| UVP | 10.278 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2009 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Dampf und Charakter
- einfache Bedienung
- gut ablesbares Display
- anfängertaugliches Fahrverhalten
- ausgewogenes Fahrwerk
- A2 Variante erhältlich
- Heizgriffe auspreispflichtig
- sehr langer Kennzeichenhalter
- bisschen mehr Retro-Optik wäre schön gewesen (siehe GSX-8TT)
- Extrem gute Bremsen
- Fährt sich wie ein Intercity
- Touring-tauglich
- guter Soziuskomfort
- bulliger Motor
- Traktionskontrolle erst ab 2012
- schwere Maschine, nix für Anfänger
- Drehmomentschwäche bis 3.500 UMin
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
| Gewicht | 267 | kg |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.220 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Vierzylinder-Viertakt-V-Motor | |
| Hubraum | 1.237 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 83 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 393 | km |
| Leistung | 173 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 129 NM bei 8.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Upside-Down Teleskopgabel / 41 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | KYB Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
| Federung vorne | Teleskopgabel mit 43 mm Rohrdurchmesser (Federweg 109)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55-ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse vorn mit Sechskolben-Festsättel, schwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse hinten mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 276 mm) | |
Fazit
Die Suzuki GSX-8T ist für alle, denen die moderne 8S zu "wild" und die vollverkleidete 8R zu sportlich ist. Sie ist ein stilvoller Gentleman-Racer, der sich beim Fahren aber wie ein hochmodernes Präzisionswerkzeug anfühlt. Sie bietet deutlich mehr "Motorrad-Gefühl" und Power als die Konkurrenz von Yamaha oder Kawasaki, lässt sich das aber auch etwas kosten.Angesichts der guten Verarbeitung, der gelungenen Mischung aus Retro-Optik und moderner Technik sowie der Sicherheitsausstattung geht das Preis-Leistungs-Verhältnis noch in Ordnung. Die Suzuki GSX-8T ist ein rundum gelungenes Retro-Bike, das sowohl Einsteiger als auch erfahrene Motorradfahrer begeistern wird. Wer Wert auf klassischen Stil, moderne Technik und zuverlässige Alltagstauglichkeit legt, findet hier ein attraktives Gesamtpaket.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen außerdem auch viele andere Vorführmaschinen von Suzuki, Ducati und neuerdings auch Zontes, ein Besuch lohnt sich also allemal. Tipp: Probefahrten Richtung Sandbostel verwöhnen mit schönen und kurvigen Landstraßen.
Fazit - was bleibt hängen
Die Honda VFR 1200 F zählt für mich zu den schönsten Motorrädern überhaupt. Sie ist nicht weniger als eine Design-Ikone und es gibt kein Motorrad, dass ihr auch nur annährend ähnlich sieht. Zugegeben: Design ist Geschmackssache, aber zumindest dürfte die VFR niemanden kalt lassen. Ihr Aussehen weckt Emotionen und genau das sollten Motorräder doch auch tun, oder?Die VFR ist sicherlich kein Anfänger-Motorrad, dafür hat sie viel zu viel Leistung und ist auch zu schwer. Doch wer schon Motorrad-Erfahrung mitbringt und auf Dickschiffe steht, der wird begeistert sein von der absolut souveränen Vorstellung, die die VFR auf Autobahn und Landstraße abliefert. Wer dagegen ein kleines, wendiges Motorrad für die Stadt sucht, wird diesen Testartikel vermutlich sowieso nicht bis hier gelesen haben. ;-)
Das Testmotorrad wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Motorrad Ruser.
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Suzuki GSX-8T vs. Honda VFR1200F – Motorradvergleich im Alltag und auf Tour
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ klingen, aber aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Suzuki GSX-8T steht für einen modernen, agilen Charakter und eine klare Ausrichtung auf Alltag, Feierabendrunde und flotte Touren. Die Honda VFR1200F dagegen ist eher die große Reise- und Langstreckenmaschine: stabil, souverän und mit dem Anspruch, auch längere Strecken entspannt zu bewältigen. Genau hier setzt dieser Vergleich an: nicht nur auf dem Papier, sondern in der Frage, welches Motorrad im jeweiligen Fahrprofil besser passt.
Grundidee und Charakter: Agilität vs. Reise-Souveränität
Die Suzuki GSX-8T wirkt wie ein Motorrad, das schnell in den Alltag integriert ist. Die Sitzposition und die kompakte Anmutung unterstützen ein zügiges Vorankommen in der Stadt und auf Landstraßen. Wer gern dynamisch fährt, findet hier ein Bike, das sich leicht anfühlt und Kurvenwechsel unkompliziert macht.
