UVP 10.278 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 9.499 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
Neo-Retro von Suzuki von 10.990 Euro
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Wie schlägt sich der überarbeitete Klassiker im Test?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor mit Dampf und Charakter
  • einfache Bedienung
  • gut ablesbares Display
  • anfängertaugliches Fahrverhalten
  • ausgewogenes Fahrwerk
  • A2 Variante erhältlich
Kontra:
  • Heizgriffe auspreispflichtig
  • sehr langer Kennzeichenhalter
  • bisschen mehr Retro-Optik wäre schön gewesen (siehe GSX-8TT)
Pro:
  • 25% mehr Power als die Vorgängerin
  • gutes Getriebe, kaum Lastwechsel
  • Kardan
  • Genüssliches Fahren mit einem charakterstarken Motorrad
Kontra:
  • unpassendes LCD-Cockpit
  • Seitenständer mit merkwürdiger Ausklapp-Rückmeldung
  • einfache Ausstattung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht201kg
Radstand1.465mm
Länge2.115mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 815 mm
Höhe1.105mm
Gewicht218kg
Radstand1.450mm
Länge2.165mm
Radstand1.450mm
Sitzhöhe: 780 mm
Höhe1.100mm

Motor

Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor
Hubraum776ccm
Hub70mm
Bohrung84mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV2-Zylinder-Viertakt längs
Hubraum853ccm
Hub77mm
Bohrung84mm
KühlungLuft-Ölkühlung
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung83 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment78 NM bei 6.800 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite393km
Leistung67 PS bei 6.900 U/Min
Drehmoment79 NM bei 4.400 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Tankinhalt21Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite429km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneKYB Upside-Down Teleskopgabel / 41 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenKYB Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten180/55 ZR 17
RahmenbauartDoppelschleifenrahmen
Federung vorneHydraulische Teleskopgabel (Federweg 137)mm
Federung hintenZwei hydraulische Federbeine (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne100/90 - 18
Reifen hinten150/70 - 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneBrembo, schwimmend gelagerte Bremsscheibe, 4-KolbenBremssattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenBrembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm)

Fazit

Die Suzuki GSX-8T ist für alle, denen die moderne 8S zu "wild" und die vollverkleidete 8R zu sportlich ist. Sie ist ein stilvoller Gentleman-Racer, der sich beim Fahren aber wie ein hochmodernes Präzisionswerkzeug anfühlt. Sie bietet deutlich mehr "Motorrad-Gefühl" und Power als die Konkurrenz von Yamaha oder Kawasaki, lässt sich das aber auch etwas kosten. 
 
Angesichts der guten Verarbeitung, der gelungenen Mischung aus Retro-Optik und moderner Technik sowie der Sicherheitsausstattung geht das Preis-Leistungs-Verhältnis noch in Ordnung. Die Suzuki GSX-8T ist ein rundum gelungenes Retro-Bike, das sowohl Einsteiger als auch erfahrene Motorradfahrer begeistern wird. Wer Wert auf klassischen Stil, moderne Technik und zuverlässige Alltagstauglichkeit legt, findet hier ein attraktives Gesamtpaket.
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen außerdem auch viele andere Vorführmaschinen von Suzuki, Ducati und neuerdings auch Zontes, ein Besuch lohnt sich also allemal. Tipp: Probefahrten Richtung Sandbostel verwöhnen mit schönen und kurvigen Landstraßen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10.990 €
  • Verfügbarkeit: seit 09/2025
  • Farben: schwarz, kupfer, mattgrün

Fazit - was bleibt hängen

Gut gemacht, Moto Guzzi! Die neue V7 wurde an den richtigen Stellen angefasst. Mehr Power und mehr Stabilität machen aus der V8 850 die bessere Guzzi. Trotzdem hat sie ihren Charakter behalten, was die potentielle Zielgruppe erfreuen dürfte.
 
Über das Design kann man streiten, wie gesagt gefällt uns die Special besser, aber auch die Stone macht optisch schon was her. Sie ist sofort als Guzzi zu erkennen und wir würden uns nicht für die schwarze Version entscheiden, sondern für die in Blau - die schwarze macht uns optisch zu sehr auf "evil" - und das ist sie einfach nicht.
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Zweirad-Technik Schielmann in Bokel.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 9.100€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 7.000€
  • Verfügbarkeit: lieferbar ab 10/2021
  • Farben: schwarz, orange, blau

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Suzuki GSX-8T vs. Moto Guzzi V7 Stone: Vergleich, Stärken und Schwächen

Wer zwischen der Suzuki GSX-8T und der Moto Guzzi V7 Stone schwankt, entscheidet am Ende weniger über „besser“ oder „schlechter“ – sondern über den gewünschten Charakter. Die GSX-8T wirkt wie ein modernes Werkzeug für Alltag und Tour: klar, effizient und auf vielseitiges Fahren ausgelegt. Die V7 Stone dagegen steht für Stil, Sound und ein entspannteres Fahrgefühl mit klassischem Vibe. Beide Motorräder können viel – aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Situationen aus.

