UVP 9.578 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 17.490 €
Baujahr von 2014 bis 2020
Suzuki DR-Z4SM im Test: Kleine Supermoto, großer Spaßfaktor
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Pro und Kontra

Pro:
  • einstellbares, gutes Fahrwerk
  • sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
  • LED rundum in Serie
  • solide Bauweise
Kontra:
  • harte Sitzbank
  • Motor obenrum ohne Puste
  • nur 5 Gänge
Pro:
  • Motorleistung
  • präzises Fahrwerk
  • Komfort
  • Assistenzsysteme
  • Verarbeitung
Kontra:
  • Windschutz

Abmessungen & Gewicht

Gewicht154kg
Radstand1.465mm
Länge2.195mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 890 mm
Höhe1.190mm
Gewicht213kg
Radstand1.485mm
Länge2.156mm
Radstand1.485mm
Sitzhöhe: 795-820 mm
Höhe1.117mm

Motor

Motor-BauartEinzylinder, 4-Takt
Hubraum398ccm
Hub63mm
Bohrung90mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge5
Motor-BauartV
Hubraum1.198ccm
Hub68mm
Bohrung106mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung38 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment37 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.139km/h
Tankinhalt9Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite249km
Leistung147 PS bei 9.250 U/Min
Drehmoment124 NM bei 7.750 U/Min
Höchstgeschw.255km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite350km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifenrahmen
Federung vorneUpside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm
Federung hintenKYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge (Aluminium)
Reifen vorne120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch)
Reifen hinten140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch)
RahmenbauartGitterrohr
Federung hintenMonofederbein (Federweg 149)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge

Bremsen

Bremsen vorneScheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenScheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 330 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 245 mm)

Fazit - auf ewig jung

Sie ist natürlich ein Spielzeug, eines für ältere Kinder, die mindestens 17.290 Euro für ihr Geschenk ausgeben wollen (und können). Höret meine Worte: Jeder Cent davon ist gut angelegt!

Bevor ich es vergesse: Mittlerweile habe ich das Datenblatt studiert. Die Duc ist nicht nur in Sachen Motor und Fahrwerk voll auf der Höhe der Zeit, sondern auch in Sachen Assistenzsysteme: Serie sind Wheelie Control, Kurven-ABS von Bosch, Traktionskontrolle, Ride By Wire und drei Fahrmodi ...

… nicht mal dieses Vorurteil hat mehr Bestand.

Das Testbike wurde uns von Ducati Hamburg zur Verfügung gestellt.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 17.290 €
  • Gebraucht (1200er, 3 Jahre alt): 9.000€
  • Baujahre: 1200 seit 2014
  • Verfügbarkeit: gut
  • Farben: rot, grau

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Suzuki DR-Z 4SM vs. Ducati Monster 1200 S: Vergleich für unterschiedliche Fahrwelten

Wenn zwei Motorräder so klar unterschiedliche Philosophien mitbringen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Suzuki DR-Z 4SM steht für den agilen, leichtfüßigen Supermoto-Charakter: direkt, lebendig und mit dem Fokus auf Spaß in der Stadt und auf kurvigen Strecken. Die Ducati Monster 1200 S dagegen ist ein ausgewachsener Streetfighter mit viel Drehmoment, markantem Auftritt und dem Anspruch, auch auf längeren Touren souverän zu bleiben. Wer sich zwischen beiden entscheidet, wählt im Grunde nicht nur ein Modell, sondern einen Fahrstil.

Grundcharakter: Supermoto-Feeling vs. Streetfighter-Drive

Die Suzuki DR-Z 4SM wirkt wie ein Motorrad, das ständig bereit ist, die nächste Kurve zu suchen. Der Aufbau ist auf Wendigkeit und ein unmittelbares Rückmeldegefühl ausgelegt. Dadurch fühlt sich das Motorrad oft „kleiner“ an, als es technisch ist: Man sitzt nah am Geschehen, spürt den Untergrund und kann das Tempo sehr kontrolliert dosieren.

Die Ducati Monster 1200 S spielt dagegen in einer anderen Liga: Der Charakter ist kraftvoll und souverän. Während die DR-Z 4SM eher über Leichtigkeit und Agilität überzeugt, setzt die Monster 1200 S auf Durchzug und einen dynamischen, aber kontrollierbaren Vortrieb. Das macht sie besonders interessant, wenn nicht nur Kurven zählen, sondern auch das Gefühl, jederzeit Reserven zu haben.

