| UVP | 10.278 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 5.199 € | |
| Baujahr | von 2011 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor mit Dampf und Charakter
- einfache Bedienung
- gut ablesbares Display
- anfängertaugliches Fahrverhalten
- ausgewogenes Fahrwerk
- A2 Variante erhältlich
- Heizgriffe auspreispflichtig
- sehr langer Kennzeichenhalter
- bisschen mehr Retro-Optik wäre schön gewesen (siehe GSX-8TT)
- Verarbeitung
- Hochwertige Komponenten
- Gewicht
- Sparsamer Motor
- Soziuskomfort
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
| Gewicht | 143 | kg |
| Radstand | 1.367 | mm |
| Länge | 2.029 | mm |
| Radstand | 1.367 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 47 | mm |
| Bohrung | 58 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 83 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 393 | km |
| Leistung | 15 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 12 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 554 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Upside-Down Teleskopgabel / 41 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | KYB Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP Apex Upside-Down Ø 43 mm (Federweg 142)mm | |
| Federung hinten | WP-Apex Monoshock (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge, Alu-Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 150/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Vierkolben-Radialfestsattel , Bremsscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einkolben-Schwimmsattel, Bremsscheibe ( Ø 230 mm) | |
Fazit
Die Suzuki GSX-8T ist für alle, denen die moderne 8S zu "wild" und die vollverkleidete 8R zu sportlich ist. Sie ist ein stilvoller Gentleman-Racer, der sich beim Fahren aber wie ein hochmodernes Präzisionswerkzeug anfühlt. Sie bietet deutlich mehr "Motorrad-Gefühl" und Power als die Konkurrenz von Yamaha oder Kawasaki, lässt sich das aber auch etwas kosten.Angesichts der guten Verarbeitung, der gelungenen Mischung aus Retro-Optik und moderner Technik sowie der Sicherheitsausstattung geht das Preis-Leistungs-Verhältnis noch in Ordnung. Die Suzuki GSX-8T ist ein rundum gelungenes Retro-Bike, das sowohl Einsteiger als auch erfahrene Motorradfahrer begeistern wird. Wer Wert auf klassischen Stil, moderne Technik und zuverlässige Alltagstauglichkeit legt, findet hier ein attraktives Gesamtpaket.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen außerdem auch viele andere Vorführmaschinen von Suzuki, Ducati und neuerdings auch Zontes, ein Besuch lohnt sich also allemal. Tipp: Probefahrten Richtung Sandbostel verwöhnen mit schönen und kurvigen Landstraßen.
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Suzuki GSX-8T vs KTM 125 Duke: Motorradvergleich für Alltag, Landstraße und Fahrspaß
Wer zwischen der Suzuki GSX-8T und der KTM 125 Duke schwankt, sucht meist vor allem eines: ein Motorrad, das im Alltag zuverlässig funktioniert und auf der Landstraße trotzdem Spaß macht. Beide Modelle stehen für unterschiedliche Philosophien. Die GSX-8T wirkt eher wie ein durchdachter Allrounder mit sportlicher Ausrichtung, während die 125 Duke den Fokus klar auf Agilität, direktes Ansprechverhalten und das typische Duke-Feeling legt. Im folgenden Vergleich werden die wichtigsten Punkte gegenübergestellt – ohne Zahlenfriedhof, aber mit Blick auf das, was beim Fahren wirklich zählt.
Grundcharakter: Allrounder vs. kompakter City-Sprinter
Wie sich die Suzuki GSX-8T anfühlt
Die Suzuki GSX-8T ist als Motorrad gedacht, das nicht nur kurze Strecken abspult, sondern auch längere Fahrten angenehm macht. Der Charakter wirkt insgesamt ausgewogener: Die Maschine lässt sich im Alltag leicht bewegen, bleibt aber auch bei zügigerem Tempo stabil und souverän. Wer häufig pendelt oder regelmäßig über Land fährt, profitiert davon, dass die GSX-8T nicht ständig „auf Kante“ gefahren werden muss, um dynamisch zu wirken.
