| UVP | 10.278 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 13.049 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Dampf und Charakter
- einfache Bedienung
- gut ablesbares Display
- anfängertaugliches Fahrverhalten
- ausgewogenes Fahrwerk
- A2 Variante erhältlich
- Heizgriffe auspreispflichtig
- sehr langer Kennzeichenhalter
- bisschen mehr Retro-Optik wäre schön gewesen (siehe GSX-8TT)
- Motorleistung
- Präzises Fahrwwerk
- Bremsen sehr leistungsfähig
- Schneller Quickshifter
- Tourentauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
| Gewicht | 185 | kg |
| Radstand | 1.482 | mm |
| Radstand | 1.482 | mm |
| Sitzhöhe: | 834 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 91 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 83 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 393 | km |
| Leistung | 121 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 99 NM bei 7.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 295 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Upside-Down Teleskopgabel / 41 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | KYB Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP Apex 43er-USD-Gabel (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | WP Zentralfederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Suzuki GSX-8T ist für alle, denen die moderne 8S zu "wild" und die vollverkleidete 8R zu sportlich ist. Sie ist ein stilvoller Gentleman-Racer, der sich beim Fahren aber wie ein hochmodernes Präzisionswerkzeug anfühlt. Sie bietet deutlich mehr "Motorrad-Gefühl" und Power als die Konkurrenz von Yamaha oder Kawasaki, lässt sich das aber auch etwas kosten.Angesichts der guten Verarbeitung, der gelungenen Mischung aus Retro-Optik und moderner Technik sowie der Sicherheitsausstattung geht das Preis-Leistungs-Verhältnis noch in Ordnung. Die Suzuki GSX-8T ist ein rundum gelungenes Retro-Bike, das sowohl Einsteiger als auch erfahrene Motorradfahrer begeistern wird. Wer Wert auf klassischen Stil, moderne Technik und zuverlässige Alltagstauglichkeit legt, findet hier ein attraktives Gesamtpaket.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen außerdem auch viele andere Vorführmaschinen von Suzuki, Ducati und neuerdings auch Zontes, ein Besuch lohnt sich also allemal. Tipp: Probefahrten Richtung Sandbostel verwöhnen mit schönen und kurvigen Landstraßen.
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Suzuki GSX-8T vs. KTM 890 Duke R: Vergleich der Naked-Bikes
Wenn zwei Naked Bikes aufeinandertreffen, geht es selten nur um Zahlen. Bei der Suzuki GSX-8T und der KTM 890 Duke R treffen unterschiedliche Philosophien aufeinander: Die eine steht für einen stimmigen, alltagstauglichen Einstieg in die sportliche Klasse, die andere für kompromisslose Fahrdynamik und ein deutliches Leistungs- und Performance-Versprechen. Genau darum lohnt sich der Blick auf die Gemeinsamkeiten und vor allem auf die Unterschiede – denn die entscheiden am Ende darüber, welches Motorrad wirklich zum eigenen Fahrstil passt.
Grundidee im Vergleich: Charakter statt nur Daten
Beide Modelle sind als moderne Naked Bikes konzipiert: aufrechte Sitzposition, direkter Kontakt zur Straße und ein Motor, der Fahrspaß liefert. Doch während die GSX-8T eher auf einen runden, gut dosierbaren Alltagsmix setzt, zielt die 890 Duke R stärker auf sportliche Akzente. Das merkt man nicht nur beim Anfahren, sondern auch in der Art, wie das Motorrad Gas annimmt und wie es sich in Kurven anfühlt.
Motor und Ansprechverhalten: Wie sich Leistung anfühlt
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die KTM 890 Duke R wirkt insgesamt „aggressiver“ im Antritt. Das liegt weniger daran, dass sie nur mehr will, sondern daran, wie sie die Kraft über den Drehzahlbereich verteilt und wie direkt das Motorrad auf Gasbefehle reagiert. Wer sportlich beschleunigt, häufig zügig aus Kurven herausfährt oder gern im mittleren bis höheren Drehzahlbereich unterwegs ist, bekommt hier ein sehr lebendiges Gesamtpaket.
Die Suzuki GSX-8T spielt dagegen ihre Stärken besonders dann aus, wenn das Tempo nicht permanent auf Maximum steht. Das Motorrad lässt sich meist leichter „lesen“ und wirkt in vielen Situationen entspannter. Das kann im Stadtverkehr, auf Landstraßen mit wechselndem Rhythmus oder bei längeren Touren ein echter Vorteil sein: weniger Stress, mehr Kontrolle – und ein Motor, der sich auch ohne ständiges Hochdrehen angenehm bewegt.
Stärken und Schwächen beim Motor
- KTM 890 Duke R: Stärken liegen im sportlichen Antritt und im dynamischen Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass der „Performance-Fokus“ je nach Nutzung schneller in Richtung sportlicher Fahrweise drängt.
- Suzuki GSX-8T: Stärken liegen in der gut dosierbaren Alltagstauglichkeit und dem harmonischen Charakter. Schwäche kann sein, dass wer konsequent maximale Performance sucht, schneller an Grenzen des eigenen Anspruchs stößt.
Fahrwerk und Handling: Agil oder souverän?
Beim Handling unterscheiden sich die beiden Motorräder spürbar. Die KTM 890 Duke R ist klar auf Fahrdynamik getrimmt. In schnellen Richtungswechseln und beim zügigen Kurvenfahren wirkt sie oft präziser und „sportlicher“ in der Linie. Das Motorrad lädt dazu ein, Kurven aktiv zu fahren und das Tempo zu steigern, weil es dabei stabil bleibt und die Rückmeldung aus der Fahrbahn sehr direkt ist.
