| UVP | 10.278 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 12.240 € | |
| Baujahr | von 1998 bis 2010 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Dampf und Charakter
- einfache Bedienung
- gut ablesbares Display
- anfängertaugliches Fahrverhalten
- ausgewogenes Fahrwerk
- A2 Variante erhältlich
- Heizgriffe auspreispflichtig
- sehr langer Kennzeichenhalter
- bisschen mehr Retro-Optik wäre schön gewesen (siehe GSX-8TT)
- Sportlicher Motor
- Guter Komfort
- Zupackende Bremsen
- Preis-Leistung
- Zuverlässiges Modell
- Sicht nach hinten
- Vibrationen
- Rangieren anstrengend
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
| Gewicht | 249 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.130 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V4 90 Grad Viertakt | |
| Hubraum | 782 | ccm |
| Hub | 48 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 83 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 393 | km |
| Leistung | 109 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 8.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 244 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 350 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Upside-Down Teleskopgabel / 41 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | KYB Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel, Ø 43 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55-ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Dreikolbensattel ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Dreikolbensattel ( Ø 256 mm) | |
Fazit
Die Suzuki GSX-8T ist für alle, denen die moderne 8S zu "wild" und die vollverkleidete 8R zu sportlich ist. Sie ist ein stilvoller Gentleman-Racer, der sich beim Fahren aber wie ein hochmodernes Präzisionswerkzeug anfühlt. Sie bietet deutlich mehr "Motorrad-Gefühl" und Power als die Konkurrenz von Yamaha oder Kawasaki, lässt sich das aber auch etwas kosten.Angesichts der guten Verarbeitung, der gelungenen Mischung aus Retro-Optik und moderner Technik sowie der Sicherheitsausstattung geht das Preis-Leistungs-Verhältnis noch in Ordnung. Die Suzuki GSX-8T ist ein rundum gelungenes Retro-Bike, das sowohl Einsteiger als auch erfahrene Motorradfahrer begeistern wird. Wer Wert auf klassischen Stil, moderne Technik und zuverlässige Alltagstauglichkeit legt, findet hier ein attraktives Gesamtpaket.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen außerdem auch viele andere Vorführmaschinen von Suzuki, Ducati und neuerdings auch Zontes, ein Besuch lohnt sich also allemal. Tipp: Probefahrten Richtung Sandbostel verwöhnen mit schönen und kurvigen Landstraßen.
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Suzuki GSX-8T vs. Honda VFR 800 – Vergleich für Alltag, Tour und Alltagstauglichkeit
Wer zwei Motorräder gegenüberstellt, merkt schnell: Es geht selten nur um Zahlen. Bei der Suzuki GSX-8T und der Honda VFR 800 treffen zwei unterschiedliche Philosophien aufeinander. Die GSX-8T steht für ein modernes, agiles Gesamtpaket, das sich besonders leicht in den Alltag integrieren lässt. Die VFR 800 dagegen ist stärker auf den Charakter einer ausgewachsenen Tour-Maschine ausgelegt: stabil, souverän und mit einem Fahrgefühl, das man auf längeren Strecken schnell zu schätzen lernt.
Im folgenden Vergleich werden die aufgelisteten Werte beider Modelle sinnvoll gegeneinander gestellt – und daraus abgeleitet, was im Alltag wirklich zählt: Antrieb und Leistungsentfaltung, Fahrwerk und Handling, Komfort und Ergonomie sowie die Ausstattung, die den Unterschied zwischen „macht Spaß“ und „macht Touren einfach“ ausmacht.
Grundcharakter: Agil und modern vs. tourorientiert und souverän
Wie sich die Motorwerte im Fahralltag auswirken
Bei der GSX-8T zeigt sich in den aufgelisteten Leistungs- und Drehmomentwerten vor allem der Fokus auf ein direktes Ansprechverhalten. Das macht das Motorrad besonders dann attraktiv, wenn häufig beschleunigt, beschleunigungsarm gefahren oder zügig aus dem Stadtverkehr heraus beschleunigt wird. Die VFR 800 wirkt dagegen in den Vergleichswerten eher wie ein „ruhigerer“ Charakter: Die Kraft steht gleichmäßiger zur Verfügung, was sich auf Landstraße und Autobahn in einem entspannten Tempo bemerkbar macht.
Kurz gesagt: Die GSX-8T wirkt wie ein Motorrad, das man gern „mitnimmt“ – spontan, unkompliziert und mit viel Gefühl für den Moment. Die VFR 800 ist eher die Wahl, wenn man das Motorrad als verlässlichen Reisebegleiter betrachtet, der auch bei längeren Etappen nicht in Stress ausartet.
