| UVP | 10.278 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2012 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor mit Dampf und Charakter
- einfache Bedienung
- gut ablesbares Display
- anfängertaugliches Fahrverhalten
- ausgewogenes Fahrwerk
- A2 Variante erhältlich
- Heizgriffe auspreispflichtig
- sehr langer Kennzeichenhalter
- bisschen mehr Retro-Optik wäre schön gewesen (siehe GSX-8TT)
- Sportlich
- Unglaublich wendig
- Preis
- Alltagsnutzen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
| Gewicht | 162 | kg |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Sitzhöhe: | 899 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 83 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 393 | km |
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 320 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Upside-Down Teleskopgabel / 41 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | KYB Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | WP-USD Apex Ø 48 mm (Federweg 224)mm | |
| Federung hinten | WP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Scheibe, Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Suzuki GSX-8T ist für alle, denen die moderne 8S zu "wild" und die vollverkleidete 8R zu sportlich ist. Sie ist ein stilvoller Gentleman-Racer, der sich beim Fahren aber wie ein hochmodernes Präzisionswerkzeug anfühlt. Sie bietet deutlich mehr "Motorrad-Gefühl" und Power als die Konkurrenz von Yamaha oder Kawasaki, lässt sich das aber auch etwas kosten.Angesichts der guten Verarbeitung, der gelungenen Mischung aus Retro-Optik und moderner Technik sowie der Sicherheitsausstattung geht das Preis-Leistungs-Verhältnis noch in Ordnung. Die Suzuki GSX-8T ist ein rundum gelungenes Retro-Bike, das sowohl Einsteiger als auch erfahrene Motorradfahrer begeistern wird. Wer Wert auf klassischen Stil, moderne Technik und zuverlässige Alltagstauglichkeit legt, findet hier ein attraktives Gesamtpaket.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen außerdem auch viele andere Vorführmaschinen von Suzuki, Ducati und neuerdings auch Zontes, ein Besuch lohnt sich also allemal. Tipp: Probefahrten Richtung Sandbostel verwöhnen mit schönen und kurvigen Landstraßen.
Fazit: Man will sie mögen, aber einfach ist es nicht
Bekommt sie von uns den Daumen hoch? Schwierige Entscheidung. Denn trotzdem sie im Vergleich zur Konkurrenz die agilste und konsequenteste Supermoto ist, hat sie einfach zu viele Mängel für die meisten Interessenten. Dabei geht es nicht um solche Dinge wie die fehlende Soziustauglichkeit oder den nicht existierenden Windschutz. Über solche Dinge können engagierte KTM SMC R 690-Treiber nur Grinsen, und sie haben recht damit. Fans gibt es übrigens viele: Die Maschine liegt in der aktuellen Zulassungsstatistik auf Platz 15.
Nein, einen großen Nachteil gibt es: Sie liefert in ihrer Paradedisziplin nicht ab, denn wirklich schnell ist sie nur dann, wenn man das Treppenhaus des Hamburger Michel hochfahren möchte. Ansonsten ist da mehr Show als Shine. Wenn der stärkste Einzylinder der Welt nur 75 PS liefert, ist das eben das entscheidende Leistungsmanko im Vergleich zur nicht viel weniger wendigen Ducati Hypermotard mit ihren 114 PS. Das sind über 50% mehr.
Dass Vergleiche mit Ducatis überhaupt auftauchen, liegt an der sportlichen Preispolitik der Österreicher, von der selbst BMW noch etwas lernen könnte. Für die roh ausgestattete SMC R 690 verlangt KTM tatsächlich 10.799 Euro. Zum Vergleich: Der gleiche Motor wird in der 690 Enduro R für ebenfalls 10.799 Euro verbaut, im Naked Bike Duke 690 gibt es ihn für 8.899 Euro.
Motorräder der Marke Ducati gelten eigentlich nicht als Softies. Mag die Hypermotard das im Vergleich zur SMC sein, aber für einen Sitzplatz mehr, die umfangreiche Ausstattung und 114 PS verlangt Ducati 12.490 Euro und damit nur 1.691 Euro mehr.
Aber wahrscheinlich ist das alles nichts für die KTMler. Ja, sie ist die konsequenteste Supermoto auf dem Markt. Und damit ein Statement, wunderbar.
Danke an M.A.S. für das Testbike.