Motor & Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt

Im Vergleich zeigt sich: Die Ducati Monster 1200 S ist klar auf „mehr“ ausgelegt – mit einem Motor, der in vielen Situationen spontan zieht. Das merkt man vor allem beim Beschleunigen aus dem Stand oder aus langsamen Geschwindigkeiten. Der Antrieb wirkt dabei nicht nur stark, sondern auch kultiviert im Sinne von: Man muss nicht ständig hochdrehen, um zügig voranzukommen.

Die Suzuki DR-Z 4SM ist weniger auf maximale Kraftentfaltung ausgelegt, sondern auf ein sportliches, direktes Ansprechverhalten. Das Fahrgefühl entsteht hier stärker über das Zusammenspiel aus Gasannahme, Getriebe und dem „Mitgehen“ des Motorrads. Wer gerne aktiv fährt, Drehzahl nutzt und das Motorrad spürbar arbeiten lässt, bekommt mit der DR-Z 4SM ein sehr motivierendes Setup.

Stärken und Schwächen beim Motorvergleich

  • Ducati Monster 1200 S: Stärke ist der kräftige Vortrieb und das entspannte Zügigfahren. Schwäche kann sein, dass der Fokus weniger auf „leichtfüßigem Spiel“ liegt, sondern eher auf souveräner Dynamik.
  • Suzuki DR-Z 4SM: Stärke ist das direkte, lebendige Fahrgefühl und die Freude am aktiven Fahren. Schwäche ist, dass bei sehr hohen Ansprüchen an Durchzug und Langstrecken-Tempo die Ducati im Vorteil bleibt.

Fahrwerk & Handling: Agilität vs. Stabilität

Beim Thema Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen den Welten besonders deutlich. Die Suzuki DR-Z 4SM ist auf Agilität getrimmt. Das Motorrad lässt sich in Kurven oft sehr spontan bewegen, und das Gefühl, „in die Linie zu springen“, ist ein Teil des Reizes. Gerade auf kurvigen Landstraßen oder in Bereichen mit wechselndem Belag wirkt die DR-Z 4SM oft wie ein Werkzeug, das man schnell beherrscht.

Die Ducati Monster 1200 S zielt stärker auf Stabilität und kontrollierte Dynamik. Das Motorrad liegt in zügigen Passagen ruhig, vermittelt Vertrauen und unterstützt den Fahrer dabei, das Tempo sauber aufzubauen. Wer häufig schnell fährt oder längere Strecken am Stück plant, profitiert von dieser souveränen Auslegung.

Bremsen & Fahrstabilität

Beide Motorräder sind sportlich orientiert, aber die Schwerpunkte unterscheiden sich. Die Ducati Monster 1200 S spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn es um kräftiges Verzögern und das sichere Gefühl beim harten Anbremsen geht. Die Suzuki DR-Z 4SM punktet eher über das direkte Feedback und die intuitive Dosierbarkeit. In der Praxis bedeutet das: Die Ducati wirkt „leistungsbereit“, die Suzuki „fahrbar und feinfühlig“.

Sitzposition & Ergonomie: Wer sitzt wie und warum das zählt

Die Suzuki DR-Z 4SM bietet eine Position, die eher sportlich-praktisch wirkt. Das Motorrad lädt dazu ein, aktiv zu arbeiten: Körper verlagern, Blick weit nach vorn, und das Tempo über das eigene Gefühl zu steuern. Für viele ist das genau der Grund, warum die DR-Z 4SM im Alltag so viel Spaß macht – sie bleibt unkompliziert.

Die Ducati Monster 1200 S hat eine Sitzposition, die sportlich ist, aber stärker auf Kontrolle und Fahrkomfort ausgelegt werden kann. Gerade wenn der Tag länger wird, zeigt sich der Vorteil: Die Ducati wirkt oft „tourentauglicher“, ohne ihren Charakter zu verlieren. Wer regelmäßig längere Strecken fährt oder auch mal entspannt durch den Verkehr rollen möchte, findet hier häufig die passendere Balance.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und der Blick auf die Praxis

Im Alltag zählt nicht nur die reine Performance, sondern auch, wie gut sich ein Motorrad in typischen Situationen bewegt. Die Suzuki DR-Z 4SM ist im Stadtverkehr oft besonders angenehm, weil sie sich leicht anfühlt und man schnell ein gutes Gefühl für das Motorrad bekommt. Das macht sie attraktiv für Pendler oder für alle, die gerne spontan fahren.