Die Suzuki GSX-8T fühlt sich im Vergleich häufig souveräner im Alltag an. Sie vermittelt ein ruhigeres Gesamtbild, besonders auf unruhigen Straßen oder wenn die Fahrweise nicht permanent auf sportliche Grenzbereiche ausgerichtet ist. Das ist kein Nachteil – im Gegenteil: Wer häufig pendelt, unterwegs auch mal schlechte Fahrbahnbeläge erwischt oder einfach entspannter fahren möchte, profitiert von dieser Art von Stabilität.
Stärken und Schwächen beim Fahrwerk
- KTM 890 Duke R: Stärken sind die sportliche Präzision und das dynamische Kurvengefühl. Schwäche kann sein, dass der Fokus auf Performance bei längeren, komfortorientierten Fahrten weniger „entspannt“ wirkt.
- Suzuki GSX-8T: Stärken sind Alltagssouveränität und ein gutmütigeres Fahrverhalten. Schwäche kann sein, dass bei sehr ambitionierter Fahrweise der letzte sportliche „Biss“ nicht ganz so stark im Vordergrund steht.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Im Vergleich der Bremsen zeigt sich ein typisches Bild: Die KTM 890 Duke R wirkt beim sportlichen Verzögern besonders standfest. Wer häufig zügig bremst, spät in Kurven einlenkt oder auf kurvigen Strecken unterwegs ist, spürt schnell, dass das Motorrad auf dynamische Situationen ausgelegt ist. Das gibt Sicherheit – nicht nur beim harten Bremsen, sondern auch beim dosierten Verzögern, wenn es darum geht, die Linie sauber zu halten.
Die Suzuki GSX-8T bietet ebenfalls ein überzeugendes Bremsgefühl und lässt sich meist gut kontrollieren. Gerade im Alltag ist das wichtig: gleichmäßige Dosierbarkeit, vorhersehbares Ansprechverhalten und ein Gefühl von „es bremst, wenn man es will“. Wer nicht permanent sportlich fährt, bekommt damit ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Ausstattung und Alltag: Welche Maschine passt zum Alltag?
Bei Naked Bikes entscheidet die Praxis: Wie gut lässt sich das Motorrad im Alltag bewegen, wie angenehm ist es im Verkehr und wie gut funktioniert es auf längeren Strecken? Hier punktet die GSX-8T oft mit einem ausgewogenen Setup. Das Motorrad wirkt wie gemacht für „einfach losfahren“ – ohne dass man ständig an der Fahrweise schrauben muss.
Die KTM 890 Duke R ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie fühlt sich stärker nach „Fahrspaß zuerst“ an. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad auf sportliche Impulse reagiert. Wer gern spontan fährt, Kurven sucht und das Motorrad regelmäßig dynamisch bewegt, wird die KTM als sehr stimmig empfinden. Wer dagegen vor allem Pendelstrecken fährt und Komfort im Vordergrund hat, kann die KTM je nach Erwartung als etwas „fordernder“ wahrnehmen.
Stärken und Schwächen im Alltag
- GSX-8T: Stärken liegen in der unkomplizierten Nutzung und dem harmonischen Gesamtgefühl. Schwäche kann sein, dass der sportliche Anspruch im Vergleich zur KTM weniger „laut“ ausfällt.
- 890 Duke R: Stärken liegen in der Performance-Orientierung und dem sehr lebendigen Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass die sportliche Ausrichtung den Fokus im Alltag stärker auf dynamisches Fahren lenkt.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Suzuki GSX-8T und KTM 890 Duke R hängt vor allem davon ab, wie gefahren wird. Beide sind moderne Naked Bikes, aber sie bedienen unterschiedliche Bedürfnisse.
GSX-8T: Die passende Wahl für…
Die Suzuki GSX-8T ist besonders interessant für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das im Alltag zuverlässig funktioniert und sportliche Momente bietet, ohne dabei ständig nach „mehr“ zu verlangen. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, Touren plant, bei denen nicht jede Kurve zur Rennstrecke wird, und ein Motorrad möchte, das sich leicht beherrschen lässt, trifft mit der GSX-8T eine sehr gute Wahl.
890 Duke R: Die passende Wahl für…
Die KTM 890 Duke R richtet sich an alle, die Fahrdynamik spüren wollen. Wer gern zügig fährt, Kurven aktiv angeht und das Motorrad als Werkzeug für sportliche Ausfahrten sieht, bekommt hier ein sehr überzeugendes Gesamtpaket. Auch wenn das Motorrad im Alltag funktioniert, steht die Performance-Orientierung klar im Mittelpunkt.
Fazit:
Die Suzuki GSX-8T ist die bessere Wahl, wenn ein Naked Bike gesucht wird, das im Alltag angenehm, gut dosierbar und unkompliziert bleibt. Sie punktet mit einem harmonischen Charakter und einem souveränen Gefühl, das besonders auf wechselnden Strecken und bei längeren Fahrten überzeugt. Wer sportlich fahren möchte, bekommt das ebenfalls – nur eben in einer Form, die sich leichter in den Alltag integrieren lässt.
Die KTM 890 Duke R ist die richtige Wahl, wenn Fahrdynamik und Performance stärker im Vordergrund stehen. Das Motorrad wirkt lebendig, reagiert direkt und macht sportliche Fahrten besonders intensiv. Wer Kurven dynamisch fährt und das Motorrad regelmäßig fordern möchte, bekommt hier mehr „Biss“ und ein klar sportliches Gesamtgefühl.
Kurz gesagt: GSX-8T für ausgewogenen Alltag mit sportlichem Touch, 890 Duke R für alle, die Fahrspaß konsequent in den Mittelpunkt stellen.