| UVP | 10.278 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 8.689 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor mit Dampf und Charakter
- einfache Bedienung
- gut ablesbares Display
- anfängertaugliches Fahrverhalten
- ausgewogenes Fahrwerk
- A2 Variante erhältlich
- Heizgriffe auspreispflichtig
- sehr langer Kennzeichenhalter
- bisschen mehr Retro-Optik wäre schön gewesen (siehe GSX-8TT)
- praktisches Staufach
- sehr zugängliches Motorrad
- einfache Bedienung
- gutes Display mit Navi-Anbindung via App
- schöner Sound
- mehr Power als man erwartet
- Windschild nicht verstellbar
- USB-Anschluss nicht Serie
- keine Blinker-Rückstellung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Sitzhöhe: | 802 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 745 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 83 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 393 | km |
| Leistung | 59 PS bei 6.750 U/Min | |
| Drehmoment | 69 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 173 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 403 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Upside-Down Teleskopgabel / 41 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | KYB Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17M/C | |
| Reifen hinten | 160/60-ZR17M/C | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe mit radial montierten Zweikolbenbremszangen ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe mit Einkolbenbremszange ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Suzuki GSX-8T ist für alle, denen die moderne 8S zu "wild" und die vollverkleidete 8R zu sportlich ist. Sie ist ein stilvoller Gentleman-Racer, der sich beim Fahren aber wie ein hochmodernes Präzisionswerkzeug anfühlt. Sie bietet deutlich mehr "Motorrad-Gefühl" und Power als die Konkurrenz von Yamaha oder Kawasaki, lässt sich das aber auch etwas kosten.Angesichts der guten Verarbeitung, der gelungenen Mischung aus Retro-Optik und moderner Technik sowie der Sicherheitsausstattung geht das Preis-Leistungs-Verhältnis noch in Ordnung. Die Suzuki GSX-8T ist ein rundum gelungenes Retro-Bike, das sowohl Einsteiger als auch erfahrene Motorradfahrer begeistern wird. Wer Wert auf klassischen Stil, moderne Technik und zuverlässige Alltagstauglichkeit legt, findet hier ein attraktives Gesamtpaket.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen außerdem auch viele andere Vorführmaschinen von Suzuki, Ducati und neuerdings auch Zontes, ein Besuch lohnt sich also allemal. Tipp: Probefahrten Richtung Sandbostel verwöhnen mit schönen und kurvigen Landstraßen.
Fazit
Die Honda NC 750 X ist so etwas wie der VW Golf der Motorräder: Robust, praktisch, alltagstauglich. Das Image ist so lala, aber jeder will sie haben. Dieser Cross-Over war im letzten Jahr immerhin unter den Top 5 der meistverkauften Honda-Motorräder in Deutschland! Sie fährt sich klasse, überfordert niemanden und lässt sich tadellos bedienen. Das neue Cockpit ist stark und die Doppelscheibe vorne hat ihr auch gut getan. Wer auf der Suche nach einem alltagstauglichen Tausendsassa ist und z.B. im Stadtverkehr keinen Bock mehr auf die Schalterei hat, der sollte sich die Honda NC 750 X mit DCT unbedingt ansehen.Die Testmaschine wurde uns von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nahe Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Neben der NC 750 X könnt ihr bei motofun auch alle anderen Honda-Motorräder Probefahren - ein Besuch dort lohnt sich also immer. Für eine Probefahrt aber bitte vorher anrufen und Termin abstimmen.
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Suzuki GSX-8T vs. Honda NC 750 X: Motorradvergleich für Alltag und Tour
Wer zwischen der Suzuki GSX-8T und der Honda NC 750 X schwankt, steht vor einer spannenden Entscheidung: Auf der einen Seite steht ein Motorrad, das spürbar auf sportliches Ansprechverhalten und dynamische Fahrten ausgelegt ist. Auf der anderen Seite bietet die NC 750 X einen sehr alltagstauglichen Charakter mit Fokus auf Komfort, praktischem Nutzen und einem entspannten Fahrgefühl. Beide Modelle sind beliebt, weil sie nicht nur auf dem Papier überzeugen, sondern sich im Alltag bewähren. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Unterschiede – denn je nach Fahrprofil passt das eine besser als das andere.
Grundidee im Vergleich: Charakter statt nur Daten
Beide Motorräder bewegen sich im Bereich moderner Allrounder, aber mit unterschiedlicher Philosophie. Die GSX-8T wirkt wie ein Motorrad, das Lust auf zügiges Fahren macht: Das Setup zielt auf ein lebendiges Gefühl, eine sportlichere Sitzposition und ein Ansprechverhalten, das sich auch bei flotterem Tempo gut anfühlt. Die NC 750 X dagegen ist stärker auf Alltag und Touren ausgelegt. Sie vermittelt Ruhe, lässt sich leicht bewegen und wirkt besonders dann stimmig, wenn Strecken nicht nur schnell, sondern auch angenehm sein sollen.
