| UVP | 9.569 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 21.599 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- starker Motor: Charakter, Kraft, Leistungsentfaltung, nutzbares Drehzahlband
- tadelloses Fahrverhalten
- schöner V2-Sound, nicht zu laut
- QuickShifter Serie
- gute Verarbeitung
- Fahrspaß in großen Tüten
- Windschild nur mit Werkzeug verstellbar
- klobige Glühbirnenblinker
- unschön langes Heck
- reichlich Power
- üppige Ausstattung
- gute Bedienbarkeit
- guter Reisekofort für Fahrer und Sozius
- gelungene Deitails
- reichlich Zubeör verfügbar
- hoher, aber in dieser Klasse nicht ungewöhnlicher Preis
- etwas eigenwillige Frontmaske (Geschmackssache)
- für manchen vielleicht etwas Techniküberladen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 202 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
| Gewicht | 243 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 849-869 | mm |
| Höhe | 1.520 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 83 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
| Leistung | 160 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 138 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 404 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Schraubenfedern / Cartridge-System, Öldämpfung (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Semi-aktive WP-USD-Gabel Ø 48 mm (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | Semi-aktives WP-Monoshock-Federbein (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Druckguss-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 267 mm) | |
Fazit
Wow, was für ein Bike! Ein einfacher Blick in das Datenblatt reicht bei der GSX-8S nicht aus, um zu einer korrekten Einschätzung dieser Maschine zu kommen - man muss sie fahren! Dann merkt man, dass Suzuki hier mit viel Liebe einen sehr ausgewogenen Streetfighter auf die Beine gestellt hat, der kaum Schwächen aufweist. Die GSX-8S bringt extrem viel Spaß, hat Dampf ohne Ende und muss sich vor KEINEM der derzeitigen Wettbewerber verstecken. Geiles Bike!Die Testmaschine wurde uns von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in diesem herrlichen Blau als Vorführer und wartet sehnsüchtig auf Probefahrer. Und wir können Euch tatsächlich nur raten: Fahrt nach Tornesch und probiert sie aus. Allerdings solltet ihr vorher Euren Kontostand checken, denn viele von Euch wird es erwischen - Vorsicht ist geboten!
Fazit - was bleibt hängen
Na gut, schlechte Motorräder werden heutzutage in dieser Klasse eigentlich ohnehin nicht mehr gebaut. Was bleibt da also noch zu sagen? Man muss die Fehler schon mit der Lupe suchen. Aber auch das haben wir natürlich gemacht und erwähnen daher folgende Kritikpunkte: Das Fach für das Mobiltelefon fällt für zahlreiche Modelle leider zu klein aus. Aus Sicht einer Reisemaschine wäre auch ein Kardan nett – aber klar es ist eben ´ne KTM.
Die Optik gerade der Frontmaske ist nicht jedermanns Sache – aber das fällt nun wirklich unter die Rubrik Geschmacksfrage. Der Kaufpreis ist recht üppig, aber auch damit ist die KTM nicht alleine. Kommen wir also zur Einstiegsfrage zurück, ob die KTM 1290 Super Adventure S der neue Maßstab ist. Der neue Maßstab ist vielleicht sehr ambitioniert ausgedrückt. Aber mithalten mit den großen Konkurrenzmaschinen aus diesem Segment kann die KTM allemal. Und man gewinnt fast den Eindruck, die Unterschiede werden immer kleiner.
Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Motorrad Ruser.
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Suzuki GSX-8S vs KTM 1290 Super Adventure S – Vergleich für Alltag und große Touren
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Suzuki GSX-8S steht für ein agiles, modernes Naked-Bike mit Fokus auf Alltagstauglichkeit und unkompliziertem Fahrspaß. Die KTM 1290 Super Adventure S dagegen ist deutlich stärker auf Reisen, lange Etappen und sportlich ambitionierte Abenteuer ausgelegt. Genau diese Gegensätze machen den Reiz aus: Hier geht es nicht nur um Zahlen, sondern darum, wie sich die Bikes im Alltag und auf Touren wirklich anfühlen.
Grundcharakter: Naked-Alltag vs. Reise-Adventure
GSX-8S: leicht, direkt, alltagstauglich
Die Suzuki GSX-8S wirkt wie ein Motorrad, das man schnell „einfach fährt“. Der Charakter ist eher spontan: Gas auf, Blick nach vorn, und schon geht es los. Gerade im Stadtverkehr und auf kürzeren Strecken spielt die GSX-8S ihre Stärken aus. Sie ist darauf ausgelegt, dass man nicht ständig „planen“ muss, sondern spontan reagieren kann – beim Anfahren, beim Beschleunigen aus dem Stand oder beim schnellen Wechsel zwischen den Fahrbahnen.
