| UVP | 10.278 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 21.599 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Dampf und Charakter
- einfache Bedienung
- gut ablesbares Display
- anfängertaugliches Fahrverhalten
- ausgewogenes Fahrwerk
- A2 Variante erhältlich
- Heizgriffe auspreispflichtig
- sehr langer Kennzeichenhalter
- bisschen mehr Retro-Optik wäre schön gewesen (siehe GSX-8TT)
- reichlich Power
- üppige Ausstattung
- gute Bedienbarkeit
- guter Reisekofort für Fahrer und Sozius
- gelungene Deitails
- reichlich Zubeör verfügbar
- hoher, aber in dieser Klasse nicht ungewöhnlicher Preis
- etwas eigenwillige Frontmaske (Geschmackssache)
- für manchen vielleicht etwas Techniküberladen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
| Gewicht | 243 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 849-869 | mm |
| Höhe | 1.520 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 83 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 393 | km |
| Leistung | 160 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 138 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 404 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Upside-Down Teleskopgabel / 41 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | KYB Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Semi-aktive WP-USD-Gabel Ø 48 mm (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | Semi-aktives WP-Monoshock-Federbein (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Druckguss-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 267 mm) | |
Fazit
Die Suzuki GSX-8T ist für alle, denen die moderne 8S zu "wild" und die vollverkleidete 8R zu sportlich ist. Sie ist ein stilvoller Gentleman-Racer, der sich beim Fahren aber wie ein hochmodernes Präzisionswerkzeug anfühlt. Sie bietet deutlich mehr "Motorrad-Gefühl" und Power als die Konkurrenz von Yamaha oder Kawasaki, lässt sich das aber auch etwas kosten.Angesichts der guten Verarbeitung, der gelungenen Mischung aus Retro-Optik und moderner Technik sowie der Sicherheitsausstattung geht das Preis-Leistungs-Verhältnis noch in Ordnung. Die Suzuki GSX-8T ist ein rundum gelungenes Retro-Bike, das sowohl Einsteiger als auch erfahrene Motorradfahrer begeistern wird. Wer Wert auf klassischen Stil, moderne Technik und zuverlässige Alltagstauglichkeit legt, findet hier ein attraktives Gesamtpaket.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen außerdem auch viele andere Vorführmaschinen von Suzuki, Ducati und neuerdings auch Zontes, ein Besuch lohnt sich also allemal. Tipp: Probefahrten Richtung Sandbostel verwöhnen mit schönen und kurvigen Landstraßen.
Fazit - was bleibt hängen
Na gut, schlechte Motorräder werden heutzutage in dieser Klasse eigentlich ohnehin nicht mehr gebaut. Was bleibt da also noch zu sagen? Man muss die Fehler schon mit der Lupe suchen. Aber auch das haben wir natürlich gemacht und erwähnen daher folgende Kritikpunkte: Das Fach für das Mobiltelefon fällt für zahlreiche Modelle leider zu klein aus. Aus Sicht einer Reisemaschine wäre auch ein Kardan nett – aber klar es ist eben ´ne KTM.
Die Optik gerade der Frontmaske ist nicht jedermanns Sache – aber das fällt nun wirklich unter die Rubrik Geschmacksfrage. Der Kaufpreis ist recht üppig, aber auch damit ist die KTM nicht alleine. Kommen wir also zur Einstiegsfrage zurück, ob die KTM 1290 Super Adventure S der neue Maßstab ist. Der neue Maßstab ist vielleicht sehr ambitioniert ausgedrückt. Aber mithalten mit den großen Konkurrenzmaschinen aus diesem Segment kann die KTM allemal. Und man gewinnt fast den Eindruck, die Unterschiede werden immer kleiner.
Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Motorrad Ruser.
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Suzuki GSX-8T vs. KTM 1290 Super Adventure S – welcher Adventure-Typ passt?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Adventure“ aussehen, heißt das noch lange nicht, dass sie sich auch gleich anfühlen. Genau darum geht es im Vergleich zwischen der Suzuki GSX-8T und der KTM 1290 Super Adventure S: Die eine Maschine zielt eher auf agiles, alltagstaugliches Fahren und entspannte Touren ab, die andere auf große Bühne, viel Leistung und maximalen Langstrecken-Anspruch. Wer sich zwischen diesen beiden Welten entscheidet, profitiert davon, die Stärken und Schwächen nicht nur isoliert zu betrachten, sondern direkt gegeneinander abzuwägen.
Grundidee der beiden Motorräder: kompakt & leicht vs. groß & souverän
Die Suzuki GSX-8T wirkt wie ein „Allrounder mit Adventure-DNA“. Sie ist darauf ausgelegt, im Alltag schnell verfügbar zu sein, sich im Stadtverkehr nicht zu sperrig zu zeigen und auf Landstraßen sowie bei Touren eine unkomplizierte Fahrweise zu unterstützen. Das Konzept dahinter: weniger „Show“, mehr Alltagstauglichkeit und ein Motor, der sich gut dosieren lässt.
