| UVP | 10.278 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2004 bis 2012 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Dampf und Charakter
- einfache Bedienung
- gut ablesbares Display
- anfängertaugliches Fahrverhalten
- ausgewogenes Fahrwerk
- A2 Variante erhältlich
- Heizgriffe auspreispflichtig
- sehr langer Kennzeichenhalter
- bisschen mehr Retro-Optik wäre schön gewesen (siehe GSX-8TT)
- Fahrgefühl
- Sitzkomfort
- Langlebigkeit
- Preis
- hohe Kosten bei Reparaturen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
| Gewicht | 246 | kg |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Sitzhöhe: | 875 | mm |
| Höhe | 1.450 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Luft-/ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 83 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 393 | km |
| Leistung | 110 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 120 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 349 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Upside-Down Teleskopgabel / 41 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | KYB Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Tragender Motor-Getriebe-Verbund | |
| Federung vorne | Telegabel, Ø 41mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein | |
| Aufhängung hinten | Zweigelenk-Einarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | 110/80 R 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse ( Ø 265 mm) | |
Fazit
Die Suzuki GSX-8T ist für alle, denen die moderne 8S zu "wild" und die vollverkleidete 8R zu sportlich ist. Sie ist ein stilvoller Gentleman-Racer, der sich beim Fahren aber wie ein hochmodernes Präzisionswerkzeug anfühlt. Sie bietet deutlich mehr "Motorrad-Gefühl" und Power als die Konkurrenz von Yamaha oder Kawasaki, lässt sich das aber auch etwas kosten.Angesichts der guten Verarbeitung, der gelungenen Mischung aus Retro-Optik und moderner Technik sowie der Sicherheitsausstattung geht das Preis-Leistungs-Verhältnis noch in Ordnung. Die Suzuki GSX-8T ist ein rundum gelungenes Retro-Bike, das sowohl Einsteiger als auch erfahrene Motorradfahrer begeistern wird. Wer Wert auf klassischen Stil, moderne Technik und zuverlässige Alltagstauglichkeit legt, findet hier ein attraktives Gesamtpaket.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen außerdem auch viele andere Vorführmaschinen von Suzuki, Ducati und neuerdings auch Zontes, ein Besuch lohnt sich also allemal. Tipp: Probefahrten Richtung Sandbostel verwöhnen mit schönen und kurvigen Landstraßen.
Fazit - was bleibt hängen
Ein wirklich tolles Motorrad, mit dem man lange Freude haben kann. Und mal ehrlich: die Reiseenduro GS von BMW zählt zu den meistverkauften Motorrädern der Welt und belegt bei uns in Deutschland seit Jahren unangefochten Platz eins. Man darf sich also an dieser Stelle durchaus die Frage stellen, ob sich eine solche Masse an Motorradfahrern wirklich irren kann? Wir glauben das nicht und finden auch die 2010er-Variante der GS äußerst ansprechend! Einziges Manko: GS fahren ist nicht günstig. Denn auch gebraucht und mit hoher Laufleistung haben diese Motorräder ihren Preis. Aber so ist das eben mit der R1200GS. Wer einmal eine hat, gibt diese offensichtlich nicht so leicht wieder her. Und wenn überhaupt, lässt man sich den Verlust entsprechend entlohnen.
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Suzuki GSX-8T vs. BMW R 1200 GS (K25): Vergleich für Alltag, Tour und Abenteuer
Wer zwischen der Suzuki GSX-8T und der BMW R 1200 GS (K25) schwankt, steht vor einer spannenden Entscheidung: Auf der einen Seite steht ein moderner, eher kompakter Allrounder, der sich im Alltag und auf kürzeren bis mittleren Touren sehr leicht anfühlt. Auf der anderen Seite geht es zur klassischen GS-Philosophie: groß, robust, tourentauglich und mit dem Anspruch, auch längere Strecken und unterschiedliche Untergründe souverän zu meistern. Beide Motorräder sind beliebt – aber sie spielen ihre Stärken auf unterschiedliche Weise aus.
Im folgenden Vergleich werden die aufgelisteten Werte beider Modelle miteinander gegenübergestellt und daraus abgeleitet, wie sich die Bikes in der Praxis unterscheiden. Dabei geht es nicht nur um Zahlen, sondern auch um das, was daraus für Fahrkomfort, Handling und den passenden Einsatzbereich entsteht.
Überblick: Zwei Philosophien, ein Ziel – entspannt unterwegs sein
Die Suzuki GSX-8T wirkt wie ein Motorrad für Menschen, die möglichst viel Fahrspaß wollen, ohne sich ständig mit großen Abmessungen oder schwerem Handling beschäftigen zu müssen. Sie zielt auf Alltag, Landstraße und Touren, bei denen man nicht zwingend „maximal“ sein muss, sondern „passend“.
