| UVP | 10.278 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2015 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Dampf und Charakter
- einfache Bedienung
- gut ablesbares Display
- anfängertaugliches Fahrverhalten
- ausgewogenes Fahrwerk
- A2 Variante erhältlich
- Heizgriffe auspreispflichtig
- sehr langer Kennzeichenhalter
- bisschen mehr Retro-Optik wäre schön gewesen (siehe GSX-8TT)
- gelassenes Dahingleiten
- pures V2-Feeling
- Platz ohne Ende
- Soundsystem
- Fährt auch bei Sturm stoisch geradeaus
- Koffersystem Serie
- groß und schwer
- nix für Einsteiger
- nix für Warmduscher
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
| Gewicht | 386 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.600 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 740 | mm |
| Höhe | 1.440 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Hubraum | 1.690 | ccm |
| Hub | 111 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 83 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 393 | km |
| Leistung | 87 PS bei 5.010 U/Min | |
| Drehmoment | 138 NM bei 3.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Upside-Down Teleskopgabel / 41 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | KYB Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit
Die Suzuki GSX-8T ist für alle, denen die moderne 8S zu "wild" und die vollverkleidete 8R zu sportlich ist. Sie ist ein stilvoller Gentleman-Racer, der sich beim Fahren aber wie ein hochmodernes Präzisionswerkzeug anfühlt. Sie bietet deutlich mehr "Motorrad-Gefühl" und Power als die Konkurrenz von Yamaha oder Kawasaki, lässt sich das aber auch etwas kosten.Angesichts der guten Verarbeitung, der gelungenen Mischung aus Retro-Optik und moderner Technik sowie der Sicherheitsausstattung geht das Preis-Leistungs-Verhältnis noch in Ordnung. Die Suzuki GSX-8T ist ein rundum gelungenes Retro-Bike, das sowohl Einsteiger als auch erfahrene Motorradfahrer begeistern wird. Wer Wert auf klassischen Stil, moderne Technik und zuverlässige Alltagstauglichkeit legt, findet hier ein attraktives Gesamtpaket.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen außerdem auch viele andere Vorführmaschinen von Suzuki, Ducati und neuerdings auch Zontes, ein Besuch lohnt sich also allemal. Tipp: Probefahrten Richtung Sandbostel verwöhnen mit schönen und kurvigen Landstraßen.
Fazit - was bleibt hängen
Bisschen wenig technische Infos in diesem Testbericht, oder? Genau, aber darum geht es ja auch bei der Electra Glide: Vergesst Datenblätter oder Leistungsangaben. Setzt Euch, genießt das Leben, vergesst Eure Sorgen und fahrt einfach eine Runde ohne Nachzudenken. Das geht auf diese Maschine so gut wie auf vermutlich kaum einem anderen Bike.Das Testbike haben wir von Harley Davidson Kiel für diesen Test zur Verfügung gestellt bekomme. Dort gibt es knapp 100 gebrauchte Harleys, ein Besuch beim "Harley Händler des Jahres 2021" lohnt sich also allemal. Und falls Ihr Interesse an dieser Ultra Classic habt - hier geht es zur Verkaufsanzeige.
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Suzuki GSX-8T vs Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU: Vergleich der Charaktere
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend: Die Suzuki GSX-8T steht für ein modernes, alltagstaugliches Konzept mit sportlicher Note und einem klaren Fokus auf Agilität. Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU dagegen ist ein ausgewachsenes Touring-Motorrad, das Komfort, Präsenz und Langstrecken-Feeling in den Mittelpunkt stellt. Wer sich zwischen diesen Welten entscheiden möchte, sollte nicht nur auf Daten schauen, sondern vor allem darauf, wie sich die Motorräder im Alltag und auf Touren anfühlen.
Grundidee: Agilität und Alltag vs. Touring-Komfort und Cruiser-Charisma
Die GSX-8T wirkt wie ein Motorrad, das schnell in den Alltag passt: kompakter, handlicher und darauf ausgelegt, auch auf kürzeren Strecken souverän zu funktionieren. Gerade wenn häufig Stadtverkehr, Landstraße und spontane Ausfahrten auf dem Plan stehen, spielt ihre Ausrichtung ihre Stärken aus.
