UVP 10.278 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 13.465 €
Baujahr von 2015 bis 2020
Neo-Retro von Suzuki von 10.990 Euro
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Die nahezu perfekte Reise-Enduro kommt von Honda
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor mit Dampf und Charakter
  • einfache Bedienung
  • gut ablesbares Display
  • anfängertaugliches Fahrverhalten
  • ausgewogenes Fahrwerk
  • A2 Variante erhältlich
Kontra:
  • Heizgriffe auspreispflichtig
  • sehr langer Kennzeichenhalter
  • bisschen mehr Retro-Optik wäre schön gewesen (siehe GSX-8TT)
Pro:
  • Ausgewogenes, ausgereiftes Motorrad
  • Fühlt sich wohl auf der Strasse und im Gelände
  • Tourentauglich
  • Kräftiger Motor mit Leistung, Sound & Charakter
  • Angenehme Sitzposition für lange Fahrten
  • Tolles Fahrwerk und gute Bremsen
Kontra:
  • LCD-Cockpit spiegelt
  • Aufsteigen für kleinere Personen anstrengend

Abmessungen & Gewicht

Gewicht201kg
Radstand1.465mm
Länge2.115mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 815 mm
Höhe1.105mm
Gewicht233kg
Radstand1.575mm
Länge2.335mm
Radstand1.575mm
Sitzhöhe: 870 mm
Höhe1.475mm

Motor

Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor
Hubraum776ccm
Hub70mm
Bohrung84mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum998ccm
Hub75mm
Bohrung92mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung83 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment78 NM bei 6.800 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite393km
Leistung95 PS bei 7.500 U/Min
Drehmoment98 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.201km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite409km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneKYB Upside-Down Teleskopgabel / 41 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenKYB Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten180/55 ZR 17
RahmenbauartDoppelschleifen-Stahlrohrrahmen
Federung vorneShowa 45 mm Cartridge Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 230)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 220)mm
Aufhängung hintenAluminium Zweiarmschwinge
Reifen vorne90/90-21 Zoll
Reifen hinten150/70-18 Zoll

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneWave-Doppelscheibenbremse, hydraulisch betätigt, Radial-Vierkolben-Bremszange, Sinterbremsbeläge ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenWave-Scheibenbremse, hydraulisch betätigt, Einkolben-Bremszange, Sinterbremsbeläge ( Ø 256 mm)

Fazit

Die Suzuki GSX-8T ist für alle, denen die moderne 8S zu "wild" und die vollverkleidete 8R zu sportlich ist. Sie ist ein stilvoller Gentleman-Racer, der sich beim Fahren aber wie ein hochmodernes Präzisionswerkzeug anfühlt. Sie bietet deutlich mehr "Motorrad-Gefühl" und Power als die Konkurrenz von Yamaha oder Kawasaki, lässt sich das aber auch etwas kosten. 
 
Angesichts der guten Verarbeitung, der gelungenen Mischung aus Retro-Optik und moderner Technik sowie der Sicherheitsausstattung geht das Preis-Leistungs-Verhältnis noch in Ordnung. Die Suzuki GSX-8T ist ein rundum gelungenes Retro-Bike, das sowohl Einsteiger als auch erfahrene Motorradfahrer begeistern wird. Wer Wert auf klassischen Stil, moderne Technik und zuverlässige Alltagstauglichkeit legt, findet hier ein attraktives Gesamtpaket.
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen außerdem auch viele andere Vorführmaschinen von Suzuki, Ducati und neuerdings auch Zontes, ein Besuch lohnt sich also allemal. Tipp: Probefahrten Richtung Sandbostel verwöhnen mit schönen und kurvigen Landstraßen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10.990 €
  • Verfügbarkeit: seit 09/2025
  • Farben: schwarz, kupfer, mattgrün

