| UVP | 10.578 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 11.924 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- toller Motor
- präzises Fahrwerk
- gute Bremsen
- QuickShifter Serie
- alltagstaugliche Sitzposition
- gut ablesbares Cockpit mit einfacher Bedienung
- etwas schwerer als die Wettbewerber
- sehr einfach zu fahrendes Motorrad
- perfekte Sitzergonomie für langes Fahren
- sehr gute Reifen und Bremsen
- Vollkarten-Navigation ohne Aufpreis
- vernünftige Koffer bei der GT inklusive
- etwas teurer als Wettbewerber
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 205 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Länge | 2.135 | mm |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-865 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 83 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 439 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Schraubenfedern / Cartridge-System, Öldämpfung (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | SHOWA Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel, Ø 41 mm, Zugstufe einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, einstellbar in Zugstufe und Vorspannung (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R17 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Die Suzuki GSX-8R ist ein sportlicher Renner für Jedermann. Aufgrund der moderaten Sitzposition darf man auch Ü30 sein, um mit dieser Maschine seinen Spaß zu haben. Sie ist ausgewogen, fährt sich toll und hat diesen bärigen 800er Motor, der im Zusammenspiel mit dem fluffigen QuickShifter jede Menge Endorphine freisetzt. Die GSX-8R ist fair eingepreist und kommt mit einer vernünftigen Ausstattung.Die Testmaschine wurde uns von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt. Dort stehen die GSX-8R und die GSX-8S als Vorführer. Unser Tipp: Einfach mal beide Bikes Probe fahren, dann merkt man trotz der ähnlichen Technik die Unterschiede dieser beiden Spaß-Granaten.
Fazit
Die neue Yamaha Tracer 7 GT kann mehr, als ich erwartet hätte. Sie ist zwar leistungsmäßig den Triple 9er-Modellen von Yamaha unterlegen, kann sonst aber eigentlich alles genauso gut. Ich bin mir sicher: Für ganz viele Fahrer ist die Tracer 7 sogar die bessere Wahl, weil sie sich noch einfacher und sicherer fahren lässt und den Piloten niemals zur waghalsigen Raserei verführt. Preislich ist sie zwar kein Schnapper, aber dafür bekommt man auch ein richtig gutes Cross-Over Bike. Oder wie Yamaha sagen würde: Einen richtig guten Sport-Tourer.Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Yamaha Tracer 7 GT als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht nur in der Stadt, das hätte die neue Tracer 2025 nicht verdient!
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Suzuki GSX-8R vs Yamaha Tracer 7 GT: Zwei Allrounder mit unterschiedlicher Seele
Wenn zwei Motorräder auf dem Papier nach „Allround“ klingen, aber beim Fahren unterschiedliche Schwerpunkte setzen, wird der Vergleich spannend. Die Suzuki GSX-8R und die Yamaha Tracer 7 GT sind beide für viele Einsatzszenarien gedacht – vom Feierabend-Trip bis zur Wochenendtour. Doch während die GSX-8R eher den sportlichen Charakter in den Vordergrund stellt, ist die Tracer 7 GT deutlich stärker auf Komfort, Alltagstauglichkeit und Touren-Feeling ausgelegt. Genau daraus entsteht die Frage: Was passt besser zum eigenen Fahrstil – und worauf sollte man beim Kauf besonders achten?
Grundidee im Vergleich: Sportlicher Fokus vs. Touren-Setup
Die Suzuki GSX-8R wirkt wie ein Motorrad, das man gern „einfach fährt“: dynamisch, direkt und mit einem klaren Anspruch, Kurven und zügige Landstraßen zu mögen. Der Aufbau zielt auf ein agiles Handling und ein Fahrgefühl, das schnell Vertrauen aufbaut. Wer häufig kurze Strecken fährt, gern zügig unterwegs ist oder das Motorrad als sportliches Werkzeug versteht, wird hier schnell warm.
Die Yamaha Tracer 7 GT dagegen ist von der Grundidee her stärker „reiseorientiert“. Das merkt man nicht nur am Gesamtkonzept, sondern auch daran, wie das Motorrad den Fahrer auf längeren Strecken unterstützt. Der GT-Charakter steht für mehr Komfort und mehr Ausstattung, die den Alltag erleichtert und Touren entspannter macht. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, Wind und Wetter nicht als Gegner sieht und Gepäck oder Elektronik-Features schätzt, findet hier eine stimmige Basis.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Charaktere unterscheiden
Im direkten Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder sind darauf ausgelegt, im Alltag nutzbar zu sein – aber sie erzählen unterschiedliche Geschichten. Die GSX-8R spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn es um zügiges Beschleunigen, spürbare Dynamik und ein sportliches Ansprechverhalten geht. Das Motorrad fühlt sich dabei oft „leichtfüßiger“ an, weil die Abstimmung und die Art, wie Leistung umgesetzt wird, eher auf Dynamik als auf reines Gleiten ausgelegt sind.
