| UVP | 10.278 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 1988 bis 1998 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Dampf und Charakter
- einfache Bedienung
- gut ablesbares Display
- anfängertaugliches Fahrverhalten
- ausgewogenes Fahrwerk
- A2 Variante erhältlich
- Heizgriffe auspreispflichtig
- sehr langer Kennzeichenhalter
- bisschen mehr Retro-Optik wäre schön gewesen (siehe GSX-8TT)
- Zustand
- geringer Kilometerstand
- Soziuskomfort
- Retrostyle (wer's mag)
- Gelegentliche Fehlzündungen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
| Gewicht | 187 | kg |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2, Viertakt | |
| Hubraum | 647 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
Fahrleistungen
| Leistung | 83 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 393 | km |
| Leistung | 60 PS bei 52 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Upside-Down Teleskopgabel / 41 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | KYB Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
| Reifen vorne | 110/70 - 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe | |
Fazit
Die Suzuki GSX-8T ist für alle, denen die moderne 8S zu "wild" und die vollverkleidete 8R zu sportlich ist. Sie ist ein stilvoller Gentleman-Racer, der sich beim Fahren aber wie ein hochmodernes Präzisionswerkzeug anfühlt. Sie bietet deutlich mehr "Motorrad-Gefühl" und Power als die Konkurrenz von Yamaha oder Kawasaki, lässt sich das aber auch etwas kosten.Angesichts der guten Verarbeitung, der gelungenen Mischung aus Retro-Optik und moderner Technik sowie der Sicherheitsausstattung geht das Preis-Leistungs-Verhältnis noch in Ordnung. Die Suzuki GSX-8T ist ein rundum gelungenes Retro-Bike, das sowohl Einsteiger als auch erfahrene Motorradfahrer begeistern wird. Wer Wert auf klassischen Stil, moderne Technik und zuverlässige Alltagstauglichkeit legt, findet hier ein attraktives Gesamtpaket.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen außerdem auch viele andere Vorführmaschinen von Suzuki, Ducati und neuerdings auch Zontes, ein Besuch lohnt sich also allemal. Tipp: Probefahrten Richtung Sandbostel verwöhnen mit schönen und kurvigen Landstraßen.
Fazit - was bleibt hängen
Alles prima also, Markus, wäre das nach der Inspektion ein Kaufkandidat? Hier ja, bekommt man die Fehlzündungen in den Griff, wäre die Honda NTV Revere ein sehr guter Kauf. Das allerdings liegt am Zustand der Maschine. Damit sind nicht Kratzer oder optische Dinge gemeint, sondern der Zustand der Verschleißteile. Sind die Bremsen dahin, alle Flüssigkeiten wechselfällig, Reifen alt und rissig, käme zum Einstandspreis von 1.700 Euro ein stattliches Sümmchen obendrauf.
Ein ganz ähnliches Fazit zog Markus schon beim Test der Suzuki GS 500 E, und es hat nichts an Aktualität verloren.
Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.
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Suzuki GSX-8T vs. Honda NTV 650 Revere: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrgefühl
Wer zwischen der Suzuki GSX-8T und der Honda NTV 650 Revere schwankt, steht vor einer spannenden Entscheidung: Auf der einen Seite steht ein modernes Straßenmotorrad mit klarer Ausrichtung auf Alltag und zügiges Fahren, auf der anderen Seite ein Charakter-Motorrad, das eher auf entspanntes Cruisen, Komfort und eine stimmige Gesamtwirkung setzt. Beide Modelle können im Alltag überzeugen – aber sie spielen ihre Stärken auf unterschiedliche Weise aus.
Grundidee der beiden Motorräder: modern sportlich vs. klassisch entspannt
Die Suzuki GSX-8T wirkt wie ein Motorrad, das für viele Situationen gemacht ist: kurze Wege, längere Strecken und Fahrten, bei denen man auch mal zügiger unterwegs sein möchte. Die Auslegung zielt auf ein agiles Handling und ein Fahrgefühl, das sich schnell „richtig“ anfühlt.
Die Honda NTV 650 Revere dagegen steht für eine andere Philosophie. Sie richtet sich an Fahrerinnen und Fahrer, die Wert auf eine entspannte Sitzposition, ruhiges Ansprechverhalten und ein stimmiges Gesamtpaket legen. Das Motorrad vermittelt das Gefühl, dass die Reise im Vordergrund steht – nicht das letzte Zehntel auf dem Tacho.
