| UVP | 10.278 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 14.795 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Dampf und Charakter
- einfache Bedienung
- gut ablesbares Display
- anfängertaugliches Fahrverhalten
- ausgewogenes Fahrwerk
- A2 Variante erhältlich
- Heizgriffe auspreispflichtig
- sehr langer Kennzeichenhalter
- bisschen mehr Retro-Optik wäre schön gewesen (siehe GSX-8TT)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
| Gewicht | 257 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 840 | mm |
| Höhe | 1.490 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.043 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 83 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 393 | km |
| Leistung | 120 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 102 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 226 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 404 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Upside-Down Teleskopgabel / 41 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | KYB Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Horizontal angeordnetes Back-Link-Gasdruck-Zentralfederbein (Federweg 152)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben. Bremssattel: Doppelt radial montiert, Monobloc, gegenüberliegende 4-Kolben ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe. Bremssattel: Einkolben ( Ø 250 mm) | |
Fazit
Die Suzuki GSX-8T ist für alle, denen die moderne 8S zu "wild" und die vollverkleidete 8R zu sportlich ist. Sie ist ein stilvoller Gentleman-Racer, der sich beim Fahren aber wie ein hochmodernes Präzisionswerkzeug anfühlt. Sie bietet deutlich mehr "Motorrad-Gefühl" und Power als die Konkurrenz von Yamaha oder Kawasaki, lässt sich das aber auch etwas kosten.Angesichts der guten Verarbeitung, der gelungenen Mischung aus Retro-Optik und moderner Technik sowie der Sicherheitsausstattung geht das Preis-Leistungs-Verhältnis noch in Ordnung. Die Suzuki GSX-8T ist ein rundum gelungenes Retro-Bike, das sowohl Einsteiger als auch erfahrene Motorradfahrer begeistern wird. Wer Wert auf klassischen Stil, moderne Technik und zuverlässige Alltagstauglichkeit legt, findet hier ein attraktives Gesamtpaket.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen außerdem auch viele andere Vorführmaschinen von Suzuki, Ducati und neuerdings auch Zontes, ein Besuch lohnt sich also allemal. Tipp: Probefahrten Richtung Sandbostel verwöhnen mit schönen und kurvigen Landstraßen.
Fazit - was bleibt hängen
Fahrspaß, Tourentauglichkeit, angemessenes Preis-Leistungsverhältnis und sonst noch? Es gibt für uns ehrlich gesagt kaum Kritikpunkte. Das Bike fährt sich wirklich extrem angenehm und smooth. Die aufrechte Adventure Sitzhaltung ist in Verbindung mit dem geschmeidigen Reihenvierer eine tolle Kombination, die auf längeren Touren einiges an Vorzügen mit sich bringt.
Die Optik kann man wie immer diskutieren, aber das ist auch hier Geschmackssache. Die Maschine gibt es übrigens in den beiden Farbkombinationen Pearl Storm Gray / Metallic Diablo Black / Metallic Flat Spark Black & Emerald Blazed Green / Metallic Diablo Black / Metallic Flat Spark oder kurz gesagt Grau/Schwarz & Grün/Schwarz. Beide finden wir gelungen und ansprechend.
Einzig ein 19“ Vorderrad statt des 17 Zöllers wäre Dietmar und mir vielleicht noch ein Anliegen. Aber auch da scheiden sich die Geister, denn die 17 Zoll vorn sorgen natürlich für ein gutes Einlenkverhalten. So oder so ist die Kawasaki Versys 1000 S aber eine hervorragend gelungene Reisemaschine und Kawa verspricht nicht zu viel! „Jede Straße - Jederzeit“ das können wir mit gutem Gewissen unterschreiben.
Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Heller & Soltau.
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Suzuki GSX-8T vs. Kawasaki Versys 1000 S – Motorradvergleich für Touren, Alltag und lange Strecken
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Suzuki GSX-8T steht für einen agilen, modernen Allrounder mit sportlichem Einschlag – gemacht für Alltag, Feierabendrunden und Touren, bei denen man gern zügig unterwegs ist. Die Kawasaki Versys 1000 S dagegen ist klar auf Komfort und Langstrecke ausgelegt: mehr Reserven, mehr Fahrwerks- und Elektronikkomfort und ein Charakter, der auch auf längeren Etappen souverän bleibt.
Im Folgenden geht es nicht um reine Datenlisten, sondern darum, wie sich die Stärken und Schwächen im Fahrgefühl bemerkbar machen – und welche der beiden Maschinen je nach Anspruch die bessere Wahl ist.
