| UVP | 10.278 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 14.750 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Dampf und Charakter
- einfache Bedienung
- gut ablesbares Display
- anfängertaugliches Fahrverhalten
- ausgewogenes Fahrwerk
- A2 Variante erhältlich
- Heizgriffe auspreispflichtig
- sehr langer Kennzeichenhalter
- bisschen mehr Retro-Optik wäre schön gewesen (siehe GSX-8TT)
- Motor
- Handling
- Bremsen
- Fahrwerk
- Qualitätsanmutung
- Optik
- fehlende Anzeigen für Benzinstand, Drehzahl und Gang
- Reisemöglichkeiten und Windschutz nicht auf GS-Niveau
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.527 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.527 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 83 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 393 | km |
| Leistung | 110 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 116 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 321 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Upside-Down Teleskopgabel / 41 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | KYB Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Paralever | |
| Reifen vorne | ZR | |
| Reifen hinten | ZR | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit
Die Suzuki GSX-8T ist für alle, denen die moderne 8S zu "wild" und die vollverkleidete 8R zu sportlich ist. Sie ist ein stilvoller Gentleman-Racer, der sich beim Fahren aber wie ein hochmodernes Präzisionswerkzeug anfühlt. Sie bietet deutlich mehr "Motorrad-Gefühl" und Power als die Konkurrenz von Yamaha oder Kawasaki, lässt sich das aber auch etwas kosten.Angesichts der guten Verarbeitung, der gelungenen Mischung aus Retro-Optik und moderner Technik sowie der Sicherheitsausstattung geht das Preis-Leistungs-Verhältnis noch in Ordnung. Die Suzuki GSX-8T ist ein rundum gelungenes Retro-Bike, das sowohl Einsteiger als auch erfahrene Motorradfahrer begeistern wird. Wer Wert auf klassischen Stil, moderne Technik und zuverlässige Alltagstauglichkeit legt, findet hier ein attraktives Gesamtpaket.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen außerdem auch viele andere Vorführmaschinen von Suzuki, Ducati und neuerdings auch Zontes, ein Besuch lohnt sich also allemal. Tipp: Probefahrten Richtung Sandbostel verwöhnen mit schönen und kurvigen Landstraßen.
Fazit - was bleibt hängen
Betörend ist die Urban G/S ohne Frage. Unser Tester Markus ließ sich zur Anmerkung hinreißen, dass es in seinen Augen das derzeit schönste Motorrad auf dem Markt ist. Sie ist darüber hinaus ein typisches Boxer-Kind und von vorne bis hinten hochwertig verarbeitet. Wer nicht ständig zwischen Deutschland und der Mongolei pendelt, für den eignet sich die Urban G/S vielleicht sogar besser als eine normale GS, denn die Urban G/S ist handlicher und wiegt deutlich weniger.Das Testmotorrad wurde uns von Bergmann & Söhne in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht genau dieses Bike als Vorführer und freut sich auf jeden Menge Probefahrer. Also, ab geht's nach Pinneberg bei Hamburg!
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Suzuki GSX-8T vs. BMW R nineT Urban G/S: Zwei Charaktere, ein Vergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Suzuki GSX-8T und die BMW R nineT Urban G/S, wird der Vergleich besonders spannend. Die eine Maschine steht für einen modernen, klaren Street-Allrounder-Ansatz, die andere für den typischen BMW-Charakter mit Retro-Optik und dem gewissen G/S-Feeling. Im Alltag zeigt sich schnell: Es geht nicht nur um Zahlen, sondern darum, wie sich die jeweiligen Stärken im Fahrbetrieb anfühlen – und wo die Grenzen liegen.
Grundidee und Zielgruppe: Was beide Modelle auszeichnet
GSX-8T: sportlich-pragmatisch für den Alltag
Die Suzuki GSX-8T ist als Motorrad gedacht, das im Alltag funktioniert und auf der Landstraße nicht klein beigibt. Der Fokus liegt auf einem ausgewogenen Gesamtpaket: Motorcharakter, Sitzposition und Fahrbarkeit sollen zusammenpassen. Wer ein Motorrad sucht, das sich unkompliziert bewegt, dabei aber sportliche Impulse zulässt, findet hier eine klare Richtung.