Motor und Antrieb: wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich zeigt sich: Die GSX-8T ist stärker auf ein dynamisches Fahrprofil ausgelegt. Das merkt man vor allem daran, wie das Motorrad auf Gasbefehle reagiert und wie leicht sich zügige Beschleunigungen in den Alltag integrieren lassen. Wer häufig zwischen Ampeln, im Stadtverkehr oder auf Landstraßen unterwegs ist, profitiert von einem Antrieb, der sich spontan und kontrollierbar anfühlt.
Die NTV 650 Revere spielt ihre Stärken eher in der gleichmäßigen, entspannten Fortbewegung aus. Statt „sportlich“ zu wirken, setzt sie auf ein souveränes, gut dosierbares Ansprechverhalten. Das ist besonders angenehm, wenn der Fokus auf ruhigem Tempo, angenehmer Drehmomententfaltung und einem entspannteren Fahrstil liegt.
Stärken und Schwächen im Antriebskontext
Stärken der GSX-8T: dynamischer Charakter, gutes Gefühl beim Beschleunigen, insgesamt sportlichere Auslegung.
Schwächen der GSX-8T: wer ausschließlich sehr gemütlich cruisen möchte, empfindet den Charakter manchmal als „zu präsent“.
Stärken der NTV 650 Revere: entspanntes Fahrgefühl, souveränes Alltagsverhalten, stimmige Ruhe im Betrieb.
Schwächen der NTV 650 Revere: wer häufig sportlich unterwegs ist oder maximale Dynamik sucht, wird eher zur GSX-8T tendieren.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Gelassenheit
Beim Handling unterscheiden sich die beiden Motorräder deutlich. Die Suzuki GSX-8T ist darauf ausgelegt, Kurvenfahrten und zügige Richtungswechsel angenehm zu machen. Das Motorrad wirkt insgesamt „leicht“ in der Bewegung, was besonders auf Landstraßen und bei wechselnden Streckenprofilen spürbar wird. Auch wenn die Strecke nicht perfekt ist, bleibt das Fahrgefühl meist kontrolliert.
Die Honda NTV 650 Revere steht für eine gelassenere Gangart. Das Fahrwerk unterstützt eher den Komfortgedanken: Unebenheiten werden nicht als „Störfaktor“ wahrgenommen, sondern als Teil der Fahrt. In Kombination mit der Sitzposition entsteht ein Motorradgefühl, das man auf längeren Strecken schnell zu schätzen lernt.
Was das im Alltag bedeutet
Für Pendler und Fahrer, die gern aktiv fahren, ist die GSX-8T meist die passendere Wahl. Für Touren, bei denen Komfort und entspannte Kontrolle wichtiger sind als sportliche Agilität, punktet die NTV 650 Revere stärker.
Ergonomie und Sitzposition: wer sitzt wie – und warum das zählt
Die Sitzposition ist einer der größten Unterschiede. Die GSX-8T bietet eine Auslegung, die sportlicher wirkt und den Oberkörper näher an einer aktiveren Fahrhaltung positioniert. Das hilft dabei, das Motorrad in Kurven sauber zu führen und sich bei zügigerem Fahren sicher zu fühlen.
Die NTV 650 Revere setzt auf eine entspanntere Haltung. Dadurch wird die Fahrt weniger „anstrengend“, vor allem bei längeren Strecken oder wenn der Verkehr häufig Stop-and-go verlangt. Gerade wer Wert auf entspannte Arme, einen ruhigen Rücken und eine natürliche Sitzhaltung legt, wird die Honda schnell als angenehm empfinden.
Stärken und Schwächen bei der Ergonomie
GSX-8T: Stärken liegen in der aktiven Fahrhaltung und dem sicheren Gefühl beim dynamischen Fahren. Schwäche: Wer sehr lange Strecken im „Cruise-Modus“ plant, könnte die sportlichere Haltung als etwas weniger entspannend empfinden.
NTV 650 Revere: Stärken liegen in Komfort und entspannter Sitzhaltung. Schwäche: Wer eine sehr sportliche, kurvenorientierte Körperposition bevorzugt, findet die Honda eher zurückhaltend.
Bremsen und Fahrsicherheit: Vertrauen in jeder Situation
Bei der Fahrsicherheit geht es nicht nur um „stark bremsen“, sondern um Dosierbarkeit und Gefühl. Die GSX-8T wirkt in der Bremsperformance meist so, dass man schnell ein gutes Vertrauen aufbaut: Man kann zügig verzögern, ohne dass das Motorrad unruhig wird. Das ist besonders im Stadtverkehr und bei wechselnden Bedingungen ein Vorteil.