1290 Super Adventure S: souverän, touring-orientiert
Die KTM 1290 Super Adventure S ist dagegen ein Motorrad, das Ruhe ausstrahlt. Sie ist nicht nur für die nächste Ausfahrt gebaut, sondern für den nächsten großen Trip. Das merkt man besonders bei gleichmäßigem Tempo, bei längeren Autobahnabschnitten und wenn die Strecke „einfach weitergeht“. Die KTM wirkt dabei wie ein System aus Motor, Fahrwerk und Elektronik, das auf Komfort und Kontrolle ausgelegt ist – ohne den sportlichen Anspruch zu verlieren.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich der größte Unterschied im Einsatzprofil. Die KTM 1290 Super Adventure S bringt deutlich mehr „Durchzug“ und Reserven mit. Das ist vor allem dann spürbar, wenn es zügig vorangehen soll: Überholen, Beschleunigen aus niedrigeren Geschwindigkeiten oder das Fahren mit Gepäck. Die KTM wirkt dabei weniger wie ein Bike, das man ständig ausdrehen muss, sondern eher wie eines, das die Situation übernimmt.
Die Suzuki GSX-8S setzt dagegen auf ein leichteres, direkteres Ansprechverhalten. Sie macht Spaß, wenn man das Motorrad aktiv bewegt: in Kurven, beim dynamischen Beschleunigen aus der Linie heraus und auf Strecken, auf denen man öfter die Geschwindigkeit wechselt. Die GSX-8S ist damit oft die bessere Wahl, wenn Fahrspaß aus dem „Mitgehen“ entsteht – statt aus dem „Überwältigen“.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
GSX-8S: wendig und unkompliziert
Im Handling spielt die GSX-8S ihre Naked-Vorteile aus. Sie lässt sich spürbar leichter in Richtungen bewegen, wirkt handlich und eignet sich gut für wechselnde Streckenprofile. Gerade wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn es im Alltag öfter mal eng wird, zeigt sich die Stärke: Das Motorrad bleibt berechenbar, ohne dass man ständig „gegenlenken“ muss.
Super Adventure S: stabil, souverän, tourentauglich
Die KTM 1290 Super Adventure S ist im Vergleich deutlich auf Stabilität ausgelegt. Bei höheren Geschwindigkeiten und auf langen Strecken fühlt sie sich wie ein „Fahrzeug“ an, das die Fahrbahn liest und die Linie hält. Das ist besonders angenehm, wenn man nicht nur sportlich fährt, sondern auch Komfort und Sicherheit bei wechselnden Bedingungen sucht. In engen Kurven ist sie zwar nicht träge, aber sie verlangt eher nach einem bewussten Fahrstil als nach „einfach reinrollen“.
Bremsen und Fahrgefühl: Kontrolle in jeder Situation
Beide Motorräder sind auf ein sicheres Fahrgefühl ausgelegt, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Die KTM 1290 Super Adventure S wirkt beim Bremsen und beim Einlenken besonders „tourensicher“: Man kann das Tempo reduzieren, ohne dass das Motorrad nervös wird. Das passt gut zu Situationen, in denen man häufiger aus höheren Geschwindigkeiten verzögert oder wenn man mit Gepäck unterwegs ist.
Die Suzuki GSX-8S punktet eher mit einem direkten, sportlichen Gefühl. Die Bremsleistung ist dabei klar vorhanden, aber das Gesamtpaket wirkt leichter und agiler. Wer gern dynamisch fährt und das Motorrad spürt, wird mit der GSX-8S schnell warm.
Elektronik und Assistenz: Komfortfunktionen vs. sportliche Unterstützung
Im Elektronikbereich zeigt sich der Unterschied zwischen „Alltag mit Spaß“ und „Touring mit System“. Die KTM 1290 Super Adventure S bietet in der Regel mehr Möglichkeiten, das Motorrad an unterschiedliche Bedingungen anzupassen. Das ist besonders hilfreich, wenn Wetter, Belag oder Beladung variieren. Gerade auf langen Strecken macht sich das positiv bemerkbar: Man kann sich mehr auf die Linie und den Verkehr konzentrieren, während die Elektronik stabilisiert und unterstützt.