Die Electra Glide Ultra Classic ist hingegen ein Motorrad, das man nicht „nebenbei“ fährt. Sie ist für lange Strecken gebaut und lebt von ihrem Touring-Setup: viel Windschutz, reichlich Platz fürs Gepäck und ein Fahrgefühl, das auf Ruhe und Stabilität ausgelegt ist. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist oder Touren plant, bei denen Kilometer einfach „durchlaufen“, findet hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Motorcharakter: Wie sich Leistung und Drehmoment im Fahrgefühl unterscheiden
Im Vergleich zeigt sich vor allem der Unterschied im Motorcharakter. Die GSX-8T vermittelt ein eher sportlich-dynamisches Gefühl: Die Leistungsentfaltung wirkt zielgerichtet, und das Motorrad lässt sich so fahren, dass es zügig auf Gasbefehle reagiert. Das macht sie interessant für Fahrer, die gern aktiv unterwegs sind und Kurven sowie Überholmanöver als Teil des Fahrspaßes sehen.
Die Electra Glide Ultra Classic setzt dagegen auf das typische Touring- und Cruiser-Erlebnis: Der Motor liefert Kraft so, dass sich lange Autobahnabschnitte und gleichmäßige Landstraßenfahrten entspannt anfühlen. Statt „sportlich zackig“ steht eher „kraftvoll und gleichmäßig“ im Vordergrund. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn das Motorrad häufig mit Gepäck und eventuell auch mit Sozius unterwegs ist.
Stärken und Schwächen im Alltag
Die GSX-8T punktet, wenn es darum geht, schnell in den Fahrfluss zu kommen: leichtes Handling, angenehme Kontrolle und ein Setup, das auch bei wechselnden Streckenprofilen nicht überfordert. Eine mögliche Schwäche zeigt sich dort, wo man sehr lange, gleichmäßige Strecken mit maximalem Komfortanspruch fährt: Dann spielt das Touring-Konzept der Harley seine Vorteile aus.
Die Harley ist stark, wenn es um Komfort, Stabilität und „Langstrecken-Atmosphäre“ geht. Gleichzeitig ist sie weniger ideal, wenn häufig enge Parklücken, häufiges Rangieren oder sehr dynamisches Kurvenfahren im Vordergrund stehen. Das Motorrad ist ein Statement – und genau das spürt man auch im Handling.
Fahrwerk und Handling: Agil vs. souverän
Beim Fahrwerk und Handling zeigt sich die Philosophie beider Modelle sehr deutlich. Die GSX-8T ist darauf ausgelegt, sich leicht zu bewegen und dabei trotzdem stabil zu bleiben. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die gern zwischen verschiedenen Geschwindigkeiten und Fahrsituationen wechseln – etwa auf Landstraßen mit wechselnden Kurvenradien oder bei häufigem Richtungswechsel.
Die Electra Glide Ultra Classic ist dagegen auf Stabilität bei hohen Laufleistungen ausgelegt. Das Fahrwerk arbeitet so, dass sich die Maschine auch bei längeren Etappen ruhig anfühlt. Gerade mit Windschutz und Touring-Ausrichtung wirkt das Motorrad wie „auf Strecke programmiert“: weniger hektisch, mehr gelassen.
Bremsen und Fahrstabilität
Im Vergleich der Bremsen zeigt sich: Beide Motorräder sind für ihren Einsatzzweck ausgelegt. Die GSX-8T spielt ihre Stärken eher in Situationen aus, in denen häufiges Verzögern und aktives Fahren gefragt sind. Die Harley wirkt im Touring-Kontext besonders stimmig, weil sie auch bei längeren Fahrten und wechselnden Lastzuständen ein sicheres Gefühl vermittelt.
Ausstattung und Komfort: Windschutz, Gepäck und Langstrecken-Feeling
Ein großer Unterschied liegt in der Ausstattung. Die Electra Glide Ultra Classic FLHTCU ist klar als Touring-Maschine gedacht: Windschutz und Verkleidung reduzieren den Fahrtwind spürbar, und das Motorrad ist darauf ausgelegt, dass Fahrer und Gepäck über lange Zeit gut versorgt sind. Dazu passt auch das Konzept, das auf Komfort und Alltagstauglichkeit auf Reisen setzt.
