| UVP | 9.569 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 20.400 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- starker Motor: Charakter, Kraft, Leistungsentfaltung, nutzbares Drehzahlband
- tadelloses Fahrverhalten
- schöner V2-Sound, nicht zu laut
- QuickShifter Serie
- gute Verarbeitung
- Fahrspaß in großen Tüten
- Windschild nur mit Werkzeug verstellbar
- klobige Glühbirnenblinker
- unschön langes Heck
- Wahsinns-Motor mit Raketen-Schubkraft
- fauchender Triple-Sound
- zupackende Brembo Stylema Bremsanlage
- volle Hütte inkl. semi-aktiven Fahrwerk von Öhlins
- nahezu einzigartiges Design
- sportlich fordernde Sitzposition
- Soziusbetrieb 1b
- Standgeräusch 98 db (konnte auch bei Pro stehen)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 202 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Dreizylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.160 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 83 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
| Leistung | 180 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 245 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 246 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Schraubenfedern / Cartridge-System, Öldämpfung (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Doppelrohrrahmen mit verschraubtem Heckrahmen | |
| Federung vorne | Voll einstellbare 43 mm Öhlins Up-Side-Down-Gabel, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins Monoshock Hinterradaufhängung mit Umlenkung, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Radialsättel, Kurven-ABS, radialer Handbremszylinder ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo-Doppelkolbenschwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Wow, was für ein Bike! Ein einfacher Blick in das Datenblatt reicht bei der GSX-8S nicht aus, um zu einer korrekten Einschätzung dieser Maschine zu kommen - man muss sie fahren! Dann merkt man, dass Suzuki hier mit viel Liebe einen sehr ausgewogenen Streetfighter auf die Beine gestellt hat, der kaum Schwächen aufweist. Die GSX-8S bringt extrem viel Spaß, hat Dampf ohne Ende und muss sich vor KEINEM der derzeitigen Wettbewerber verstecken. Geiles Bike!Die Testmaschine wurde uns von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in diesem herrlichen Blau als Vorführer und wartet sehnsüchtig auf Probefahrer. Und wir können Euch tatsächlich nur raten: Fahrt nach Tornesch und probiert sie aus. Allerdings solltet ihr vorher Euren Kontostand checken, denn viele von Euch wird es erwischen - Vorsicht ist geboten!
Fazit - was bleibt hängen
Was für ein Traumbike, die Speed Triple 1200RR! Vor allem der Motor und das Fahrwerk werden uns im Gedächtnis bleiben. Die Sitzposition allerdings auch: Wie gesagt, das ist nichts für Bandscheiben-Geschädigte oder die, die es werden wollen. Ansonsten ist das Konzept der RR relativ einzigartig. Lediglich die MV Agusta Superveloce verfolgt einen ähnlichen Ansatz: Optik Café-Racer, alles andere Racer-Racer. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der Triumph Speed Triple 1200 RR.Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Triumph-Hamburg. Wer Bock hat auf eine Probefahrt: Dort steht sie als Vorführer und freut sich schon auf jede Menge Probefahrten, dazu ist sie schließlich da.
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Suzuki GSX-8S vs Triumph Speed Triple 1200 RR: Vergleich für Alltag, Tour und sportliche Ansprüche
Wer ein modernes Naked Bike sucht, steht schnell vor einer spannenden Frage: Soll es eher die agile, alltagstaugliche und unkomplizierte Art sein – oder die große, kraftvolle Bühne mit deutlich mehr Performance und Premium-Anspruch? Genau hier treffen die Suzuki GSX-8S und die Triumph Speed Triple 1200 RR aufeinander. Beide Modelle wirken auf den ersten Blick wie typische Streetfighter/Naked-Konzepte: aufrecht, direkt, mit Fokus auf Fahrspaß. Doch im Detail unterscheiden sie sich spürbar – bei Motorcharakter, Fahrwerk-Philosophie, Bremsgefühl und dem, was man im Alltag wirklich merkt.
