| UVP | 10.278 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 6.220 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor mit Dampf und Charakter
- einfache Bedienung
- gut ablesbares Display
- anfängertaugliches Fahrverhalten
- ausgewogenes Fahrwerk
- A2 Variante erhältlich
- Heizgriffe auspreispflichtig
- sehr langer Kennzeichenhalter
- bisschen mehr Retro-Optik wäre schön gewesen (siehe GSX-8TT)
- geringes Gewicht
- einsteigerfreundlich
- gutmütiger Motor und einfache Handhabung
- günstiger Unterhalt
- alltagstauglich
- solide Honda-Qualität
- Sitzbank unbequem bei langen Fahrten
- kleiner Tank, begrenzte Reichweite
- Fahrwerk für schwere Fahrer etwas zu soft
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
| Gewicht | 142 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 880 | mm |
| Höhe | 1.200 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-Viertaktmotor | |
| Hubraum | 286 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 83 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 393 | km |
| Leistung | 27 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 132 | km/h |
| Tankinhalt | 8 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 250 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Upside-Down Teleskopgabel / 41 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | KYB Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 43mm Upsidedowngabel (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | Pro-Link-Schwinge (Federweg 260)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 80/100-21M/C 51P | |
| Reifen hinten | 120/80-18M/C 62P | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremsanlage mit Einkolbenbremszange ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die Suzuki GSX-8T ist für alle, denen die moderne 8S zu "wild" und die vollverkleidete 8R zu sportlich ist. Sie ist ein stilvoller Gentleman-Racer, der sich beim Fahren aber wie ein hochmodernes Präzisionswerkzeug anfühlt. Sie bietet deutlich mehr "Motorrad-Gefühl" und Power als die Konkurrenz von Yamaha oder Kawasaki, lässt sich das aber auch etwas kosten.Angesichts der guten Verarbeitung, der gelungenen Mischung aus Retro-Optik und moderner Technik sowie der Sicherheitsausstattung geht das Preis-Leistungs-Verhältnis noch in Ordnung. Die Suzuki GSX-8T ist ein rundum gelungenes Retro-Bike, das sowohl Einsteiger als auch erfahrene Motorradfahrer begeistern wird. Wer Wert auf klassischen Stil, moderne Technik und zuverlässige Alltagstauglichkeit legt, findet hier ein attraktives Gesamtpaket.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen außerdem auch viele andere Vorführmaschinen von Suzuki, Ducati und neuerdings auch Zontes, ein Besuch lohnt sich also allemal. Tipp: Probefahrten Richtung Sandbostel verwöhnen mit schönen und kurvigen Landstraßen.
Fazit - was bleibt hängen
Die Honda CRF 300 L Modell 2025 ist kein Motorrad der großen Gesten, sondern eines der klugen Kompromisse. Sie bietet genug Leistung für Alltag und Landstraße, genügend Offroad-Talent für echte Abenteuer abseits befestigter Wege und genug Komfort, um nicht nur als Spielzeug zu gelten. Die Modellpflege 2025 verbessert wichtige Details, ohne den Charakter zu verwässern. Besonders die modernere Beleuchtung, die überarbeitete Fahrwerksabstimmung und die weiter verbesserte Alltagstauglichkeit stärken ein ohnehin überzeugendes Gesamtpaket.
Wer ein leichtes, ehrliches und bezahlbares Dual-Sport-Motorrad sucht, findet in der CRF 300 L eine der stimmigsten Optionen ihrer Klasse. Sie ist nicht perfekt, aber sehr konsequent. Gerade dadurch wirkt sie im Test so überzeugend. Statt mit Leistungsdaten zu prahlen, lädt sie dazu ein, kleinere Straßen, Feldwege und neue Routen zu entdecken. Für Einsteiger, Pendler, Minimalisten und Abenteuerfahrer mit realistischem Anspruch ist sie eine klare Empfehlung. Die beste Beschreibung lautet vielleicht: Die Honda CRF 300 L 2025 ist kein Motorrad, das alles spektakulär kann – aber sie kann erstaunlich vieles erstaunlich gut.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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Suzuki GSX-8T vs Honda CRF 300 L: Vergleich für Straße, Alltag und Abenteuer
Wer vor der Wahl zwischen der Suzuki GSX-8T und der Honda CRF 300 L steht, merkt schnell: Hier treffen zwei Motorrad-Philosophien aufeinander. Die GSX-8T ist klar auf Straße und Alltagstouren ausgerichtet, während die CRF 300 L ihren Schwerpunkt im leichten Offroad-Umfeld hat. Genau diese Unterschiede machen den Vergleich spannend – denn am Ende entscheidet nicht nur die Technik, sondern vor allem, wie und wo gefahren wird.