Leistungsentfaltung und Drehzahlgefühl
Auch wenn beide Modelle grundsätzlich sportlich unterwegs sein können, unterscheiden sich die aufgelisteten Kennzahlen in der Art, wie sich das Motorrad typischerweise fahren lässt. Die GSX-8T unterstützt ein Fahrprofil, bei dem man häufiger im mittleren Drehzahlbereich arbeitet und das Motorrad dadurch „lebendig“ bleibt. Die VFR 800 passt besser zu Fahrern, die gern gleichmäßig fahren und die Leistung eher aus einem stabilen Drehzahlfenster abrufen. Das ist kein „besser“ oder „schlechter“, sondern eine Frage des persönlichen Fahrstils.
Fahrwerk und Handling: Leichtigkeit der GSX-8T vs. Stabilität der VFR 800
Gewicht, Geometrie und das Gefühl in Kurven
Die aufgelisteten Werte zu Gewicht und Abmessungen geben einen Hinweis darauf, warum sich die beiden Maschinen unterschiedlich anfühlen. Die GSX-8T wirkt im Vergleich tendenziell leichter und dadurch handlicher. Das macht sich besonders beim Rangieren, in engen Passagen und bei häufigem Richtungswechsel bemerkbar. Wer viel Stadt, Vorstadt und kurvige Landstraßen fährt, profitiert von diesem „einfach drehen“-Gefühl.
Die Honda VFR 800 wirkt dagegen in den Vergleichswerten eher auf Stabilität ausgelegt. Das zeigt sich im Fahrgefühl vor allem bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Strecken. In schnellen Kurven und bei gleichmäßigem Tempo vermittelt die VFR 800 das Gefühl, dass sie „steht“ und die Linie sauber hält. Das ist ein klarer Vorteil, wenn Touren nicht nur aus kurzen Ausfahrten bestehen.
Bremsen und Fahrstabilität
Auch bei den aufgelisteten Bremswerten und der Auslegung der Bremsanlage zeigt sich ein Unterschied im Charakter: Die GSX-8T zielt auf ein sportliches, gut dosierbares Ansprechverhalten. Die VFR 800 ist stärker auf souveräne Verzögerung und gleichmäßige Kontrolle ausgelegt. In der Praxis bedeutet das: Die GSX-8T fühlt sich oft „direkter“ an, während die VFR 800 eher „gelassen“ bremst und dabei viel Vertrauen vermittelt.
Komfort und Ergonomie: Alltagstauglichkeit der GSX-8T vs. Tourkomfort der VFR 800
Sitzposition und Alltagspraxis
Die aufgelisteten Werte zur Sitzhöhe und zur Ergonomie lassen erkennen, dass die GSX-8T für viele Fahrerinnen und Fahrer eine unkomplizierte Einstiegshöhe bietet. Das hilft besonders im Alltag: an Ampeln, beim Rangieren oder wenn man häufiger mal kurz absteigen muss. Die Honda VFR 800 wirkt dagegen in den Vergleichswerten stärker auf eine „Tour-Position“ ausgelegt. Das kann bei längeren Fahrten angenehm sein, weil man sich weniger verkrampft, aber es verlangt auch etwas mehr „Passform“ in der Sitzhaltung.
Windschutz und Langstreckenkomfort
Bei den aufgelisteten Angaben zu Windschutz und Verkleidung wird der Unterschied zwischen den beiden Konzepten sichtbar. Die VFR 800 ist klar stärker auf den Reiseeinsatz getrimmt. Das macht sich vor allem bei längeren Autobahn- oder Landstraßenetappen bemerkbar: weniger Ermüdung, ruhigeres Fahrgefühl und ein insgesamt entspannteres Tempo.
Die GSX-8T kann ebenfalls Touren, aber sie wirkt eher als „Allrounder“, der sich schnell für die nächste Runde bereit macht. Wer häufig kurze bis mittlere Strecken fährt und dabei trotzdem sportlich unterwegs sein möchte, findet hier oft den besseren Kompromiss.
Ausstattung und Elektronik: Moderne Alltagsfeatures vs. bewährte Tour-Logik
Bedienung, Assistenz und Fahrmodi
In den aufgelisteten Ausstattungsmerkmalen zeigt sich, dass die GSX-8T stark auf moderne Bedienbarkeit und Fahrmodi setzt. Das hilft im Alltag, weil man sich schnell auf unterschiedliche Straßenverhältnisse einstellen kann. Die VFR 800 ist ebenfalls gut ausgestattet, aber die Ausrichtung wirkt im Vergleich eher auf bewährte Tour-Logik: stabil, berechenbar und auf gleichmäßiges Fahren optimiert.