Die Honda VFR1200F ist dagegen stärker auf „Konstanz“ ausgelegt. Sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn Tempo über längere Zeit eine Rolle spielt: Autobahn, zügige Landstraßen und Touren mit mehreren Hundert Kilometern am Stück. Das Motorrad vermittelt dabei das Gefühl, dass es nicht ständig „überredet“ werden muss, sondern einfach mitläuft.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag anfühlen
Im Vergleich zeigt sich: Die GSX-8T setzt auf einen Motorcharakter, der sich gut dosieren lässt. Das macht sie attraktiv für wechselnde Situationen – von der entspannten Fahrt bis zum sportlichen Herausbeschleunigen aus Kurven. Gerade im Alltag ist das ein Vorteil, weil nicht jede Beschleunigung „groß“ geplant werden muss, sondern spontan funktioniert.
Die VFR1200F bringt dagegen mehr „Wucht“ im Reisebetrieb. Der Motor liefert spürbar mehr Reserven, wodurch Überholmanöver und zügiges Beschleunigen auch bei höheren Geschwindigkeiten souverän wirken. Gleichzeitig kann genau diese Leistungsreserve dazu führen, dass die Maschine im Stadtverkehr weniger „leichtfüßig“ wirkt als die GSX-8T – nicht, weil sie schlecht wäre, sondern weil ihr Konzept stärker auf Strecke optimiert ist.
Stärken und Schwächen im Antriebskontext
- Suzuki GSX-8T: Stärken liegen in der unkomplizierten Nutzbarkeit und dem dynamischen Gefühl bei moderaten bis sportlichen Fahrten. Schwäche bzw. Grenze: Wer dauerhaft sehr hohe Geschwindigkeiten und maximale Reserven sucht, wird bei der VFR1200F eher fündig.
- Honda VFR1200F: Stärken liegen in der Durchzugskraft und der Souveränität auf langen Strecken. Schwäche bzw. Grenze: Im engen Stadtbetrieb kann die größere Reiseauslegung weniger „spielerisch“ wirken.
Fahrwerk und Handling: Kurvengefühl vs. Stabilität
Beim Handling spielt die GSX-8T ihre Vorteile aus, wenn es um schnelle Richtungswechsel und ein agiles Fahrgefühl geht. Das Motorrad wirkt so, als würde es die Linie gern mitgehen – besonders auf Landstraßen mit wechselnden Radien. Auch bei wechselndem Belag bleibt der Eindruck meist kontrolliert, was das Vertrauen in die eigene Fahrweise stärkt.
Die VFR1200F ist im Vergleich stärker auf Stabilität ausgelegt. Bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Autobahnabschnitten wirkt sie ruhiger und „erwachsener“. Das ist kein Nachteil, sondern genau die Stärke: weniger hektisch, mehr Gelassenheit. In engen Kehren kann das Motorrad dadurch etwas weniger leicht wirken als die GSX-8T, wobei die Honda dennoch zuverlässig bleibt.
Was das für die Praxis bedeutet
Wer häufig kurvige Strecken fährt und das Motorrad als „Werkzeug“ für sportliche Tagesausflüge nutzt, wird mit der GSX-8T meist schneller warm. Wer dagegen Touren plant, bei denen Kilometer und Tempo zusammenkommen, profitiert von der stabilen Auslegung der VFR1200F.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen bei Tempo und in der Kurve
Im Vergleich beider Modelle zeigt sich: Die Honda VFR1200F wirkt im Reisebetrieb besonders dann überzeugend, wenn es um wiederholtes Verzögern aus höheren Geschwindigkeiten geht. Die Bremsanlage und die Gesamtbalance vermitteln dabei ein Gefühl von Kontrolle, das auf langen Strecken wichtig ist.
Die GSX-8T bleibt ebenfalls stark, vor allem im Bereich „Alltagstauglichkeit“. Das Bremsgefühl ist gut dosierbar und passt zu einem Motorrad, das häufig im moderaten bis sportlichen Bereich genutzt wird. Wer viel in der Stadt unterwegs ist oder kurze Strecken mit häufigen Bremsvorgängen fährt, schätzt genau diese unmittelbare Handhabung.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung vs. bewährtes Konzept
Elektronik ist bei beiden Motorrädern ein Thema, aber der Nutzen zeigt sich unterschiedlich. Die GSX-8T wirkt wie ein Motorrad, das moderne Assistenzfunktionen sinnvoll in den Alltag integriert. Das hilft besonders dann, wenn Wetter, Belag oder Verkehrslage variieren.
