| UVP | 10.278 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 7.069 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor mit Dampf und Charakter
- einfache Bedienung
- gut ablesbares Display
- anfängertaugliches Fahrverhalten
- ausgewogenes Fahrwerk
- A2 Variante erhältlich
- Heizgriffe auspreispflichtig
- sehr langer Kennzeichenhalter
- bisschen mehr Retro-Optik wäre schön gewesen (siehe GSX-8TT)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder/4-Takt/4-Ventil | |
| Hubraum | 554 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 83 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 393 | km |
| Leistung | 56 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 54 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 413 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Upside-Down Teleskopgabel / 41 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | KYB Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-down-Gabel von Marzocchi, einstellbar in Druckstufe, Zugstufe und Federvorspannung (Federweg 110)mm | |
| Federung hinten | 45 mm Zentralstoßdämpfer, einstellbar in Federvorspannung und Zugstufe (hydraulisch) (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - 17' | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17' | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | 2-Schwimmend gelagerte Brembo-Bremsscheiben, 4-Kolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Bremsscheibe, 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die Suzuki GSX-8T ist für alle, denen die moderne 8S zu "wild" und die vollverkleidete 8R zu sportlich ist. Sie ist ein stilvoller Gentleman-Racer, der sich beim Fahren aber wie ein hochmodernes Präzisionswerkzeug anfühlt. Sie bietet deutlich mehr "Motorrad-Gefühl" und Power als die Konkurrenz von Yamaha oder Kawasaki, lässt sich das aber auch etwas kosten.Angesichts der guten Verarbeitung, der gelungenen Mischung aus Retro-Optik und moderner Technik sowie der Sicherheitsausstattung geht das Preis-Leistungs-Verhältnis noch in Ordnung. Die Suzuki GSX-8T ist ein rundum gelungenes Retro-Bike, das sowohl Einsteiger als auch erfahrene Motorradfahrer begeistern wird. Wer Wert auf klassischen Stil, moderne Technik und zuverlässige Alltagstauglichkeit legt, findet hier ein attraktives Gesamtpaket.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen außerdem auch viele andere Vorführmaschinen von Suzuki, Ducati und neuerdings auch Zontes, ein Besuch lohnt sich also allemal. Tipp: Probefahrten Richtung Sandbostel verwöhnen mit schönen und kurvigen Landstraßen.
Fazit
Die Benelli ist nicht nur der erste Sportler von Benelli in der Neuzeit, es ist auch eine auf Anhieb sehr geglückte Maschine. Die Ausstattung ist gut, sie fährt sich toll, sieht stark aus, klingt gut, bremst super und vermittelt dank eines vernünftigen Fahrwerks und sehr guter Reifen jede Menge Fahrspaß.Der aufgebohrte Motor der TNT 500 hat ordentlich Schmackes, wird aber auch Einsteiger nicht vor unlösbare Aufgaben stellen. Wir sind uns sicher: Auch der eine oder andere ältere Fahrer wird auf diese Maschine schielen - als Zweitbike sicher ein gute Wahl!
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Suzuki GSX-8T vs Benelli Tornado 550 – Vergleich im Alltag & auf Tour
Wenn zwei Motorräder aus dem gleichen „Alltags- und Touren“-Denken kommen, wird der Vergleich schnell spannend: Die Suzuki GSX-8T und die Benelli Tornado 550 zielen auf Fahrerinnen und Fahrer, die nicht nur von A nach B wollen, sondern auch unterwegs Spaß haben möchten. Dabei unterscheiden sich die beiden Modelle spürbar in Charakter, Ausrichtung und dem, was sich im Alltag am Ende wirklich gut anfühlt.
Im Folgenden geht es nicht um reine Datenlisten, sondern darum, wie sich die aufgeführten Werte der beiden Motorräder in der Praxis auswirken: Motorleistung und Drehmoment, Gewicht und Handling, Sitzposition und Komfort, Bremsen sowie die Ausstattung. So lässt sich besser einschätzen, welches Bike eher zur eigenen Fahrweise passt.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Kraftentfaltung und Charakter
Beide Motorräder bewegen sich im Bereich moderner Straßenmotoren, aber die Art, wie Leistung anliegt, ist entscheidend. Die Suzuki GSX-8T wirkt im Vergleich oft „erwachsener“ in der Abstimmung: Die Kraft kommt gleichmäßiger, wodurch sich das Motorrad besonders gut für entspanntes Fahren eignet. Gerade im Stadtverkehr und auf Landstraßen ist das ein Vorteil, weil weniger „Arbeit“ am Gas nötig ist.
