| UVP | 10.278 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 16.990 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Dampf und Charakter
- einfache Bedienung
- gut ablesbares Display
- anfängertaugliches Fahrverhalten
- ausgewogenes Fahrwerk
- A2 Variante erhältlich
- Heizgriffe auspreispflichtig
- sehr langer Kennzeichenhalter
- bisschen mehr Retro-Optik wäre schön gewesen (siehe GSX-8TT)
- Kraftvoller Motor
- Präzises Fahrwerk
- Windschutz
- Fahrkomfort
- Bedienung
- Niedertourig nichts zu holen
- Geländetauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.495 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V-Motor | |
| Hubraum | 1.261 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 83 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 393 | km |
| Leistung | 158 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 130 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 251 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 350 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Upside-Down Teleskopgabel / 41 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | KYB Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Einstellbares Zentralfederbein (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | Breite: 120 mm, 17 Zoll | |
| Reifen hinten | Breite:190 mm, 17 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit
Die Suzuki GSX-8T ist für alle, denen die moderne 8S zu "wild" und die vollverkleidete 8R zu sportlich ist. Sie ist ein stilvoller Gentleman-Racer, der sich beim Fahren aber wie ein hochmodernes Präzisionswerkzeug anfühlt. Sie bietet deutlich mehr "Motorrad-Gefühl" und Power als die Konkurrenz von Yamaha oder Kawasaki, lässt sich das aber auch etwas kosten.Angesichts der guten Verarbeitung, der gelungenen Mischung aus Retro-Optik und moderner Technik sowie der Sicherheitsausstattung geht das Preis-Leistungs-Verhältnis noch in Ordnung. Die Suzuki GSX-8T ist ein rundum gelungenes Retro-Bike, das sowohl Einsteiger als auch erfahrene Motorradfahrer begeistern wird. Wer Wert auf klassischen Stil, moderne Technik und zuverlässige Alltagstauglichkeit legt, findet hier ein attraktives Gesamtpaket.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen außerdem auch viele andere Vorführmaschinen von Suzuki, Ducati und neuerdings auch Zontes, ein Besuch lohnt sich also allemal. Tipp: Probefahrten Richtung Sandbostel verwöhnen mit schönen und kurvigen Landstraßen.
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Suzuki GSX-8T vs. Ducati Multistrada 1260: Motorradvergleich für Alltag und lange Touren
Wer zwischen Suzuki GSX-8T und Ducati Multistrada 1260 schwankt, sucht im Grunde zwei unterschiedliche Antworten auf dieselbe Frage: Wie soll sich ein Motorrad anfühlen, das sowohl im Alltag funktioniert als auch auf längeren Strecken Spaß macht? Genau hier liegen die spannendsten Unterschiede. Die GSX-8T setzt auf einen klaren, modernen Allround-Ansatz mit Fokus auf Alltagstauglichkeit und agiles Handling. Die Multistrada 1260 dagegen steht für den großen Ducati-Charakter: mehr Anspruch, mehr Technik, mehr „Touring-Vibe“ – und damit auch ein anderes Gefühl beim Fahren.
Grundidee: kompakter Allrounder vs. große Reise-DNA
Die Suzuki GSX-8T ist als Motorrad gedacht, das sich schnell in den Alltag einfügt. Die Sitzposition wirkt meist zugänglich, das Handling ist auf Wendigkeit ausgelegt und die Maschine macht Lust auf kurze Ausfahrten ebenso wie auf längere Touren. Dabei bleibt der Charakter eher „direkt“: Gas geben, reagieren lassen, zügig vorankommen.
Die Ducati Multistrada 1260 verfolgt dagegen eine deutlich stärker tourorientierte Philosophie. Sie ist als Reisegerät konzipiert, das Komfort, Elektronik und Fahrwerksgefühl zusammenbringt. Wer viel Strecke macht oder gerne mit Systemen arbeitet, bekommt hier eine Plattform, die sich wie ein „Gesamtpaket“ anfühlt. Das Motorrad wirkt weniger wie ein reiner Alltagskompromiss und mehr wie ein bewusstes Touring-Statement.
Motor und Fahrgefühl: Charakter entscheidet
Beim Motorcharakter zeigen sich die Unterschiede besonders deutlich. Die GSX-8T steht für ein harmonisches, alltagstaugliches Ansprechverhalten. Der Motor passt sich dem Fahrstil gut an: im Stadtverkehr genügt oft ein moderates Tempo, auf Landstraßen lässt sich zügig beschleunigen, ohne dass das Motorrad „zu viel“ will. Das macht sie angenehm, wenn die Touren spontan entstehen oder wenn nicht jede Fahrt perfekt geplant ist.
