UVP 10.278 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 13.000 €
Baujahr von 2018 bis 2023
Neo-Retro von Suzuki von 10.990 Euro
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Deutlich erwachsener und nicht mehr weit von der großen Boxer-Schwester entfernt.
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor mit Dampf und Charakter
  • einfache Bedienung
  • gut ablesbares Display
  • anfängertaugliches Fahrverhalten
  • ausgewogenes Fahrwerk
  • A2 Variante erhältlich
Kontra:
  • Heizgriffe auspreispflichtig
  • sehr langer Kennzeichenhalter
  • bisschen mehr Retro-Optik wäre schön gewesen (siehe GSX-8TT)
Pro:
  • erhabene Sitzposition
  • gutes Fahrverhalten auf Straße und im Gelände
  • reichhaltiges Angebot an Extras und Zubehörartikeln
  • gelungene Optik
Kontra:
  • Windschild könnte etwas größer ausfallen
  • Preis schnellt durch Extras in die Höhe
  • nicht ganz so wendig

Abmessungen & Gewicht

Gewicht201kg
Radstand1.465mm
Länge2.115mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 815 mm
Höhe1.105mm
Gewicht229kg
Radstand1.593mm
Länge2.305mm
Radstand1.593mm
Sitzhöhe: 860-880 mm
Höhe1.356mm

Motor

Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor
Hubraum776ccm
Hub70mm
Bohrung84mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum853ccm
Hub77mm
Bohrung84mm
Kühlungwassergekühlt
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung83 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment78 NM bei 6.800 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite393km
Leistung95 PS bei 8.250 U/Min
Drehmoment92 NM bei 6.250 U/Min
Höchstgeschw.204km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite341km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneKYB Upside-Down Teleskopgabel / 41 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenKYB Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten180/55 ZR 17
RahmenbauartStahlbrückenrahmen in Schalenbauweise
Federung vorneUpside-down Gabel, Ø 43 mm (Federweg 204)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 219)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne90/90 21
Reifen hinten150/70 R17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 305 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 265 mm)

Fazit

Die Suzuki GSX-8T ist für alle, denen die moderne 8S zu "wild" und die vollverkleidete 8R zu sportlich ist. Sie ist ein stilvoller Gentleman-Racer, der sich beim Fahren aber wie ein hochmodernes Präzisionswerkzeug anfühlt. Sie bietet deutlich mehr "Motorrad-Gefühl" und Power als die Konkurrenz von Yamaha oder Kawasaki, lässt sich das aber auch etwas kosten. 
 
Angesichts der guten Verarbeitung, der gelungenen Mischung aus Retro-Optik und moderner Technik sowie der Sicherheitsausstattung geht das Preis-Leistungs-Verhältnis noch in Ordnung. Die Suzuki GSX-8T ist ein rundum gelungenes Retro-Bike, das sowohl Einsteiger als auch erfahrene Motorradfahrer begeistern wird. Wer Wert auf klassischen Stil, moderne Technik und zuverlässige Alltagstauglichkeit legt, findet hier ein attraktives Gesamtpaket.
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen außerdem auch viele andere Vorführmaschinen von Suzuki, Ducati und neuerdings auch Zontes, ein Besuch lohnt sich also allemal. Tipp: Probefahrten Richtung Sandbostel verwöhnen mit schönen und kurvigen Landstraßen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10.990 €
  • Verfügbarkeit: seit 09/2025
  • Farben: schwarz, kupfer, mattgrün

Fazit - was bleibt hängen

An der BMW F 850 GS werden zu Weilen Preis und Herkunft kritisiert. So finden sich in unserem Testkanal auf YouTube zum Beispiel Kommentare wie: "... Motorrad aus China, Preis aus Bayern..." "... ohne Navi, mit 'nem Chinamotor (da spart nur BMW richtig Geld)..." oder "... China Böller als Premiummarke...".

Sicherlich, BMW-Motorräder haben Ihren Preis, das ist keine Frage. Allerdings finden wir den Einstiegspreis für das Serienmodell mit 11.900 € (die aktuelle CRF1000L Africa Twin kostet immerhin 13.490 € in der Basisvariante) nicht so überzogen. Problematisch ist eher, dass - und darüber lässt sich auch trefflich diskutieren - die lange Liste an Sonderausstattunsmöglichkeiten den Preis schnell in die Höhe steigen lässt. Da landet man je nach Wunschliste problemlos auch mal bei 15.000 € und mehr. Und ja, auch das ist leider typisch BMW.

Aber es hilft am Ende nix: BMW Bikes erfreuen sich einer großen Fangemeinde, trotz des hohen Preises, weil es eben gelungene und solide Motorräder sind. Die These, dass die F 850 GS durch ihre Herkunft qualitativ nicht Schritt halten kann, können wir in unserem Test nicht stützen. In unseren Augen ist die BMW F 850 GS deutlich erwachsener geworden als ihre Vorgängerinnen und rückt damit ganz klar näher an ihre große Boxer-Schwestern. Inwieweit es allerdings gelingt, den Vorsprung der Africa Twin (die wollen wir uns übrigens in den nächsten Tagen mal für einen Test besorgen) von Konkurrent Honda einzuholen, muss man sehen. Wir drücken jedenfalls die Daumen denn die Bayerin hat uns an sich ganz gut gefallen.