Motor und Antrieb: Drehmomentgefühl vs. sportliches Ansprechverhalten
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die GSX-8T spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn das Tempo zügig anzieht und wenn das Motorrad in mittleren Drehzahlbereichen dynamisch wirken soll. Das Fahrgefühl ist direkter, der Motor wirkt „wach“, und das macht sie interessant für alle, die gern Kurven fahren oder auf der Landstraße zügig unterwegs sind.
Die NC 750 X setzt dagegen stärker auf ein gleichmäßiges, gut dosierbares Drehmoment. Gerade im Stadtverkehr, beim Anfahren oder bei konstantem Tempo wirkt das Motorrad souverän. Das ist kein „nur gemütlich“-Ansatz, aber die Art, wie Leistung anliegt, ist eher auf entspanntes Gleiten und kontrolliertes Fahren ausgelegt. Dadurch fühlt sich die NC 750 X besonders auf längeren Strecken angenehm an.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Gelassenheit
Beim Handling unterscheiden sich die beiden Modelle deutlich in der Art, wie sie Kurven angehen. Die GSX-8T wirkt tendenziell agiler und „sportlicher“ im Gefühl: Richtungswechsel lassen sich dynamischer umsetzen, und das Motorrad lädt dazu ein, die Linie zügig zu halten. Wer gern aktiv fährt, wird hier schnell ein gutes Gefühl bekommen.
Die NC 750 X vermittelt dagegen mehr Gelassenheit. Sie liegt ruhig, lässt sich sauber führen und wirkt besonders dann stark, wenn die Strecke nicht nur aus schnellen Passagen besteht, sondern auch aus Alltagssituationen: Ampeln, Verkehr, wechselnde Fahrbahnbeläge und längere Autobahn- oder Landstraßenabschnitte. Das Fahrwerk unterstützt eine entspannte Sitzhaltung und macht das Motorrad insgesamt „stressfreier“.
Bremsen und Fahrstabilität
In beiden Fällen ist das Bremsverhalten ein wichtiger Punkt, weil es im Alltag oft entscheidend ist. Die GSX-8T spielt ihre Stärken eher im sportlichen Einsatz aus: Die Dosierbarkeit und das Gefühl am Hebel passen gut zu dynamischerem Fahren. Die NC 750 X punktet ebenfalls mit Kontrolle, wirkt aber insgesamt auf Stabilität und souveräne Verzögerung ausgelegt – besonders dann, wenn man nicht ständig „am Limit“ fährt, sondern einfach sicher und komfortabel unterwegs sein möchte.
Sitzposition und Komfort: Sportlicher Fokus vs. Tourenalltag
Ein großer Unterschied liegt in der Ergonomie. Die GSX-8T bietet eine Sitzposition, die eher Richtung sportliches Fahren geht. Das bedeutet: Man sitzt etwas aktiver, die Arme und der Oberkörper sind stärker in die Fahrdynamik eingebunden. Das ist ideal, wenn kurze bis mittlere Strecken mit mehr Kurvenanteil im Vordergrund stehen oder wenn man das Motorrad gern „mitnimmt“.
Die NC 750 X ist dagegen auf Komfort ausgelegt. Die Sitzhaltung wirkt weniger „sportlich verkrampft“, sondern eher wie ein guter Kompromiss aus aufrechterer Haltung und kontrollierter Führung. Dadurch eignet sie sich besonders für Pendler, für längere Touren und für alle, die auch nach mehreren Stunden noch entspannt ankommen möchten.
Windschutz und Alltagspraxis
Gerade bei Touren macht sich der Unterschied bemerkbar, wie gut ein Motorrad den Fahrer vor Wind und Wetter schützt. Die NC 750 X ist hier im Gesamtkonzept klar auf Alltag und längere Strecken ausgelegt. Die GSX-8T kann ebenfalls angenehm sein, wirkt aber im Grundcharakter stärker auf Fahrspaß und sportliche Nutzung getrimmt.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung, aber mit unterschiedlichem Fokus
Beide Motorräder sind modern ausgestattet und bieten Elektronik, die das Fahren im Alltag erleichtert. Im Vergleich fällt auf: Die GSX-8T wirkt in der Abstimmung eher wie ein Motorrad, das auch bei zügigerem Fahren kontrolliert unterstützt. Die NC 750 X setzt stärker auf ein Gesamtpaket, das Sicherheit und Alltagstauglichkeit in den Vordergrund stellt – also auf ein Fahrgefühl, das auch dann angenehm bleibt, wenn die Bedingungen nicht perfekt sind.