Fazit - was bleibt hängen

Die Africa Twin Jahrgang 2018 ist ein modernes und vor allem sehr ausgewogenes Motorrad. Alles was sie macht, macht sie ausgesprochen gut. Man fühlt sich als Fahrer nicht nur wohl, sondern geradezu geborgen. Die Maschine vermittelt Sicherheit und Vertrauen, vor allem ins Fahrwerk inklusive der Bremsen. Sie ist gut motorisiert und macht akustisch ordentlich Radau. Dank breitem Lenker und langer Federwege scheut man unbefestigte Wege nicht - im Gegenteil: Jeder Feldweg wird von der Africa Twin dankbar glatt gebügelt. Und so wird jede Fahrt mit dieser Maschine zur reinen Freude, sei es die kurze Tour zum Baggersee, die 6-monatige Reise zum Nordkap oder auch nur die kurze Fahrt zum Brötchen holen. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der CRF 1000 L und wollten gar nicht mehr absteigen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 13.465 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 9.000€
  • Baujahre: 2016-2019
  • Farben: Rot, Blau, Schwarz

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Suzuki GSX-8T vs. Honda CRF 1000 L Africa Twin: Motorradvergleich für Straße und Tour

Wer zwischen der Suzuki GSX-8T und der Honda CRF 1000 L Africa Twin schwankt, steht vor einer spannenden Entscheidung: Auf der einen Seite steht ein moderner, straßenorientierter Allrounder, der sich dynamisch und unkompliziert anfühlt. Auf der anderen Seite wartet eine Adventure-Maschine, die für lange Strecken, wechselnde Untergründe und eine gewisse „Reise-im-Kopf“-Mentalität gebaut ist. Beide Motorräder sind vielseitig – aber sie übersetzen Vielseitigkeit in unterschiedliche Fahrstile.

Im Folgenden werden die typischen Unterschiede herausgearbeitet: Wie wirken sich die jeweiligen Motorcharaktere auf das Fahren aus? Wie unterscheiden sich Sitzposition, Komfort und Windschutz? Und vor allem: Wo liegen die Stärken und wo die Grenzen, wenn es um Alltag, Touren und den Umgang mit wechselnden Bedingungen geht?

Grundcharakter: straßenfokussiert vs. adventure-orientiert

Die Suzuki GSX-8T wirkt wie ein Motorrad, das man gern jeden Tag fährt. Der Fokus liegt auf direktem Ansprechverhalten, agilerem Handling und einem Fahrgefühl, das schnell „mitgeht“. Gerade auf kurvigen Strecken oder bei zügigem Landstraßentempo spielt die GSX-8T ihre Stärken aus: Sie lässt sich leicht einordnen, reagiert zügig und vermittelt das Gefühl, dass man die Linie sauber halten kann.

Die Honda CRF 1000 L Africa Twin ist dagegen stärker auf Tour und Abenteuer ausgelegt. Das zeigt sich nicht nur im äußeren Erscheinungsbild, sondern auch im Gesamtpaket: Die Maschine ist auf Stabilität, Komfort über längere Zeit und souveränes Handling bei wechselnden Bedingungen ausgelegt. Wer gern plant, packt und losfährt – auch wenn die Route nicht komplett asphaltiert ist – findet hier eine deutlich „reiseorientiertere“ Basis.

Motor und Fahrgefühl: wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag anfühlen

Beim Vergleich der beiden Modelle fällt auf, dass die Suzuki GSX-8T eher den Charakter eines modernen Straßenmotorrads verkörpert. Die Leistungsentfaltung ist so abgestimmt, dass sie im Alltag gut nutzbar bleibt: Beschleunigen aus dem Drehzahlkeller funktioniert spürbar unkompliziert, und bei zügiger Fahrt fühlt sich das Motorrad harmonisch an. Das macht die GSX-8T besonders attraktiv, wenn häufig Kurzstrecken, Stadtverkehr und Landstraße kombiniert werden.

