| UVP | 10.278 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2009 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor mit Dampf und Charakter
- einfache Bedienung
- gut ablesbares Display
- anfängertaugliches Fahrverhalten
- ausgewogenes Fahrwerk
- A2 Variante erhältlich
- Heizgriffe auspreispflichtig
- sehr langer Kennzeichenhalter
- bisschen mehr Retro-Optik wäre schön gewesen (siehe GSX-8TT)
- leicht und wendig
- für Gelände und Straße (und Reise)
- kräftiger Einzylinder mit Charakter
- erstaunlich komplettes Elektronik-Paket
- voll einstellbares Fahrwerk
- wertige Details
- famoser QuickShifter
- spartanisches Display
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
| Gewicht | 162 | kg |
| Radstand | 1.506 | mm |
| Radstand | 1.506 | mm |
| Sitzhöhe: | 935 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 83 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 393 | km |
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 160 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Upside-Down Teleskopgabel / 41 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | KYB Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | WP XPLOR-USD, Ø 48 mm (Federweg 265)mm | |
| Federung hinten | WP XPLOR mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 250)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 21 Zoll 90mm | |
| Reifen hinten | 18 Zoll 140mm | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Brembo Zweikolben-Schwimmsattel, Bremsscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Suzuki GSX-8T ist für alle, denen die moderne 8S zu "wild" und die vollverkleidete 8R zu sportlich ist. Sie ist ein stilvoller Gentleman-Racer, der sich beim Fahren aber wie ein hochmodernes Präzisionswerkzeug anfühlt. Sie bietet deutlich mehr "Motorrad-Gefühl" und Power als die Konkurrenz von Yamaha oder Kawasaki, lässt sich das aber auch etwas kosten.Angesichts der guten Verarbeitung, der gelungenen Mischung aus Retro-Optik und moderner Technik sowie der Sicherheitsausstattung geht das Preis-Leistungs-Verhältnis noch in Ordnung. Die Suzuki GSX-8T ist ein rundum gelungenes Retro-Bike, das sowohl Einsteiger als auch erfahrene Motorradfahrer begeistern wird. Wer Wert auf klassischen Stil, moderne Technik und zuverlässige Alltagstauglichkeit legt, findet hier ein attraktives Gesamtpaket.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen außerdem auch viele andere Vorführmaschinen von Suzuki, Ducati und neuerdings auch Zontes, ein Besuch lohnt sich also allemal. Tipp: Probefahrten Richtung Sandbostel verwöhnen mit schönen und kurvigen Landstraßen.
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Suzuki GSX-8T vs. KTM 690 Enduro R: Motorradvergleich im Alltag, auf Tour und abseits der Straße
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ klingen, aber aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Suzuki GSX-8T steht für einen modernen, straßenorientierten Charakter: angenehm zu fahren, alltagstauglich und mit einem Fokus auf Komfort und entspannte Touren. Die KTM 690 Enduro R dagegen bringt den Enduro-Gedanken deutlich stärker nach vorn: leichtes Handling, Offroad-Feeling und eine Maschine, die auch abseits befestigter Wege Spaß macht.
Im Folgenden geht es nicht um reine Daten, sondern darum, wie sich die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle im Fahralltag bemerkbar machen. Dabei werden die im Vergleich genannten Eigenschaften der beiden Motorräder miteinander eingeordnet – und daraus entsteht ein klares Bild, für wen welches Bike besser passt.
Grundcharakter: Straße und Alltag vs. Enduro-Anspruch
Wie sich die GSX-8T anfühlt
Die Suzuki GSX-8T wirkt wie ein Motorrad, das man gern „einfach nimmt“. Die Sitzposition ist so ausgelegt, dass längere Strecken nicht anstrengend werden, und das Fahrwerk unterstützt eine ruhige, kontrollierte Linie. Gerade auf Landstraßen und im Stadtverkehr zeigt sich der straßenorientierte Ansatz: Das Bike bleibt gut beherrschbar, reagiert direkt auf Gasbefehle und vermittelt ein sicheres Gefühl, ohne ständig „zu viel“ zu sein.