Grundidee der beiden Bikes: Charakter statt nur Daten
Die Suzuki GSX-8S steht für ein Konzept, das sich leicht in den Alltag einfügt: kontrollierbar, angenehm zu bewegen und mit einem Motor, der sich nicht nur auf der letzten Drehzahlstufe „bemerkbar“ macht. Die Triumph Speed Triple 1200 RR dagegen ist stärker auf das sportliche Gesamtpaket ausgelegt. Sie fühlt sich weniger wie ein „einfaches“ Naked Bike an und mehr wie ein Motorrad, das auch dann Spaß macht, wenn man bewusst sportlich fährt – und dabei nicht nur auf Tempo, sondern auf Präzision setzt.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder wollen Dynamik, aber auf unterschiedliche Weise. Die Suzuki GSX-8S wirkt im Stadt- und Landstraßenbetrieb besonders stimmig, weil sie sich sauber dosieren lässt. Das macht sie attraktiv, wenn häufiges Anfahren, moderates Tempo und wechselnde Streckenprofile zum Alltag gehören. Der Motor unterstützt dabei ein gleichmäßiges Vorankommen, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR spielt dagegen ihre Stärken vor allem dann aus, wenn die Straße mehr fordert. Der Motorcharakter ist deutlich markanter und vermittelt das Gefühl, dass Reserven jederzeit abrufbar sind. Das merkt man besonders beim Beschleunigen aus Kurven heraus oder beim zügigen Überholen. Wo die GSX-8S eher „harmonisch“ wirkt, zeigt die Speed Triple 1200 RR eine klarere sportliche Kante: mehr Druck, mehr Durchzug und ein insgesamt intensiveres Fahrerlebnis.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Suzuki GSX-8S: Stärke in der unkomplizierten Alltagstauglichkeit und in einem gut kontrollierbaren Ansprechverhalten. Schwäche: Wer maximale sportliche Wucht sucht, wird die Grenzen schneller erreichen.
- Triumph Speed Triple 1200 RR: Stärke in der intensiven Performance und dem souveränen Gefühl bei sportlicher Gangart. Schwäche: Der Fokus auf mehr Tempo und mehr „Biss“ kann im Alltag manchmal weniger entspannt wirken, wenn man bewusst gemütlich unterwegs ist.
Fahrwerk und Handling: Agil vs. präzise
Beim Fahrwerk zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten. Die Suzuki GSX-8S ist darauf ausgelegt, leichtfüßig zu bleiben. Das spürt man beim Wechsel zwischen Kurven, beim zügigen Umlegen und auch dann, wenn die Strecke unruhiger wird. Gerade auf kurvigen Landstraßen wirkt sie dadurch sehr „einfach“: man bekommt schnell Vertrauen in die Linie und kann das Tempo aus dem Gefühl heraus steigern.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR setzt stärker auf sportliche Präzision. Das Fahrwerk unterstützt eine dynamische Fahrweise, bei der man die Maschine aktiv führt. In schnellen Passagen oder bei ambitionierter Kurvenfahrt vermittelt sie ein stabileres, „aufgeräumtes“ Gefühl. Gleichzeitig kann sie – je nach Fahrstil und Setup – weniger verzeihend sein, wenn man sehr entspannt unterwegs ist oder wenn die Straße uneben ist.
Handling im Vergleich
- GSX-8S: Stärken bei Wendigkeit, unkompliziertem Kurvengefühl und einem insgesamt zugänglichen Fahrverhalten. Schwäche: Bei maximal sportlicher Fahrweise fehlt etwas von der „Premium“-Präzision, die die RR auszeichnet.
- Speed Triple 1200 RR: Stärken bei Stabilität, sportlicher Rückmeldung und präzisem Einlenken. Schwäche: Im Alltag kann das Setup je nach Situation weniger „smooth“ wirken als bei einem stärker auf Komfort ausgelegten Konzept.
Bremsen und Sicherheit: Gefühl beim Verzögern
Auch bei den Bremsen zeigt sich die unterschiedliche Ausrichtung. Die Suzuki GSX-8S bietet ein Bremsgefühl, das sich gut dosieren lässt und damit besonders im Alltag überzeugt. Man kann zügig verzögern, ohne dass das Motorrad „überreagiert“. Das ist ein Vorteil, wenn häufig Verkehr, Ampeln und wechselnde Situationen die Fahrt bestimmen.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR zielt stärker auf sportliches Bremsen. Das spürt man daran, dass die Verzögerung kräftig und kontrolliert wirkt – gerade dann, wenn man aus höheren Geschwindigkeiten in Kurven oder in engen Situationen hinein bremst. Die Bremsanlage unterstützt damit eine Fahrweise, die mehr Reserven verlangt.
Bremsvergleich kurz zusammengefasst
- GSX-8S: Stärke in der gutmütigen Dosierbarkeit und Alltagstauglichkeit. Schwäche: Wer sehr sportlich bremst, merkt schneller, dass die RR mehr Reserven bietet.