Die Honda Africa Twin setzt stärker auf Durchzug und gleichmäßige Kraftentfaltung über längere Zeit. Gerade bei konstantem Tempo oder beim Überholen mit Gepäck bzw. bei längeren Etappen wirkt der Adventure-Ansatz: Das Motorrad bleibt ruhig in der Linie, die Leistungsabgabe ist weniger „sportlich spitz“ und mehr „tourig souverän“. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das auf Gelassenheit und Kontrolle ausgelegt ist.

Stärken und Schwächen beim Motorvergleich

Stärken der Suzuki GSX-8T: agiles Ansprechen, dynamisches Gefühl bei sportlicher Fahrweise, unkomplizierte Nutzung im Alltag.

Schwächen der Suzuki GSX-8T: wer konsequent lange Reiseetappen mit viel Gepäck plant und dabei maximale „Adventure-Ruhe“ sucht, könnte sich schneller nach einem tourorientierteren Setup sehnen.

Stärken der Honda Africa Twin: souveräner Charakter für lange Strecken, gleichmäßige Kraftentfaltung, gutes Gefühl für konstantes Tempo und entspanntes Fahren.

Schwächen der Honda Africa Twin: im Vergleich zur GSX-8T wirkt das Motorrad im direkten Straßenfokus weniger „leichtfüßig“, besonders wenn es um sehr sportliches, spontanes Kurvenfahren geht.

Fahrwerk und Handling: Kurvengefühl vs. Reise-Stabilität

Beim Handling zeigt sich der Unterschied zwischen beiden Konzepten besonders deutlich. Die Suzuki GSX-8T vermittelt ein eher leichtes, direktes Fahrgefühl. Das macht sie zu einem Motorrad, das man gern „arbeitet“: rein in die Kurve, Linie halten, zügig wieder raus. Die Abstimmung unterstützt ein sportliches Tempo, ohne dabei den Alltag zu vernachlässigen.

Die Honda CRF 1000 L Africa Twin ist dagegen auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt. Das Fahrwerk fühlt sich so an, dass es Unebenheiten und wechselnde Bedingungen abfedert, ohne dass das Motorrad hektisch wirkt. Auf langen Strecken ist das ein echter Vorteil: Die Maschine bleibt berechenbar, und man kann sich mehr auf die Route konzentrieren als auf das ständige „Nachregeln“.

Wie sich das in der Praxis bemerkbar macht

Auf kurvigen Landstraßen kann die GSX-8T durch ihre Agilität überzeugen. Die Africa Twin kann ebenfalls sportlich gefahren werden, aber sie spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn die Strecke länger wird oder wenn der Untergrund nicht perfekt ist. Wer häufig zwischen Autobahn, Landstraße und wechselnden Straßenverhältnissen pendelt, bekommt mit der Africa Twin ein „breiteres“ Sicherheitsgefühl. Wer dagegen vor allem Asphalt und Kurven im Blick hat, wird mit der GSX-8T schneller das Gefühl haben, dass das Motorrad genau dafür gemacht ist.

Sitzposition, Komfort und Windschutz

Die Suzuki GSX-8T bietet eine Sitzposition, die eher auf aktive Kontrolle ausgelegt ist. Das unterstützt ein sportliches Fahren und macht das Motorrad besonders interessant, wenn häufig kurze bis mittlere Strecken gefahren werden. Der Komfort ist dabei nicht „hart“ oder kompromisslos, sondern so gestaltet, dass man auch länger unterwegs sein kann – nur eben mit dem Charakter eines straßenorientierten Motorrads.

Die Honda Africa Twin setzt stärker auf Langstrecken-Komfort. Die Sitzposition wirkt insgesamt entspannter und die Maschine ist darauf ausgelegt, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fährt. Dazu kommt der Adventure-Ansatz beim Windschutz und bei der Gesamtergonomie: Je nach Setup kann sich das deutlich auf die Müdigkeit auswirken, besonders bei längeren Autobahnabschnitten.