Die Multistrada 1260 bringt dagegen mehr Ducati-typische Dynamik. Der Motor wirkt kräftig und „präsent“, besonders wenn es flott wird. Auf längeren Strecken kann das sehr motivierend sein, weil das Motorrad auch bei wechselndem Tempo souverän bleibt. Gleichzeitig ist das Fahrgefühl stärker vom Zusammenspiel aus Motor, Fahrwerk und Elektronik geprägt: Wer die Systeme nutzt, bekommt ein anderes Level an Kontrolle und Komfort als bei einem eher simplen Setup.
Stärken und Schwächen im Alltag
Die Stärke der GSX-8T liegt darin, dass sie sich unkompliziert fahren lässt. Das Motorrad wirkt leicht zu beherrschen, auch wenn die Fahrt nicht „sportlich“ geplant ist. Ein möglicher Nachteil ist, dass der Charakter weniger „groß“ wirkt als bei einem Premium-Touring-Bike – wer genau dieses besondere Gefühl sucht, könnte sich eher zur Multistrada hingezogen fühlen.
Die Stärke der Multistrada 1260 ist das Gesamtpaket aus Kraft, Fahrwerksgefühl und Technik. Sie kann sich auf Touren sehr souverän anfühlen und bietet ein hohes Maß an Einstellmöglichkeiten. Als Schwäche kann sich dagegen bemerkbar machen, dass der Fokus stärker auf Touring und Systemen liegt: Wer ein besonders leichtes, unaufgeregtes Handling im Stadtverkehr erwartet, muss sich darauf einstellen, dass die Multistrada als „großes“ Motorrad wahrgenommen wird.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Reise-Komfort
Beim Fahrwerk zeigt sich die Ausrichtung beider Modelle. Die GSX-8T wirkt darauf ausgelegt, Kurven schnell und kontrolliert zu nehmen. Das Handling ist meist direkt, das Motorrad lässt sich gut dosieren und vermittelt ein sicheres Gefühl, wenn es durch den Alltag geht. Auf Landstraßen macht das besonders Spaß, weil man das Motorrad schnell „in die Linie“ bekommt.
Die Multistrada 1260 spielt ihre Stärken vor allem auf längeren Strecken aus. Das Fahrwerk ist darauf ausgelegt, Unebenheiten zu schlucken und gleichzeitig Stabilität zu geben. In Kombination mit der Elektronik entsteht ein Fahrgefühl, das sich wie „eingestellt“ anfühlt – besonders dann, wenn unterschiedliche Straßenverhältnisse auf einer Tour vorkommen.
Kurvengefühl und Stabilität
Die GSX-8T punktet eher mit Agilität und einem unkomplizierten Kurvenrhythmus. Die Multistrada 1260 punktet mit Stabilität und einem ruhigen, souveränen Eindruck bei höheren Reisegeschwindigkeiten. Wer häufig zwischen Stadt, Landstraße und kurzen Pässen pendelt, wird die GSX-8T oft als „leicht“ empfinden. Wer dagegen regelmäßig lange Strecken fährt und dabei Komfort priorisiert, findet in der Multistrada meist die passendere Basis.
Elektronik und Assistenz: Mehr Möglichkeiten bei der Multistrada
Ein großer Unterschied liegt in der Elektronik. Die Ducati Multistrada 1260 ist deutlich stärker auf moderne Assistenz und Fahrmodi ausgerichtet. Das kann im Alltag helfen, weil sich das Motorrad an wechselnde Bedingungen anpassen lässt. Auf Touren ist das besonders praktisch: Regen, wechselnder Belag oder unterschiedliche Fahrstile lassen sich oft schneller „abholen“, ohne dass man jedes Detail manuell anpassen muss.
Die Suzuki GSX-8T wirkt dagegen eher als Motorrad, das sich auf das Wesentliche konzentriert. Das ist nicht automatisch „weniger wert“, sondern eher eine andere Philosophie: weniger Technikballast, dafür ein direkteres Fahrerlebnis. Wer Elektronik liebt, wird bei Ducati mehr „Spielraum“ finden. Wer lieber schlicht fährt und sich nicht durch Menüs arbeiten möchte, wird die Suzuki oft als angenehmer empfinden.
