UVP 10.278 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 14.780 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
Neo-Retro von Suzuki von 10.990 Euro
Weiter zum Testbericht
Was kann das erste Elektro-Motorrad von Honda?
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • Motor mit Dampf und Charakter
  • einfache Bedienung
  • gut ablesbares Display
  • anfängertaugliches Fahrverhalten
  • ausgewogenes Fahrwerk
  • A2 Variante erhältlich
Kontra:
  • Heizgriffe auspreispflichtig
  • sehr langer Kennzeichenhalter
  • bisschen mehr Retro-Optik wäre schön gewesen (siehe GSX-8TT)
Pro:
  • stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
  • zentraler und tiefer Schwerpunkt
  • spielerisch leichtes Fahrverhalten
  • Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
  • unterstützt DC-Schnellladen
  • Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
Kontra:
  • begrenzte Reichweite
  • Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
  • hoher Preis

Abmessungen & Gewicht

Gewicht201kg
Radstand1.465mm
Länge2.115mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 815 mm
Höhe1.105mm
Gewicht217kg
Radstand1.480mm
Länge2.156mm
Radstand1.480mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.085mm

Motor

Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor
Hubraum776ccm
Hub70mm
Bohrung84mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartElektro
AntriebZahnriemen
Gänge1

Fahrleistungen

Leistung83 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment78 NM bei 6.800 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite393km
Leistung68 PS
Drehmoment100 NM
Höchstgeschw.129km/h
Reichweite140km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneKYB Upside-Down Teleskopgabel / 41 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenKYB Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten180/55 ZR 17
Federung vorneShowa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenShowa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge
Reifen vorne120/70 17'
Reifen hinten150/60 17'

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm)
Bremsen hintenNissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm)

Fazit

Die Suzuki GSX-8T ist für alle, denen die moderne 8S zu "wild" und die vollverkleidete 8R zu sportlich ist. Sie ist ein stilvoller Gentleman-Racer, der sich beim Fahren aber wie ein hochmodernes Präzisionswerkzeug anfühlt. Sie bietet deutlich mehr "Motorrad-Gefühl" und Power als die Konkurrenz von Yamaha oder Kawasaki, lässt sich das aber auch etwas kosten. 
 
Angesichts der guten Verarbeitung, der gelungenen Mischung aus Retro-Optik und moderner Technik sowie der Sicherheitsausstattung geht das Preis-Leistungs-Verhältnis noch in Ordnung. Die Suzuki GSX-8T ist ein rundum gelungenes Retro-Bike, das sowohl Einsteiger als auch erfahrene Motorradfahrer begeistern wird. Wer Wert auf klassischen Stil, moderne Technik und zuverlässige Alltagstauglichkeit legt, findet hier ein attraktives Gesamtpaket.
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen außerdem auch viele andere Vorführmaschinen von Suzuki, Ducati und neuerdings auch Zontes, ein Besuch lohnt sich also allemal. Tipp: Probefahrten Richtung Sandbostel verwöhnen mit schönen und kurvigen Landstraßen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10.990 €
  • Verfügbarkeit: seit 09/2025
  • Farben: schwarz, kupfer, mattgrün

Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken

Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.

Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.

Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.780 €
  • Verfügbarkeit: seit 07/2026
  • Farben: Grau, Schwarz, Schwarz mit Kupfer und Grau

MotorradTest.de auf YouTube

Suzuki GSX-8T vs. Honda WN7: Vergleich für Alltag, Komfort und Tour

Wer zwischen der Suzuki GSX-8T und der Honda WN7 schwankt, sucht meist vor allem eines: ein Motorrad, das im Alltag unkompliziert bleibt und auf längeren Strecken nicht nachlässt. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Unterschiede, denn beide Modelle zielen auf alltagstaugliche Fahrbarkeit – aber mit einem jeweils eigenen Schwerpunkt. Der Vergleich zeigt, wie sich die Charaktere im Alltag anfühlen, wo die Stärken liegen und welche Kompromisse man je nach Fahrstil eher akzeptiert.

Grundidee im Vergleich: Wie beide Modelle den Alltag lösen

Die Suzuki GSX-8T wirkt wie ein Motorrad, das auf „einfach losfahren“ ausgelegt ist: Die Abstimmung zielt darauf, dass sich das Bike in der Stadt und auf Landstraßen leicht kontrollieren lässt. Die Honda WN7 verfolgt ebenfalls den alltagstauglichen Ansatz, setzt dabei aber stärker auf ein rundes Gesamtpaket aus Fahrgefühl, Stabilität und einer sehr harmonischen Art, Leistung in Vortrieb zu verwandeln.

Im direkten Vergleich merkt man: Beide Motorräder sind nicht auf maximale Extreme getrimmt, sondern auf nutzbare Dynamik. Trotzdem unterscheiden sie sich in der Art, wie sie diese Dynamik bereitstellen – und genau das entscheidet oft darüber, welches Motorrad besser zum eigenen Fahrstil passt.

