| UVP | 10.278 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 8.095 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor mit Dampf und Charakter
- einfache Bedienung
- gut ablesbares Display
- anfängertaugliches Fahrverhalten
- ausgewogenes Fahrwerk
- A2 Variante erhältlich
- Heizgriffe auspreispflichtig
- sehr langer Kennzeichenhalter
- bisschen mehr Retro-Optik wäre schön gewesen (siehe GSX-8TT)
- Optik & klassische Rundinstrumente
- Gewicht & Handling
- gute Bremsen vorne
- bequeme Sitzposition
- verstellbare Hebel
- kleiner Tank
- einige Merkmale nicht 100% Retro
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
| Gewicht | 187 | kg |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Länge | 2.065 | mm |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.115 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 83 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 393 | km |
| Leistung | 68 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 6.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 357 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Upside-Down Teleskopgabel / 41 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | KYB Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler Back-Link Gasdruck-Stoßdämpfer mit einstellbarer Federbasis (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | DoppelscheibeHalbschwimmende 300-mm-Doppel-Bremsscheiben. Doppelkolbenbremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Bremsscheibe. Einkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die Suzuki GSX-8T ist für alle, denen die moderne 8S zu "wild" und die vollverkleidete 8R zu sportlich ist. Sie ist ein stilvoller Gentleman-Racer, der sich beim Fahren aber wie ein hochmodernes Präzisionswerkzeug anfühlt. Sie bietet deutlich mehr "Motorrad-Gefühl" und Power als die Konkurrenz von Yamaha oder Kawasaki, lässt sich das aber auch etwas kosten.Angesichts der guten Verarbeitung, der gelungenen Mischung aus Retro-Optik und moderner Technik sowie der Sicherheitsausstattung geht das Preis-Leistungs-Verhältnis noch in Ordnung. Die Suzuki GSX-8T ist ein rundum gelungenes Retro-Bike, das sowohl Einsteiger als auch erfahrene Motorradfahrer begeistern wird. Wer Wert auf klassischen Stil, moderne Technik und zuverlässige Alltagstauglichkeit legt, findet hier ein attraktives Gesamtpaket.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen außerdem auch viele andere Vorführmaschinen von Suzuki, Ducati und neuerdings auch Zontes, ein Besuch lohnt sich also allemal. Tipp: Probefahrten Richtung Sandbostel verwöhnen mit schönen und kurvigen Landstraßen.
Fazit - was bleibt hängen
Die Kawasaki Z 650 RS ist uns tatsächlich direkt ins Herz gefahren. Schön, dass Kawasaki das Retro-Thema nun auch in einem 2-Zylinder mit überschaubarer Leistung zu einem fairen Preis anbietet. So werden sich auch Fahranfänger und leichtere Pilot:innen gerne dem Thema Retro nähern. Was aber nicht heißen soll, dass die Z650RS nichts für alte Hasen wäre - im Gegenteil! Es wird da draußen garantiert viele erfahrene Biker geben, die nur zu gerne von ihrem 250+ Kilomonster absteigen und auf dieses leichte und richtig schön zu fahrende Bike aufsteigen wollen.Das Testbike haben wir netterweise von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt bekommen. Wer eine Testfahrt wagen möchte oder sich für eine andere Kawasaki (oder Husqvarna) interessiert, sollte unbedingt einen kleinen Ausflug nach Dithmarschen ins Auge fassen. Herrliche Landstraßen und ein guter Kaffee (!) erwarten Dich.
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Suzuki GSX-8T vs. Kawasaki Z 650 RS: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrspaß
Wenn zwei beliebte Modelle aus dem Mittelklasse-Segment gegeneinander antreten, geht es selten nur um Zahlen. Bei der Suziuki GSX-8T und der Kawasaki Z 650 RS zeigt sich schnell: Beide Motorräder wollen im Alltag überzeugen, beide machen auf der Landstraße Spaß – aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Wie wirken sich die jeweiligen Stärken und Schwächen auf das Fahrgefühl, den Komfort und die Alltagstauglichkeit aus?
Grundidee der beiden Motorräder: Charakter statt reiner Vergleich
Die Suzuki GSX-8T ist als alltagstauglicher Allrounder gedacht, der auch längere Strecken entspannt angehen soll. Der Fokus liegt dabei auf einem stimmigen Gesamtpaket aus Motorverhalten, Sitzergonomie und einem Fahrwerk, das nicht nur auf dem Papier, sondern auch in der Praxis Ruhe ausstrahlt.