Die NTV 650 Revere punktet ebenfalls mit kontrollierbarer Verzögerung, aber mit einem eher komfortorientierten Charakter. Das Motorrad lässt sich gut im Alltag steuern und vermittelt ein ruhiges Sicherheitsgefühl. Wer häufig entspannt fährt, wird die Honda als angenehm berechenbar erleben.
Reisetauglichkeit: Wind, Komfort und Alltagspraxis
Reisetauglichkeit ist mehr als nur „lange Strecke“. Entscheidend sind Komfort, Ruhe im Fahrgefühl und die Frage, wie gut sich das Motorrad auf Dauer anfühlt. Die GSX-8T ist dafür gemacht, auch größere Strecken zügig zu bewältigen. Durch die sportlichere Auslegung bleibt sie auch bei flotterem Tempo stabil im Gefühl.
Die NTV 650 Revere ist eher die Wahl für Touren, bei denen das Tempo bewusst moderat bleibt und das Motorrad vor allem durch entspannte Fahrweise überzeugt. Gerade wenn häufig Landstraßen, Nebenstrecken und längere Pausen im Fokus stehen, kann die Honda ihre Stärken ausspielen.
Praktische Unterschiede
Wer häufig zwischen Stadt und Land pendelt und dabei gern „mit Schwung“ fährt, findet in der GSX-8T oft den besseren Kompromiss. Wer dagegen Touren plant, bei denen Komfort und ein ruhiges Fahrgefühl wichtiger sind als sportliche Dynamik, wird die NTV 650 Revere stärker bevorzugen.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich: kurz und klar
Wenn die GSX-8T überzeugt
- Aktives Fahren macht Spaß: Kurven, Landstraße und zügige Beschleunigung.
- Alltagstauglichkeit mit sportlichem Charakter: schnell „da“, wenn Tempo gefragt ist.
- Fahrgefühl, das Vertrauen bei dynamischer Fahrweise aufbaut.
Wenn die NTV 650 Revere überzeugt
- Entspanntes Cruisen: ruhiges, gut dosierbares Fahrverhalten.
- Komfortorientierte Ergonomie: weniger „sportlicher Druck“, mehr Wohlgefühl.
- Tourenfokus: angenehm für längere Strecken und moderates Tempo.
Wo beide Modelle Grenzen haben
- Die GSX-8T ist weniger ideal, wenn ausschließlich gemütliches Fahren im Vordergrund steht.
- Die NTV 650 Revere ist weniger ideal, wenn häufig sportlich gefahren wird und maximale Dynamik Priorität hat.
Für wen welches Motorrad passt: Empfehlung nach Fahrstil
Die Entscheidung hängt vor allem vom persönlichen Fahrstil ab. Die Suzuki GSX-8T ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das im Alltag flexibel bleibt und auch bei flotterem Fahren Spaß macht. Wer gern Kurven fährt, regelmäßig zügig beschleunigt und eine aktivere Sitzhaltung bevorzugt, wird mit der GSX-8T sehr wahrscheinlich die richtige Wahl treffen.
Die Honda NTV 650 Revere passt besser zu Menschen, die Komfort, Ruhe und ein entspanntes Fahrgefühl priorisieren. Wenn Touren im Vordergrund stehen, das Tempo eher moderat bleibt und das Motorrad vor allem „einfach angenehm“ sein soll, bietet die Honda den stimmigeren Rahmen.
Fazit:
Die Suzuki GSX-8T ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag schnell reagiert, dynamisches Fahren unterstützt und sich auch auf kurvigen Strecken agil anfühlt. Sie punktet mit einem sportlicheren Charakter, der besonders dann Freude macht, wenn Tempo und Fahrspaß regelmäßig Teil der Routine sind. Die Honda NTV 650 Revere ist dagegen die stimmigere Option, wenn Komfort, entspannte Ergonomie und ein ruhiges, berechenbares Fahrgefühl wichtiger sind als maximale Dynamik. Wer Touren genießt, moderat unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das sich über längere Zeit einfach angenehm anfühlt, findet in der Revere den passenden Begleiter. Kurz gesagt: GSX-8T für aktives Fahren, NTV 650 Revere für entspanntes Cruisen und Tourenkomfort.