Grundidee und Einsatzprofil: sportlich agil vs. reisetauglich souverän
GSX-8T: kompakt, leichtfüßig, vielseitig
Die Suzuki GSX-8T wirkt wie ein Motorrad, das man schnell „in den Griff“ bekommt. Die Sitzposition ist so ausgelegt, dass sie nicht nur auf dem Papier sportlich wirkt, sondern im Alltag angenehm bleibt. Gerade auf Landstraßen fühlt sich die Maschine wie gemacht an, um zügig zu fahren, ohne dass man ständig das Gefühl hat, gegen das Motorrad zu arbeiten. Für viele ist das der Kern: ein Bike, das nicht nur für die große Tour taugt, sondern auch für den täglichen Einsatz.
Versys 1000 S: große Bühne für Touren
Die Kawasaki Versys 1000 S ist dagegen stärker auf „Reisebetrieb“ getrimmt. Das merkt man an der Art, wie sie Tempo aufnimmt und wie ruhig sie sich bei längeren Fahrten anfühlt. Wer häufig Autobahnabschnitte fährt, lange Strecken am Stück plant oder einfach gern mit mehr Reserve unterwegs ist, bekommt hier ein Motorrad, das sich wie ein verlässlicher Begleiter anfühlt. Die Versys 1000 S ist weniger „kurz und knackig“, mehr „entspannt und weit“.
Motor und Antrieb: Charakter entscheidet – nicht nur Kraft
GSX-8T: Drehfreude und kontrollierbare Dynamik
Die GSX-8T liefert eine Dynamik, die sich besonders gut für wechselnde Situationen eignet: Stadtverkehr, Landstraße, kurze Beschleunigungsphasen und das typische „mal schauen, wie es geht“. Die Leistungsentfaltung wirkt dabei meist gut dosierbar. Das ist ein Vorteil, wenn man nicht immer im gleichen Drehzahlbereich unterwegs ist. In Kurven oder beim Herausbeschleunigen fühlt sich das Motorrad dadurch oft spontan an – man kann zügig reagieren, ohne dass das Bike „zu groß“ wirkt.
Versys 1000 S: mehr Reserven für gleichmäßiges Tempo
Die Versys 1000 S spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es um konstantes Tempo, flüssiges Überholen und das Fahren mit Gepäck oder auf längeren Etappen geht. Der Motorcharakter ist eher auf Durchzug und souveräne Leistungsentfaltung ausgelegt. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die gern entspannt fahren, aber trotzdem jederzeit Reserven abrufen möchten.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
GSX-8T: leichtes Gefühl in Kurven
Im Vergleich zeigt sich die GSX-8T als Motorrad, das Kurvenwechsel und Richtungswechsel angenehm unterstützt. Das Fahrwerk wirkt so abgestimmt, dass man auf der Landstraße schnell Vertrauen aufbaut. Unebenheiten werden zwar spürbar, aber das Motorrad bleibt dabei meist gut kontrollierbar. Wer gern „mit dem Motorrad arbeitet“, findet hier ein Bike, das sich nicht zu schwer anfühlt und das Tempo eher über das Handling als über reine Reserven aufbaut.
Versys 1000 S: Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten
Die Versys 1000 S ist spürbar auf Stabilität ausgelegt. Gerade bei schnellerem Autobahn- oder Landstraßen-Tempo bleibt das Motorrad ruhig. Das ist ein klarer Vorteil, wenn man lange Strecken fährt und nicht ständig „gegen“ das Fahrverhalten arbeiten möchte. Gleichzeitig kann das Handling je nach Situation etwas weniger „spielerisch“ wirken als bei der GSX-8T – einfach weil das Konzept stärker auf Komfort und Geradeausruhe setzt.
Ergonomie und Windschutz: Alltagstauglichkeit vs. Langstreckenkomfort
GSX-8T: angenehme Sitzposition für viele Tagesformen
Die GSX-8T punktet mit einer Sitzposition, die nicht nur für sportliche Ausfahrten passt. Für viele Fahrer ist das besonders praktisch: Man kann morgens zur Arbeit fahren, nachmittags eine Runde drehen und am Wochenende auch mal länger unterwegs sein, ohne dass sich alles „zu sportlich“ anfühlt. Der Windschutz ist dabei eher auf „vernünftige“ Alltagsfahrten ausgelegt. Wer sehr lange Autobahnstrecken plant, wird je nach Körpergröße und Fahrstil trotzdem spüren, dass man nicht im vollwertigen Reise-Modus unterwegs ist.