Die KTM 1290 Super Adventure S verfolgt dagegen eine klare Mission: Sie ist ein großes Reisegerät, das auch bei zügigem Tempo, langen Etappen und wechselnden Bedingungen souverän bleiben soll. Hier steht nicht das „leicht und handlich“ im Vordergrund, sondern das Gefühl von Reserven – in Motor, Fahrwerk und Ausstattung. Wer oft lange Strecken fährt oder sich auf Autobahn und zügige Landstraßen verlässt, bekommt mit der KTM ein Motorrad, das genau dafür gemacht ist.
Motor & Fahrcharakter: Dosierbarkeit vs. Power-Reserve
Im Vergleich der Motoren zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten. Die Suzuki GSX-8T spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo es um kontrolliertes Beschleunigen, harmonische Übergänge und ein gutmütiges Ansprechverhalten geht. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig im mittleren Drehzahlbereich gefahren wird – also dort, wo Alltag und Touren sich vermischen.
Die KTM 1290 Super Adventure S bringt dagegen spürbar mehr „Biss“ und eine deutlich größere Leistungsreserve. Das merkt man vor allem beim Überholen, beim zügigen Herausbeschleunigen aus Kurven und auf Strecken, auf denen man gerne Tempo aufbaut. Die KTM fühlt sich dabei weniger wie ein Motorrad an, das man „arbeitet“, sondern eher wie eines, das man „nutzt“: Gas auf, Stabilität bleibt, und die Maschine zieht weiter.
Stärken und Schwächen im Alltag
Die Stärke der GSX-8T liegt in der unkomplizierten Handhabung: Sie wirkt weniger fordernd, lässt sich leichter in den Verkehrsfluss integrieren und bleibt auch bei wechselnden Geschwindigkeiten angenehm. Eine mögliche Schwäche zeigt sich dort, wo man dauerhaft sehr hohe Dynamik erwartet: Wer ständig am Leistungsmaximum fahren möchte, wird bei der Suzuki schneller an Grenzen stoßen.
Die Stärke der KTM ist die Souveränität bei Tempo und Last. Gerade bei langen Etappen, Gepäck und häufigen Überholmanövern spielt die KTM ihre Reserven aus. Als Gegenpunkt kann sich die KTM im Alltag „größer“ anfühlen: Gewicht, Dimensionen und der Anspruch an die Fahrweise sind spürbar, besonders in engen Situationen oder bei häufigem Stop-and-go.
Fahrwerk & Handling: Agilität vs. Stabilität
Beim Fahrwerk zeigt sich die unterschiedliche Auslegung. Die Suzuki GSX-8T ist so abgestimmt, dass sie sich leichtfüßig bewegt und Kurvenwechsel angenehm unterstützt. Sie vermittelt das Gefühl, dass man zügig fahren kann, ohne ständig gegen das Motorrad zu arbeiten. Gerade auf kurvigen Landstraßen ist das ein Vorteil: Das Motorrad reagiert direkt und bleibt dabei gut kontrollierbar.
Die KTM 1290 Super Adventure S setzt stärker auf Stabilität und Ruhe bei höheren Geschwindigkeiten. Das Fahrwerk ist darauf ausgelegt, Unebenheiten zu schlucken und die Maschine auch bei Belastung sicher auf Kurs zu halten. Das macht sie besonders stark auf Autobahnabschnitten, bei langen Geraden und wenn die Strecke „unruhig“ wird.
Kurven, Tempo und Komfort
Die GSX-8T punktet mit einem Handling, das sich schnell „einprägt“. Wer gerne dynamisch fährt und dabei Wert auf ein Motorrad legt, das sich nicht zu schwer anfühlt, findet hier viel Freude. Die KTM punktet mit dem Gefühl von Sicherheit bei Tempo und mit einer Reise-Komfortlinie, die auch nach vielen Stunden noch trägt.
Als Schwäche kann bei der KTM das „weniger spielerische“ Gefühl im engen Alltag auftreten. Die GSX-8T kann im Gegenzug bei sehr hohen Geschwindigkeiten oder bei maximaler Belastung weniger „großes Reisegerät“-Feeling vermitteln – sie bleibt eher der Typ Motorrad, der mit Leichtigkeit überzeugt.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen aus der Verzögerung
Im Vergleich der Bremsen ist das Ziel bei beiden Motorrädern klar: kontrollierte Verzögerung, gutes Dosieren und ein stabiles Gefühl unter Last. Die Suzuki GSX-8T wirkt dabei wie ein Motorrad, das Bremsmanöver sauber unterstützt und sich gut anfühlt, wenn man vorausschauend fährt. Das ist besonders im Alltag relevant, wenn häufig aus moderaten Geschwindigkeiten verzögert wird.
Die KTM 1290 Super Adventure S spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es sportlicher oder „reiseintensiver“ wird: stärkere Anforderungen, längere Belastung und höhere Geschwindigkeiten. Hier entsteht das Vertrauen aus der Kombination von Bremsleistung und dem Gesamtpaket aus Fahrwerk und Elektronik.