Wie sich die KTM 125 Duke anfühlt
Die KTM 125 Duke ist dagegen ein Motorrad, das man gern „einfach macht“: Gas auf, Blick nach vorn, rein in die Kurve. Das Handling ist spürbar direkt, die Sitzposition wirkt sportlich und kompakt. Gerade in der Stadt oder auf kurvigen Strecken spielt die Duke ihre Stärken aus: Sie ist wendig, reagiert schnell und vermittelt ein sehr unmittelbares Fahrgefühl. Wer gern mit dem Motorrad arbeitet und Kurven aktiv angeht, wird sich hier schnell zuhause fühlen.
Motor & Antrieb: Drehfreude und Fahrbarkeit im Vergleich
Leistungsentfaltung der GSX-8T
Im Vergleich zeigt die Suzuki GSX-8T eine eher „erwachsene“ Fahrbarkeit. Die Maschine wirkt so abgestimmt, dass sie im normalen Fahrbereich angenehm nutzbar ist. Das bedeutet: weniger hektisches Nachregeln, mehr gleichmäßiges Vorankommen. Gerade beim Überholen oder beim zügigen Anfahren aus dem Stadtverkehr heraus ist das Gefühl wichtig – und hier wirkt die GSX-8T insgesamt harmonisch.
Leistungsentfaltung der 125 Duke
Die KTM 125 Duke setzt stärker auf den sportlichen Impuls. Das Motorrad fühlt sich an, als würde es schneller „anspringen“, wenn man es fordert. In der Praxis heißt das: Wer die Duke im richtigen Drehzahlfenster bewegt, bekommt ein sehr lebendiges Ansprechverhalten. Für Fahrten, bei denen man öfter beschleunigt, beschleunigungsfreudig bleibt und gern zügig durch den Verkehr oder über Land fährt, ist das ein echter Vorteil.
Fahrwerk & Handling: Stabilität vs. Agilität
Stärken der GSX-8T beim Fahrkomfort
Die Suzuki GSX-8T punktet vor allem durch das Zusammenspiel aus Fahrwerk und Gesamtbalance. Das Motorrad liegt ruhig, vermittelt Vertrauen und bleibt auch bei wechselnden Straßenbedingungen gut kontrollierbar. Das ist besonders relevant, wenn der Alltag nicht immer perfekte Straßen liefert: Kopfsteinpflaster, Baustellen oder wellige Landstraßen sind für viele Fahrer der Normalfall – und hier wirkt die GSX-8T tendenziell entspannter.
Stärken der KTM 125 Duke in engen Situationen
Die KTM 125 Duke ist im Gegenzug ein Meister der schnellen Richtungswechsel. Das Fahrwerk und die Geometrie unterstützen ein agiles Fahrverhalten, das in der Stadt und auf kurvigen Strecken besonders Spaß macht. Wer häufig zwischen Ampeln, Einfahrten und engen Kurven unterwegs ist, merkt schnell: Die Duke will bewegt werden. Das kann im positiven Sinn fordernd sein – und genau das macht ihren Reiz aus.
Bremsen & Sicherheit im Alltag
Beide Motorräder sind für den Alltag ausgelegt, aber der Unterschied zeigt sich im Gefühl beim Bremsen und in der Dosierbarkeit. Die Suzuki GSX-8T wirkt dabei tendenziell „komfortabel“ in der Handhabung: Bremsimpulse lassen sich gut dosieren, was gerade im Stadtverkehr hilft. Die KTM 125 Duke bringt ebenfalls eine sportliche Bremsanmutung mit, die sich gut für zügiges Fahren eignet. Wer gern dynamisch unterwegs ist, wird die direkte Rückmeldung der Duke zu schätzen wissen.
Sitzposition & Ergonomie: Wer sitzt wie lange gut?
Ergonomie der GSX-8T
Die Suzuki GSX-8T bietet eine Sitzposition, die eher auf Alltagstauglichkeit ausgelegt ist. Das heißt: weniger „Kampfhaltung“, mehr entspannteres Handling. Für längere Strecken oder regelmäßige Pendelrouten ist das ein klarer Pluspunkt, weil Ermüdung oft schleichend kommt und nicht erst nach einer Stunde beginnt.