Wer gern „mit Technik“ fährt und sich über moderne Einstellmöglichkeiten freut, wird die GSX-8T als stimmig empfinden. Wer dagegen vor allem ein Motorrad sucht, das sich auch ohne ständiges Tuning zuverlässig verhält, findet in der VFR 800 oft genau diese Ruhe.
Komfort-Details, die man erst auf Tour merkt
Bei den aufgelisteten Details zu Ausstattung und Komfortpunkten wird deutlich, dass die VFR 800 stärker auf längere Fahrten ausgelegt ist. Das betrifft nicht nur den Windschutz, sondern auch das Gesamtgefühl aus Ergonomie und Fahrstabilität. Die GSX-8T punktet dafür im Alltag: Sie wirkt oft „leichter zu leben“, weil sie sich schnell anfühlt und nicht das Gefühl vermittelt, dass man erst „auf Tour“ umschalten muss.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Suzuki GSX-8T
- Agiles Handling: Die aufgelisteten Werte deuten auf ein leichtes, dynamisches Fahrgefühl hin.
- Direktes Ansprechverhalten: Motorcharakter und Drehmomentverlauf unterstützen ein lebendiges Fahren.
- Alltagstauglichkeit: Ergonomie und Gesamtpaket wirken unkompliziert im Stadt- und Landstraßenbetrieb.
- Moderne Einstellmöglichkeiten: Fahrmodi und Assistenz-Features erleichtern das schnelle Anpassen an Bedingungen.
Schwächen bzw. Grenzen der Suzuki GSX-8T
- Tourkomfort nicht im gleichen Fokus: Gegenüber der VFR 800 wirkt der Reiseeinsatz weniger „gesetzt“.
- Bei sehr langen Etappen kann die VFR 800 durch Stabilität und Windschutz im Vorteil sein.
Stärken der Honda VFR 800
- Stabilität bei Tempo: Die aufgelisteten Werte sprechen für ein souveränes Fahrverhalten auf längeren Strecken.
- Gleichmäßige Kraftentfaltung: Unterstützt entspanntes Fahren ohne ständiges Hochdrehen.
- Tourorientierter Komfort: Windschutz und Ergonomie sind klar auf längere Fahrten ausgelegt.
- Vertrauen beim Bremsen: Die Auslegung wirkt auf kontrollierte Verzögerung und Sicherheit.
Schwächen bzw. Grenzen der Honda VFR 800
- Weniger „leichtfüßig“ im Alltag: Im Vergleich zur GSX-8T kann das Handling in engen Situationen weniger spontan wirken.
- Ergonomie ist stärker passformabhängig: Wer nicht perfekt sitzt, merkt das eher auf längeren Fahrten.
Für welche Fahrprofile passt welches Motorrad?
GSX-8T: Der Allrounder für häufige Fahrten
Die Suzuki GSX-8T ist besonders passend, wenn regelmäßig gefahren wird – mit Fokus auf Alltag, kurze bis mittlere Touren und abwechslungsreiche Strecken. Wer ein Motorrad sucht, das schnell startklar ist, sich leicht bewegt und dabei sportlich genug bleibt, findet hier einen starken Kandidaten. Auch wer gern moderne Features nutzt, wird die GSX-8T als stimmig erleben.
VFR 800: Der Reisebegleiter für lange Etappen
Die Honda VFR 800 spielt ihre Stärken aus, wenn die Route länger wird: Landstraße, Autobahn, mehrtägige Touren oder einfach „entspannt zügig“. Die aufgelisteten Werte deuten auf ein Motorrad hin, das Stabilität und gleichmäßige Leistung priorisiert. Wer Wert auf ruhiges Fahrgefühl, Komfort und souveräne Kontrolle legt, wird mit der VFR 800 häufig glücklicher.
Fazit:
Die Suzuki GSX-8T ist die bessere Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die ein agiles, modernes Motorrad für den Alltag und für häufige Ausfahrten suchen. Die Kombination aus direktem Ansprechverhalten, handlichem Handling und alltagstauglicher Ergonomie macht sie besonders attraktiv, wenn Touren eher spontan und in mittleren Distanzen stattfinden. Die Honda VFR 800 passt dagegen am besten zu einem Fahrprofil, das auf lange Strecken, ruhiges Tempo und hohen Tourkomfort setzt. Stabilität, gleichmäßige Kraftentfaltung und der insgesamt souveräne Charakter sprechen vor allem diejenigen an, die regelmäßig größere Distanzen fahren und dabei möglichst entspannt ankommen möchten. Wer also „viel fahren, leicht bewegen“ bevorzugt, landet eher bei der GSX-8T; wer „komfortabel reisen, sicher und ruhig cruisen“ sucht, trifft mit der VFR 800 meist die passendere Entscheidung.