Die Ducati Monster 1200 S ist ebenfalls alltagstauglich, aber mit einer anderen Erwartungshaltung. Sie eignet sich besonders dann, wenn der Alltag nicht nur aus kurzen Wegen besteht, sondern auch aus zügigen Ausfahrten, längeren Strecken oder dem Wunsch nach einem Motorrad, das sich „wertig“ und kraftvoll anfühlt. In der Stadt kann sie durch ihre Präsenz und den Charakter begeistern – wer aber sehr häufig im Stop-and-Go steckt, sollte den eigenen Komfortanspruch im Blick behalten.

Ausstattung & Fahrassistenz: Was der „S“-Charakter mitbringt

Die Ducati Monster 1200 S ist als „S“-Variante typischerweise stärker auf ein rundes Gesamtpaket ausgelegt. Das zeigt sich in der Tendenz zu mehr Komfort- und Performance-Features, die das Fahren leichter machen und das Motorrad in unterschiedlichen Situationen berechenbarer machen können. Das ist besonders relevant, wenn nicht nur die Kurve zählt, sondern auch das Gefühl von Sicherheit und Kontrolle bei wechselnden Bedingungen.

Die Suzuki DR-Z 4SM setzt dagegen stärker auf den Kern: Fahrspaß, Direktheit und ein Setup, das sich auf das Wesentliche konzentriert. Wer ein Motorrad möchte, das nicht überladen wirkt und sich über das Fahren definiert, wird hier oft glücklich.

Stärken & Schwächen im Gesamtpaket

  • Monster 1200 S: Stärke ist die Kombination aus Kraft, souveräner Stabilität und tendenziell umfangreicherer Ausstattung. Schwäche kann sein, dass der Charakter weniger „leicht und spielerisch“ wirkt als bei der DR-Z 4SM.
  • DR-Z 4SM: Stärke ist die Agilität, das unmittelbare Feedback und die unkomplizierte Fahrbarkeit. Schwäche ist, dass bei maximalem Anspruch an Durchzug und Langstrecken-Tempo die Ducati im Vorteil bleibt.

Für wen passt welches Motorrad?

Die Entscheidung wird leichter, wenn man sich die eigene Fahrrealität vor Augen führt. Die Suzuki DR-Z 4SM passt besonders gut zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das schnell „versteht“, wie man fahren möchte: lebendig, wendig und mit viel Spaßfaktor bei Kurven, Ampeln und kurzen Ausfahrten. Auch wer gerne aktiv fährt, Drehzahl nutzt und das Motorrad spürbar mitarbeiten lässt, findet in der DR-Z 4SM häufig eine sehr stimmige Wahl.

Die Ducati Monster 1200 S ist die bessere Wahl für alle, die mehr Reserven wollen und ein Motorrad suchen, das auch bei zügigem Tempo ruhig bleibt. Wer häufig längere Strecken fährt, Wert auf souveräne Stabilität legt und ein kraftvolles Gesamtgefühl bevorzugt, wird mit der Monster 1200 S sehr wahrscheinlich zufriedener sein. Dazu kommt: Wer das „S“-Paket als Mehrwert sieht, bekommt ein Motorrad, das sich insgesamt runder anfühlen kann.

Fazit:

Die Suzuki DR-Z 4SM ist die richtige Wahl, wenn der Fokus auf Agilität, direktem Fahrgefühl und unkompliziertem Spaß im Alltag liegt. Sie eignet sich besonders für Kurvenfreude auf der Landstraße, für spontane Fahrten und für Fahrer, die gerne aktiv mit dem Motorrad arbeiten. Die Ducati Monster 1200 S ist dagegen ideal, wenn Kraft, souveräne Stabilität und ein kraftvoller Vortrieb im Vordergrund stehen – vor allem dann, wenn auch längere Strecken und zügiges Fahren regelmäßig auf dem Plan stehen. Kurz gesagt: Wer leichtfüßig und spielerisch unterwegs sein möchte, findet in der DR-Z 4SM den passenden Charakter. Wer ein Motorrad sucht, das sich kraftvoll durch den Tag trägt und dabei ruhig bleibt, trifft mit der Monster 1200 S die bessere Wahl.

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