MotorradTest.de auf YouTube
Suzuki GSX-8T vs. KTM 690 SMC R: Vergleich für Alltag, Kurven und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick völlig unterschiedlich wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die Suzuki GSX-8T steht für einen modernen, alltagstauglichen Ansatz mit gutmütigerer Auslegung und einem Motor, der sich sowohl in der Stadt als auch auf der Landstraße souverän anfühlt. Die KTM 690 SMC R dagegen ist deutlich kompromissloser unterwegs: Supermoto-Charakter, agiles Handling und ein Einzylinder, der für unmittelbaren Fahrspaß sorgt.
Im Folgenden geht es nicht darum, welches Motorrad „objektiv besser“ ist, sondern darum, wie sich die Stärken und Schwächen im Alltag und beim Fahren bemerkbar machen. So lässt sich leichter entscheiden, welches Bike zum eigenen Stil passt.
Grundidee und Charakter: Alltagstauglich vs. kompromisslos agil
Suzuki GSX-8T: ruhiger, stimmiger Allrounder
Die Suzuki GSX-8T ist als Motorrad gedacht, das man gern jeden Tag fährt. Der Motorcharakter wirkt dabei weniger „auf Krawall“ getrimmt, sondern eher auf gleichmäßige Leistung und ein angenehmes Ansprechverhalten. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufige Kurzstrecken, Stadtverkehr und wechselnde Geschwindigkeiten zum Alltag gehören.
KTM 690 SMC R: Supermoto-Fokus und Einzylinder-Feeling
Die KTM 690 SMC R ist dagegen ein Motorrad, das sich nach Fahrspaß anfühlt, bevor überhaupt die ersten Kilometer gefahren sind. Der Einzylinder liefert ein sehr direktes, spürbares Feedback. Dazu kommt die Supermoto-Ausrichtung: Das Motorrad will Kurven, will Dynamik und belohnt ein aktives Fahren. Wer gern „mit dem Motorrad arbeitet“, findet hier schnell eine enge Verbindung zwischen Gasgriff, Fahrwerk und Linie.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich ein klarer Unterschied im Charakter. Die Suzuki GSX-8T wirkt wie ein Motor, der Leistung gleichmäßiger verteilt und dadurch in vielen Situationen entspannt bleibt. Das ist besonders hilfreich, wenn häufiges Anfahren, Stop-and-Go oder das Fahren mit wechselnder Last an der Tagesordnung sind.
Die KTM 690 SMC R spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn es dynamischer wird. Der Einzylinder-Charakter sorgt für ein unmittelbares Gefühl beim Beschleunigen. Dadurch kann sich die KTM in passenden Momenten „lebendiger“ anfühlen, während die Suzuki eher „harmonisch“ wirkt. Das ist keine Wertung im Sinne von gut oder schlecht – es ist eine Frage, welche Art von Fahrgefühl gesucht wird.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
GSX-8T: souverän und alltagstauglich abgestimmt
Die Suzuki GSX-8T zielt auf ein Fahrverhalten, das auch bei längeren Fahrten und wechselnden Straßenbedingungen angenehm bleibt. Das Handling wirkt dadurch weniger nervös und eher kontrolliert. Gerade auf der Landstraße, wenn die Geschwindigkeit variiert und die Straße nicht immer perfekt ist, spielt die Suzuki ihre Stärke aus: Sie bleibt gut zu fahren, ohne dass man permanent „gegensteuern“ muss.
690 SMC R: leichtfüßig, aber mit sportlicherem Anspruch
Die KTM 690 SMC R ist spürbar auf Agilität ausgelegt. Das Supermoto-Konzept unterstützt ein schnelles Umsetzen von Richtungswechseln und macht Lust auf zügiges Fahren. Gleichzeitig bedeutet das: Wer Komfort und „entspanntes Gleiten“ sucht, muss sich darauf einstellen, dass die KTM stärker nach Fahrstil verlangt. Unebenheiten und grobe Fahrbahnabschnitte werden direkter übertragen – nicht unbedingt unangenehm, aber eben näher am Fahrgeschehen.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen in kritischen Momenten
Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie in ihrem jeweiligen Einsatzbereich sicher wirken. Die Suzuki GSX-8T vermittelt dabei eher das Gefühl von berechenbarer Stabilität: Man kann Brems- und Kurvenphasen sauber planen, ohne dass das Motorrad „aus der Spur“ gerät. Das ist besonders wertvoll, wenn man im Alltag häufig bremsen muss und nicht jedes Mal maximal sportlich fährt.