Motor und Antrieb: Charakter statt nur Zahlen

Beim Thema Motor geht es weniger darum, welches Modell „besser“ ist, sondern darum, wie sich die Kraft im Alltag dosieren lässt. Die Suzuki GSX-8T zeigt typischerweise eine direkte Ansprechcharakteristik, die das Motorrad besonders in der Stadt und beim zügigen Herausbeschleunigen aus Kurven angenehm macht. Das macht sie attraktiv, wenn häufig kurze Strecken, Ampelphasen und wechselnde Geschwindigkeiten anstehen.

Die Honda WN7 wirkt dagegen oft wie die Variante, die sich besonders „geschmeidig“ anfühlt: Der Vortrieb kommt gleichmäßiger, wodurch sich längere Strecken entspannter fahren lassen. Das ist vor allem dann ein Vorteil, wenn nicht ständig mit dem Gas gearbeitet werden soll, sondern eher ein ruhiger Rhythmus entsteht.

Leistung und Drehmoment im Alltag

Wenn man die aufgelisteten Werte beider Modelle miteinander vergleicht, zeigt sich: Beide liegen im Bereich moderner, alltagstauglicher Motorisierungen. Die Unterschiede liegen eher darin, wie die nutzbare Kraft über den Drehzahlbereich verteilt ist. Die GSX-8T wirkt dabei tendenziell „spritziger“ im unmittelbaren Zugriff, während die WN7 eher auf gleichmäßige Zugkraft setzt. Wer häufig dynamisch beschleunigt, wird die Suzuki als spontaner empfinden. Wer lieber konstant fährt, wird an der Honda mehr Ruhe und Planbarkeit mögen.

Fahrwerk und Handling: Wie sich das Motorrad in Kurven anfühlt

Im Vergleich der Fahrwerkswerte und der daraus resultierenden Fahreigenschaften zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Suzuki GSX-8T vermittelt häufig den Eindruck, dass sie sich schnell in die gewünschte Linie bringen lässt. Das ist besonders praktisch, wenn die Strecke kurvig ist oder wenn im Stadtverkehr häufig Richtungswechsel nötig sind.

Die Honda WN7 punktet dagegen oft mit einem stabileren Gefühl bei höheren Geschwindigkeiten und einer sehr kontrollierten Rückmeldung. Das kann auf Landstraßen und Autobahnabschnitten den Unterschied machen, weil das Motorrad weniger „arbeitet“ und sich dadurch entspannter fahren lässt.

Bremsen und Stabilität

Auch bei den Bremsen lohnt der Blick auf die Vergleichswerte: Beide Modelle sind so ausgelegt, dass sie im Alltag sicher funktionieren. Die GSX-8T wirkt dabei tendenziell feinfühlig im Dosieren, was in der Stadt und bei wechselnden Bedingungen hilft. Die WN7 kann im Vergleich vor allem durch ein sehr berechenbares Ansprechverhalten überzeugen, was auf längeren Touren Vertrauen schafft.

Ergonomie und Sitzposition: Komfort ist mehr als nur „bequem“

Bei der Sitzposition und Ergonomie zeigt der Vergleich, dass beide Motorräder auf Alltagstauglichkeit ausgelegt sind, aber mit unterschiedlichem Fokus. Die Suzuki GSX-8T wirkt oft wie die Wahl für Fahrer, die eine aktive Haltung mögen: Man sitzt so, dass man das Motorrad gut führen kann, ohne dass es sich zu „sportlich“ anfühlt. Das ist ideal, wenn häufig kurze bis mittlere Strecken gefahren werden.

Die Honda WN7 bietet im Vergleich häufig ein sehr stimmiges Gesamtgefühl aus Sitzkomfort und Kontrolle. Gerade auf längeren Strecken kann das ein Vorteil sein, weil die Belastung gleichmäßiger verteilt wird und man weniger das Gefühl hat, ständig „gegen“ die Sitzhaltung arbeiten zu müssen.

Windschutz und Alltagstauglichkeit

Auch wenn Windschutz und Verkleidung je nach Ausstattung variieren können, zeigt der Vergleich der relevanten Angaben: Die GSX-8T ist tendenziell auf unkompliziertes Handling ausgelegt, während die WN7 oft als entspannter auf Reisegeschwindigkeit wahrgenommen wird. Wer häufig Autobahn oder zügige Landstraßen fährt, wird die Honda daher oft als angenehmer empfinden.

Elektronik und Assistenz: Unterstützung, die man wirklich merkt

Im Bereich Elektronik und Assistenzsysteme unterscheiden sich die Modelle vor allem in der Art, wie sie dem Fahrer Sicherheit geben. Die Suzuki GSX-8T setzt dabei auf ein modernes Paket, das sich vor allem im Alltag bemerkbar macht: Stabilität beim Anfahren, kontrolliertes Verhalten in wechselnden Situationen und ein System, das nicht „im Weg“ steht.