Die BMW R 1200 GS (K25) steht dagegen für die große Reiseenduro-Schiene. Wer mit der GS unterwegs ist, erwartet häufig ein Motorrad, das lange Strecken komfortabel abspult, Reserven mitbringt und sich auch dann gut anfühlt, wenn die Tour anspruchsvoller wird. Das Gesamtpaket ist eher auf „große“ Einsätze ausgelegt.
Motor & Charakter: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motor- und Leistungsdaten zeigt sich schnell: Die BMW R 1200 GS (K25) ist im Charakter deutlich „tour-orientierter“. Die Suzuki GSX-8T wirkt dagegen agiler und leichter zu dosieren – besonders dann, wenn es im Stadtverkehr oder auf kurvigen Landstraßen dynamischer wird.
Wichtig ist dabei weniger, wer „mehr“ hat, sondern wie sich die Werte in Fahrpraxis übersetzen:
- GSX-8T: Tendenziell harmonischer Einstieg in zügiges Fahren, gut für häufiges Beschleunigen und Wechsel zwischen Tempo und Drehzahl.
- R 1200 GS (K25): Eher souverän bei gleichmäßigem Tempo und auf längeren Strecken, wo Reserven und Durchzug den Fahrfluss entspannen.
Stärken und Schwächen lassen sich so zusammenfassen: Die Suzuki punktet mit einem unkomplizierten, modernen Fahrgefühl. Die BMW punktet mit dem „Reise-Drive“ und dem Eindruck, dass sie auch bei längeren Etappen nicht aus dem Konzept gerät.
Fahrwerk & Handling: Wendigkeit vs. Stabilität
Bei den Fahrwerks- und Geometriedaten (wie sie in den Vergleichsangaben auftauchen) zeigt sich der typische Unterschied zwischen den beiden Ansätzen: Die GSX-8T ist eher auf ein leichtes, direktes Handling ausgelegt. Die R 1200 GS (K25) ist dagegen spürbar auf Stabilität und Ruhe ausgelegt – besonders bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Strecken.
Das wirkt sich im Alltag so aus:
- In der Stadt und auf engen Strecken fühlt sich die GSX-8T meist „einfacher“ an – weniger Aufwand beim Rangieren und beim schnellen Richtungswechsel.
- Auf der Reise spielt die BMW ihre Stärke aus: Das Motorrad vermittelt mehr Gelassenheit, wenn die Strecke lang wird und man nicht ständig „arbeiten“ möchte.
Schwäche der GSX-8T kann dort liegen, wo man viel Gewicht, Gepäck und lange Autobahnphasen erwartet – nicht unbedingt, weil sie „schlecht“ ist, sondern weil die BMW in dieser Rolle konstruktiv mehr Reserven mitbringt. Umgekehrt kann die BMW im Alltag dann weniger „locker“ wirken, wenn häufig enge Situationen und häufiges Anhalten/Losfahren anstehen.
Bremsen & Sicherheit: Gefühl und Standfestigkeit
Auch bei den Bremsdaten (wie sie im Vergleich aufgeführt sind) lässt sich ein Muster erkennen: Die BMW R 1200 GS (K25) ist als Reiseenduro tendenziell darauf ausgelegt, auch bei höheren Belastungen und längeren Etappen konstant zu funktionieren. Die Suzuki GSX-8T ist eher darauf ausgelegt, im Alltag zuverlässig zu verzögern und dabei ein leichtes, gut dosierbares Handling zu unterstützen.
In der Praxis bedeutet das:
- GSX-8T: Bremsgefühl wirkt oft „nah am Fahrer“, was das sichere Manövrieren im Alltag erleichtert.
- R 1200 GS (K25): Tendenziell mehr Standfestigkeit, wenn man mit Gepäck unterwegs ist oder längere Strecken mit wechselnden Bedingungen fährt.
Beide sind grundsätzlich für sicheres Fahren gemacht. Die Unterschiede liegen eher in der Art, wie das Motorrad mit Belastung und Langstrecke umgeht.
Komfort & Ergonomie: Sitzposition und Alltagstauglichkeit
Bei Komfort- und Ergonomie-Aspekten (Sitzhöhe, Sitzposition, Windschutz/Verkleidung – soweit in den Vergleichsdaten ersichtlich) zeigt sich: Die GSX-8T ist oft die bessere Wahl, wenn man eine entspannte, aber nicht zu „große“ Sitzhaltung bevorzugt und häufig zwischen Stadt, Landstraße und Feierabendtour wechselt.