Je nach Fahrstil kann das den Unterschied machen: Wer gern variabel fährt und dabei sportlich unterwegs ist, wird die GSX-8T als „direkter“ empfinden. Wer vor allem entspannt unterwegs ist und dabei Wert auf ruhige Unterstützung legt, findet in der NC 750 X oft den passenderen Charakter.
Verbrauch, Reichweite und Kosten im Alltag
Beim Thema Alltag zählt nicht nur die Leistung, sondern auch, wie unkompliziert das Motorrad im Betrieb bleibt. Im Vergleich zeigt sich: Die NC 750 X ist besonders dann im Vorteil, wenn man häufig in urbanen Situationen unterwegs ist oder wenn man Wert auf einen gleichmäßigen, effizienten Fahrstil legt. Die GSX-8T kann ebenfalls wirtschaftlich bewegt werden, wirkt aber stärker darauf ausgelegt, dass man das Motorrad auch mal „spürbar“ bewegt – und dann verändert sich das Verbrauchsbild natürlich entsprechend.
Für die Praxis heißt das: Wer viel pendelt und möglichst stressfrei planen möchte, wird die NC 750 X oft als angenehmer empfinden. Wer dagegen auch am Wochenende gern zügiger fährt, bekommt mit der GSX-8T mehr „Sport-Feeling“ – muss aber je nach Fahrweise mit etwas mehr Verbrauch rechnen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Suzuki GSX-8T: Stärken
- Sportlicher Charakter: lebendiges Fahrgefühl, das zu dynamischerem Fahren einlädt.
- Agiles Handling: macht Kurvenfahrten und zügige Richtungswechsel besonders attraktiv.
- Direktes Ansprechverhalten: Motor und Fahrwerk wirken aufeinander abgestimmt für Fahrspaß.
Suzuki GSX-8T: Schwächen
- Komfortfokus geringer: Wer sehr lange Strecken entspannt fahren möchte, könnte die NC 750 X als angenehmer empfinden.
- Fahrstil beeinflusst Verbrauch: Bei sportlicher Nutzung steigt der Aufwand im Betrieb spürbarer.
Honda NC 750 X: Stärken
- Alltagstauglichkeit: ruhiges, gut dosierbares Fahrgefühl für Stadt und Pendeln.
- Komfort und Gelassenheit: eignet sich besonders für längere Touren ohne „sportliche“ Anspannung.
- Praktischer Gesamteindruck: das Motorrad wirkt wie ein verlässlicher Begleiter für viele Situationen.
Honda NC 750 X: Schwächen
- Weniger „Sport-Impulse“: Wer maximale Dynamik sucht, wird die GSX-8T oft als emotionaler erleben.
- Charakter eher auf Effizienz: Wer ständig zügig fährt, empfindet den Fokus auf Ruhe manchmal als weniger „pushy“.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie gefahren wird. Die GSX-8T ist besonders passend für alle, die gern aktiv fahren, Kurven mögen und ein Motorrad suchen, das sich dynamisch anfühlt. Auch für Fahrer, die ein modernes Motorrad möchten, das nicht nur bequem ist, sondern auch spürbar Spaß macht, ist sie eine starke Wahl.
Die NC 750 X passt am besten zu Menschen, die ein Motorrad für den Alltag und für Touren suchen, ohne ständig „auf Sport“ zu schalten. Wer Pendeln, längere Strecken und wechselnde Bedingungen als Normalität sieht, bekommt mit der NC 750 X ein sehr stimmiges Gesamtpaket: komfortabel, kontrolliert und im Alltag unkompliziert.
Fazit:
Die Suzuki GSX-8T gewinnt vor allem dann, wenn Fahrspaß und ein sportlich-direktes Gefühl im Vordergrund stehen. Sie macht Lust auf dynamische Fahrten, unterstützt aktives Handling und wirkt besonders stark, wenn Kurven und zügigere Passagen den Ton angeben. Wer ein Motorrad sucht, das sich nicht nur „funktional“ anfühlt, sondern auch emotional, wird mit der GSX-8T sehr zufrieden sein.
Die Honda NC 750 X ist die bessere Wahl, wenn Komfort, Alltagstauglichkeit und ein ruhiges, gut dosierbares Fahrgefühl wichtiger sind. Sie passt besonders für Pendler, für längere Touren und für alle, die ein Motorrad möchten, das entspannt bleibt, auch wenn der Tag anstrengend wird. Wer Effizienz und Gelassenheit priorisiert, findet in der NC 750 X den stimmigeren Begleiter.
Kurz gesagt: GSX-8T für sportliche Dynamik, NC 750 X für komfortablen Allround-Einsatz.