UVP 10.278 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 12.199 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
Neo-Retro von Suzuki von 10.990 Euro
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Die neue Mittelklasse-Enduro aus Italien im Test
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor mit Dampf und Charakter
  • einfache Bedienung
  • gut ablesbares Display
  • anfängertaugliches Fahrverhalten
  • ausgewogenes Fahrwerk
  • A2 Variante erhältlich
Kontra:
  • Heizgriffe auspreispflichtig
  • sehr langer Kennzeichenhalter
  • bisschen mehr Retro-Optik wäre schön gewesen (siehe GSX-8TT)
Pro:
  • Sehr gute Ausstattung
  • Geländegängig
  • Hohe, angenehme Sitzposition
  • Leicht und wendig
  • Wg. geringer Schrittbogenlänge auch für normal große Personen fahrbar
Kontra:
  • Windschutz 1b
  • Windschild nicht verstellbar
  • Aufkleber nicht überlackiert

Abmessungen & Gewicht

Gewicht201kg
Radstand1.465mm
Länge2.115mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 815 mm
Höhe1.105mm
Gewicht204kg
Radstand1.525mm
Länge2.220mm
Radstand1.525mm
Sitzhöhe: 860 mm
Höhe1.440mm

Motor

Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor
Hubraum776ccm
Hub70mm
Bohrung84mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart2-Zylinder Reihe, Viertakt
Hubraum659ccm
Hub64mm
Bohrung81mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung83 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment78 NM bei 6.800 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite393km
Leistung80 PS bei 9.250 U/Min
Drehmoment70 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite450km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneKYB Upside-Down Teleskopgabel / 41 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenKYB Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten180/55 ZR 17
RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorneKayaba 43-mm-Upside-Down-Gabel, voll einstellbar (Federweg 240)mm
Federung hintenKayaba Monoshock-Federbein, voll einstellbar (Federweg 240)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne90/90 - 21
Reifen hinten150/70 - 18

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, Vierkolben-Bremssättel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibenbremse, Einkolben-Bremssattel ( Ø 260 mm)

Fazit

Die Suzuki GSX-8T ist für alle, denen die moderne 8S zu "wild" und die vollverkleidete 8R zu sportlich ist. Sie ist ein stilvoller Gentleman-Racer, der sich beim Fahren aber wie ein hochmodernes Präzisionswerkzeug anfühlt. Sie bietet deutlich mehr "Motorrad-Gefühl" und Power als die Konkurrenz von Yamaha oder Kawasaki, lässt sich das aber auch etwas kosten. 
 
Angesichts der guten Verarbeitung, der gelungenen Mischung aus Retro-Optik und moderner Technik sowie der Sicherheitsausstattung geht das Preis-Leistungs-Verhältnis noch in Ordnung. Die Suzuki GSX-8T ist ein rundum gelungenes Retro-Bike, das sowohl Einsteiger als auch erfahrene Motorradfahrer begeistern wird. Wer Wert auf klassischen Stil, moderne Technik und zuverlässige Alltagstauglichkeit legt, findet hier ein attraktives Gesamtpaket.
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen außerdem auch viele andere Vorführmaschinen von Suzuki, Ducati und neuerdings auch Zontes, ein Besuch lohnt sich also allemal. Tipp: Probefahrten Richtung Sandbostel verwöhnen mit schönen und kurvigen Landstraßen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10.990 €
  • Verfügbarkeit: seit 09/2025
  • Farben: schwarz, kupfer, mattgrün

Fazit - was bleibt hängen

Die Aprilia Tuareg 660 ist eine gute Reise-Enduro mit starker Tendenz zu "Enduro". Das merkt man schon rein optisch am Motorschutz, dem 21 Zoll Vorderrad und den langen Federwegen. Dennoch fühlt sich das Bike auch auf der Straße gut an und ist dort nicht fehl am Platze. Kritikpunkte sind das nicht verstellbare Windschild, die etwas lieblosen Aufkleber (nicht überlackiert) und der etwas sparsame Platz für den Beifahrer. Davon abgesehen macht die Tuareg aber einen guten Job.
 