Komfort-Realität: Stärken und Grenzen

GSX-8T: Vorteil bei sportlicherer Haltung und direkterem Fahrgefühl; weniger „Reise-Ruhe“ als bei der Africa Twin, dafür mehr Agilität im Alltag.

Africa Twin: Vorteil bei Langstrecken und entspanntem Handling; dafür kann sie im engen Straßenalltag schwerer wirken als die GSX-8T.

Elektronik und Alltagstauglichkeit

Beide Motorräder profitieren von moderner Elektronik, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Die Suzuki GSX-8T wirkt in der Bedienung und im Fahrgefühl wie ein Motorrad, das schnell „startklar“ ist: Man steigt ein, fährt los und bekommt ein stimmiges Gesamtpaket, das nicht überfordert. Das ist besonders praktisch, wenn das Motorrad regelmäßig genutzt wird und man nicht jedes Detail ständig im Blick haben möchte.

Die Honda Africa Twin ist stärker auf „Tour unter allen Bedingungen“ ausgelegt. Elektronik und Fahrmodi unterstützen dabei, das Motorrad an unterschiedliche Situationen anzupassen. Das ist vor allem dann wertvoll, wenn die Route nicht planbar ist oder wenn unterschiedliche Beladung und Untergründe ins Spiel kommen.

Bremsen, Sicherheit und Kontrolle

Im Vergleich der Bremsen zeigt sich vor allem der Unterschied im Einsatzprofil. Die Suzuki GSX-8T wirkt wie ein Motorrad, das auf zügiges Fahren und kontrolliertes Verzögern ausgelegt ist. Das hilft auf der Landstraße, wenn es häufig zu wechselnden Geschwindigkeiten kommt.

Die Honda Africa Twin bringt ebenfalls gute Bremsleistung mit, aber der Sicherheitsgedanke ist stärker auf lange Strecken und wechselnde Bedingungen ausgerichtet. Gerade bei längeren Abfahrten oder wenn die Maschine mit Gepäck unterwegs ist, zählt ein Gefühl von Stabilität und Vorhersagbarkeit.

Wofür eignet sich welches Motorrad am besten?

Die Entscheidung zwischen Suzuki GSX-8T und Honda CRF 1000 L Africa Twin hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Fahren im Vordergrund steht.

GSX-8T: ideal für…

  • regelmäßige Nutzung im Alltag und auf der Landstraße
  • kurvige Strecken, bei denen Agilität und direktes Feedback wichtig sind
  • Fahrerinnen und Fahrer, die ein straßenorientiertes Motorrad mit modernem Charakter suchen

Africa Twin: ideal für…

  • Langstrecken, bei denen Komfort und Reise-Stabilität zählen
  • Touren mit wechselnden Straßenverhältnissen und ggf. Gepäck
  • Menschen, die ein Adventure-Motorrad möchten, das auch abseits des reinen Asphalts souverän bleibt

Fazit:

Die Suzuki GSX-8T ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf Straße, Agilität und einem unkomplizierten Fahrgefühl liegt. Wer gern dynamisch fährt, häufig kurze bis mittlere Strecken unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das schnell „zur Hand“ ist, bekommt mit der GSX-8T ein stimmiges Gesamtpaket. Ihre Stärke liegt im direkten Straßencharakter: leicht zu bewegen, angenehm im Alltag und mit einem Motor, der sich gut dosieren lässt.

Die Honda CRF 1000 L Africa Twin passt besser, wenn lange Touren, Komfort und ein adventure-orientiertes Sicherheitsgefühl im Vordergrund stehen. Sie spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo Strecken länger werden, das Tempo konstant bleibt und die Route nicht immer nur aus perfektem Asphalt besteht. Wer ein Motorrad sucht, das auch mit Gepäck und wechselnden Bedingungen souverän bleibt, findet in der Africa Twin den passenden Begleiter.

Kurz gesagt: GSX-8T für straßenbetonte Dynamik, Africa Twin für Reise-Komfort und vielseitige Abenteuer.

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