Die Tracer 7 GT setzt dagegen stärker auf einen gleichmäßigen, tourentauglichen Rhythmus. Das bedeutet nicht, dass sie träge wäre – im Gegenteil: Sie kann durchaus flott unterwegs sein. Aber der Schwerpunkt liegt spürbar darauf, dass sich die Fahrt über längere Zeit angenehm anfühlt. Das Zusammenspiel aus Motorcharakter, Sitzposition und Windschutz sorgt dafür, dass man auch nach vielen Kilometern noch konzentriert fährt.
Stärken und Schwächen im Alltag
GSX-8R – Stärke: sportliche Direktheit und ein Fahrgefühl, das Lust auf Kurven macht. GSX-8R – Schwäche: wer vor allem lange Strecken mit maximalem Komfort plant, könnte den Fokus auf Dynamik als weniger „tourig“ empfinden.
Tracer 7 GT – Stärke: komfortorientierte Abstimmung und ein Setup, das Touren leichter macht. Tracer 7 GT – Schwäche: wer ein möglichst kompromisslos sportliches Motorrad sucht, wird den stärker „tourenden“ Charakter eventuell als weniger fokussiert auf reine Fahrspaß-Impulse wahrnehmen.
Handling und Fahrwerk: Agilität vs. Stabilität
Beim Handling zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen sportlich orientierten Konzepten und tourenorientierten Konzepten. Die GSX-8R wirkt besonders dann überzeugend, wenn es um schnelle Richtungswechsel, zügiges Kurvenfahren und ein direktes Feedback geht. Das Motorrad lädt dazu ein, die Linie zu halten und das Tempo selbstbewusst aufzubauen. Gerade auf kurvigen Strecken ist das ein klarer Vorteil.
Die Tracer 7 GT spielt ihre Stärken vor allem bei Konstanz aus: Geradeauslauf, ruhigeres Fahrgefühl bei höheren Geschwindigkeiten und ein Gesamteindruck, der lange Strecken „entspannt“ wirken lässt. Das ist nicht nur Komfort – es ist auch Sicherheit, weil das Motorrad stabil bleibt, wenn die Straße sich verändert oder der Verkehr dichter wird.
Bremsen und Kontrolle
Beide Motorräder bieten eine solide Basis für kontrolliertes Fahren. Im Vergleich fällt auf, dass die GSX-8R eher den sportlichen Anspruch unterstützt: Man kann das Tempo zügig dosieren und das Motorrad wirkt dabei sehr „greifbar“. Die Tracer 7 GT punktet dagegen mit einem tourentauglichen Sicherheitsgefühl: Bremsleistung und Dosierbarkeit passen gut zu einem Motorrad, das häufig mit Gepäck oder bei wechselnden Bedingungen unterwegs ist.
Ausstattung und Elektronik: Mehr Komfort bei der Tracer, mehr Klarheit bei der GSX
Im Bereich Ausstattung zeigt sich der größte Unterschied im Alltag. Die Yamaha Tracer 7 GT ist klar als „GT“ gedacht: mehr Komfort-Features, mehr Elektronik-Unterstützung und ein Gesamtpaket, das Tourenplanung und Tagesfahrten spürbar erleichtern kann. Gerade wenn man häufig unterwegs ist, Wetter und Wind nicht immer planbar sind oder man gern „einfach“ fährt, ist das ein echter Pluspunkt.
Die Suzuki GSX-8R setzt dagegen stärker auf das Wesentliche. Das Motorrad wirkt dadurch oft weniger „überladen“ und lässt den Fokus stärker auf dem Fahrer und dem Fahrgefühl. Wer Elektronik als notwendiges Werkzeug sieht, aber nicht als Hauptgrund für die Kaufentscheidung, wird mit der GSX-8R meist schneller warm.
Windschutz und Sitzkomfort
Beim Thema Windschutz und Komfort ist die Tracer 7 GT im Vorteil. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, den Fahrer bei längeren Strecken zu entlasten. Die GSX-8R kann sportlich und angenehm sein, aber sie ist eher auf „Fahren“ als auf „Dauerkomfort“ getrimmt. Wer häufig Autobahnanteile oder lange Landstraßen fährt, merkt das schnell.
