| UVP | 10.278 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 5.995 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Dampf und Charakter
- einfache Bedienung
- gut ablesbares Display
- anfängertaugliches Fahrverhalten
- ausgewogenes Fahrwerk
- A2 Variante erhältlich
- Heizgriffe auspreispflichtig
- sehr langer Kennzeichenhalter
- bisschen mehr Retro-Optik wäre schön gewesen (siehe GSX-8TT)
- federleicht
- agiles Fahrverhalten
- Motor mit überraschend viel Dampf
- für A2-Anfänger wie gemacht
- günstiger Preis
- Bremsen mittelmässig
- eingeschränkter Sozius-Komfort
- nur in schwarz erhältlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
| Gewicht | 172 | kg |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Länge | 1.995 | mm |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.055 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 451 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 83 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 393 | km |
| Leistung | 45 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 179 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 311 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Upside-Down Teleskopgabel / 41 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | KYB Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Bottom-Link Uni-Trak Gasdruck-Stoßdämpfer mit einstellbarer Federbasis (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70R17M/C 54H | |
| Reifen hinten | 150/60R17M/C 66H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Halbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die Suzuki GSX-8T ist für alle, denen die moderne 8S zu "wild" und die vollverkleidete 8R zu sportlich ist. Sie ist ein stilvoller Gentleman-Racer, der sich beim Fahren aber wie ein hochmodernes Präzisionswerkzeug anfühlt. Sie bietet deutlich mehr "Motorrad-Gefühl" und Power als die Konkurrenz von Yamaha oder Kawasaki, lässt sich das aber auch etwas kosten.Angesichts der guten Verarbeitung, der gelungenen Mischung aus Retro-Optik und moderner Technik sowie der Sicherheitsausstattung geht das Preis-Leistungs-Verhältnis noch in Ordnung. Die Suzuki GSX-8T ist ein rundum gelungenes Retro-Bike, das sowohl Einsteiger als auch erfahrene Motorradfahrer begeistern wird. Wer Wert auf klassischen Stil, moderne Technik und zuverlässige Alltagstauglichkeit legt, findet hier ein attraktives Gesamtpaket.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen außerdem auch viele andere Vorführmaschinen von Suzuki, Ducati und neuerdings auch Zontes, ein Besuch lohnt sich also allemal. Tipp: Probefahrten Richtung Sandbostel verwöhnen mit schönen und kurvigen Landstraßen.
Fazit
Die Kawasaki Z500 ist eine bessere Z400. Das Update beim Motor ist spürbar und bringt noch mehr Spaß auf der Landstraße. Ansonsten ist abgesehen vom neuen LC-Display fast alles beim Alten: Es ist ein einfaches, aber gut gemachtes Nakedbike, das vor allem A2-Einsteiger interessieren dürfte. Die ist sehr leicht, leicht zu fahren und leicht zu rangieren und insofern vielleicht gerade für kleinere Frauen eine gute Wahl.Wer die Z500 Probe fahren möchte, kann das sehr gut bei Heller & Soltau in St. Michaelisdonn machen. Dort steht sie nämlich als Vorführer für alle Schandtaten bereit - neben vielen andere Kawas und Husqvarnas, die man auch alle angrabbeln darf.
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Vergleich: Suzuki GSX-8T vs. Kawasaki Z 500
Wer zwischen der Suzuki GSX-8T und der Kawasaki Z 500 schwankt, steht vor einer spannenden Entscheidung: Beide Motorräder sind für viele Fahrerinnen und Fahrer interessant, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Die GSX-8T wirkt dabei eher wie ein vielseitiges Alltags- und Tourenpaket, während die Z 500 ihren Fokus stärker auf das direkte, unkomplizierte Naked-Bike-Gefühl legt. Genau diese Unterschiede machen den Vergleich so lohnend.
Grundidee der beiden Motorräder
Die Suzuki GSX-8T ist als sportlich orientiertes, aber alltagstaugliches Motorrad gedacht. Sie kombiniert einen Charakter, der auch auf längeren Strecken Spaß macht, mit einer Positionierung, die im Alltag nicht überfordernd wirkt. Die Kawasaki Z 500 hingegen steht für ein leichtes Handling, eine aufgeräumte Sitzposition und ein Fahrgefühl, das sich schnell vertraut anfühlt. Wer gern spontan fährt, kurze Strecken genauso mag wie längere Ausfahrten, findet hier ein Motorrad, das sich unkompliziert in den Alltag einfügt.