R nineT Urban G/S: Retro-Feeling mit Reise-Genen
Die BMW R nineT Urban G/S bringt eine ganz andere Stimmung mit. Das Design ist markant, die Anmutung klassisch, und der Charakter wirkt bewusst „erwachsen“: weniger hektisch, mehr souverän. Gleichzeitig ist das Urban-G/S-Konzept nicht nur Show – es zielt auf ein Motorrad ab, das sich auch außerhalb der reinen Stadtzone wohlfühlt und dabei den besonderen BMW-Anspruch im Detail mitbringt.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag bemerkbar macht
Beim Vergleich der Motorwerte zeigt sich vor allem eines: Beide Motorräder liefern genug Antrieb, um im Alltag zügig voranzukommen. Die Suzuki GSX-8T wirkt dabei tendenziell „direkter“ im Ansprechverhalten. Dadurch fühlt sich das Motorrad besonders dann stimmig an, wenn häufig beschleunigt, beschleunigungsarm gefahren oder spontan überholt wird. Die BMW R nineT Urban G/S spielt dagegen stärker mit ihrem eigenen Rhythmus: Der Antrieb wirkt oft gleichmäßiger und souveräner, was auf längeren Strecken und bei konstantem Tempo besonders angenehm sein kann.
Stärken und Schwächen lassen sich hier gut gegenüberstellen: Die GSX-8T punktet eher mit dem Gefühl von Leichtigkeit und Dynamik im Stadt- und Landstraßenmix. Die R nineT Urban G/S kann ihre Vorteile ausspielen, wenn man weniger „Impuls“ sucht und mehr „Gelassenheit“ – also wenn das Motorrad nicht nur schnell, sondern auch stimmig und kultiviert wirken soll.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort vs. sportliche Haltung
Die Sitzposition ist ein entscheidender Unterschied in diesem Vergleich. Die Suzuki GSX-8T zielt auf eine Haltung, die sportlich genug bleibt, um aktiv zu fahren, aber nicht so kompromisslos ist, dass längere Strecken sofort anstrengend werden. Das macht sie besonders interessant für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad für verschiedene Tagesformen suchen.
Die BMW R nineT Urban G/S bietet eine andere Art von Ergonomie: eher klassisch, mit einem Sitzgefühl, das an Retro-Motorräder erinnert. Das kann sehr angenehm sein, wenn man die Position als „natürlich“ empfindet. Gleichzeitig gilt: Wer eine sehr sportliche, engere Haltung bevorzugt, könnte die BMW weniger „agil“ im Gefühl finden. Umgekehrt kann die BMW genau dann überzeugen, wenn man entspannt sitzen möchte und das Motorrad wie ein stimmiges Gesamtpaket erleben will.
Fahrwerk und Handling: Wie stabil und wie agil
Im Vergleich der Fahrwerkswerte und der daraus resultierenden Abstimmung zeigt sich ein typischer Gegensatz: Die GSX-8T wirkt tendenziell darauf ausgelegt, schnell auf Richtungswechsel zu reagieren und sich im Alltag leicht kontrollieren zu lassen. Das ist besonders hilfreich, wenn man häufig zwischen Stadtverkehr, Kreisverkehren und Landstraßen pendelt.
Die BMW R nineT Urban G/S steht dagegen stärker für Stabilität und ein ruhiges Fahrverhalten. Das kann sich auf längeren Strecken sehr positiv auswirken, weil das Motorrad weniger „arbeitet“ und mehr „trägt“. Schwäche kann hier sein, dass das Handling weniger verspielt wirkt – also weniger „sofort da“, wenn man sehr dynamisch und aggressiv fährt. Wer aber eine souveräne Linie bevorzugt, wird die BMW oft als angenehm empfinden.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bei den Bremswerten und der Bremscharakteristik zeigt sich: Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie im Alltag verlässlich verzögern. Die Suzuki GSX-8T kann dabei besonders dann punkten, wenn man häufig aus dem Stadtverkehr heraus bremsen und wieder anfahren muss – also wenn Dosierung und Ansprechverhalten im Vordergrund stehen. Die BMW R nineT Urban G/S spielt ihre Stärke eher in einem gleichmäßigen, kontrollierbaren Bremsgefühl aus, das sich gut anfühlt, wenn man vorausschauend fährt und das Motorrad stabil bleibt.
Eine klare Schwäche gibt es in diesem Punkt selten – eher Unterschiede im Stil: Die GSX-8T wirkt oft „sportlicher“ im Gefühl, die BMW eher „ruhiger“ und berechenbarer.