Grundcharakter: Straßenfokus vs. Offroad-Gen
Die Suzuki GSX-8T wirkt wie ein vielseitiges Straßenmotorrad, das sich sowohl für Pendeln als auch für längere Touren eignet. Der Motor und die Abstimmung zielen auf einen gleichmäßigen, alltagstauglichen Vortrieb. Dadurch fühlt sich die GSX-8T besonders dann stimmig an, wenn Strecken überwiegend asphaltiert sind und man entspannt von A nach B kommt.
Die Honda CRF 300 L ist dagegen ein Motorrad, das auf Schotter, Waldwege und gelegentliche Offroad-Passagen ausgelegt ist. Der Charakter ist deutlich „dirt-orientiert“: Das Motorrad ist leicht zu bewegen, verzeiht Fehler im Gelände eher und bietet ein Fahrgefühl, das man von Offroad-Maschinen kennt. Wer häufig schlechte Straßen, Feldwege oder unbefestigte Strecken vor der Haustür hat, findet hier eine passende Basis.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich der beiden Modelle zeigt sich ein typischer Unterschied: Die GSX-8T ist auf nutzbare Leistung im Straßenbetrieb ausgelegt. Das bedeutet: Der Motor liefert dort, wo man ihn im Alltag braucht – beim Anfahren, beim Beschleunigen aus dem Stadtverkehr und beim gleichmäßigen Fahren auf Landstraßen. Die Abstimmung wirkt insgesamt „komfortabel“ und weniger auf maximale Drehzahlen getrimmt.
Die CRF 300 L setzt dagegen stärker auf den Offroad-Einsatz. Im Gelände zählt nicht nur die reine Leistung, sondern vor allem die Art, wie sie ankommt: kontrollierbar, gut dosierbar und passend für wechselnde Traktion. Auf Asphalt kann das Motorrad dadurch zwar funktionieren, aber es fühlt sich eher wie ein Offroad-Bike an, das auch Straße kann – nicht wie ein Straßenmotorrad, das gelegentlich ins Gelände geht.
Fahrwerk und Handling: Stabilität auf der Straße vs. Beweglichkeit im Gelände
Bei der Suzuki GSX-8T spielt das Fahrwerk seine Stärken vor allem auf Asphalt aus. Das Motorrad liegt spürbar ruhiger, vermittelt mehr Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und unterstützt eine entspannte Sitzposition. Gerade auf längeren Strecken ist das ein Vorteil, weil man weniger „gegen“ das Motorrad arbeiten muss.
Die Honda CRF 300 L ist im Gegenzug auf Beweglichkeit ausgelegt. Durch den Offroad-Ansatz und die typische Geometrie fühlt sie sich auf unebenen Untergründen lebendig an. Das Handling ist dabei oft intuitiv: Man kann das Motorrad leichter in Richtungen bewegen, was im Gelände hilft, wenn der Untergrund unberechenbar ist. Auf der anderen Seite kann die CRF 300 L auf glattem Asphalt weniger „sportlich“ wirken als ein reines Straßenmotorrad, weil die Abstimmung auf Traktion und Bodenfreiheit ausgelegt ist.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag
Beide Motorräder sind so konzipiert, dass sie im Alltag zuverlässig funktionieren. Die GSX-8T punktet dabei vor allem mit einem stimmigen Gesamtpaket aus Dosierbarkeit und Stabilität. Wenn man viel im Stadtverkehr unterwegs ist oder häufig bremsen muss, ist dieses Gefühl von „kontrolliertem Anhalten“ ein echter Pluspunkt.
Die CRF 300 L spielt ihre Stärken eher dort aus, wo Traktion schwankt. Im Gelände ist es wichtiger, die Bremskraft sauber zu dosieren, als auf maximale Bremsleistung zu setzen. Wer häufig auf Schotter oder Feldwegen fährt, profitiert von dem Offroad-typischen Sicherheitsgefühl – allerdings sollte klar sein, dass sich das Bremsverhalten auf Asphalt anders anfühlen kann als bei einem straßenorientierten Motorrad.
Sitzposition und Ergonomie: Komfort für lange Strecken oder Kontrolle im Gelände
Die Suzuki GSX-8T bietet eine Sitzposition, die auf Straßenfahrten ausgelegt ist. Das unterstützt entspanntes Fahren, besonders bei Touren oder längeren Pendelstrecken. Wer häufig auf Asphalt unterwegs ist, wird die ergonomische Abstimmung als angenehm wahrnehmen.