Die GSX-8T ist dagegen eher „funktional sportlich“: Sie bietet Komfort, aber nicht in dem Umfang, wie ihn ein großes Touring-Motorrad liefert. Dafür wirkt sie im Gesamtpaket leichter zugänglich – ideal, wenn Touren zwar wichtig sind, aber das Motorrad auch im Alltag flexibel bleiben soll.
Assistenz und Bedienung
Je nach Ausstattungsniveau können Assistenzsysteme und Bedienelemente den Unterschied machen. Im Vergleich fällt auf: Die Harley zielt stärker auf entspannte Langstreckenfahrten, während die Suzuki eher auf ein direktes, unkompliziertes Fahrerlebnis setzt. Wer viel „on the fly“ fährt, profitiert oft von einer intuitiven Bedienung und einem Setup, das schnell verstanden ist.
Verbrauch und Wirtschaftlichkeit: Unterschiedliche Prioritäten
Beim Thema Verbrauch und Wirtschaftlichkeit zeigt sich vor allem, dass beide Motorräder unterschiedliche Erwartungen erfüllen. Die GSX-8T ist tendenziell die Wahl, wenn der Alltag eine größere Rolle spielt und man auch bei kürzeren Strecken effizient unterwegs sein möchte. Die Electra Glide Ultra Classic ist dagegen eher die Kategorie „Touring zuerst“: Der Fokus liegt auf Komfort, Reichweite im Reisegefühl und dem Gesamtpaket aus Ausstattung und Fahrruhe.
Das heißt nicht, dass eine Seite automatisch „besser“ ist – aber die Prioritäten sind verschieden. Wer häufig pendelt oder viele kurze Strecken fährt, wird die Suzuki oft als angenehmer im Alltag empfinden. Wer dagegen regelmäßig lange Etappen plant, wird die Harley eher als stimmig erleben, weil sie das Reisen selbst zum Hauptthema macht.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Die Suzuki GSX-8T: Ideal für aktive Fahrer und vielseitige Nutzung
Die Suzuki GSX-8T passt besonders gut, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich nicht nur für eine einzige Art von Fahrt eignet. Sie ist spannend für Fahrer, die gern kurvenreiche Strecken genießen, auch mal zügig unterwegs sind und dabei ein Motorrad möchten, das sich im Alltag nicht „zu groß“ anfühlt. Wer ein gutes Gleichgewicht aus Komfort, Agilität und moderner Ausrichtung sucht, findet in der GSX-8T eine sehr überzeugende Basis.
Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU: Ideal für Langstrecke, Komfort und Präsenz
Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU ist die richtige Wahl, wenn Touren im Vordergrund stehen und das Motorrad nicht nur Transportmittel sein soll. Wer viel mit Gepäck fährt, Windschutz und Ruhe auf langen Strecken schätzt und das Cruiser-Touring-Feeling liebt, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket. Auch wenn das Handling im engen Alltag weniger leicht wirkt: Auf Strecke fühlt sich die Harley besonders passend an.
Fazit:
Die Suzuki GSX-8T ist die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges Motorrad suchen: für Alltag, spontane Ausfahrten und Fahrten, bei denen Agilität und ein aktives Handling zählen. Sie spielt ihre Stärken aus, wenn das Motorrad schnell verfügbar sein soll und Kurven sowie wechselnde Situationen Spaß machen.
Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU gewinnt dagegen dort, wo Komfort und Langstrecken-Atmosphäre Priorität haben. Mit ihrem Touring-Ansatz, dem starken Fokus auf Windschutz, Gepäck und souveränem Fahrgefühl eignet sie sich besonders für Fahrer, die regelmäßig weite Strecken fahren und dabei möglichst entspannt ankommen möchten.
Kurz gesagt: GSX-8T für dynamische Vielseitigkeit, Electra Glide Ultra Classic für große Touren und maximalen Reisekomfort.