Grundcharakter: modern-pragmatisch vs. klassisch-emotional

Die Suzuki GSX-8T ist vom Gesamtkonzept her auf ein breites Einsatzspektrum getrimmt. Das merkt man daran, wie sie sich im Alltag präsentiert: unkompliziert, gut dosierbar und mit einem Motorgefühl, das sich auf unterschiedliche Geschwindigkeiten schnell „einpendelt“. Wer häufig pendelt, gern spontan fährt oder auch längere Strecken plant, bekommt hier ein Motorrad, das sich nicht in den Vordergrund drängt, sondern einfach funktioniert.

Die Moto Guzzi V7 Stone setzt dagegen auf den klassischen Guzzi-Charakter. Das Fahrgefühl ist spürbar „anders“: mehr Wärme im Motor, mehr Persönlichkeit im Antrieb und ein Sound, der nicht nur gehört, sondern auch im Kopf bleibt. Die V7 Stone ist damit besonders für Fahrer interessant, die nicht nur von A nach B wollen, sondern die Fahrt selbst genießen – auch wenn das Tempo nicht immer im Fokus steht.

Motor und Antrieb: wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Suzuki GSX-8T wirkt in der Leistungsentfaltung eher „linear und planbar“. Das erleichtert das Fahren in der Stadt, beim Überholen auf der Landstraße oder beim zügigen Beschleunigen aus dem Stand. Gerade wenn man häufig zwischen Stop-and-go und flüssigem Fahren wechselt, spielt die GSX-8T ihre Stärken aus.

Die Moto Guzzi V7 Stone punktet dagegen mit einem deutlich markanteren Drehmoment- und Klangbild. Das Motorrad fühlt sich oft dann besonders stimmig an, wenn man nicht ständig am Gas „arbeitet“, sondern den Motor in seinem Wohlfühlbereich nutzt. Das kann sich auf langen Touren sehr angenehm anfühlen, weil das Fahrtempo natürlicher wirkt und weniger „getaktet“ werden muss.

Stärken und Schwächen im Motorvergleich

  • Suzuki GSX-8T: Stärke in der planbaren Gasannahme und im vielseitigen Einsatz – Schwäche eher dort, wo man bewusst den klassischen, emotionalen Motorcharakter sucht.
  • Moto Guzzi V7 Stone: Stärke in Sound, Charakter und dem „entspannten“ Drehmomentgefühl – Schwäche, wenn maximale Alltags-Feinfühligkeit bei sehr dynamischer Fahrweise im Vordergrund steht.

Sitzposition und Ergonomie: wer sich wohler fühlt, entscheidet schnell

Die Suzuki GSX-8T bietet eine Sitzposition, die sportlich genug wirkt, um zügig zu fahren, aber nicht so kompromisslos, dass längere Strecken sofort unbequem werden. Das macht sie besonders für Fahrer interessant, die ein Motorrad möchten, das sowohl im Alltag als auch auf Touren „mitgeht“.

Die Moto Guzzi V7 Stone ist hingegen deutlich stärker auf entspanntes Sitzen ausgelegt. Die Haltung wirkt natürlicher und klassischer, wodurch sich das Motorrad schnell als „Wohlfühlmaschine“ anfühlt. Wer gern mit Ruhe fährt, die Landschaft genießt und nicht ständig in eine sportliche Fahrhaltung wechseln möchte, wird die V7 Stone oft als stimmiger empfinden.

Ergonomie im direkten Vergleich

  • GSX-8T: Vorteil bei vielseitiger Nutzung und dynamischerem Fahren – Nachteil, wenn man eine sehr klassische, entspannte Cruiser-Position bevorzugt.
  • V7 Stone: Vorteil bei Komfort und klassischem Fahrgefühl – Nachteil, wenn man eine sportlichere Sitzhaltung für schnelle Richtungswechsel erwartet.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Charakter

Im Handling zeigt die Suzuki GSX-8T ihre moderne Ausrichtung. Das Motorrad vermittelt ein sicheres Gefühl, besonders wenn die Straße unruhig ist oder man zügig durch wechselnde Kurven fährt. Die Abstimmung wirkt darauf ausgelegt, dass man schnell Vertrauen aufbaut und das Bike auch bei wechselnden Bedingungen kontrolliert bewegen kann.

Die Moto Guzzi V7 Stone fährt sich ebenfalls souverän, aber mit einem anderen Schwerpunkt im Fahrgefühl. Das Motorrad wirkt eher „mechanisch“ und lässt sich spürbar nach dem eigenen Rhythmus bewegen. Wer Kurven nicht als reines Technik-Training sieht, sondern als Teil des Erlebnisses, wird die V7 Stone oft als besonders stimmig empfinden.

Kurvenverhalten und Alltag

Für enge Stadtpassagen und häufiges Rangieren ist die GSX-8T meist die unkompliziertere Wahl, weil sie sich im Alltag sehr direkt anfühlt. Auf der Landstraße kann die V7 Stone dann glänzen, wenn man nicht ständig maximal beschleunigt, sondern den Charakter ausfährt. Beide Motorräder können Kurven – aber die Art, wie sie dorthin „führen“, ist unterschiedlich.