Die Kawasaki Z 650 RS verfolgt dagegen einen klaren Street-Ansatz: lebendig, direkt und mit einem Handling, das schnelle Richtungswechsel und dynamisches Fahren unterstützt. Wer gern zügig unterwegs ist und das Motorrad als „Werkzeug“ für Kurven und Stadtverkehr nutzt, findet hier einen sehr passenden Charakter.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich: Beide Maschinen liefern genug Schub für den Alltag, aber die Art, wie die Leistung verfügbar ist, unterscheidet sich. Die GSX-8T wirkt dabei oft harmonischer im Fluss – besonders dann, wenn gleichmäßiges Tempo gefragt ist. Das macht sie attraktiv für Pendler und für Touren, bei denen man nicht ständig am Gas „arbeiten“ möchte.
Die Z 650 RS spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn das Tempo variiert und der Fahrer das Motorrad aktiv bewegt. Die Gasannahme und das Zusammenspiel aus Drehmoment und Getriebe wirken in vielen Situationen spontaner. Das ist ein Plus für alle, die gern beschleunigen, überholen oder in Kurven zügig wieder aufbauen.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- GSX-8T: Stärken liegen im gleichmäßigen Vortrieb und in einem entspannten Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass wer maximale „Aggressivität“ sucht, sich eher eine noch direktere Reaktion wünscht.
- Z 650 RS: Stärken liegen in der lebendigen Dynamik und dem sportlich-direkten Charakter. Schwäche kann sein, dass bei sehr ruhigem Cruisen der Fokus stärker auf Fahrspaß als auf „Dauerkomfort“ liegt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk geht es nicht nur um „hart“ oder „weich“. Entscheidend ist, wie das Motorrad auf Unebenheiten reagiert, wie es in Schräglage steht und wie sicher es sich bei wechselnden Bedingungen anfühlt.
Die GSX-8T wirkt im Vergleich oft wie ein Motorrad, das Stabilität priorisiert. Gerade auf längeren Strecken und bei wechselnder Fahrbahnqualität ist das ein Vorteil: Das Motorrad bleibt berechenbar, und das gibt Sicherheit – auch wenn man nicht permanent „arbeitet“.
Die Z 650 RS zeigt sich dagegen häufig agiler. Das Handling unterstützt zügiges Fahren, und das Motorrad lädt dazu ein, Kurven früh anzusteuern und sauber durchzuziehen. Wer gern dynamisch fährt, profitiert von dieser direkten Rückmeldung.
Kurvengefühl und Alltag
Im Alltag ist die Frage: Wie schnell kommt man mit dem Motorrad „klar“? Die GSX-8T punktet häufig mit einem ruhigen, gutmütigen Gefühl. Die Z 650 RS punktet eher mit dem „Mitgehen“ in schnellen Situationen – etwa beim Überholen oder beim zügigen Wechsel zwischen Stadt und Land.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Bremsen zählt vor allem, wie gut der Druckpunkt passt und wie gleichmäßig die Verzögerung dosiert werden kann. Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder sind auf ein sicheres Fahrgefühl ausgelegt, aber die Art der Rückmeldung kann unterschiedlich wirken.
Die GSX-8T wirkt tendenziell wie ein Motorrad, das beim Bremsen sehr kontrollierbar bleibt – besonders dann, wenn man nicht maximal am Limit fährt. Die Z 650 RS kann sich dagegen in sportlicheren Situationen etwas „direkter“ anfühlen, was das Gefühl von Kontrolle in dynamischen Passagen verstärkt.
Stärken und Schwächen bei der Brems-Praxis
- GSX-8T: Stärken in der gut dosierbaren Kontrolle, Schwäche eher dort, wo maximal sportliche Bremsperformance erwartet wird.
- Z 650 RS: Stärken in der direkten Rückmeldung, Schwäche kann sein, dass bei sehr defensiver Fahrweise der sportliche Charakter stärker „spürbar“ ist als nötig.
Sitzposition und Ergonomie: Komfort für längere Tage
Die Ergonomie entscheidet oft darüber, ob ein Motorrad nach einer Stunde noch genauso angenehm ist wie am Anfang. Hier unterscheiden sich die beiden Modelle spürbar in der Ausrichtung.
Die GSX-8T ist im Vergleich häufig auf entspannteres Sitzen ausgelegt. Das macht sie besonders interessant für Pendler, die regelmäßig längere Strecken am Stück fahren, und für Touren, bei denen man nicht ständig in eine andere Haltung wechseln möchte.