Gepäck und Alltagstauglichkeit: Wer fährt wirklich wohin?
Wenn es um Gepäck und Alltagstauglichkeit geht, ist die Tracer 7 GT im Vorteil. Das Konzept ist klar auf Touren ausgelegt: Man kann das Motorrad als Reisegerät verstehen, das auch mit zusätzlichem Gepäck gut funktioniert. Das macht sie besonders interessant für Menschen, die nicht nur am Wochenende fahren, sondern auch im Alltag regelmäßig längere Strecken einplanen.
Die GSX-8R ist ebenfalls alltagstauglich, aber eher im Sinne von „schnell losfahren und Spaß haben“. Für kurze bis mittlere Strecken, für spontane Fahrten und für Fahrer, die Gepäck nicht als Hauptthema sehen, ist sie oft die passendere Wahl. Wer dagegen regelmäßig mit viel Gepäck unterwegs ist, wird die tourenorientierte Ausrichtung der Tracer stärker schätzen.
Wirtschaftlichkeit und Betrieb: Was man beim Vergleich nicht vergessen sollte
Beim Kauf zählt nicht nur das Motorrad selbst, sondern auch die Perspektive auf die nächsten Jahre. Im Vergleich der beiden Modelle zeigt sich: Beide sind grundsätzlich für den normalen Betrieb gedacht. Dennoch kann die Ausrichtung eine Rolle spielen. Die Tracer 7 GT ist durch ihr Touren-Setup häufig die Maschine, die man länger „am Stück“ nutzt – und die dadurch in der Praxis öfter auf längeren Strecken eingesetzt wird. Das kann die Bedeutung von Komfort, Verschleiß und Wartungsintervallen im Alltag stärker machen.
Die GSX-8R wird oft als sportlicheres Motorrad verstanden, das man gern für dynamische Fahrten nutzt. Das kann bedeuten, dass Fahrstil und Einsatzprofil den Verschleiß stärker beeinflussen. Wer vorausschauend fährt und die Wartung im Blick behält, fährt aber mit beiden Modellen solide.
Für wen ist welches Motorrad die bessere Wahl?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Motorrad-Erlebnis gesucht wird.
GSX-8R: Ideal für sportliche Fahrer und kurze bis mittlere Strecken
Die Suzuki GSX-8R passt besonders gut, wenn der Fokus auf Fahrspaß, direktem Feedback und dynamischem Fahren liegt. Wer häufig kurvige Strecken fährt, gern zügig unterwegs ist und das Motorrad als sportlichen Begleiter im Alltag sieht, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket. Auch wenn man gelegentlich tourt, bleibt die GSX-8R eher „Fahrmaschine“ als „Reisegerät“.
Tracer 7 GT: Ideal für Touren, Komfort und längere Strecken
Die Yamaha Tracer 7 GT ist die bessere Wahl, wenn Komfort, Windschutz und ein tourenorientiertes Setup wichtiger sind. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, Elektronik und Assistenzfunktionen schätzt und das Motorrad gern als Reisebegleiter nutzt, wird mit der Tracer deutlich zufriedener sein. Der GT-Ansatz zahlt sich vor allem dann aus, wenn man nicht nur „von A nach B“ will, sondern die Fahrt selbst entspannter gestalten möchte.
Fazit:
Die Suzuki GSX-8R ist die richtige Wahl, wenn sportliches Fahren, Agilität und ein direktes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie wirkt wie ein Motorrad, das Kurven und zügige Landstraßen mag und im Alltag schnell Spaß macht – besonders auf kurzen bis mittleren Strecken. Wer Komfort zwar schätzt, aber nicht zum Hauptkriterium macht, findet in der GSX-8R einen klaren, fahrerorientierten Charakter.
Die Yamaha Tracer 7 GT gewinnt dagegen dort, wo längere Strecken, Windschutz, Komfort und ein tourentaugliches Gesamtpaket zählen. Sie spielt ihre Stärken aus, wenn das Motorrad regelmäßig als Reisegerät genutzt wird und Ausstattung sowie Elektronik den Alltag und die Planung erleichtern sollen. Wer häufig unterwegs ist, auch bei wechselnden Bedingungen, und ein ruhiges, stabiles Fahrgefühl sucht, trifft mit der Tracer 7 GT die passendere Entscheidung.