Der Preis von knapp 12.000 Euro geht im Vergleich zur Yamaha (ca. 11.000 Euro) in Ordnung, da die Aprilia technisch besser ausgestattet ist. Der Werbespruch "DAS BESTE AUS ZWEI WELTEN - Maximale Performance und hoher Fahrkomfort" ist vielleicht ein wenig übertrieben, aber es stimmt schon: Die Tuareg macht sowohl im Gelände als auch auf der Straße eine gute Figur.
 
Das Testbike wurde uns von ZTS (Zweiradtechnik Schielman) für diesen Test zur Verfügung gestellt. ZTS ist in Bokel beheimatet, dort findet man schöne Landstraßen und auch ein wenig Gelände für eine ausgiebige Probefahrt. Kaffee gibt es dort auch, ein Ausflug zu ZTS lohnt sich also. Schönen Gruß an Hajo!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 11.999 €
  • Verfügbarkeit: ab 05/2022
  • Farben: rot, gelb, blau-weiß

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Suzuki GSX-8T vs. Aprilia Tuareg 660: Vergleich für Alltag, Tour und mehr

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ klingen, wird der Unterschied oft erst beim Fahren deutlich. Genau hier setzt der Vergleich zwischen Suzuki GSX-8T und Aprilia Tuareg 660 an. Beide Modelle sind für viele Einsatzszenarien interessant: Stadtverkehr, Feierabendrunde, längere Touren und gelegentlich auch der Weg abseits des reinen Asphalts. Trotzdem verfolgen sie unterschiedliche Konzepte. Die GSX-8T steht eher für den dynamischen, straßennahen Charakter, während die Tuareg 660 deutlich mehr Abenteuer-Gen in Richtung Reiseenduro mitbringt.

Grundidee und Charakter: straßennah vs. reiseenduro-orientiert

Die Suzuki GSX-8T wirkt wie ein Motorrad, das den Alltag leicht macht und dabei sportlich bleibt. Der Fokus liegt auf einem flüssigen Ansprechverhalten, einer stimmigen Ergonomie und einem Fahrgefühl, das sich schnell „richtig“ anfühlt. Wer häufig kurze Strecken fährt und trotzdem Lust auf zügige Landstraßen hat, bekommt hier ein Konzept, das auf Alltagstauglichkeit und Dynamik ausgelegt ist.

Die Aprilia Tuareg 660 ist dagegen stärker auf Vielseitigkeit im weiteren Sinn getrimmt. Sie bringt die typische Reiseenduro-Logik mit: komfortables Handling, souveräne Stabilität und die Fähigkeit, auch unebene Strecken gelassener zu nehmen. Das merkt man nicht nur an der Optik, sondern vor allem daran, wie das Motorrad mit wechselnden Untergründen umgeht und wie „entspannt“ es sich auf längeren Etappen anfühlt.

Motor und Fahrgefühl: wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Beim Motorvergleich geht es weniger um reine Zahlen, sondern um die Art, wie Leistung und Drehmoment nutzbar werden. Die Suzuki GSX-8T spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn zügig beschleunigt, häufig gewechselt und das Tempo dynamisch angepasst wird. Das Ansprechverhalten wirkt direkt, und das Motorrad lässt sich in der Stadt wie auch auf Landstraßen gut dosieren. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das eher „leicht zu handeln“ ist als „großes Gerät“.

Die Aprilia Tuareg 660 setzt stärker auf einen Charakter, der auch bei längeren Touren und wechselnden Geschwindigkeiten souverän bleibt. Gerade wenn die Strecke nicht nur aus glattem Asphalt besteht, wirkt die Leistungsentfaltung oft harmonischer mit dem Fahrstil zusammen: Gas geben, stabil bleiben, kontrolliert beschleunigen. Das Motorrad vermittelt dabei das Gefühl, dass es nicht nur schnell sein will, sondern vor allem durchhalten und dabei ruhig reagieren soll.