Die Suzuki GSX-8S ist ebenfalls modern, aber eher auf ein unkompliziertes Fahrerlebnis ausgerichtet. Das bedeutet: weniger „Menüarbeit“, mehr Fokus auf das Fahren. Wer Elektronik als Unterstützung sieht und nicht als Hauptthema, wird das schätzen.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie – und warum das zählt
Bei der Ergonomie trennt sich die Spreu schnell. Die GSX-8S bietet eine Sitzposition, die eher sportlich-nakedtypisch ist: aktiv, aber nicht übertrieben. Das macht sie attraktiv für kürzere bis mittlere Strecken und für Fahrten, bei denen man öfter mal umsetzt, beschleunigt und die Umgebung „mitnimmt“.
Die KTM 1290 Super Adventure S ist dagegen stärker auf längere Fahrten ausgelegt. Die Sitzposition wirkt so gewählt, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt unterwegs ist. Das ist besonders relevant, wenn man oft mit Sozius fährt oder wenn man Touren plant, die nicht nur aus „Hin und Zurück“ bestehen.
Komfort und Alltag: Stadt, Landstraße, Autobahn
Im Alltag ist die Suzuki GSX-8S meist die unkompliziertere Wahl. Sie ist leichter im Handling, wirkt weniger „groß“ und passt gut zu typischen Tagesrouten. Auf der Landstraße macht sie Spaß, weil sie schnell auf Fahrbefehle reagiert und sich gut in den Rhythmus bringen lässt.
Die KTM 1290 Super Adventure S spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo Strecken länger werden. Autobahnabschnitte, wechselnde Beläge und längere Tagesetappen sind ihr Terrain. Auch wenn sie im Alltag nicht unhandlich ist, ist sie eher ein Motorrad, das man bewusst nutzt – als Reisegerät mit sportlichem Anspruch.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Suzuki GSX-8S
- Agiles Handling für dynamische Fahrten und den Alltag
- Direktes Fahrgefühl – schnell „drin“ statt erst einarbeiten
- Unkomplizierte Nutzung ohne den Fokus auf komplexe Einstellungen
Schwächen der Suzuki GSX-8S
- Für sehr lange Touren mit viel Gepäck kann die KTM als Reiseplattform im Vorteil sein
- Wer maximale Reserven für Überholmanöver sucht, wird bei der KTM eher zufriedener
Stärken der KTM 1290 Super Adventure S
- Starke Reserven und souveräner Durchzug
- Touring-Komfort und stabiler Charakter bei hohen Geschwindigkeiten
- Umfangreiche Elektronik für unterschiedliche Bedingungen
Schwächen der KTM 1290 Super Adventure S
- Im Stadtverkehr und bei engen Manövern wirkt die GSX-8S meist leichter und entspannter
- Wer ein „leichtes“ Naked-Bike sucht, bekommt mit der KTM eher ein großes Reisegerät
Welche Kaufentscheidung passt: GSX-8S oder Super Adventure S?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern davon, wo und wie gefahren wird. Wer häufig kurze Strecken fährt, gern spontan unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das schnell reagiert und sich leicht bewegen lässt, findet in der Suzuki GSX-8S einen sehr stimmigen Begleiter. Sie ist ideal, wenn Fahrspaß aus dem direkten Kontakt entsteht und der Alltag im Vordergrund steht.
Wer dagegen regelmäßig lange Touren plant, auch bei wechselndem Wetter und Beladung souverän unterwegs sein möchte und dabei gern sportlich beschleunigt, wird mit der KTM 1290 Super Adventure S deutlich mehr „Reisepower“ spüren. Die KTM ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad nicht nur für die nächste Ausfahrt, sondern für große Distanzen gedacht ist.
Fazit:
Die Suzuki GSX-8S ist die richtige Wahl, wenn ein agiles Naked-Bike gesucht wird: leicht im Handling, direkt im Ansprechverhalten und ideal für Alltag, Landstraße und dynamische Fahrten ohne großen Aufwand. Die KTM 1290 Super Adventure S passt besser, wenn lange Strecken, Komfort und starke Reserven im Mittelpunkt stehen: stabil bei Tempo, souverän beim Überholen und mit Elektronik, die auf wechselnde Bedingungen vorbereitet. Kurz gesagt: Wer oft spontan fährt und das Motorrad „mit Gefühl“ bewegen möchte, liegt mit der GSX-8S vorn. Wer dagegen ein Reisegerät mit sportlichem Charakter sucht, das auch nach vielen Stunden noch überzeugt, trifft mit der Super Adventure S die passendere Entscheidung.