Ausstattung und Alltag: Was man wirklich spürt
Im Alltag zählt nicht nur, was auf dem Papier steht, sondern was man im Betrieb merkt: Übersicht, Bedienbarkeit, Schutz vor Wind, sowie die Frage, wie gut sich das Motorrad für den täglichen Einsatz vorbereitet anfühlt. Die Suzuki GSX-8T ist in dieser Hinsicht häufig die pragmatische Wahl: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man schnell „in den Alltag integriert“. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur am Wochenende, sondern auch unter der Woche genutzt wird.
Die BMW R nineT Urban G/S kann dagegen mit einem stärkeren Premium- und Detailanspruch überzeugen. Das zeigt sich oft in der Gesamtanmutung und in dem Gefühl, dass das Motorrad „fertig“ wirkt – also nicht nur ein Transportmittel ist, sondern ein Erlebnis. Schwäche kann sein, dass man bei der BMW stärker auf die eigene Erwartung achten muss: Wer ein möglichst unkompliziertes, rein funktionales Motorrad sucht, könnte sich mit dem BMW-Ansatz weniger identifizieren.
Design und Charakter: Optik ist mehr als nur Geschmack
Der Vergleich wäre unvollständig ohne den Blick auf das Design. Die GSX-8T wirkt modern und klar, mit einer Optik, die sich gut in die Kategorie „Allrounder“ einordnet. Die BMW R nineT Urban G/S ist dagegen ein Statement: Retro-Elemente, der G/S-Look und die typische BMW-Ausstrahlung machen sie zu einem Motorrad, das man nicht übersehen kann.
Stärken und Schwächen sind hier vor allem psychologisch: Die GSX-8T passt zu denen, die sich nicht ständig mit dem Motorrad „beschäftigen“ wollen, sondern einfach fahren möchten. Die BMW passt zu denen, die das Motorrad auch als Teil der eigenen Identität sehen – und die den Charakter bewusst genießen.
Für wen lohnt sich welcher Kauf?
GSX-8T: ideal für vielseitige Nutzung
Die Suzuki GSX-8T ist besonders passend, wenn ein Motorrad gesucht wird, das in vielen Situationen funktioniert: Stadtfahrten, Pendelstrecken, spontane Ausflüge und auch mal eine längere Runde am Wochenende. Wer ein Motorrad möchte, das sich leicht anfühlt, dynamisch genug ist und dabei nicht zu speziell wirkt, trifft mit der GSX-8T meist eine sehr gute Wahl.
R nineT Urban G/S: ideal für Charakter und Langstrecken-Genuss
Die BMW R nineT Urban G/S ist die bessere Option, wenn der Fokus stärker auf dem Gesamterlebnis liegt: Retro-Optik, souveräner Fahrstil und ein Motorrad, das sich wie ein „Begleiter“ anfühlt. Wer gerne entspannt fährt, das Motorrad auf längeren Strecken genießt und Wert auf den BMW-typischen Anspruch im Detail legt, wird mit der R nineT Urban G/S sehr zufrieden sein.
Fazit: Welche Maschine passt besser?
Die Suzuki GSX-8T und die BMW R nineT Urban G/S verfolgen unterschiedliche Ziele. Die GSX-8T ist die stimmige Wahl für alle, die ein modernes, vielseitiges Motorrad suchen: Sie wirkt im Alltag leicht zu handeln, bringt Dynamik dorthin, wo man sie braucht, und eignet sich besonders für gemischte Strecken aus Stadt und Landstraße. Wer ein Motorrad möchte, das schnell „funktioniert“ und sich nicht zu sehr in den Vordergrund drängt, liegt hier richtig.
Die BMW R nineT Urban G/S ist dagegen ideal für Fahrerinnen und Fahrer, die den Charakter stärker gewichten: Retro-Design, souveränes Fahrgefühl und ein Gesamtpaket, das sich auch auf längeren Touren angenehm anfühlt. Wer weniger auf maximale Agilität im hektischen Alltag setzt und mehr auf Stil, Ruhe und Premium-Feeling, findet in der BMW die passendere Wahl.
Kurz gesagt: GSX-8T für pragmatische Vielseitigkeit, R nineT Urban G/S für Genuss, Identität und entspanntes Fahren.