Die BMW R 1200 GS (K25) ist dagegen häufig dann im Vorteil, wenn man lange am Stück fährt und ein Motorrad sucht, das den Körper über Distanz hinweg weniger „fordert“. Die Reiseenduro-typische Auslegung zielt darauf, dass man nach 300 oder 500 Kilometern nicht das Gefühl hat, das Motorrad hätte einen „ausgelaugt“.
Stärken und Schwächen im Vergleich:
- GSX-8T: Pluspunkt für unkomplizierte Handhabung und angenehme Alltags-Ergonomie.
- R 1200 GS (K25): Pluspunkt für Langstrecken-Komfort und das Gefühl von Stabilität bei hoher Laufleistung.
Ausstattung & Praxis: Was man wirklich merkt
Im Bereich Ausstattung und „Praxiswerte“ (z. B. je nach Vergleichsseite Angaben zu Verbrauch/Range, Tankvolumen, Gewicht, Abmessungen, ggf. Assistenz- oder Komfortdetails) wird der Unterschied zwischen beiden Zielgruppen besonders deutlich.
Die GSX-8T wirkt wie das Motorrad, das man schnell „einfach nutzt“: für spontane Touren, für Pendelstrecken und für Wochenendfahrten, bei denen man nicht erst ein großes Setup planen muss. Die BMW R 1200 GS (K25) ist eher das Motorrad, das man als Reiseplattform betrachtet – mit dem Anspruch, Gepäck, längere Etappen und wechselnde Bedingungen gut zu tragen.
Wenn man die Werte gegeneinander liest, ergibt sich häufig folgendes Bild:
- Gewicht/Abmessungen: Die BMW ist in der Regel die „größere“ Hausnummer – das kann im Alltag spürbar sein, ist aber auf Reisen oft ein Vorteil für Stabilität.
- Reichweite/Alltag: Beide können tourentauglich sein, aber die BMW passt besonders gut zu Fahrern, die lange Etappen planen und dabei ein Reiseenduro-Gefühl möchten.
Für wen passt welche Maschine? Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Suzuki GSX-8T: Die Stärken liegen im unkomplizierten Fahralltag
Die Suzuki GSX-8T ist besonders interessant, wenn der Fokus auf einem Motorrad liegt, das sich im Alltag leicht bewegt und auf Touren nicht „zu viel“ ist. Wer häufig zwischen Stadt, Landstraße und Feierabendrunde wechselt, profitiert von dem tendenziell agilen Charakter, der sich aus den Vergleichswerten ableiten lässt.
Stärken: handliches Handling, modernes Allround-Fahrgefühl, gute Dosierbarkeit im Alltag, entspannter Einstieg in längere Touren.
Schwächen: Wer vor allem sehr lange Reiseetappen mit viel Gepäck und „maximaler“ Reiseenduro-Ruhe sucht, wird bei der BMW eher das passendere Gesamtpaket finden.
BMW R 1200 GS (K25): Die Stärken liegen in Reisekomfort und Reserven
Die BMW R 1200 GS (K25) ist die Wahl für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich wie eine Reiseplattform anfühlt. Die Vergleichswerte deuten auf ein Konzept hin, das Stabilität, Langstreckenkomfort und souveräne Fahrweise in den Vordergrund stellt.
Stärken: tourentauglicher Charakter, stabiler Eindruck bei längeren Strecken, Reserven für wechselnde Bedingungen, typisches GS-Gefühl.
Schwächen: im engen Alltag kann die Größe/Handhabung mehr Aufwand bedeuten als bei der GSX-8T; wer ein besonders leichtes Handling priorisiert, könnte sich mit der BMW weniger „freihändig“ fühlen.
Fazit:
Die Suzuki GSX-8T ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf einem alltagstauglichen Allrounder liegt: leicht zu bewegen, unkompliziert im Handling und ideal für häufige Wechsel zwischen Stadt, Landstraße und spontanen Touren. Wer ein Motorrad möchte, das schnell verfügbar ist und sich nicht „groß“ anfühlt, trifft mit der GSX-8T meist genau den richtigen Ton.
Die BMW R 1200 GS (K25) passt dagegen besonders gut, wenn Reisekomfort, Stabilität und Reserven im Vordergrund stehen. Für lange Etappen, entspannte Autobahnphasen und das Gefühl, auch mit Gepäck und wechselnden Bedingungen souverän unterwegs zu sein, spielt die GS ihre Stärken aus. Wer also eher „groß reisen“ will als „viel im Alltag jonglieren“, findet in der BMW häufig die passendere Basis.
Kurz gesagt: GSX-8T für den agilen Alltag, R 1200 GS (K25) für die große Tour.