Elektronik & Assistenz: fein abgestimmt vs. maximal ausgestattet
Elektronik ist bei modernen Adventure-Bikes mehr als „nice to have“. Im Vergleich zeigt sich: Die Suzuki GSX-8T setzt auf ein stimmiges Paket, das den Fahrer unterstützt, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Das macht die Maschine besonders attraktiv, wenn man Technik zwar schätzt, aber nicht ständig damit „arbeiten“ möchte.
Die KTM 1290 Super Adventure S ist deutlich stärker auf ein umfassendes Elektronik-Setup ausgelegt. Das kann ein Vorteil sein, wenn unterschiedliche Bedingungen (Regen, wechselnder Grip, Gepäck, unterschiedliche Fahrmodi) häufig vorkommen. Die KTM wirkt dann wie ein Motorrad, das sich anpasst und dabei die Kontrolle unterstützt.
Stärken und Schwächen der Elektronik-Philosophie
Die GSX-8T punktet mit einer eher „pragmatischen“ Nutzung: Elektronik hilft, aber sie dominiert nicht. Die KTM bietet mehr Möglichkeiten und kann dadurch auch mehr „Einstellgefühl“ erfordern. Wer gerne mit Fahrmodi und Systemen spielt, wird das lieben. Wer lieber schnell losfährt und wenig Menüs durchgeht, könnte die KTM als etwas komplexer empfinden.
Ergonomie & Komfort: Tourensitzposition vs. Reise-Setup
Bei der Sitzposition und beim Komfort unterscheiden sich die Ansprüche. Die Suzuki GSX-8T ist so gedacht, dass sie für viele Fahrergrößen angenehm bleibt und sich auch für längere Fahrten nicht „anstrengend“ anfühlt. Gerade wenn Touren nicht immer in „Reise-Tempo“ stattfinden, sondern auch Pausen, Landstraßen und wechselnde Strecken dazugehören, passt dieses Konzept gut.
Die KTM 1290 Super Adventure S ist stärker auf Langstrecke ausgelegt. Das zeigt sich im Gesamtpaket: Windschutz, Fahrkomfort und die Art, wie das Motorrad auch bei längeren Etappen stabil bleibt. Wer häufig große Distanzen fährt oder regelmäßig mit Gepäck unterwegs ist, bekommt hier ein Reisegefühl, das deutlich auf Komfort und Kontrolle setzt.
Tourentauglichkeit & Alltag: Gepäck, Wind und Reichweite im Blick
Adventure heißt nicht nur „Fahren“, sondern auch „mitnehmen“. Im Vergleich wird klar: Beide Motorräder sind grundsätzlich tourentauglich, aber sie spielen unterschiedliche Stärken aus. Die Suzuki GSX-8T eignet sich besonders, wenn Touren flexibel bleiben sollen – mit Tagesausflügen, spontanen Umwegen und einem Motorrad, das sich auch ohne großes Setup gut bewegt.
Die KTM 1290 Super Adventure S ist dagegen prädestiniert für Reisen, bei denen man wirklich Strecke macht. Das Motorrad wirkt wie gemacht für längere Etappen, für Autobahnanteile und für Situationen, in denen Wind, Temperaturwechsel und Gepäck den Unterschied machen. Wer gerne „alles dabei“ hat, findet in der KTM das passendere Gesamtpaket.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Der Vergleich zwischen Suzuki GSX-8T und KTM 1290 Super Adventure S lässt sich am besten über die eigene Fahrrealität entscheiden. Wer vor allem im Alltag unterwegs ist, gerne kurvige Strecken fährt und ein Motorrad sucht, das leicht zu beherrschen ist, findet in der Suzuki einen sehr stimmigen Begleiter. Wer dagegen regelmäßig lange Strecken fährt, hohe Dynamik erwartet und ein maximal ausgestattetes Reisegerät möchte, wird mit der KTM deutlich mehr „Adventure auf großem Niveau“ erleben.
Fazit:
Die Suzuki GSX-8T ist die bessere Wahl, wenn ein Adventure-Motorrad vor allem im Alltag und auf abwechslungsreichen Touren überzeugen soll: agiles Handling, unkomplizierte Fahrbarkeit und ein Motorcharakter, der sich gut dosieren lässt. Sie passt besonders zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das schnell verfügbar ist, sich leicht in den Alltag integrieren lässt und bei Landstraßenfahrten viel Spaß macht, ohne ständig „große“ Reserven abrufen zu müssen.
Die KTM 1290 Super Adventure S ist die bessere Wahl, wenn Langstrecke, Tempo und Komfort im Vordergrund stehen: mehr Leistungsreserve, ein stabiler Reisecharakter und ein Elektronikpaket, das unterschiedliche Bedingungen aktiv unterstützt. Wer häufig große Distanzen fährt, mit Gepäck unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das auch bei hohen Anforderungen souverän bleibt, trifft mit der KTM die passendere Entscheidung.
Kurz gesagt: GSX-8T für leichtes, vielseitiges Adventure – KTM für großes, ausstattungsstarkes Reisen.