Stärken und Schwächen im Motor-Teil

  • GSX-8T: Stärken liegen in der straßentypischen Direktheit und dem unkomplizierten Handling im Alltag. Schwäche: Wer sehr „endurotypisch“ über längere Schotterpassagen oder ruppige Strecken fährt, spürt schneller die straßenorientierte Auslegung.
  • Tuareg 660: Stärken liegen in der tourentauglichen Souveränität und dem harmonischen Zusammenspiel aus Antrieb und Fahrwerk. Schwäche: Im reinen Stadt- und Kurvenbetrieb kann die Ausrichtung auf Reiseenduro-Use-Cases etwas weniger „sportlich kompakt“ wirken als die GSX-8T.

Fahrwerk und Handling: Stabilität, Komfort und Kontrolle

Im Fahrwerksvergleich zeigt sich der Unterschied zwischen den Konzepten besonders deutlich. Die Suzuki GSX-8T zielt auf ein agiles, straßennahes Handling. Das Motorrad liegt spürbar sicher in Kurven, reagiert zügig auf Lenkimpulse und vermittelt ein Gefühl von „präzise statt schwer“. Für Fahrerinnen und Fahrer, die gerne sportlich fahren, aber nicht ständig an der Grenze arbeiten wollen, ist das ein starkes Argument.

Die Aprilia Tuareg 660 ist dagegen auf Komfort und Kontrolle über längere Zeit ausgelegt. Das Fahrwerk wirkt darauf abgestimmt, Unebenheiten besser zu „verarbeiten“ und das Motorrad auch dann stabil zu halten, wenn die Strecke weniger planbar ist. Auf Touren ist das ein echter Vorteil, weil die Konzentration länger bei der Straße bleibt und weniger bei der Frage, wie das Motorrad auf jede Bodenwelle reagiert.

Bremsen und Fahrstabilität

Auch bei den Bremsen zeigt sich die Ausrichtung: Die GSX-8T wirkt im Alltag sehr direkt und gut dosierbar, was gerade in der Stadt und auf kurvigen Strecken hilft. Die Tuareg 660 punktet zusätzlich mit einem stabilen Gesamtgefühl, das beim Verzögern aus höheren Geschwindigkeiten oder auf wechselndem Untergrund Sicherheit gibt. Beide Systeme sind auf modernes Motorradfahren ausgelegt, aber die Tuareg fühlt sich in „gemischten“ Situationen oft einen Tick souveräner an.

Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt wie lange gut?

Bei der Ergonomie entscheidet sich, ob ein Motorrad nach einer Stunde noch genauso Spaß macht wie nach fünf. Die Suzuki GSX-8T bietet eine Sitzposition, die eher auf sportliche Alltagstauglichkeit ausgelegt ist. Das bedeutet: nicht zu unbequem, aber auch nicht „tourig entspannt“. Wer häufig zwischen Stadtverkehr und Landstraße pendelt, profitiert von der schnellen Körperanpassung und dem unkomplizierten Handling.

Die Aprilia Tuareg 660 wirkt im Vergleich stärker auf längere Strecken und wechselnde Fahrzustände. Die Sitzposition unterstützt das ruhige Vorankommen, ohne dass man sich komplett „in“ das Motorrad fallen lässt. Gerade auf Touren und bei längeren Tagesetappen ist das ein Vorteil, weil das Motorrad weniger nach „Kurzstrecken-Sport“ wirkt, sondern nach „Tagesreise“.