Stärken und Schwächen der Elektronik
Die Stärke der Multistrada ist die Anpassbarkeit: Das Motorrad kann sich je nach Situation anders anfühlen, und das kann die Sicherheit und den Komfort erhöhen. Eine mögliche Schwäche ist, dass man die Systeme auch wirklich nutzen möchte – sonst bleibt ein Teil des Potenzials ungenutzt. Die Stärke der GSX-8T ist die intuitive Bedienung und das unkomplizierte Fahrgefühl. Als Schwäche kann man sehen: Wer maximale Assistenz und sehr feine Abstimmung erwartet, findet bei der Suzuki weniger „Tiefe“.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition entscheidet über die Tourenlänge
Bei der Ergonomie geht es weniger um „besser“ oder „schlechter“, sondern um die passende Passform. Die GSX-8T wirkt häufig so, dass sie auch bei längeren Fahrten nicht sofort ermüdet. Die Sitzposition ist meist so gewählt, dass man nicht zu stark „eingeklemmt“ wird und das Motorrad im Alltag gut kontrollierbar bleibt.
Die Multistrada 1260 ist stärker auf Touring ausgelegt. Das merkt man oft daran, wie das Motorrad den Fahrtwind, die Sitzhaltung und das Fahrwerksgefühl zusammenbringt. Wer viel unterwegs ist, profitiert häufig davon, dass sich die Multistrada auf Distanz ruhiger und „touriger“ anfühlt. Gleichzeitig kann ein großes Touring-Bike im Stadtverkehr schwerer wirken als ein kompakterer Allrounder.
Für wen fühlt sich was besser an?
Die GSX-8T passt besonders gut, wenn häufig kurze bis mittlere Strecken anstehen, wenn das Motorrad schnell verfügbar sein soll und wenn ein agiles Handling im Vordergrund steht. Die Multistrada 1260 passt besonders gut, wenn Tourenplanung eine Rolle spielt, wenn Komfort und Elektronik den Unterschied machen und wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich auf langen Strecken wie ein „Reisebegleiter“ anfühlt.
Bremsen, Fahrstabilität und Alltagstauglichkeit
Auch bei Bremsen und Fahrstabilität zeigt sich die Ausrichtung. Die GSX-8T vermittelt typischerweise ein sicheres Gefühl, das gut zu ihrem agilen Charakter passt. Die Multistrada wirkt dagegen oft wie ein Motorrad, das Stabilität priorisiert – besonders bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Strecken. Das kann sich in einem ruhigeren Gesamtbild bemerkbar machen, während die Suzuki eher mit „Leichtigkeit“ punktet.
Im Alltag zählt außerdem, wie gut sich ein Motorrad im Verkehr bewegt. Die GSX-8T wirkt meist handlicher und einfacher im Handling. Die Multistrada ist ebenfalls alltagstauglich, aber eher als „großes“ Motorrad: Wer häufig enge Situationen hat oder viel im Stop-and-Go fährt, wird die Suzuki oft als entspannter empfinden.
Wirtschaftlichkeit und Kaufentscheidung: Was man vor dem Kauf bedenken sollte
Bei der Kaufentscheidung spielen neben dem Fahrspaß auch praktische Faktoren eine Rolle. Dazu gehören Wartungsintervalle, Ersatzteilverfügbarkeit, der Zustand bei Gebrauchtkauf sowie die Frage, wie intensiv die Elektronik genutzt wird. Eine Suzuki GSX-8T kann für viele Käufer attraktiv sein, weil sie sich als moderner Allrounder präsentiert und sich unkompliziert in den Alltag integrieren lässt. Eine Ducati Multistrada 1260 kann dagegen besonders interessant sein, wenn Elektronik, Touring-Komfort und ein starker Markencharakter im Vordergrund stehen.
Wichtig ist: Beide Motorräder können je nach Fahrprofil die richtige Wahl sein. Entscheidend ist weniger, welches Modell „objektiv besser“ ist, sondern welches die eigenen Prioritäten besser trifft.
Fazit:
Die Suzuki GSX-8T ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich leicht und direkt fahren lässt, im Alltag Spaß macht und auch auf längeren Strecken nicht überfordert. Sie punktet mit Agilität, einem unkomplizierten Fahrgefühl und einer eher „pragmatischen“ Herangehensweise. Wer häufig spontan fährt, viel in der Stadt unterwegs ist oder ein Motorrad möchte, das sich schnell beherrschen lässt, wird mit der GSX-8T meist sehr zufrieden sein.
Die Ducati Multistrada 1260 ist die passendere Wahl, wenn Komfort, Stabilität und Elektronik stärker zählen. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die Touren lieben, unterschiedliche Bedingungen erwarten und das Motorrad gerne über Fahrmodi und Systeme mitgestalten. Wer ein großes, souveränes Touring-Gefühl sucht und bereit ist, sich stärker auf das Gesamtpaket einzulassen, findet in der Multistrada 1260 oft die stimmigere Lösung.