Die KTM 690 SMC R setzt stärker auf sportliche Dynamik. Beim Bremsen aus zügigerem Tempo fühlt sich das Motorrad oft sehr direkt an, was das Vertrauen in dynamischen Situationen erhöht. Gleichzeitig ist es sinnvoll, den eigenen Stil anzupassen: Die KTM belohnt präzise Eingaben, während die Suzuki eher „mitfährt“, wenn man etwas weniger fein dosiert.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie und warum das zählt
Die Sitzposition ist ein entscheidender Unterschied. Die Suzuki GSX-8T wirkt insgesamt so, dass sie auch über längere Zeit angenehm bleibt. Das macht sie interessant, wenn häufige Fahrten geplant sind oder wenn der Fokus auf Alltag und gelegentlichen Touren liegt.
Die KTM 690 SMC R ist ergonomisch stärker auf aktives Fahren ausgelegt. Das kann sich sehr sportlich anfühlen und unterstützt das „Mitnehmen“ des Motorrads in Kurven. Wer jedoch vor allem entspannt unterwegs sein möchte, kann die KTM als fordernder empfinden – vor allem, wenn die Fahrten eher kurz und häufig mit Stopps verbunden sind.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Alltagspraxis
Im Alltag spielt die Suzuki GSX-8T ihre Stärken besonders deutlich aus. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man unkompliziert nutzt: für Pendelstrecken, für Besorgungen und für spontane Fahrten. Das Gesamtpaket aus Motorcharakter, Fahrbarkeit und einem eher „ruhigen“ Setup macht sie zu einer Maschine, die nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt.
Die KTM 690 SMC R kann ebenfalls im Alltag Spaß machen – gerade, wenn die Stadtstrecken kurz sind und man das Motorrad gern bewegt. Allerdings ist sie stärker auf Fahrspaß und Dynamik getrimmt. Das bedeutet: Wer viel im Stop-and-Go steckt oder eher komfortorientiert unterwegs ist, wird die Suzuki meist als entspannter wahrnehmen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Suzuki GSX-8T
- Allround-Charakter: passt gut zu Alltag, Stadt und Landstraße.
- Berechenbares Fahrgefühl: weniger „sportlich fordernd“, dafür kontrolliert.
- Entspanntes Handling: ideal, wenn nicht jede Fahrt maximal dynamisch sein soll.
Schwächen bzw. Grenzen der Suzuki GSX-8T
- Weniger „Kick“ im Vergleich zu einem supermoto-orientierten Einzylinder-Setup.
- Sportliche Extreme sind nicht der Fokus – wer maximales Supermoto-Feeling sucht, wird eher zur KTM greifen.
Stärken der KTM 690 SMC R
- Sehr direktes Fahrgefühl durch Einzylinder-Charakter und Supermoto-Ausrichtung.
- Agiles Handling: macht Kurven und Richtungswechsel besonders attraktiv.
- Fahrspaß-Fokus: belohnt aktives Fahren und präzise Eingaben.
Schwächen bzw. Grenzen der KTM 690 SMC R
- Anspruch an den Fahrstil: weniger „einfach draufsetzen und entspannt rollen“.
- Direktere Rückmeldung kann auf schlechten Straßen spürbarer sein.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag zuverlässig funktioniert und sich auf vielen Strecken angenehm fährt, findet in der Suzuki GSX-8T meist die stimmigere Wahl. Sie ist besonders passend, wenn Pendeln, Stadtverkehr und gelegentliche Touren im Vordergrund stehen und ein harmonisches Gesamtpaket wichtiger ist als maximale Dynamik.
Die KTM 690 SMC R ist dagegen die bessere Option, wenn Fahrspaß, Agilität und ein sehr direktes Motor- und Fahrwerksgefühl Priorität haben. Sie passt besonders zu Fahrern, die gern aktiv fahren, Kurven suchen und ein Motorrad möchten, das sich nicht „weginterpretiert“, sondern jede Eingabe spürbar beantwortet.
Fazit:
Die Suzuki GSX-8T ist die Wahl für alle, die ein alltagstaugliches, stimmiges Motorrad suchen: Sie wirkt berechenbar, fährt sich kontrolliert und bleibt auch bei wechselnden Bedingungen angenehm. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder längere Strecken entspannt genießen möchte, bekommt hier ein Motorrad, das den Alltag leichter macht.
Die KTM 690 SMC R empfiehlt sich, wenn der Fokus klar auf Dynamik und Agilität liegt. Das Supermoto-Konzept und der Einzylinder-Charakter sorgen für ein sehr unmittelbares Fahrgefühl, das besonders auf kurvigen Strecken und bei aktivem Fahren begeistert. Wer ein Motorrad möchte, das spürbar „mitarbeitet“ und Fahrspaß in den Vordergrund stellt, findet in der KTM die passendere Basis.
Kurz gesagt: GSX-8T für harmonischen Allround-Einsatz, 690 SMC R für sportlich-direkten Kurvenspaß.