Wie sich die KTM 690 Enduro R anfühlt
Die KTM 690 Enduro R ist dagegen stärker auf den Offroad-Einsatz ausgelegt. Das merkt man nicht nur an der Optik, sondern vor allem am Fahrgefühl: Das Motorrad will bewegt werden, fühlt sich lebendig an und bietet ein deutliches Enduro-„Knistern“. Auf Schotter, schlechten Straßen oder Feldwegen macht das besonders Spaß. Gleichzeitig ist die KTM auf der Straße nicht „schlecht“, aber sie spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn die Strecke nicht perfekt asphaltiert ist.
Motor und Antrieb: Drehmoment-Feeling vs. Enduro-Impuls
Im Vergleich der Antriebscharaktere zeigt sich ein typischer Unterschied: Die GSX-8T zielt auf gleichmäßige Fahrbarkeit. Das bedeutet: Der Motor unterstützt entspanntes Gleiten, lässt sich sauber dosieren und eignet sich gut für Alltagstempo und Tourenrhythmus. Wer häufig im Verkehr unterwegs ist oder gern mit moderaten Drehzahlen fährt, profitiert von dieser Art von „Allround-Linearität“.
Die KTM 690 Enduro R wirkt hingegen wie ein Motorrad, das mehr nach vorn drückt, wenn man es fordert. Das Ansprechverhalten und der Enduro-Charakter sorgen dafür, dass man schneller Lust bekommt, zu beschleunigen, zu schalten und das Motorrad aktiv zu bewegen. Für Fahrer, die gern dynamisch unterwegs sind oder gelegentlich abseits der Straße fahren, ist das ein echter Vorteil.
Fahrwerk und Handling: Stabilität auf der Straße vs. Beweglichkeit im Gelände
GSX-8T: ruhige Kontrolle
Die GSX-8T punktet mit einem Fahrwerk, das auf der Straße sehr stimmig wirkt. Die Maschine bleibt in Kurven gut in der Spur, vermittelt ein berechenbares Gefühl und unterstützt eine entspannte Linie. Das ist besonders angenehm, wenn die Strecke wellig ist oder wenn man nicht jedes Detail der Straße „hart“ spüren möchte.
690 Enduro R: agil und „offroad-ready“
Die KTM 690 Enduro R ist im Handling spürbar beweglicher. Das liegt nicht nur am Enduro-Konzept, sondern auch daran, wie das Motorrad Unebenheiten verarbeitet und wie es sich beim Richtungswechsel anfühlt. Auf Schotter und schlechten Straßen macht sich das sofort positiv bemerkbar. Gleichzeitig gilt: Wer ausschließlich auf glattem Asphalt unterwegs ist, wird die straßenorientierte Ruhe der GSX-8T oft als angenehmer empfinden.
Ergonomie und Sitzposition: entspannter Tourer vs. Enduro-Position
Bei der Ergonomie zeigt sich ein klarer Unterschied im Einsatzprofil. Die GSX-8T ist so gestaltet, dass man bequem sitzt und auch längere Fahrten ohne „Daueranspannung“ durchsteht. Das macht sie besonders attraktiv für Pendler, Wochenendtouren und alle, die ein Motorrad suchen, das nicht nach jeder Fahrt „ausgepowert“ wirkt.
Die KTM 690 Enduro R bringt eine Enduro-typische Sitzhaltung mit. Das kann je nach Körpergröße und Fahrstil sehr gut passen – vor allem, wenn man gern aktiv fährt und das Motorrad im Gelände kontrolliert. Für reine Langstrecken auf Autobahn und bei sehr konstantem Tempo kann die Enduro-Position jedoch weniger „entspannt“ wirken als die straßenorientierte Geometrie der Suzuki.
Bremsen, Fahrstabilität und Alltag: Vertrauen im Tempo
Im Vergleich der Brems- und Stabilitätswirkung zeigt sich: Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass man im Alltag sicher unterwegs ist. Die GSX-8T wirkt dabei besonders harmonisch im Zusammenspiel aus Dosierbarkeit und Stabilität. Das ist ein Vorteil, wenn häufig moderat gefahren wird oder wenn man in urbanen Situationen schnell reagieren muss.
Die KTM 690 Enduro R liefert ebenfalls ein gutes Sicherheitsgefühl, aber der Fokus liegt stärker auf Kontrolle auf wechselndem Untergrund. Auf Asphalt fühlt sie sich sportlich und lebendig an, während sie auf Schotter und unebenen Strecken ihre Stärken ausspielt. Wer also öfter „neben der perfekten Straße“ unterwegs ist, bekommt mit der KTM mehr von dem, was sie ausmacht.
