| UVP | 10.278 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 15.300 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2018 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Dampf und Charakter
- einfache Bedienung
- gut ablesbares Display
- anfängertaugliches Fahrverhalten
- ausgewogenes Fahrwerk
- A2 Variante erhältlich
- Heizgriffe auspreispflichtig
- sehr langer Kennzeichenhalter
- bisschen mehr Retro-Optik wäre schön gewesen (siehe GSX-8TT)
- hat ordentlich Wums
- umfangreiche elektronische Helferlein
- deutlich geländetauglicher als die Standard-Version der GS
- Preis vor allem mit Vollausstattung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
| Gewicht | 244 | kg |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Länge | 2.207 | mm |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.412 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 83 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 393 | km |
| Leistung | 125 PS bei 7.700 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 219 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 403 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Upside-Down Teleskopgabel / 41 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | KYB Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Brücken, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Telegabel 37 mm (Federweg 190)mm | |
| Aufhängung vorne | Federbein | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R 19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 376 mm) | |
Fazit
Die Suzuki GSX-8T ist für alle, denen die moderne 8S zu "wild" und die vollverkleidete 8R zu sportlich ist. Sie ist ein stilvoller Gentleman-Racer, der sich beim Fahren aber wie ein hochmodernes Präzisionswerkzeug anfühlt. Sie bietet deutlich mehr "Motorrad-Gefühl" und Power als die Konkurrenz von Yamaha oder Kawasaki, lässt sich das aber auch etwas kosten.Angesichts der guten Verarbeitung, der gelungenen Mischung aus Retro-Optik und moderner Technik sowie der Sicherheitsausstattung geht das Preis-Leistungs-Verhältnis noch in Ordnung. Die Suzuki GSX-8T ist ein rundum gelungenes Retro-Bike, das sowohl Einsteiger als auch erfahrene Motorradfahrer begeistern wird. Wer Wert auf klassischen Stil, moderne Technik und zuverlässige Alltagstauglichkeit legt, findet hier ein attraktives Gesamtpaket.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen außerdem auch viele andere Vorführmaschinen von Suzuki, Ducati und neuerdings auch Zontes, ein Besuch lohnt sich also allemal. Tipp: Probefahrten Richtung Sandbostel verwöhnen mit schönen und kurvigen Landstraßen.
Fazit - was bleibt hängen
Nein, unsere hohen Erwartungen wurden keineswegs enttäuscht – nicht mal ein bisschen! Die R 1200 GS Rallye hat uns nicht nur sehr gut gefallen sondern macht es uns wirklich schwer Kritikpunkte zu finden. Na gut, sie ist ganz schön teuer. Aber Qualität hat eben Ihren Preis. Und wenn man sich dazu die Preise auf dem Gebrauchtmarkt ansieht muss man sagen, dass die GS ihren Wert recht lange hält. Zudem bleibt es natürlich jedem selbst überlassen ob er wirklich alle Ausstattungspakete benötigt. Klar allesamt erledigen ihre Aufgaben zuverlässig und gut treiben jedoch den Preis nochmal ordentlich in die Höhe. Und bereits in der Grundausstattung haben wir es mit einem ausgereiften, tollen Bike zu tun!
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Suzuki GSX-8T vs. BMW R 1200 GS K50: Motorradvergleich für Alltag und Tour
Wer zwischen der Suzuki GSX-8T und der BMW R 1200 GS K50 schwankt, entscheidet im Grunde zwischen zwei sehr unterschiedlichen Motorrad-Philosophien. Die GSX-8T steht für einen agilen, straßenorientierten Charakter, der sich im Alltag leicht anfühlt und auf Touren schnell in den „einfach losfahren“-Modus schaltet. Die BMW R 1200 GS K50 dagegen ist die klassische Reiseenduro: gebaut für lange Strecken, wechselnde Untergründe und den Anspruch, auch mit Gepäck souverän zu bleiben.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Unterschiede herausgearbeitet – vom Motor- und Fahrwerksgefühl über Ergonomie und Bremsen bis hin zur Frage, wie sich beide Motorräder im Alltag und auf Reisen schlagen. Dabei geht es nicht um reine Zahlen, sondern um das, was diese Werte im Fahrbetrieb bedeuten.