MotorradTest.de auf YouTube

Suzuki GSX-8T vs. BMW F 850 GS: Vergleich für Alltag, Tour und den nächsten Ausflug

Wer zwischen Suzuki GSX-8T und BMW F 850 GS schwankt, sucht meist dasselbe Ziel: ein Motorrad, das im Alltag leicht zu bewegen ist, auf längeren Strecken nicht ermüdet und auch abseits der perfekten Asphaltstraße nicht sofort die Flucht ergreift. Genau hier treffen zwei unterschiedliche Philosophien aufeinander. Die GSX-8T steht für einen sportlich-nüchternen Charakter mit Fokus auf Agilität und Alltagstauglichkeit. Die F 850 GS ist dagegen klar als Reise- und Abenteuerbasis gedacht – mit dem Anspruch, viele Kilometer komfortabel zu schlucken und dabei flexibel zu bleiben.

Grundidee: Sportlicher Allrounder vs. Reiseenduro

Die GSX-8T wirkt wie ein Motorrad, das man gern jeden Tag fährt: überschaubare Dimensionen, eine Sitzposition, die nicht in Richtung „Kampfhaltung“ kippt, und ein Fahrgefühl, das sich schnell anfühlt. Die F 850 GS ist dagegen die klassische „große“ Alternative im Mittelklasse-Segment: Sie will nicht nur schnell von A nach B, sondern auch unterwegs leben – mit Touring-Optionen, einer auf längere Strecken ausgelegten Ergonomie und einem Fahrwerk, das auf wechselnde Untergründe vorbereitet ist.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Im Vergleich zeigt sich: Beide Maschinen sind für dynamisches Fahren gemacht, aber sie liefern den Charakter unterschiedlich. Die GSX-8T spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo es um zügiges Beschleunigen, sauberes Ansprechverhalten und ein direktes Gefühl für Gas und Schub geht. Das macht sie attraktiv, wenn häufig Stadtverkehr, Landstraße und spontane Überholmanöver auf dem Plan stehen.

Die F 850 GS setzt stärker auf gleichmäßige Leistungsentfaltung und souveränes Tempo über längere Zeit. Gerade bei Touren zählt, dass der Motor nicht ständig „gefordert“ werden muss, um zügig voranzukommen. Das wirkt sich auch auf das Gesamtgefühl aus: weniger hektisch, mehr entspannt – mit dem Vorteil, dass man sich auf Strecke und Umgebung konzentrieren kann.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. souveräne Stabilität

Beim Thema Fahrwerk und Handling unterscheiden sich die beiden Bikes deutlich. Die GSX-8T wirkt im Alltag handlich und leicht zu dosieren. Kurven lassen sich zügig anfahren, Richtungswechsel gelingen ohne großes „Umdenken“, und das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, das besonders in engen Situationen hilft. Das ist eine Stärke, wenn häufig kurze Strecken, Baustellen und wechselnde Fahrbahnbedingungen vorkommen.

Die F 850 GS bringt dagegen mehr „Reise-Ruhe“ mit. Auf längeren Strecken und bei wechselndem Belag spielt sie ihre Stabilität aus: Das Motorrad bleibt auch dann gelassen, wenn die Straße nicht perfekt ist. Gleichzeitig kann das Handling im Vergleich zur GSX-8T etwas mehr Aufmerksamkeit verlangen – nicht, weil es schlecht wäre, sondern weil das Konzept „komfortabel und robust“ mehr Masse und eine andere Schwerpunktlogik mitbringt.

Sitzposition und Komfort: Wer ermüdet weniger?

Komfort ist bei beiden Modellen ein Thema, aber auf unterschiedliche Weise. Die GSX-8T zielt auf eine sportlichere, dennoch alltagstaugliche Ergonomie. Das bedeutet: Man sitzt nicht zu tief, kommt gut in eine aktive Fahrhaltung und bleibt auch bei flotter Fahrt beweglich. Für viele Fahrer ist das genau der Punkt – weniger „Tourer-Sofa“, mehr „Fahren mit Gefühl“.

Die F 850 GS ist stärker auf längere Etappen ausgelegt. Die Sitzposition wirkt so gestaltet, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt bleibt. Dazu kommt der Touring-Gedanke: Wer regelmäßig längere Strecken fährt oder mit Gepäck unterwegs ist, profitiert von der Ausrichtung auf Komfort und Alltagstauglichkeit.

Elektronik und Ausstattung: Moderne Helfer im Vergleich

In der Praxis entscheidet Elektronik oft darüber, wie stressfrei sich ein Motorrad im Alltag bewegt. Bei der GSX-8T zeigt sich der Fokus auf ein stimmiges Gesamtpaket: moderne Basisfunktionen, die das Fahren erleichtern, ohne das Motorrad in ein „reines Assistenzgerät“ zu verwandeln. Das ist besonders angenehm, wenn man sich nicht ständig mit Menüs beschäftigen möchte.

