UVP 10.278 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 4.869 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
Neo-Retro von Suzuki von 10.990 Euro
Weiter zum Testbericht
Der günstige Italo Retro-Klassiker für nur 4.199 Euro
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • Motor mit Dampf und Charakter
  • einfache Bedienung
  • gut ablesbares Display
  • anfängertaugliches Fahrverhalten
  • ausgewogenes Fahrwerk
  • A2 Variante erhältlich
Kontra:
  • Heizgriffe auspreispflichtig
  • sehr langer Kennzeichenhalter
  • bisschen mehr Retro-Optik wäre schön gewesen (siehe GSX-8TT)
Pro:
  • konsequenter Klassik-Look
  • einfachste Bedienung
  • Speichenfelgen ohne Aufpreis
  • schöner Peashooter-Auspuff mit entsprechenden Sound
  • günstiger Preis
Kontra:
  • überschaubare Leistung
  • etwas klobige Fußrastenanlage
  • mittelmässige Bremse

Abmessungen & Gewicht

Gewicht201kg
Radstand1.465mm
Länge2.115mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 815 mm
Höhe1.105mm
Gewicht205kg
Radstand1.440mm
Länge2.170mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.120mm

Motor

Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor
Hubraum776ccm
Hub70mm
Bohrung84mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartEinzylinder, 4-Takt
Hubraum374ccm
Hub90mm
Bohrung73mm
Kühlungluftgekühlt
AntriebKette
Gänge5

Fahrleistungen

Leistung83 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment78 NM bei 6.800 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite393km
Leistung21 PS bei 5.500 U/Min
Drehmoment29 NM bei 4.500 U/Min
Höchstgeschw.120km/h
Tankinhalt12Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite387km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneKYB Upside-Down Teleskopgabel / 41 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenKYB Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten180/55 ZR 17
RahmenbauartDoppelschleifen-Stahlrohrrahmen
Federung vornekonventionelle Teleskopgabel Ø 41 mm, nicht einstellbar (Federweg 121)mm
Federung hintenDoppelstoßdämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 92)mm
Aufhängung hintenKasten-Zweiarmschwinge Stahl
Reifen vorne100/90 - 19
Reifen hinten130/80 - 18

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, 2 Kolbenbremszange ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben Bremssattel ( Ø 240 mm)

Fazit

Die Suzuki GSX-8T ist für alle, denen die moderne 8S zu "wild" und die vollverkleidete 8R zu sportlich ist. Sie ist ein stilvoller Gentleman-Racer, der sich beim Fahren aber wie ein hochmodernes Präzisionswerkzeug anfühlt. Sie bietet deutlich mehr "Motorrad-Gefühl" und Power als die Konkurrenz von Yamaha oder Kawasaki, lässt sich das aber auch etwas kosten. 
 
Angesichts der guten Verarbeitung, der gelungenen Mischung aus Retro-Optik und moderner Technik sowie der Sicherheitsausstattung geht das Preis-Leistungs-Verhältnis noch in Ordnung. Die Suzuki GSX-8T ist ein rundum gelungenes Retro-Bike, das sowohl Einsteiger als auch erfahrene Motorradfahrer begeistern wird. Wer Wert auf klassischen Stil, moderne Technik und zuverlässige Alltagstauglichkeit legt, findet hier ein attraktives Gesamtpaket.
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen außerdem auch viele andere Vorführmaschinen von Suzuki, Ducati und neuerdings auch Zontes, ein Besuch lohnt sich also allemal. Tipp: Probefahrten Richtung Sandbostel verwöhnen mit schönen und kurvigen Landstraßen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10.990 €
  • Verfügbarkeit: seit 09/2025
  • Farben: schwarz, kupfer, mattgrün

Fazit

So schön können Retro-Bikes aussehen. Aber nicht nur aussehen, sondern sich auch so anfühlen. Dieses Credo gilt für die Benelli Imperiale 400 von A bis Z, weil die Entwickler in Pesaro/Italien offenbar ganz genau hingeschaut haben, wie die alten Benelli Imperiale in den 60ziger Jahren ausgesehen haben. So konsequent auf Klassik getrimmt kann das sonst nur Royal Enfield, mal von der Kawa W800 abgesehen. 

Die Leistung der Imperiale ist natürlich sehr überschaubar, das sollte einem schon bewusst sein. Wer sich darauf einlässt, bekommt die totale Entschleunigung einer liebevoll gestalteten Maschine, die man sich auch ins Wohnzimmer stellen könnte. Bei diesem Preis dürfte der eine oder andere potentielle Käufer auch an die Anschaffung als Zweitbike denken. Das wird vermutlich keiner bereuen, gerade für die Abendrunde oder die Fahrt zum Eismann ist die Imperiale ideal - und man wird vor Ort garantiert gefragt, wie alt die Maschine ist und wer diese denn so schon restauriert hat! 