Elektronik und Ausstattung: Alltagshilfe vs. Tourenkomfort

Moderne Motorräder leben von Elektronik, aber nicht jede Ausrichtung passt zu jedem Fahrstil. Die GSX-8T wirkt in der Summe wie ein Motorrad, das Elektronik so einsetzt, dass das Fahren im Alltag leicht bleibt. Das hilft besonders dann, wenn man nicht ständig „gegen“ das Motorrad arbeiten möchte, sondern einfach fahren will.

Die Aprilia Tuareg 660 bringt zusätzlich den Gedanken mit, dass unterschiedliche Streckenbedingungen auftreten können. Dadurch wirkt die Elektronik oft stärker als „Sicherheitsnetz“ für wechselnde Situationen. Das ist besonders interessant, wenn die Tour nicht nur aus perfekten Straßen besteht oder wenn man gerne auch mal abseits der üblichen Route unterwegs ist.

Stärken und Schwächen bei Ausstattung und Elektronik

  • GSX-8T: Stärken liegen in der unkomplizierten Bedienbarkeit und dem straßennahen Fahrgefühl. Schwäche: Für Fahrer, die häufig „gemischte“ Untergründe nutzen, kann die Ausrichtung weniger Enduro-typisch wirken.
  • Tuareg 660: Stärken liegen in der tourenorientierten Gesamtwirkung und dem Gefühl von Reserven in wechselnden Situationen. Schwäche: Wer ausschließlich sportlich auf der Straße unterwegs ist, empfindet den Charakter eventuell als etwas „breiter“ statt maximal fokussiert.

Für wen passt welches Motorrad?

Der Vergleich wird am Ende vor allem eine Frage: Welche Art von Motorradtag steht im Vordergrund? Die Suzuki GSX-8T ist besonders attraktiv, wenn der Alltag dominiert und die Fahrten oft kurz bis mittel sind, aber trotzdem mit Spaßfaktor. Sie eignet sich gut für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das schnell verfügbar ist, sich leicht bewegt und auf der Straße ein direktes, dynamisches Gefühl liefert.

Die Aprilia Tuareg 660 ist die bessere Wahl, wenn Touren und Vielseitigkeit wichtiger sind. Wer gerne längere Strecken fährt, öfter mal die Route wechselt und auch dann entspannt bleiben möchte, wenn die Straße nicht perfekt ist, bekommt mit der Tuareg ein Motorrad, das genau dafür gemacht wirkt. Sie ist weniger „nur schnell“, sondern eher „bereit für alles“.

Typische Einsatzprofile im Vergleich

  • GSX-8T: Pendeln, Stadt, Landstraße, sportlich-dynamisches Fahren mit guter Alltagstauglichkeit.
  • Tuareg 660: Touren, längere Etappen, gemischte Strecken, Reiseenduro-Feeling ohne komplett auf Straße zu verzichten.

Fazit:

Die Suzuki GSX-8T ist die stimmige Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf straßennahen Fahrten liegt: Alltag, Kurven, Landstraße und ein Motorrad, das sich leicht und direkt anfühlt. Sie punktet mit einem unkomplizierten Charakter, der das Fahren schnell angenehm macht und sich gut dosieren lässt. Wer vor allem auf Asphalt unterwegs ist und ein dynamisches, modernes Gesamtpaket sucht, findet hier einen starken Begleiter.

Die Aprilia Tuareg 660 empfiehlt sich besonders für alle, die mehr wollen als nur „Straße“. Touren, längere Tagesetappen und wechselnde Untergründe gehören zum Alltag – und genau dort spielt die Tuareg ihre Stärken aus. Das Fahrwerk und das Gesamtgefühl wirken auf Reise ausgelegt, während die Elektronik und die Ausrichtung das Motorrad in unterschiedlichen Situationen souverän halten. Wer also Vielseitigkeit priorisiert und ein Reiseenduro-Feeling möchte, liegt mit der Tuareg meist richtig.

Kurz gesagt: GSX-8T für straßenfokussierten Spaß im Alltag, Tuareg 660 für Tourenfreude und mehr Abenteuer auf der Route.

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