Komfort und Ausstattung: Tourentauglichkeit vs. Enduro-Fokus
Bei Komfort und Ausstattung zeigt sich die unterschiedliche Philosophie. Die GSX-8T ist auf Alltag und Tour ausgelegt: Man sitzt bequem, die Maschine lässt sich unkompliziert bewegen und wirkt wie ein Motorrad, das man gern für den nächsten Ausflug nimmt. Gerade wenn man nicht ständig an der Maschine schrauben möchte, sondern einfach fahren will, ist das ein Pluspunkt.
Die KTM 690 Enduro R ist stärker auf den Enduro-Einsatz getrimmt. Das bedeutet: Wer Offroad wirklich nutzt oder zumindest regelmäßig auf Schotter und Feldwege ausweicht, profitiert von der Ausrichtung. Wer dagegen fast ausschließlich auf Asphalt unterwegs ist, könnte den Enduro-Fokus als weniger „komfortabel“ empfinden als die Suzuki.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Suzuki GSX-8T
- Alltagstauglichkeit: unkompliziertes Handling und entspannte Fahrbarkeit.
- Tour-Komfort: angenehme Ergonomie für längere Strecken.
- Straßenfokus: ruhige Stabilität und berechenbares Fahrgefühl.
- Einfacher Charakter: macht Spaß, ohne ständig „Action“ zu verlangen.
Schwächen bzw. Grenzen der Suzuki GSX-8T
- Offroad-Potenzial: für gelegentliche Schotterwege geeignet, aber nicht als echtes Enduro gedacht.
- Fahrstil: wer maximale Enduro-Dynamik sucht, wird eher bei der KTM fündig.
Stärken der KTM 690 Enduro R
- Enduro-Feeling: macht auf wechselndem Untergrund deutlich mehr Spaß.
- Agilität: lebendiges Handling und aktives Fahrgefühl.
- Vielseitigkeit: wenn die Strecke nicht nur aus Asphalt besteht.
- Fahrspaß: lädt zum dynamischen Fahren ein.
Schwächen bzw. Grenzen der KTM 690 Enduro R
- Reiner Straßenfokus: auf Autobahn und bei sehr konstantem Komfortanspruch kann die GSX-8T angenehmer wirken.
- Anspruch an den Fahrstil: das Motorrad belohnt aktives Fahren stärker als „entspanntes Dahinrollen“.
Welche Kaufentscheidung passt zu welchem Fahrprofil?
Der Vergleich lässt sich am besten über das Nutzungsprofil entscheiden. Die GSX-8T ist die logische Wahl, wenn das Motorrad vor allem für Alltag, Pendeln und Touren auf Asphalt gedacht ist. Sie bietet ein stimmiges Gesamtpaket aus Komfort, kontrolliertem Fahrgefühl und einem Motor, der sich gut dosieren lässt.
Die KTM 690 Enduro R ist die bessere Wahl, wenn die Fahrten häufiger „gemischt“ sind: Landstraße, Schotter, Waldwege, Baustellen-Umleitungen oder einfach Strecken, auf denen man nicht immer perfekt asphaltierte Bedingungen erwarten kann. Wer Lust auf Enduro-Charakter hat und das Motorrad aktiv bewegt, wird mit der KTM deutlich mehr „zweite Welt“ erleben.
Fazit:
Die Suzuki GSX-8T ist das Motorrad für alle, die ein straßenorientiertes, komfortables und unkompliziertes Gesamtpaket suchen. Sie spielt ihre Stärken besonders auf Asphalt aus: entspannte Ergonomie, ruhige Stabilität und ein Motor, der sich im Alltag angenehm dosieren lässt. Damit eignet sie sich hervorragend für Pendler, Wochenendtouren und Fahrer, die ein Motorrad möchten, das einfach funktioniert und nicht nach jeder Fahrt „anstrengend“ wirkt.
Die KTM 690 Enduro R passt besser, wenn die Fahrten öfter abseits des perfekten Asphalts stattfinden oder wenn ein aktiver, lebendiger Enduro-Charakter im Vordergrund steht. Auf Schotter und unebenen Strecken fühlt sich die KTM deutlich stimmiger an und macht mehr aus dem „Abenteuer“-Gedanken. Wer also gern dynamisch fährt und Untergrundwechsel nicht scheut, findet in der KTM die passendere Wahl.