Die F 850 GS ist in der Ausstattung typischerweise stärker auf „Tour und Abenteuer“ ausgelegt. Das zeigt sich in der Art, wie Fahrmodi, Assistenzfunktionen und die generelle Systemlogik zusammenarbeiten. Gerade wenn unterschiedliche Bedingungen zusammentreffen – Regen, wechselnder Grip, Gepäck – kann das den Unterschied machen. Gleichzeitig ist es sinnvoll, sich vor dem Kauf kurz mit den Möglichkeiten auseinanderzusetzen, damit die Technik wirklich zum eigenen Fahrstil passt.

Alltagstauglichkeit: Parken, Rangieren und Stadtverkehr

Im Alltag zählt nicht nur die Leistung, sondern auch, wie schnell man sich mit dem Motorrad „einpendelt“. Die GSX-8T wirkt hier besonders unkompliziert: Sie lässt sich im Stadtverkehr gut bewegen, wirkt wendig und vermittelt ein sicheres Gefühl bei niedrigen Geschwindigkeiten. Das macht sie attraktiv für Pendler oder für alle, die das Motorrad oft spontan nutzen.

Die F 850 GS ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie folgt dem Enduro-Reiseprinzip. Das bedeutet: Rangieren und Handling fühlen sich je nach Fahrergewicht und Erfahrung etwas „größer“ an. Dafür bekommt man ein Motorrad, das nicht nur in der Stadt funktioniert, sondern auch dann überzeugt, wenn die Tour länger wird oder das Ziel nicht nur aus Asphalt besteht.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Suzuki GSX-8T

  • Agiles Handling und ein direktes Fahrgefühl, das im Alltag Spaß macht.
  • Allround-Charakter für Stadt, Landstraße und sportlichere Touren.
  • Ergonomie, die nicht zu stark auf „Tourer“ getrimmt ist, aber dennoch komfortabel bleibt.

Schwächen bzw. Grenzen der Suzuki GSX-8T

  • Wer sehr häufig auf schlechtem Untergrund oder mit viel Gepäck unterwegs ist, könnte die Reiseenduro-Ausrichtung der GS vermissen.
  • Bei sehr langen Etappen kann die Touring-Fokussierung im Vergleich zur GS weniger „entspannt“ wirken.

Stärken der BMW F 850 GS

  • Reise- und Abenteuer-Gen: stabil, souverän und auf wechselnde Bedingungen ausgelegt.
  • Komfort auf langen Strecken und ein Konzept, das Touring erleichtert.
  • Elektronik und Systemlogik unterstützen das Fahren in unterschiedlichen Situationen.

Schwächen bzw. Grenzen der BMW F 850 GS

  • Im Vergleich zur GSX-8T kann das Handling im engen Alltag etwas mehr „Motorradgefühl“ erfordern.
  • Wer ein sehr leichtes, sportlich-agiles Bike sucht, könnte die Reiseenduro-Charakteristik als weniger „direkt“ empfinden.

Für welche Fahrprofile passt welches Motorrad?

Die Entscheidung wird leichter, wenn das eigene Nutzungsprofil klar ist. Die GSX-8T passt besonders gut, wenn häufig kurze bis mittlere Strecken gefahren werden, wenn das Motorrad im Alltag unkompliziert sein soll und wenn ein agiles, sportlich geprägtes Fahrgefühl im Vordergrund steht. Auch für Fahrer, die gern mal zügig unterwegs sind, aber nicht zwingend „Enduro-Feeling“ brauchen, ist sie eine starke Wahl.

Die F 850 GS ist die bessere Option, wenn Touren ein großer Teil des Fahralltags sind – vor allem, wenn wechselnde Bedingungen, Gepäck oder auch mal unebener Untergrund dazugehören. Wer ein Motorrad sucht, das lange Strecken souverän abspult und dabei flexibel bleibt, findet in der GS typischerweise genau diese Mischung.

Fazit:

Die Suzuki GSX-8T ist die Wahl für alle, die ein agiles, alltagstaugliches Motorrad mit sportlichem Charakter suchen. Sie spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo häufig gefahren wird, wo Kurven und spontane Streckenwechsel an der Tagesordnung sind und wo das Motorrad leicht zu bewegen sein soll. Ihre Grenzen liegen eher in der weniger ausgeprägten Reiseenduro-Ausrichtung, wenn es regelmäßig auf längere Etappen mit viel Gepäck oder auf deutlich wechselnden Untergrund geht.

Die BMW F 850 GS überzeugt, wenn Komfort, Stabilität und Touring-Fokus wichtiger sind als maximale Agilität im engen Alltag. Sie ist für Fahrer gemacht, die das Motorrad als langfristigen Reisebegleiter sehen – mit Elektronik und Konzept, die auch bei wechselnden Bedingungen Sicherheit und Ruhe bringen. Wer also vor allem Touren plant und flexibel bleiben möchte, liegt mit der GS meist richtig. Wer dagegen ein leichtes, direktes Gesamtpaket für den Alltag priorisiert, wird mit der GSX-8T glücklicher.

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