Die Benelli Tornado 550 zeigt dagegen häufig einen etwas direkteren Charakter. Das kann sich gut anfühlen, wenn gern zügig beschleunigt wird oder wenn man Kurven lieber dynamisch ansteuert. Wer das Motorrad eher als „lebendig“ wahrnimmt, wird die Benelli oft als spritziger erleben.
Vergleich der Drehmoment- und Leistungswerte
Beim Blick auf die aufgeführten Werte fällt auf: Die GSX-8T und die Tornado 550 liegen in einem ähnlichen Einsatzbereich, aber die Abstimmung sorgt dafür, dass sich die nutzbare Kraft unterschiedlich anfühlt. In der Praxis bedeutet das: Während die Suzuki häufig mit einem ruhigen, gut dosierbaren Schub überzeugt, kann die Benelli bei passender Drehzahl mehr „Punch“ vermitteln. Für die Wahl heißt das: Wer viel im Alltag mit wechselnden Geschwindigkeiten fährt, profitiert oft von der gleichmäßigen Art der Suzuki. Wer gern etwas sportlicher unterwegs ist, findet in der Benelli eher den passenden Charakter.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort vs. sportliche Haltung
Sitzhöhe und Körperhaltung
Ergonomie ist bei Motorrädern in dieser Klasse ein großes Thema. Die Suzuki GSX-8T wirkt im Vergleich häufig so, dass sie für viele Fahrergrößen angenehm zugänglich bleibt. Die Sitzposition unterstützt ein entspanntes Vorankommen, ohne komplett „tourig“ zu werden. Das ist praktisch, wenn das Motorrad sowohl für kurze Wege als auch für längere Ausfahrten genutzt wird.
Die Benelli Tornado 550 kann sich dagegen je nach Fahrstil etwas sportlicher anfühlen. Das ist nicht automatisch ein Nachteil: Wer gern aktiv fährt und Kurven „arbeitet“, wird die Haltung oft als motivierend erleben. Für sehr lange Strecken entscheidet dann aber, wie gut die Ergonomie zur eigenen Statur passt.
Alltagstauglichkeit bei Stop-and-Go
Im Stadtverkehr zählen Dinge wie Beweglichkeit im Stand, Übersicht und das Gefühl, schnell wieder in den Rhythmus zu kommen. Hier spielt die Kombination aus Sitzposition und Handling eine Rolle. Beide Motorräder sind grundsätzlich alltagstauglich, aber die Suzuki wird in der Praxis oft als „einfacher“ wahrgenommen, weil sie sich sehr harmonisch dosieren lässt. Die Benelli kann ebenfalls überzeugen, verlangt aber etwas mehr Aufmerksamkeit beim flüssigen Fahren, wenn man häufig zwischen Ampelphasen und zügigen Abschnitten wechselt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität in der Kurve und Ruhe auf der Strecke
Gewicht und Agilität
Beim Vergleich der aufgeführten Werte zu Gewicht und Dimensionen zeigt sich: Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie nicht wie „schwere Brocken“ wirken. Die Suzuki wird dabei häufig als sehr handlich beschrieben, besonders wenn es um Richtungswechsel und das zügige Durchfahren von Kurven geht. Die Benelli kann ebenfalls agil wirken, bringt aber je nach Setup und Fahrweise ein anderes Gefühl von „Fahrbahnkontakt“ mit.
Fahrwerksgefühl auf unterschiedlichen Straßen
Auf glatten Landstraßen fühlt sich meist beides gut an. Der Unterschied zeigt sich eher auf wechselndem Belag: Schlaglöcher, kurze Bodenwellen oder grobe Fahrbahnmarkierungen. Die Suzuki tendiert im Vergleich dazu, diese Situationen souverän zu „glätten“, wodurch man entspannter bleibt. Die Benelli kann je nach Tempo und Linie lebendiger wirken – das macht Spaß, kann aber auf sehr unruhigen Strecken etwas mehr Konzentration erfordern.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bremsleistung im Vergleich
Bremsen sind bei einem Motorrad, das im Alltag genutzt wird, ein echter Qualitätsfaktor. Beim Vergleich der aufgeführten Werte und der typischen Abstimmung fällt auf: Die Suzuki GSX-8T bietet häufig ein sehr gut dosierbares Bremsgefühl. Das hilft besonders im Stadtverkehr und bei wechselnden Bedingungen, weil man Verzögerung fein steuern kann.
Die Benelli Tornado 550 kann ebenfalls stark verzögern, wirkt aber im Gesamteindruck oft etwas „direkter“. Das ist gut, wenn man gern zügig und klar bremst. Wer eher sanft und vorausschauend fährt, wird die Suzuki häufig als entspannter empfinden.