Motor und Fahrcharakter im Vergleich
Beim Motor zeigt sich ein klarer Unterschied im Ansatz. Die GSX-8T zielt darauf ab, den Fahrer über einen breiteren Bereich souverän zu begleiten. Dadurch wirkt sie besonders dann stimmig, wenn nicht nur sportlich beschleunigt wird, sondern auch entspanntes Fahren im Vordergrund steht. Die Z 500 spielt ihre Stärken eher in einem direkten Ansprechverhalten aus: Gasbefehle werden spürbar umgesetzt, das Motorrad wirkt agil und lädt dazu ein, die Drehzahl bewusst zu nutzen.
Im Alltag bedeutet das: Die GSX-8T wirkt häufig wie das Motorrad, das man einfach „laufen lässt“, während die Z 500 eher das Motorrad ist, das man „mitnimmt“ und bei dem der Fahrspaß stark aus dem unmittelbaren Feedback entsteht. Beide können sportlich sein, aber auf unterschiedliche Art.
Fahrwerk, Handling und Stabilität
Auch beim Fahrwerk unterscheiden sich die Schwerpunkte. Die Suzuki GSX-8T vermittelt tendenziell ein Gefühl von Ruhe und Kontrolle, besonders wenn die Strecke länger wird oder die Fahrbahn nicht perfekt ist. Das hilft im Alltag, weil man sich weniger auf die Mikro-Details der Straße konzentrieren muss. Die Kawasaki Z 500 wirkt dagegen oft lebendiger und wendiger. In der Stadt und auf kurvigen Landstraßen kann das ein echter Vorteil sein, weil sich das Motorrad schnell in die gewünschte Linie bringen lässt.
Stärken und Schwächen lassen sich hier gut gegenüberstellen: Die GSX-8T punktet eher mit einem „komfortablen Sport“-Gefühl, während die Z 500 mit Agilität und direkter Rückmeldung überzeugt. Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist und viele Richtungswechsel hat, wird die Z 500 als besonders handlich empfinden. Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt und dabei Wert auf entspanntes Tempo legt, findet in der GSX-8T oft die passendere Basis.
Sitzposition und Ergonomie
Die Sitzposition ist bei beiden Modellen ein entscheidender Faktor, weil sie das Fahrgefühl stark prägt. Die GSX-8T ist so ausgelegt, dass sie auch über längere Zeit nicht unangenehm wird. Der Rücken bleibt in der Regel gut unterstützt, und die Haltung wirkt alltagstauglich. Die Z 500 bietet eine typische Naked-Bike-Position: aufrecht, übersichtlich und mit einem Gefühl von „einfach draufsetzen und losfahren“.
Die Schwäche der jeweiligen Ausrichtung zeigt sich im Detail: Eine eher sportlich-pragmatische Ergonomie kann auf kurzen Strecken sehr angenehm sein, aber bei sehr langen Touren zählt, wie gut die Haltung über Stunden bleibt. Umgekehrt kann eine aufrechte Naked-Position im Stadtverkehr super funktionieren, während bei längeren Autobahn- oder Überlandetappen der Winddruck und die persönliche Sitzgewohnheit stärker ins Gewicht fallen. Genau hier lohnt sich ein Blick auf das eigene Fahrprofil.
Bremsen und Sicherheit im Alltag
Bei den Bremsen geht es weniger um reine Zahlen, sondern um das Gesamtgefühl: Wie gut lässt sich dosieren, wie stabil bleibt das Motorrad beim Verzögern und wie vorhersehbar ist das Verhalten. Die GSX-8T wirkt in der Regel so, als würde sie beim Bremsen ein gleichmäßiges, kontrolliertes Feedback liefern. Das ist besonders hilfreich, wenn häufig aus dem Stadtverkehr heraus gebremst werden muss oder wenn man bei wechselnden Bedingungen unterwegs ist.
Die Z 500 punktet ebenfalls mit einem gut nutzbaren Bremsgefühl. Gerade im Alltag, wenn es um sauberes Anhalten an Ampeln oder um zügiges Verzögern vor Kreuzungen geht, ist das entscheidend. Die Unterschiede liegen eher im Charakter: Die GSX-8T fühlt sich häufig „tourentauglicher“ an, während die Z 500 eher „naked-typisch“ direkt und handlich wirkt.
Komfort, Wind und Alltagstauglichkeit
Komfort ist bei der Kaufentscheidung oft der heimliche Hauptgrund. Die Suzuki GSX-8T ist in ihrer Ausrichtung darauf bedacht, auch bei längeren Fahrten angenehm zu bleiben. Dazu gehört, dass das Motorrad nicht nur im Stand gut wirkt, sondern auch unterwegs: Die Ergonomie, die Art der Kraftentfaltung und das Fahrverhalten zusammen sorgen dafür, dass man nicht nach kurzer Zeit „durch“ ist.