Versys 1000 S: mehr Komfort für lange Etappen
Die Versys 1000 S ist im Vergleich klar die Reisevariante. Der Windschutz und die allgemeine Ergonomie zielen darauf ab, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt ankommt. Das Motorrad wirkt so, als wäre es für den „Tag auf Tour“ gemacht: weniger Ermüdung, mehr Ruhe im Fahrgefühl. Wer häufig mit Gepäck fährt oder einfach gern komfortabel unterwegs ist, wird das besonders schätzen.
Elektronik und Ausstattung: moderne Unterstützung im Alltag
GSX-8T: Elektronik als praktische Hilfe
Bei der GSX-8T ist die Elektronik vor allem darauf ausgelegt, das Motorrad im Alltag berechenbar zu machen. Das hilft besonders in Situationen, in denen man nicht immer perfekte Bedingungen hat: wechselnde Temperaturen, wechselnde Straßenqualität oder einfach unterschiedliche Fahrmodi für unterschiedliche Laune. Die Bedienung wirkt dabei meist so, dass man sich auf das Fahren konzentrieren kann.
Versys 1000 S: mehr „Reise-Assistenz“
Die Versys 1000 S geht einen Schritt weiter in Richtung Langstreckenkomfort. Elektronik und Assistenzsysteme unterstützen nicht nur die Fahrdynamik, sondern auch das entspannte Fahren. Das zeigt sich vor allem dann, wenn man längere Strecken am Stück fährt oder wenn man mit konstantem Tempo unterwegs ist. Für viele ist das der Unterschied zwischen „Tour machen“ und „Tour genießen“.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Suzuki GSX-8T
- Agiles Handling für Landstraße und kurvige Strecken
- Vielseitigkeit für Alltag, Feierabend und Touren
- Kontrollierbare Dynamik für unterschiedliche Fahrstile
- Ergonomie, die nicht nur auf sportliche Einsätze begrenzt ist
Schwächen bzw. Grenzen der Suzuki GSX-8T
- Reisekomfort ist eher „gut“ als „maximal“ – besonders bei sehr langen Autobahnabschnitten
- Windschutz kann je nach Größe und Tempo schneller an seine Grenzen kommen
Stärken der Kawasaki Versys 1000 S
- Souveränes Langstreckenverhalten mit viel Reserven
- Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten
- Komfortorientierte Ergonomie für lange Etappen
- Elektronik als echte Unterstützung für entspanntes Fahren
Schwächen bzw. Grenzen der Kawasaki Versys 1000 S
- Weniger spielerisch als die GSX-8T, wenn man viel „kurz und dynamisch“ fährt
- Anspruch an das Handling durch das größere Reise-Konzept – besonders im Stadtverkehr
Für wen passt welches Motorrad?
GSX-8T: die richtige Wahl für Allrounder mit sportlichem Anspruch
Die Suzuki GSX-8T passt besonders gut, wenn der Fokus auf Vielseitigkeit liegt: tägliche Fahrten, spontane Touren, Landstraßen mit Kurven und ein Motorrad, das sich leicht anfühlt. Wer gern zügig fährt, aber nicht zwingend das „große Reisepaket“ braucht, bekommt hier ein stimmiges Gesamtbild. Auch für Fahrer, die sich nicht jedes Wochenende auf eine mehrstündige Autobahnfahrt einstellen möchten, ist die GSX-8T oft die passendere Wahl.
Versys 1000 S: die richtige Wahl für Langstreckenfahrer und Komfortliebhaber
Die Kawasaki Versys 1000 S ist ideal, wenn Langstrecke und Komfort im Vordergrund stehen. Wer häufig größere Distanzen fährt, gern mit Reserve unterwegs ist und dabei möglichst entspannt bleiben möchte, findet in der Versys 1000 S einen starken Begleiter. Auch wenn Gepäck oder längere Touren zum Alltag gehören, spielt das Konzept seine Stärken aus.
Fazit:
Die Suzuki GSX-8T ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein agiles, vielseitiges Motorrad suchen: für Alltag, kurvige Landstraßen und Touren, bei denen man gern dynamisch unterwegs ist. Sie wirkt leichtfüßig, lässt sich gut kontrollieren und bietet eine Ergonomie, die nicht nur für kurze Ausfahrten funktioniert. Die Kawasaki Versys 1000 S gewinnt dagegen dort, wo es um Langstreckenkomfort, Stabilität und Reserven geht. Wer häufig größere Strecken fährt, Autobahnanteile mag und sich auf ein Motorrad verlassen möchte, das auch nach vielen Stunden noch souverän bleibt, bekommt mit der Versys 1000 S das passendere Gesamtpaket. Kurz gesagt: GSX-8T für den vielseitigen Allrounder mit sportlichem Charakter, Versys 1000 S für die Reise, wenn Komfort und Gelassenheit wichtiger sind als reines „Spielgefühl“.