Ergonomie der 125 Duke
Die KTM 125 Duke wirkt sportlicher und kompakter. Das kann ein Vorteil sein, wenn man gern aktiv fährt und das Motorrad „mitnimmt“. Für kurze bis mittlere Strecken ist das häufig ideal. Wer jedoch sehr lange Touren plant oder häufig im Stop-and-go-Verkehr steht, sollte darauf achten, wie sich die sportliche Haltung über Zeit anfühlt.
Ausstattung & Praxisnutzen: Was im Alltag wirklich zählt
Im Vergleich der Ausstattungsdetails zeigt sich: Beide Motorräder sind nicht nur zum Anschauen da, sondern sollen im Alltag funktionieren. Die Suzuki GSX-8T wirkt dabei wie ein Modell, das auf praktische Nutzung setzt – mit einem Gesamtpaket, das sich stimmig anfühlt. Die KTM 125 Duke spielt stärker die „Spaßkarte“: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern aus der Garage holt, um spontan zu fahren. Je nachdem, ob der Fokus eher auf Komfort und Routine oder auf Fahrspaß und Direktheit liegt, verschiebt sich die Bewertung.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Suzuki GSX-8T
- Ausgewogene Allround-Eigenschaften für Stadt, Landstraße und längere Fahrten
- Ruhigeres Fahrgefühl und gute Kontrolle bei wechselnden Bedingungen
- Komfortorientierte Ergonomie, die im Alltag weniger anstrengend wirkt
Schwächen bzw. Grenzen der GSX-8T
- Wer maximal „leichtfüßig“ und kompromisslos sportlich wie bei einer Duke sucht, könnte weniger „Krawall“ im Charakter erwarten
- Bei sehr aggressivem Fahrstil kann die GSX-8T zwar mithalten, wirkt aber eher als souveräner Allrounder statt als reines Spaßgerät
Stärken der KTM 125 Duke
- Sehr agiles Handling und direktes Fahrgefühl
- Lebendiger Charakter, der Lust auf dynamische Fahrten macht
- Ideal für kurvige Strecken und Stadtverkehr, wenn man aktiv fährt
Schwächen bzw. Grenzen der Duke
- Die sportlichere Ausrichtung kann bei längeren Strecken schneller als „anstrengender“ empfunden werden
- Für sehr entspannte Fahrten ohne viel „Arbeit“ am Motorrad wirkt die GSX-8T tendenziell runder
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Fahrten im Vordergrund steht. Die Suzuki GSX-8T passt besonders gut, wenn der Alltag regelmäßig vorkommt: Pendeln, kurze Wege, aber auch längere Ausfahrten am Wochenende. Wer ein Motorrad sucht, das sich im Alltag souverän anfühlt und nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt, wird hier glücklich.
Die KTM 125 Duke ist dagegen spannend für alle, die gern schnell reagieren, Kurven aktiv fahren und das Motorrad als lebendigen Begleiter sehen. Gerade wenn häufig enge Strecken, Stadtpassagen und spontane Touren auf dem Plan stehen, spielt die Duke ihre Stärken aus.
Fazit:
Die Suzuki GSX-8T ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein ausgewogenes Gesamtpaket suchen: komfortable Ergonomie, ruhiges Fahrgefühl und eine alltagstaugliche Art, Dynamik zu liefern. Sie eignet sich besonders für regelmäßiges Pendeln, längere Strecken und alle, die ein Motorrad möchten, das einfach funktioniert und dabei souverän bleibt. Die KTM 125 Duke ist dagegen die richtige Entscheidung, wenn Agilität und Direktheit im Vordergrund stehen. Sie macht dort am meisten Spaß, wo man oft beschleunigt, Kurven aktiv angeht und das Motorrad spürbar „arbeiten“ lassen will. Wer sportlich und spontan fährt, findet in der Duke den passenden Charakter. Kurz gesagt: GSX-8T für den entspannten Allrounder, 125 Duke für den wendigen Spaßfaktor.