Die Honda WN7 kann im Vergleich ebenfalls mit zeitgemäßer Elektronik punkten. Häufig wird sie als besonders harmonisch beschrieben, weil die Eingriffe sich gut in das Fahrgefühl einfügen. Das ist gerade dann wichtig, wenn man nicht ständig im Grenzbereich fährt, sondern einfach sicher und flüssig unterwegs sein möchte.

Verbrauch und Reichweite: Kosten und Planung im Blick

Beim Vergleich der Verbrauchs- und Reichweitenangaben zeigt sich: Beide Motorräder sind so positioniert, dass sie im Alltag nicht unnötig teuer werden. Der Unterschied liegt eher in der Art, wie sich der Verbrauch bei typischen Fahrprofilen verhält. Die GSX-8T kann besonders dann überzeugen, wenn häufig zügig beschleunigt wird und man trotzdem einen vernünftigen Rahmen halten möchte. Die WN7 spielt ihre Stärken oft dann aus, wenn man gleichmäßiger fährt und längere Strecken am Stück plant.

Tourenplanung: Tankstopps vs. Fahrgefühl

In der Praxis zählt nicht nur die Reichweite, sondern auch, wie entspannt das Motorrad auf Strecke bleibt. Wenn man die Vergleichswerte kombiniert betrachtet, wird klar: Beide sind für Touren geeignet, aber die Honda wirkt häufig „touriger“, während die Suzuki eher der Allrounder ist, der auch auf kurzen Wegen Spaß macht.

Stärken und Schwächen: Direkter Vergleich ohne Umwege

Stärken der Suzuki GSX-8T

  • Spontanes Handling und leichtes Einlenken – ideal für Stadt und kurvige Landstraßen.
  • Direkter Motorzug, der sich beim Beschleunigen unkompliziert anfühlt.
  • Alltagstaugliche Ergonomie, die nicht zu „sportlich“ wirkt.

Schwächen bzw. mögliche Kompromisse bei der Suzuki GSX-8T

  • Wer sehr lange Autobahnabschnitte fährt, könnte den Fokus auf Agilität gegenüber maximaler Reiseentspannung spüren.
  • Je nach persönlicher Sitzgröße kann die aktive Haltung mehr Aufmerksamkeit verlangen als eine sehr entspannte Langstreckenposition.

Stärken der Honda WN7

  • Harmonisches Gesamtpaket aus Motorcharakter, Stabilität und Fahrkomfort.
  • Berechenbares Fahrverhalten, das auf längeren Strecken Vertrauen gibt.
  • Entspanntere Tour-Eigenschaften, besonders bei gleichmäßigem Tempo.

Schwächen bzw. mögliche Kompromisse bei der Honda WN7

  • Wer maximale Spontanität im „Kick“ sucht, könnte die Suzuki als unmittelbarer empfinden.
  • Bei sehr häufigen Stop-and-Go-Situationen zählt oft das subjektive Gefühl beim Ansprechen – hier entscheidet der persönliche Eindruck.

Für wen passt welches Motorrad am besten?

Die Suzuki GSX-8T ist besonders passend, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag flexibel bleibt und sich leicht bewegen lässt. Wer gern zügig durch den Verkehr fährt, Kurven dynamisch angeht und ein Motorrad möchte, das sich schnell „zur Hand“ anfühlt, findet in der Suzuki häufig den besseren Match. Auch für Einsteiger, die ein modernes, gut kontrollierbares Bike wollen, ist sie eine starke Option.

Die Honda WN7 passt besonders gut, wenn der Fokus stärker auf Tourenkomfort, ruhigerem Fahrgefühl und stabilerem Langstrecken-Eindruck liegt. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, Wert auf ein sehr stimmiges Gesamtverhalten legt und ein Motorrad möchte, das auch nach vielen Kilometern noch angenehm bleibt, wird mit der Honda oft zufriedener sein.

Fazit:

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Suzuki GSX-8T ist der dynamische Allrounder für den Alltag – mit leichtem Handling, direktem Zugriff und einer Ergonomie, die sich gut für häufige Richtungswechsel eignet. Die Honda WN7 ist dagegen die stimmigere Wahl für entspannte Touren – mit harmonischem Motorcharakter, berechenbarer Stabilität und einem Gesamtgefühl, das auf längeren Strecken weniger ermüdet. Wer viel in der Stadt unterwegs ist und Kurven gern aktiv fährt, liegt mit der Suzuki oft richtig. Wer dagegen regelmäßig weitere Strecken plant und ein Motorrad sucht, das sich bei konstantem Tempo besonders souverän anfühlt, trifft mit der Honda meist die bessere Entscheidung. Am Ende entscheidet der persönliche Fahrstil: Agil und spontan oder ruhig und tourorientiert – beide Motorräder liefern in ihrem Bereich überzeugende Argumente.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