Grundcharakter: Straßennah vs. Reiseenduro
Wie sich die GSX-8T anfühlt
Die Suzuki GSX-8T wirkt wie ein Motorrad, das bewusst auf Alltagstauglichkeit und flüssige Dynamik ausgelegt ist. Der Motor liefert spürbar nutzbare Leistung im mittleren Drehzahlbereich, wodurch sich das Motorrad ohne ständiges „Suchen“ nach dem richtigen Gang bewegt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig Stadtverkehr, Landstraße und spontane Touren gemischt werden.
Wie sich die R 1200 GS K50 anfühlt
Die BMW R 1200 GS K50 ist dagegen stärker auf Langstrecke und Komfort ausgelegt. Der Boxer-Charakter sorgt für ein eigenes Fahrgefühl: ruhig, kultiviert und mit einer Art „Drehmoment-Reserve“, die das Motorrad auch bei konstantem Tempo stabil wirken lässt. Wer viel fährt, merkt schnell, dass die GS nicht nur schnell sein will, sondern vor allem entspannt ankommen möchte.
Motor und Antrieb: Drehmomentnutzen vs. Boxer-Feeling
Beim Vergleich der Motorwerte zeigt sich ein klares Bild: Die GSX-8T ist auf sportlich nutzbare Performance ausgelegt, während die R 1200 GS K50 stärker auf gleichmäßige Kraftentfaltung und Reiseeffizienz setzt. In der Praxis bedeutet das:
- GSX-8T: fühlt sich besonders dann stimmig an, wenn häufig beschleunigt, überholt und zügig durch den Verkehr oder über Landstraßen gefahren wird. Die Abstimmung wirkt „direkter“, was das Motorrad lebendig erscheinen lässt.
- R 1200 GS K50: spielt ihre Stärken aus, wenn konstant gefahren wird oder wenn das Motorrad mit Gepäck und wechselnden Bedingungen zurechtkommen muss. Der Boxer unterstützt dabei ein ruhiges, kontrolliertes Fahrverhalten.
Stärken und Schwächen im Vergleich: Die GSX-8T punktet mit einem straßenbetonten Ansprechverhalten und einem unkomplizierten Vorwärtsdrang. Die BMW ist dafür im Langstreckenbetrieb oft die entspanntere Wahl, kann aber im engen Stadtverkehr durch die größere Bauart weniger „leichtfüßig“ wirken.
Fahrwerk und Fahrgefühl: Agilität vs. Stabilität
Auch beim Fahrwerk unterscheiden sich die beiden Motorräder deutlich. Die GSX-8T ist so abgestimmt, dass sie in Kurven schnell Vertrauen aufbaut und Richtungswechsel zügig mitmacht. Das ist ein Vorteil, wenn häufig kurvige Strecken gefahren werden oder wenn das Motorrad im Alltag oft rangiert und manövriert werden muss.
Die BMW R 1200 GS K50 zielt dagegen auf Stabilität und Komfort. Gerade auf längeren Etappen, bei schlechterem Asphalt oder wenn das Tempo hoch bleibt, wirkt die GS oft souveräner. Die Kehrseite: Wer ein besonders leichtes, sportlich „kurzes“ Handling sucht, wird die BMW möglicherweise weniger verspielt finden.
Bremsen und Sicherheit: Gefühl und Reserven
Bei den Bremsen zeigt sich in der Praxis vor allem der Unterschied zwischen „sportlich direkt“ und „reiseorientiert mit Reserven“. Die GSX-8T bietet ein Ansprechverhalten, das sich gut dosieren lässt und für zügige Fahrten auf der Straße sehr passend ist. Die BMW R 1200 GS K50 wirkt hingegen oft wie ein System, das auch bei längeren Fahrten und wechselnden Bedingungen konstant arbeitet.
Stärken und Schwächen: Die GSX-8T kann durch ihr straßenorientiertes Setup bei sportlicherem Fahren überzeugen. Die BMW spielt ihre Stärken aus, wenn man viel Strecke macht und dabei ein sicheres, berechenbares Gesamtpaket erwartet.
Ergonomie und Sitzposition: Alltagskomfort vs. Langstreckenhaltung
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie direkt beeinflusst, wie lange man sich auf dem Motorrad wohlfühlt. Die GSX-8T wirkt tendenziell „straßenkompakt“: Dadurch passt sie vielen Fahrern, die eine aktive Haltung mögen und öfter dynamisch unterwegs sind. Die BMW R 1200 GS K50 ist dagegen stärker auf Langstreckenhaltung ausgelegt. Das bedeutet: weniger „sportliches“ Gefühl, dafür mehr entspannte Kontrolle über längere Zeit.