Die VFR1200F bringt ebenfalls elektronische Unterstützung mit, die vor allem auf Fahrkomfort und Stabilität im Reisebetrieb abzielt. Das kann sich in einem ruhigen Gesamtgefühl äußern – gerade dann, wenn die Fahrt länger dauert und man sich auf gleichmäßiges Handling verlassen möchte.
Stärken und Schwächen bei der Elektronik
- Suzuki GSX-8T: Stärken liegen in der modernen, alltagstauglichen Unterstützung. Schwäche: Wer ein Maximum an Reise-„Souveränität“ sucht, findet das eher bei der Honda.
- Honda VFR1200F: Stärken liegen in der Stabilitätsorientierung und dem ruhigen Fahrgefühl auf Strecke. Schwäche: Für sehr enge, langsame Situationen kann die Reiseauslegung weniger „kompakt“ wirken.
Sitzposition, Windschutz und Komfort: Wie gut passt das Motorrad zur Strecke?
Komfort entscheidet oft darüber, ob eine Tour Spaß macht oder anstrengend wird. Die GSX-8T bietet eine Sitzposition, die eher auf Beweglichkeit ausgelegt ist. Das ist ideal, wenn die Fahrt aus vielen unterschiedlichen Abschnitten besteht: Stadt, Landstraße, kurze Autobahnstücke. Auch für Fahrer, die nicht jedes Wochenende „Reise-Modus“ fahren, ist das ein Plus.
Die VFR1200F ist klar auf längere Fahrten ausgelegt. Der Windschutz und die ergonomische Auslegung zielen darauf, dass der Körper weniger ermüdet, wenn die Strecke länger wird. Dadurch wirkt das Motorrad besonders auf Touren „entspannt“, selbst wenn das Tempo zügig bleibt.
Verbrauch und Reichweite: Kosten und Planung im Blick
Im Vergleich zeigt sich: Die GSX-8T ist tendenziell die wirtschaftlichere Wahl für viele Alltagsfahrten und kürzere Touren. Das macht sie attraktiv, wenn häufig gefahren wird und Tankstopps möglichst selten sein sollen.
Die VFR1200F kann im Reisebetrieb trotzdem überzeugen, weil sie die Leistung so bereitstellt, dass man nicht ständig „arbeiten“ muss, um zügig voranzukommen. Gleichzeitig ist sie als größere Reiseplattform eher für Fahrprofile gedacht, bei denen man ohnehin Touren plant und Tankstopps als Teil der Route akzeptiert.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
GSX-8T: Die passende Wahl für dynamische Allrounder
Die Suzuki GSX-8T passt besonders gut, wenn der Fokus auf einem Motorrad liegt, das im Alltag schnell verfügbar ist und auf Landstraßen Spaß macht. Wer gern kurvig fährt, häufig zwischen Stadt und Ausfahrt pendelt und ein Motorrad sucht, das sich leicht bewegt, findet hier eine stimmige Basis. Auch für Einsteiger oder Umsteiger, die ein modernes, handliches Bike möchten, ist die GSX-8T eine sehr logische Option.
VFR1200F: Die passende Wahl für lange Strecken und Reise-Tempo
Die Honda VFR1200F ist die bessere Wahl, wenn Touren im Vordergrund stehen: längere Autobahnabschnitte, hohe Reisegeschwindigkeit, entspannteres Ermüden des Fahrers und ein Motorrad, das die Strecke „wegatmet“. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist oder einfach gern komfortabel und souverän fährt, wird die Reiseauslegung der Honda besonders schätzen.
Fazit:
Die Suzuki GSX-8T gewinnt den Vergleich vor allem dort, wo Agilität, Alltagstauglichkeit und unkomplizierte Dynamik gefragt sind. Sie ist ein Motorrad für Menschen, die gern spontan fahren, Kurven mögen und ein Bike suchen, das sich leicht in den Alltag einfügt. Die Honda VFR1200F spielt ihre Stärken dagegen besonders auf langen Strecken aus: mehr Reserven, ruhigeres Reisegefühl und ein Komfortkonzept, das auch bei Tempo und Distanz überzeugt. Wer überwiegend kurze bis mittlere Fahrten mit viel Abwechslung plant, ist mit der GSX-8T meist besser bedient. Wer dagegen regelmäßig Touren fährt, Autobahn und zügige Kilometer liebt und ein Motorrad möchte, das dabei souverän bleibt, trifft mit der VFR1200F die passendere Wahl.