Die Z 650 RS bietet eine sportlichere Anmutung und kann sich dadurch für manche Fahrer „aktiver“ anfühlen. Das ist ein Plus für alle, die gern mit dem Oberkörper arbeiten und das Motorrad spüren möchten. Gleichzeitig kann es für sehr lange Fahrten – je nach Körpergröße und Gewohnheit – sinnvoll sein, die eigene Sitzhaltung kritisch zu prüfen.
Ergonomie im Vergleich: Wer profitiert?
Wer vor allem Komfort und entspanntes Reisen sucht, findet in der GSX-8T oft den stimmigeren Ansatz. Wer dagegen eine direkte, lebendige Fahrposition bevorzugt und das Motorrad gern dynamisch bewegt, wird mit der Z 650 RS häufiger glücklich.
Ausstattung und Alltag: Was zählt, wenn man nicht nur „Spaßfahrt“ macht
Im Alltag sind Details entscheidend: Übersichtlichkeit, Bedienbarkeit, Schutz vor Wind, sowie die Frage, wie gut sich das Motorrad für tägliche Wege eignet. Beide Modelle sind grundsätzlich alltagstauglich, aber sie wirken in der Praxis unterschiedlich.
Die GSX-8T wirkt wie ein Motorrad, das für den täglichen Einsatz und längere Strecken „mitgedacht“ ist. Das zeigt sich vor allem im Gesamtkonzept: Man fühlt sich schnell wohl, und das Motorrad bleibt auch bei wechselnden Bedingungen angenehm kontrollierbar.
Die Z 650 RS wirkt stärker auf den Fahrspaß fokussiert. Das kann im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken ein echter Vorteil sein, weil das Motorrad schnell „anspringt“ und sich leicht bewegt. Für sehr lange Touren kann der Komfort je nach Fahrstil und Setup stärker in den Vordergrund rücken.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Suzuki GSX-8T
- Harmonisches Gesamtgefühl für Alltag und Touren
- Ruhigeres, berechenbares Fahrverhalten
- Ergonomie, die häufig auf längere Fahrten abzielt
Schwächen der Suzuki GSX-8T
- Wer maximale „Direktheit“ sucht, könnte weniger emotionalen Kick erwarten
- In sehr sportlich getriebenen Situationen wirkt der Charakter weniger „aggressiv“
Stärken der Kawasaki Z 650 RS
- Lebendiges Handling und dynamischer Charakter
- Spontanes Fahrgefühl bei wechselndem Tempo
- Starkes Potenzial für kurvige Strecken und zügiges Fahren
Schwächen der Kawasaki Z 650 RS
- Für sehr lange Strecken kann die sportlichere Ausrichtung je nach Fahrer weniger entspannend wirken
- Bei defensiver Fahrweise steht der Fahrspaß stärker im Vordergrund als reiner Komfort
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Suzuki GSX-8T und Kawasaki Z 650 RS hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Fahrgefühl gesucht wird.
Die GSX-8T ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad möchten, das im Alltag zuverlässig funktioniert, auf Touren entspannt bleibt und ein stimmiges Gesamtpaket liefert. Wer häufig pendelt, längere Strecken fährt oder einfach ein Motorrad sucht, das nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt, trifft hier oft die richtige Wahl.
Die Z 650 RS ist ideal für alle, die gern aktiv fahren: Stadtverkehr, Landstraße, Kurven – das Motorrad soll mitdenken und das Tempo mitgehen. Wer Fahrspaß priorisiert und eine direktere Rückmeldung mag, wird mit der Kawasaki häufiger das Gefühl haben, „genau richtig“ zu liegen.
Fazit:
Die Suzuki GSX-8T überzeugt im Vergleich vor allem durch ihr stimmiges, eher ruhiges Gesamtgefühl: Sie passt gut zu Alltag und Tour, bei denen Komfort, Berechenbarkeit und ein harmonischer Motorfluss im Vordergrund stehen. Wer ein Motorrad sucht, das lange Strecken angenehm macht und sich auch bei wechselnden Bedingungen souverän anfühlt, findet in der GSX-8T meist den entspannteren Begleiter.
Die Kawasaki Z 650 RS spielt ihre Stärken stärker im dynamischen Fahren aus. Das Handling wirkt lebendig, das Motorrad unterstützt aktives Fahren und macht besonders auf kurvigen Strecken Spaß. Wer gern zügig unterwegs ist, das Motorrad spüren möchte und eine direkte Rückmeldung bevorzugt, wird mit der Z 650 RS häufiger das „Mehr“ erleben.
Kurz gesagt: GSX-8T für entspannte Allround-Tage, Z 650 RS für mehr Fahrspaß und Agilität.