- Speed Triple 1200 RR: Stärke in der sportlichen Bremsperformance und im stabilen Gefühl unter Last. Schwäche: Der „Sportmodus“ ist spürbar – wer nur entspannt fährt, nutzt das Potenzial nicht immer aus.
Ausstattung und Komfort: Was man wirklich im Alltag merkt
Bei der Ausstattung geht es nicht nur um „mehr Technik“, sondern darum, wie sich das Motorrad im Alltag anfühlt. Die Suzuki GSX-8S wirkt wie ein Bike, das auf ein stimmiges Gesamtpaket setzt: übersichtliche Bedienung, ein funktionales Setup und ein Fahrgefühl, das nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt. Das macht sie besonders interessant, wenn das Motorrad regelmäßig genutzt wird – für Pendeln, Wochenendtouren und alles dazwischen.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist stärker auf Premium-Anspruch und sportliche Auslegung getrimmt. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad „fertig“ wirkt: Details, die die Performance unterstützen, und ein Gesamtgefühl, das eher nach „Touring mit Anspruch“ oder „Sportlich unterwegs“ klingt. Wer Wert auf hochwertige Komponenten und ein intensiveres Fahrerlebnis legt, wird hier eher glücklich.
Komfort vs. Anspruch
- GSX-8S: Stärke in der unkomplizierten Nutzung und im alltagstauglichen Charakter. Schwäche: Wer maximale Premium-Performance erwartet, findet sie eher bei der RR.
- Speed Triple 1200 RR: Stärke in der sportlichen Gesamtinszenierung und im Premium-Feeling. Schwäche: Wer vor allem Komfort und entspanntes Gleiten sucht, könnte die Ausrichtung als „zu sportlich“ empfinden.
Für welche Fahrprofile passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern davon, was gesucht wird. Die Suzuki GSX-8S passt besonders gut zu Fahrern, die ein Naked Bike wollen, das sich leicht bewegt, schnell Vertrauen aufbaut und im Alltag nicht kompliziert wird. Sie eignet sich hervorragend für regelmäßige Fahrten, für kurvige Feierabendrunden und für Touren, bei denen man nicht nur auf maximale Performance, sondern auch auf ein stimmiges Gesamtgefühl achtet.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist die Wahl, wenn sportliche Dynamik im Vordergrund steht. Wer gerne zügig fährt, Reserven ausnutzt und ein Motorrad sucht, das bei ambitionierter Gangart stabil, präzise und kraftvoll bleibt, wird die RR besonders spannend finden. Sie ist ideal für Strecken, auf denen man Tempo aufbauen kann, und für Fahrer, die das Motorrad nicht nur „fahren“, sondern aktiv „arbeiten lassen“ möchten.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich: Kurzfazit vor dem Fazit
Im direkten Vergleich wirkt die GSX-8S wie die pragmatische, zugängliche Wahl: Sie bringt Dynamik, ohne den Alltag zu dominieren. Die Speed Triple 1200 RR ist die intensivere Option: mehr Performance, mehr sportliche Präzision und ein klarer Fokus auf Fahrspaß auf hohem Niveau.
Welche Schwächen fallen eher auf?
- Bei der GSX-8S wird die Grenze eher dort sichtbar, wo maximale sportliche Reserven gefragt sind.
- Bei der Speed Triple 1200 RR kann die sportliche Ausrichtung im Alltag weniger „entspannt“ wirken, wenn man nicht bewusst sportlich fährt.
Fazit:
Die Suzuki GSX-8S ist die bessere Wahl für alle, die ein Naked Bike suchen, das im Alltag unkompliziert bleibt, schnell Vertrauen aufbaut und sich auf vielen Strecken angenehm kontrollieren lässt. Wer regelmäßig fährt, Pendelstrecken und Touren kombiniert und dabei ein stimmiges, alltagstaugliches Gesamtpaket bevorzugt, bekommt hier ein Motorrad, das Spaß macht, ohne ständig nach mehr zu verlangen.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR empfiehlt sich, wenn sportliche Dynamik und Premium-Anspruch im Vordergrund stehen. Wer gerne zügig unterwegs ist, Reserven ausnutzt und ein präzises, intensives Fahrgefühl sucht, findet in der RR das passendere Werkzeug. Kurz gesagt: GSX-8S für den vielseitigen Alltag mit Fahrspaß – Speed Triple 1200 RR für sportliche Ansprüche, bei denen Leistung, Stabilität und Bremsgefühl besonders wichtig werden.