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 4.199€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 2.800€
  • Verfügbarkeit: seit 2021
  • Farben: Schwarz, Silber

MotorradTest.de auf YouTube

Suzuki GSX-8T vs Benelli Imperiale 400: Motorradvergleich im Alltagstest

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick völlig unterschiedliche Welten wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die Suzuki GSX-8T steht für einen modernen, alltagstauglichen Charakter mit sportlichem Anspruch. Die Benelli Imperiale 400 dagegen spielt die Retro-Karte: klassisches Design, entspannte Ausstrahlung und ein Fahrgefühl, das eher nach „genießen“ als nach „durchziehen“ klingt. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht nur um Daten, sondern darum, wie sich die Stärken und Schwächen im echten Motorradalltag bemerkbar machen.

Grundcharakter: modern-sportlich vs. klassisch-retro

Die Suzuki GSX-8T ist als Motorrad gedacht, das sich flexibel in den Alltag einfügt und gleichzeitig auf der Landstraße Spaß macht. Der Fokus liegt auf einem dynamischen Antritt und einer Fahrweise, die sich zügig anfühlt, ohne dass man ständig „am Limit“ fahren muss. Das merkt man vor allem daran, wie das Motorrad die Beschleunigung aus dem mittleren Drehzahlbereich heraus unterstützt.

Die Benelli Imperiale 400 wirkt dagegen wie ein bewusstes Gegenprogramm: Retro-Optik, ruhigeres Tempo und ein Motorcharakter, der eher zum gleichmäßigen Dahingleiten einlädt. Wer Wert auf Stil, eine entspannte Sitzhaltung und ein Motorrad legt, das sich nicht wie ein reines Zweckgerät anfühlt, findet hier schnell seinen Zugang.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment im Fahrgefühl zeigen

Beim Vergleich der Motoren fällt auf, dass die Suzuki GSX-8T im Alltag vor allem durch ihre „griffbereite“ Dynamik überzeugt. Die Art, wie sie aus dem Drehzahlkeller heraus reagiert, macht das Motorrad besonders praktisch im Stadtverkehr und auf kurzen Überholvorgängen. Die GSX-8T wirkt dabei wie ein Motorrad, das man nicht ständig neu „aufbauen“ muss, sondern das einfach mitzieht.

Die Benelli Imperiale 400 spielt hingegen stärker mit dem Charakter des Motors. Auch wenn sie nicht auf maximale Durchzugskraft ausgelegt ist, bringt sie eine gleichmäßige, gut dosierbare Kraftentfaltung. Das ist ein Vorteil, wenn die Fahrweise bewusst ruhig bleiben soll oder wenn das Motorrad eher als Begleiter für entspannte Ausfahrten genutzt wird. Die Schwäche zeigt sich dort, wo viel Tempo gefragt ist: Dann muss die Imperiale eher „mit Gefühl“ gefahren werden, während die GSX-8T schneller von selbst in den passenden Bereich findet.

Sitzposition und Ergonomie: Wer bequem sitzt, fährt länger

Die Suzuki GSX-8T bietet eine Sitzposition, die sich zwischen sportlich und alltagstauglich einpendelt. Das hilft besonders auf längeren Strecken, weil man nicht komplett in eine „Sporthaltung“ rutscht. Gleichzeitig bleibt genug Spannung im Fahrgefühl, um zügig um die Kurve zu kommen. Für Pendler und Tourenfahrer ist das ein klarer Pluspunkt.

Die Benelli Imperiale 400 setzt auf eine entspanntere, retrotypische Haltung. Das wirkt sofort stimmig, wenn man gerne „aufrecht“ fährt und das Motorrad eher als Lifestyle-Objekt betrachtet. Schwächen ergeben sich vor allem dann, wenn längere Strecken mit viel Tempo geplant sind: Wer sehr sportlich unterwegs sein möchte, wird die GSX-8T als passender empfinden.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Leichtigkeit

Im Handling zeigt die Suzuki GSX-8T ihre Stärken vor allem bei wechselnden Geschwindigkeiten. Sie vermittelt ein sicheres Gefühl, wenn die Straße unruhig wird oder wenn man spontan die Linie ändern möchte. Das macht sie besonders attraktiv für Strecken, die nicht nur aus „perfektem Asphalt“ bestehen.

Die Benelli Imperiale 400 wirkt im Vergleich eher wie ein Motorrad, das man „mit dem Körper“ fährt. In langsameren Passagen und bei gemütlichem Tempo fühlt sie sich sehr stimmig an. Wer jedoch sportlichere Manöver erwartet oder häufig sehr dynamisch fährt, wird die GSX-8T als agiler und präziser wahrnehmen.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Anhalten

Bei der Sicherheit spielt nicht nur die reine Bremsleistung eine Rolle, sondern auch das Gefühl am Hebel und die Dosierbarkeit. Die Suzuki GSX-8T punktet hier mit einem insgesamt sehr kontrollierten Bremsverhalten. Gerade im Alltag, wenn man öfter aus dem Stadtverkehr heraus abbremsen muss, ist das ein Vorteil.

