.

Die Suzuki DR-Z 4SM setzt dagegen stärker auf den klassischen Dual-Sport-Charakter. Im Vergleich wirkt sie weniger wie ein „elektronisches Gesamtsystem“, sondern mehr wie ein Motorrad, bei dem man sich auf das mechanische Zusammenspiel und den eigenen Fahrstil verlassen kann. Das kann ein Vorteil sein, wenn man Technik nicht als Hauptthema sieht und lieber direkt und unkompliziert fährt.

Stärken und Schwächen bei Ausstattung

  • DR-Z 4SM: Stärke im unkomplizierten Fahrgefühl und im Fokus auf das Wesentliche. Schwäche: Wer viel Wert auf umfangreiche Assistenzsysteme legt, wird bei der GS eher fündig.
  • R 1250 GS: Stärke in Elektronik, Komfort und Reiseausstattung. Schwäche: Mehr Technik bedeutet auch, dass man sich beim Kauf und bei der Nutzung stärker mit den Systemen beschäftigen sollte.

Ergonomie und Sitzposition: Wer lange fährt, denkt anders

Ergonomie entscheidet oft darüber, ob ein Motorrad nach zwei Stunden noch Spaß macht oder ob man sich fragt, warum man nicht früher umgedreht ist. Im Vergleich der aufgeführten Werte und der typischen Ausrichtung zeigt sich: Die BMW R 1250 GS ist stärker auf längere Fahrten ausgelegt. Das spürt man besonders dann, wenn man mit wechselnder Fahrhaltung unterwegs ist und das Motorrad auch bei längeren Etappen „mitträgt“.

Die Suzuki DR-Z 4SM ist ergonomisch eher auf den Dual-Sport-Alltag zugeschnitten. Das bedeutet: Sie fühlt sich oft dann besonders passend an, wenn man nicht nur „durchfährt“, sondern auch mal absteigt, schiebt, rangiert oder kurze Offroad-Abschnitte einbaut. Für viele ist genau das der Reiz.

Alltagstauglichkeit: Verbrauch, Reichweite und Betriebskosten im Vergleich

Beim Thema Alltagstauglichkeit spielen im Vergleich die Werte zu Verbrauch und Reichweite eine wichtige Rolle. Die BMW R 1250 GS ist als Reiseenduro darauf ausgelegt, dass man auch längere Strecken effizient planen kann. Gleichzeitig ist sie ein Motorrad, das oft mit Gepäck und auf Touren genutzt wird – und genau dafür ist die Gesamtabstimmung gedacht.

Die Suzuki DR-Z 4SM punktet im Alltag häufig durch den unkomplizierten Charakter: Sie ist ein Motorrad, das man gern auch für kürzere Strecken nutzt und das sich nicht nach „großer Tour“ anfühlt. Im Vergleich der aufgeführten Eckdaten kann das je nach Fahrprofil den Unterschied machen: Wer viel im Stadt- und Landstraßenmix unterwegs ist, erlebt die DR-Z 4SM oft als entspannter.

Stärken und Schwächen im Betrieb

  • DR-Z 4SM: Stärke bei der spontanen Nutzung und dem Dual-Sport-Feeling. Schwäche: Für sehr große Reiseetappen mit viel Gepäck ist die GS meist die stimmigere Basis.
  • R 1250 GS: Stärke bei Tourenkomfort und Reiseplanung. Schwäche: Wer nur selten längere Strecken fährt, bekommt möglicherweise „zu viel Motorrad“ für den Alltag.

Für wen passt welches Motorrad?

Damit der Vergleich wirklich hilft, lohnt sich der Blick auf typische Fahrertypen.

BMW R 1250 GS: die bessere Wahl für…

Die BMW R 1250 GS ist besonders passend, wenn regelmäßig lange Strecken anstehen, wenn Komfort und Technik eine große Rolle spielen und wenn das Motorrad nicht nur für Asphalt, sondern auch für wechselnde Untergründe genutzt wird. Wer gern mit Gepäck unterwegs ist, Wert auf moderne Assistenz legt und ein Motorrad sucht, das auch bei hoher Kilometerzahl zuverlässig „funktioniert“, findet in der GS meist die bessere Antwort.

Suzuki DR-Z 4SM: die bessere Wahl für…

Die Suzuki DR-Z 4SM ist ideal, wenn der Fokus auf agiler Bewegung, Dual-Sport-Charakter und unkomplizierten Offroad-Abstechern liegt. Wer ein Motorrad möchte, das sich leicht anfühlt, das man gern öfter bewegt und das auch auf kleineren Wegen Spaß macht, wird mit der DR-Z 4SM häufig glücklicher. Auch für Fahrer, die weniger Technikballast wollen und mehr „direktes“ Fahrgefühl suchen, ist sie eine starke Option.

Fazit:

Die Suzuki DR-Z 4SM und die BMW R 1250 GS sind keine direkten Gegenspieler im Sinne von „gleiches Einsatzgebiet, andere Marke“. Die DR-Z 4SM ist die Wahl, wenn Dual-Sport-Fahrspaß, Agilität und der Wunsch nach spontanen Offroad-Momenten im Vordergrund stehen. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man aktiv fährt und das sich auch im Alltag leicht „mitnehmen“ lässt. Die BMW R 1250 GS ist dagegen die bessere Entscheidung, wenn lange Strecken, Komfort, moderne Elektronik und eine hohe Stabilität bei wechselnden Bedingungen zählen. Wer Touren plant, gern mit Gepäck fährt und sich auf ein ausgereiftes Reiseenduro-Gesamtpaket verlassen möchte, bekommt mit der GS das passendere Motorrad.

Kurz gesagt: DR-Z 4SM für den neugierigen Dual-Sport-Fahrer mit Lust auf Abkürzungen – R 1250 GS für den Tourenmenschen, der Technik, Komfort und souveräne Kilometerleistung sucht.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