Die Kawasaki Z 500 ist im Alltag ebenfalls stark, aber auf eine andere Weise. Als Naked Bike ist sie besonders dann im Vorteil, wenn das Fahrgefühl im Vordergrund steht und man sich nicht zu sehr mit Wind- oder Verkleidungsfragen beschäftigen möchte. Wer häufig kurze Strecken fährt oder gern „offen“ unterwegs ist, wird die Z 500 als sehr stimmig empfinden. Wer dagegen regelmäßig lange Strecken mit höherem Tempo fährt, merkt eher, dass eine sportlichere oder tourenorientierte Auslegung der GSX-8T Vorteile bringen kann.
Ausstattung, Bedienung und Praxisnutzen
In der Praxis zählt, wie schnell man sich zurechtfindet: Schalter, Anzeigen, Sitzbankgefühl, Reichweite im Kopf und die Frage, wie gut sich das Motorrad im Alltag „mitnehmen“ lässt. Die GSX-8T wirkt dabei wie ein Motorrad, das auf Alltag und Touren ausgelegt ist. Das zeigt sich im Gesamtpaket: Man hat das Gefühl, dass das Motorrad nicht nur für eine bestimmte Art von Fahrt gedacht ist, sondern für viele Situationen.
Die Z 500 ist dagegen häufig die Wahl für alle, die ein Motorrad möchten, das schnell verfügbar ist und sich leicht in den Alltag integrieren lässt. Das Naked-Konzept unterstützt dabei das intuitive Handling. Als Schwäche kann sich ergeben, dass wer sehr viel Komfort auf langen Strecken erwartet, eher zur tourenorientierten Ausrichtung der GSX-8T greifen sollte.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Suzuki GSX-8T
- Vielseitiger Charakter für Alltag und längere Fahrten
- Ruhigeres, kontrolliertes Fahrgefühl, das Stress aus dem Alltag nimmt
- Ergonomie, die auch über längere Zeit angenehm wirken kann
- Gute Basis, wenn nicht nur sportliches Fahren im Fokus steht
Schwächen der Suzuki GSX-8T
- Wer maximal „Naked-Agilität“ sucht, könnte die GSX-8T etwas weniger verspielt empfinden
- Je nach persönlichem Geschmack kann der Fokus stärker auf Alltagstauglichkeit als auf puren Naked-Charme wirken
Stärken der Kawasaki Z 500
- Sehr direktes, lebendiges Handling
- Agil im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken
- Typisches Naked-Bike-Gefühl: schnell, übersichtlich, unkompliziert
- Fahrspaß entsteht stark aus dem unmittelbaren Feedback
Schwächen der Kawasaki Z 500
- Auf sehr langen Strecken kann der Komfort je nach Fahrprofil stärker variieren
- Wer eine tourenorientierte Gesamtwirkung erwartet, findet diese eher bei der GSX-8T
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Fahrgefühl gesucht wird. Die Suzuki GSX-8T ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad möchten, das sich wie ein verlässlicher Begleiter anfühlt: für Pendeln, Wochenendtouren und auch für längere Fahrten, bei denen Komfort und souveränes Verhalten zählen. Wer häufig unterschiedliche Strecken fährt und dabei nicht jedes Mal neu „umdenken“ will, trifft mit der GSX-8T oft eine sehr stimmige Wahl.
Die Kawasaki Z 500 passt dagegen besonders gut zu Menschen, die das Motorrad als Werkzeug für spontane Ausfahrten sehen: kurze Wege, kurvige Landstraßen, Stadtverkehr und ein Fahrstil, der von direktem Ansprechverhalten lebt. Wer gern agil unterwegs ist und das Naked-Bike-Feeling liebt, wird die Z 500 als besonders passend empfinden.
Fazit:
Die Suzuki GSX-8T ist die bessere Wahl, wenn ein vielseitiges Motorrad gesucht wird, das Alltag und längere Touren harmonisch verbindet. Das Gesamtpaket aus kontrolliertem Fahrgefühl, stimmiger Ergonomie und einer eher souveränen Art zu beschleunigen macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die nicht nur kurze Runden drehen, sondern auch entspannt weiterfahren möchten. Die Kawasaki Z 500 gewinnt dagegen dort, wo Agilität und unmittelbarer Fahrspaß im Vordergrund stehen: im Stadtverkehr, auf kurvigen Strecken und bei Fahrten, bei denen das Motorrad spürbar „mitarbeitet“. Wer ein direktes Naked-Bike-Gefühl sucht und gern bewusst mit dem Motor arbeitet, findet in der Z 500 die passendere Basis. Kurz gesagt: GSX-8T für Vielseitigkeit und Komfort über Distanz, Z 500 für Lebendigkeit, Wendigkeit und spontanen Fahrspaß.