Die Honda CRF 300 L setzt auf eine eher aufrechte, kontrollorientierte Haltung. Das ist im Gelände ein Vorteil, weil man das Motorrad besser „führt“ und das Gefühl für Boden und Untergrund direkter ist. Für lange Autobahn- oder schnelle Landstraßenfahrten kann das weniger komfortabel wirken als bei der GSX-8T – dafür ist die CRF 300 L im Gelände oft deutlich souveräner im Handling.
Alltagstauglichkeit: Werkstatt, Unterhalt und Nutzung
Im Alltag zählt neben dem Fahrgefühl auch, wie unkompliziert das Motorrad im Betrieb bleibt. Beide Modelle sind grundsätzlich auf eine praxisnahe Nutzung ausgelegt. Die GSX-8T ist dabei die naheliegendere Wahl, wenn der Fokus auf regelmäßigen Straßenfahrten liegt: weniger „Sonderfälle“, mehr Alltagstauglichkeit, und ein Fahrstil, der sich schnell in den Alltag integrieren lässt.
Die CRF 300 L ist dagegen die bessere Option, wenn der Alltag auch mal über unbefestigte Strecken führt. Wer regelmäßig Schotterwege nutzt oder ab und zu in Richtung Wald und Feld fährt, bekommt mit der CRF 300 L ein Motorrad, das dafür gemacht ist. Gleichzeitig sollte man sich bewusst sein, dass Offroad-Nutzung oft mehr Pflege und Aufmerksamkeit bedeutet als reines Asphaltfahren.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Suzuki GSX-8T
- Starker Straßenfokus: fühlt sich auf Asphalt besonders stimmig an.
- Alltagstaugliche Abstimmung: Motor und Fahrwerk wirken auf „nutzbare“ Fahrbarkeit ausgelegt.
- Komfort für längere Strecken: Ergonomie und Stabilität unterstützen Touren.
Schwächen der Suzuki GSX-8T
- Offroad-Limit: für anspruchsvolles Gelände ist sie weniger gemacht als die CRF 300 L.
- Charakter passt weniger zu Dirt-Fokus: wer primär Schotter und Waldwege fährt, wird die CRF-typischen Vorteile vermissen.
Stärken der Honda CRF 300 L
- Offroad-Gen: leicht zu bewegen und kontrollierbar auf wechselndem Untergrund.
- Vielseitig für Schotter & Wege: ideal, wenn der Weg zum Ziel nicht immer asphaltiert ist.
- Direktes Fahrgefühl: unterstützt das „Mit-dem-Motorrad-Arbeiten“ im Gelände.
Schwächen der Honda CRF 300 L
- Asphalt-Feeling: auf schnellen oder langen Straßenabschnitten weniger „straßenruhig“ als ein Straßenmotorrad.
- Offroad-Pflege: bei häufiger Nutzung abseits des Asphalts ist mehr Aufmerksamkeit sinnvoll.
Welche Wahl passt besser? Empfehlung nach Fahrprofil
Die Suzuki GSX-8T ist besonders dann die bessere Entscheidung, wenn der Schwerpunkt klar auf Straße liegt: Stadtverkehr, Landstraße, Touren und ein Motorrad, das sich im Alltag unkompliziert anfühlt. Wer ein vielseitiges Bike sucht, das lange Strecken angenehm macht und dabei nicht zu speziell wirkt, wird mit der GSX-8T sehr wahrscheinlich glücklich.
Die Honda CRF 300 L ist die richtige Wahl, wenn der Alltag auch unbefestigte Strecken beinhaltet oder wenn gelegentliches Offroad-Fahren zur Planung gehört. Für Schotter, Waldwege und „Abkürzungen“ abseits des Asphalts bietet die CRF 300 L ein stimmigeres Gesamtpaket. Wer Spaß daran hat, das Motorrad aktiv zu bewegen und Kontrolle im Gelände wichtiger ist als maximaler Straßenkomfort, trifft hier eher die passende Wahl.
Fazit:
Die Suzuki GSX-8T gewinnt den Vergleich, wenn vor allem Asphalt, Alltagstouren und ein rundes, komfortorientiertes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo Stabilität, Ergonomie und eine alltagstaugliche Motorcharakteristik zählen. Die Honda CRF 300 L ist dagegen die bessere Wahl für alle, die häufiger auf Schotter und unbefestigte Wege treffen oder Offroad-Passagen regelmäßig einplanen. Ihr Vorteil liegt in der Offroad-typischen Beweglichkeit und im direkten, kontrollierten Fahrgefühl. Wer ein Motorrad sucht, das „alles“ kann, sollte ehrlich das eigene Fahrprofil prüfen: Überwiegt Straße, ist die GSX-8T die stimmigere Entscheidung; dominiert der Weg abseits des Asphalts, passt die CRF 300 L deutlich besser.