Elektronik und Assistenz
Auch die Elektronik spielt eine Rolle: Je nachdem, welche Assistenzfunktionen vorhanden sind, verändert sich das Sicherheitsgefühl. Im Vergleich beider Modelle lohnt sich der Blick auf die aufgeführten Ausstattungswerte, weil sie im Alltag spürbar sind – etwa bei rutschigem Untergrund oder wenn man nicht jedes Mal „perfekt“ dosieren möchte.
Ausstattung und Praxisnutzen: Was man wirklich merkt
Bedienbarkeit und Übersicht
Moderne Motorräder unterscheiden sich nicht nur beim Motor, sondern auch darin, wie schnell man sich zurechtfindet. Die Suzuki GSX-8T punktet im Vergleich häufig mit einer klaren Bedienlogik und einer insgesamt stimmigen Ergonomie. Die Benelli Tornado 550 kann hier ebenfalls überzeugen, wirkt aber in der Praxis oft etwas stärker auf den „Fahrerfokus“ ausgelegt – also: wer gern selbst steuert und das Motorrad aktiv nutzt, fühlt sich schnell zuhause.
Reichweite, Verbrauch und Tourenkomfort
Für Touren zählt nicht nur die Leistung, sondern auch, wie entspannt man planen kann. Beim Vergleich der aufgeführten Werte zu Verbrauch und Reichweite zeigt sich: Beide Motorräder sind für längere Strecken geeignet. Die Suzuki wird dabei oft als „konstant“ wahrgenommen, was die Planung erleichtert. Die Benelli kann ebenfalls gute Tourenwerte liefern, wirkt aber im Gesamteindruck stärker davon abhängig, wie dynamisch gefahren wird.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Suzuki GSX-8T: Stärken
- Harmonisches Fahrgefühl im Alltag: gleichmäßige Kraftentfaltung und gut dosierbares Handling.
- Komfortorientierte Ergonomie, die auch längere Ausfahrten angenehmer macht.
- Entspanntes Brems- und Sicherheitsgefühl durch eine meist sehr gut kontrollierbare Abstimmung.
Suzuki GSX-8T: Schwächen
- Wer maximale „Sportlichkeit“ sucht, empfindet die Suzuki im Vergleich manchmal als etwas weniger „aggressiv“ im Ansprechverhalten.
- Je nach persönlicher Vorliebe kann die eher ruhige Abstimmung weniger „Kick“ vermitteln als bei direkteren Charakteren.
Benelli Tornado 550: Stärken
- Lebendiger Charakter: oft ein direkteres Ansprechgefühl, das Spaß beim aktiven Fahren macht.
- Agiles Handling für Kurven und zügige Landstraßenabschnitte.
- Motivierende Fahrdynamik, besonders wenn man gern mit Drehzahl und Linie arbeitet.
Benelli Tornado 550: Schwächen
- Auf sehr unruhigen Strecken kann die Abstimmung je nach Fahrstil etwas mehr Aufmerksamkeit verlangen.
- Für sehr entspannte „einfach fahren“-Touren wird die Suzuki häufig als noch müheloser empfunden.
Für wen ist welches Motorrad die bessere Wahl?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches Fahrgefühl besser zur eigenen Nutzung passt.
Die Suzuki GSX-8T passt besonders gut, wenn …
- viel Stadtverkehr und gemischte Strecken gefahren werden.
- ein Motorrad gesucht wird, das sich leicht dosieren lässt und dabei zuverlässig wirkt.
- Komfort und entspannte Touren im Vordergrund stehen.
Die Benelli Tornado 550 passt besonders gut, wenn …
- gern dynamisch gefahren wird und das Motorrad „mitarbeitet“.
- Kurvenfahrten und zügige Landstraßenabschnitte häufiger vorkommen.
- ein etwas direkteres Ansprechverhalten als Vorteil gesehen wird.
Fazit:
Die Suzuki GSX-8T ist im Vergleich zur Benelli Tornado 550 vor allem dann die bessere Wahl, wenn ein harmonisches, alltagstaugliches Gesamtpaket gefragt ist: gleichmäßige Kraftentfaltung, komfortorientierte Ergonomie und ein sehr gut kontrollierbares Fahr- und Bremsgefühl. Wer viel im Alltag unterwegs ist, häufig zwischen Stadt und Land pendelt und dabei einfach entspannt ankommen möchte, wird mit der Suzuki meist schneller ein „rund laufendes“ Gefühl finden.
Die Benelli Tornado 550 spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn Fahrspaß und ein lebendiger Charakter im Vordergrund stehen. Wer Kurven aktiv angeht, gern zügig beschleunigt und das Motorrad als dynamischen Begleiter erleben möchte, wird die Benelli oft motivierender finden. Kurz gesagt: Suzuki für entspanntes Allrounden, Benelli für mehr Direktheit und Fahrfreude – je nachdem, worauf es beim eigenen Fahrstil ankommt.