Die Benelli Imperiale 400 bremst ebenfalls zuverlässig, wirkt aber stärker auf „ruhige“ Fahrweise abgestimmt. Für entspannte Ausfahrten ist das völlig ausreichend. Wer häufig hart verzögert oder sehr sportlich fährt, wird bei der GSX-8T mehr Reserven und ein direkteres Feedback erwarten.

Ausstattung und Alltag: Was man wirklich merkt

Im Alltag zählen Details: Licht, Bedienbarkeit, Übersichtlichkeit und die Frage, wie gut sich das Motorrad in den Tagesablauf integrieren lässt. Die Suzuki GSX-8T wirkt hier wie ein durchdachtes Gesamtpaket. Sie ist so konzipiert, dass man schnell „drin“ ist und sich auf die Fahrt konzentrieren kann.

Die Benelli Imperiale 400 setzt dagegen auf den Charme der klassischen Linie. Das bedeutet: weniger „Tech-Fokus“, mehr Stil und ein Motorradgefühl, das man bewusst wahrnimmt. Wer Wert auf eine stimmige Optik und eine entspannte Nutzung legt, bekommt genau das. Wer hingegen maximale Alltagserleichterung sucht, wird die GSX-8T als pragmatischer erleben.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Suzuki GSX-8T

  • Alltagstaugliche Dynamik für Stadt, Landstraße und spontane Touren
  • Ausgewogenes Verhältnis aus sportlichem Gefühl und Komfort
  • Stabiles Handling bei wechselnden Bedingungen
  • Pragmatischer Gesamteindruck: schnell verstanden, schnell einsatzbereit

Schwächen der Suzuki GSX-8T

  • Wer ausschließlich Retro-Optik und klassisches Fahrgefühl sucht, könnte weniger „Herzklopfen“ empfinden
  • Der sportlichere Charakter passt nicht jedem, der bewusst sehr entspannt fahren möchte

Stärken der Benelli Imperiale 400

  • Starker Retro-Charakter und stimmige, klassische Ausstrahlung
  • Entspanntes Fahrgefühl für gemütliche Ausfahrten
  • Gut dosierbare Kraftentfaltung für eine ruhige Fahrweise
  • Passt besonders zu Fahrern, die Stil und Genuss priorisieren

Schwächen der Benelli Imperiale 400

  • Weniger „Biss“ für sehr dynamische Fahrten im Vergleich zur GSX-8T
  • Für lange Strecken mit hohem Tempo wirkt die GSX-8T oft passender

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Die Suzuki GSX-8T ist besonders attraktiv für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das vielseitig ist: für Pendeln, Wochenendtouren und alles dazwischen. Wer gerne zügig unterwegs ist, dabei aber nicht in eine kompromisslose Sporthaltung rutschen möchte, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket. Auch wenn man nicht jedes Wochenende „nur Tour“ fährt, sondern das Motorrad im Alltag nutzt, spielt die GSX-8T ihre Stärken aus.

Die Benelli Imperiale 400 ist die richtige Wahl, wenn das Motorrad vor allem Freude am Fahren und ein klassisches Erscheinungsbild vermitteln soll. Für entspannte Fahrten, kurze Ausflüge und alle, die ein Motorrad suchen, das nicht nach „Effizienzmaschine“ aussieht, sondern nach Charakter, ist die Imperiale eine sehr passende Option. Sie eignet sich besonders für Menschen, die das Motorradleben genießen möchten, statt ständig nach maximaler Performance zu suchen.

Fazit:

Wer ein Motorrad für möglichst viele Situationen sucht – Stadt, Landstraße und Touren – und dabei ein dynamisches, gut kontrollierbares Fahrgefühl bevorzugt, liegt mit der Suzuki GSX-8T vorn. Sie wirkt als pragmatischer Allrounder: schnell im Alltag, souverän auf der Strecke und insgesamt ausgewogen zwischen Komfort und sportlichem Anspruch. Die Benelli Imperiale 400 gewinnt dagegen dort, wo Stil, entspannte Fahrweise und klassischer Charakter wichtiger sind als maximale Dynamik. Sie ist ideal für ruhige Ausfahrten, für alle, die das Motorradleben bewusst zelebrieren und ein Retro-Gefühl mitnehmen wollen. Kurz gesagt: GSX-8T für Vielnutzer und Tempo-Fans im Alltag, Imperiale 400 für Genießer, die ein Motorrad mit Persönlichkeit suchen.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