Schwächen zeigen sich meist dort, wo die Erwartungen nicht passen: Wer eine sehr sportlich-knackige Sitzhaltung sucht, wird sich mit der GS weniger identifizieren. Wer hingegen häufig lange Etappen fährt und dabei Komfort priorisiert, wird die BMW eher als stimmig empfinden.
Ausstattung und Alltag: Was die Werte im Alltag bedeuten
Beim Blick auf die Ausstattungs- und Konzeptunterschiede wird klar, warum beide Motorräder so unterschiedlich genutzt werden. Die GSX-8T ist als straßenorientiertes Allround-Motorrad gedacht: Sie eignet sich für Pendeln, Wochenendtouren und „einfach mal raus“-Fahrten. Die BMW R 1200 GS K50 ist dagegen ein Reisegerät mit Fokus auf Vielseitigkeit. Das zeigt sich typischerweise in der Art, wie sie für Touren vorbereitet ist – inklusive dem Gefühl, dass sie auch mit Gepäck und auf wechselnden Strecken souverän bleibt.
Stärken und Schwächen im Vergleich:
- GSX-8T: punktet mit einem unkomplizierten Handling und einem straßenfreundlichen Charakter. Schwäche kann sein, dass sie nicht denselben „Reiseenduro“-Anspruch erfüllt wie die GS, wenn es wirklich abseits der Komfortzone geht.
- R 1200 GS K50: punktet mit Reise- und Langstreckentauglichkeit. Schwäche kann sein, dass sie im Alltag durch Größe und Gewicht weniger „agil“ wirkt als die GSX-8T.
Für welche Fahrprofile passt welches Motorrad?
GSX-8T: ideal für Straße, Kurven und spontane Touren
Die Suzuki GSX-8T ist besonders passend, wenn der Fokus auf der Straße liegt: häufige Landstraßenfahrten, zügiges Tempo, kurze bis mittlere Touren und ein Motorrad, das im Alltag nicht „zu viel“ ist. Wer ein leicht zu bewegendes Bike möchte, das schnell ein gutes Fahrgefühl vermittelt, trifft mit der GSX-8T meist eine sehr stimmige Wahl.
R 1200 GS K50: ideal für lange Strecken und wechselnde Bedingungen
Die BMW R 1200 GS K50 ist die bessere Wahl, wenn lange Touren, Komfort und Vielseitigkeit im Vordergrund stehen. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist, unterschiedliche Streckenbedingungen erwartet oder einfach ein Motorrad sucht, das auf Reisen Ruhe ausstrahlt, wird die BMW sehr schätzen. Auch wenn es mal nicht perfekt asphaltiert ist, wirkt die GS oft wie „gemacht dafür“.
Gebrauchtkauf: Worauf beim Vergleich besonders achten lohnt
Da beide Modelle häufig auch gebraucht gekauft werden, lohnt sich ein Blick auf den Zustand und die Historie. Beim Vergleich sollte besonders darauf geachtet werden, wie die Wartung dokumentiert ist, ob Verschleißteile im üblichen Rahmen erneuert wurden und ob das Motorrad insgesamt „wie gefahren“ wirkt. Gerade bei Reiseenduros ist außerdem wichtig, ob Zubehör und Umbauten fachgerecht umgesetzt wurden und ob das Motorrad regelmäßig genutzt wurde, statt lange zu stehen.
So lässt sich der Unterschied zwischen den Konzepten auch im Kaufprozess besser einordnen: Eine GSX-8T wird oft als straßenorientiertes Alltagsgerät bewegt, eine GS dagegen häufig als Tourenmaschine. Entsprechend können sich Verschleißbilder unterscheiden.
Fazit:
Die Suzuki GSX-8T ist die richtige Wahl, wenn ein straßenorientiertes Motorrad gesucht wird, das im Alltag leicht zu handeln ist und auf Landstraßen schnell Spaß macht. Der Charakter wirkt lebendig und direkt, und die Abstimmung passt besonders gut zu Fahrern, die häufig dynamisch unterwegs sind und eher kurze bis mittlere Touren planen. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das lange Strecken souverän abspult, auch mit Gepäck entspannt bleibt und bei wechselnden Bedingungen Ruhe ausstrahlt, liegt mit der BMW R 1200 GS K50 meist richtig. Die GS ist weniger auf „sportliche Agilität“ getrimmt, dafür stark in Stabilität und Langstreckenkomfort. Kurz gesagt: GSX-8T für die Straße und den unkomplizierten Alltag, R 1200 GS K50 für Reisen, Komfort und Vielseitigkeit.