Bremsen und Sicherheit: Dosierbarkeit im Fokus

Bei der Bremsleistung geht es im Alltag vor allem um Dosierbarkeit und gleichmäßiges Ansprechverhalten. Die Suzuki GSX-8T wirkt in diesem Punkt sehr alltagstauglich: Man kann zügig reagieren, ohne dass sich das Gefühl „sprunghaft“ anfühlt. Das ist besonders hilfreich, wenn Verkehrssituationen schnell kippen oder man häufig aus niedrigen Geschwindigkeiten abbremsen muss.

Die Moto Guzzi V7 Stone bietet ebenfalls ein zuverlässiges Bremsgefühl. Der Unterschied liegt eher im Gesamteindruck: Die V7 Stone bremst nicht „sportlich aggressiv“, sondern eher kontrolliert und passend zum klassischen Charakter. Das kann ein Vorteil sein, wenn man bewusst ruhig fährt und das Motorrad nicht wie ein sportliches Werkzeug behandelt.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Touren

Die Suzuki GSX-8T ist in der Praxis oft die bessere Wahl, wenn das Motorrad regelmäßig im Alltag genutzt wird. Sie wirkt wie gemacht für kurze Wege, spontane Fahrten und längere Touren, ohne dass man sich ständig Gedanken über die „Passform“ machen muss. Gerade wenn man unterschiedliche Streckenprofile fährt, bleibt die GSX-8T ein sehr konsistentes Gesamtpaket.

Die Moto Guzzi V7 Stone ist dagegen dann besonders stark, wenn die Fahrt mehr „Bedeutung“ haben soll. Für gemütliche Touren, Landstraßen und Strecken, auf denen man nicht nur Kilometer sammelt, sondern auch Atmosphäre sucht, passt sie hervorragend. Im Stadtverkehr kann sie ebenfalls funktionieren – allerdings steht hier weniger die maximale Effizienz im Vordergrund, sondern das Erlebnis.

Stärken und Schwächen in der Nutzung

  • GSX-8T: Stärke bei vielseitiger Nutzung, schneller Eingewöhnung und unkompliziertem Fahrgefühl – Schwäche, wenn man bewusst den Retro-Charakter und den „Guzzi-Vibe“ sucht.
  • V7 Stone: Stärke bei Stil, Sound und entspannterem Touren-Feeling – Schwäche, wenn man ein besonders sportlich-dynamisches Handling als Hauptziel hat.

Design und Ausstattung: zwei unterschiedliche Zielgruppen

Design ist bei Motorrädern selten nur „Optik“. Die Suzuki GSX-8T wirkt modern und funktional. Das passt zur Idee, ein Motorrad zu fahren, das sich nicht verstecken muss, aber auch nicht nur Show ist. Die Moto Guzzi V7 Stone setzt dagegen auf klassische Linien, die sofort Wiedererkennung erzeugen. Wer Wert auf Stil legt und gern ein Motorrad fährt, das man auch abseits der Fahrt gern anschaut, wird hier schnell Gefallen finden.

Auch die Ausstattung spielt in der Praxis eine Rolle: Die GSX-8T wirkt tendenziell auf „Alltag und Funktion“ ausgelegt, während die V7 Stone eher auf „Charakter und Fahrgefühl“ zielt. Das bedeutet: Beide können sinnvoll ausgestattet sein – aber sie priorisieren unterschiedliche Dinge.

Für wen passt welches Motorrad?

Wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich schnell beherrschbar anfühlt, im Alltag zuverlässig ist und auf Touren eine gute Figur macht, ist die Suzuki GSX-8T die naheliegendere Wahl. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die ein vielseitiges Gesamtpaket möchten: unkompliziert, modern und mit einem Motor- und Fahrwerksgefühl, das sich auf viele Situationen einstellen lässt.

Wer dagegen ein Motorrad sucht, das mehr „Emotion“ liefert – mit klassischem Stil, markantem Sound und einem entspannten Fahrrhythmus – wird mit der Moto Guzzi V7 Stone sehr wahrscheinlich glücklicher. Sie ist ideal für Menschen, die Touren genießen, das Motorrad als Teil des Erlebnisses sehen und nicht ständig das Maximum aus jeder Beschleunigung herauskitzeln wollen.

Fazit:

Die Suzuki GSX-8T ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad für sehr unterschiedliche Einsätze gesucht wird: Stadt, Pendeln und Touren sollen sich ohne großen Aufwand anfühlen. Das moderne, planbare Fahrgefühl und die alltagstaugliche Abstimmung machen sie besonders attraktiv für Fahrer, die ein vielseitiges Bike möchten, das schnell Vertrauen aufbaut. Die Moto Guzzi V7 Stone gewinnt dagegen dort, wo Stil, Sound und ein klassischer Fahrcharakter zählen. Sie passt am besten zu Fahrern, die weniger „Effizienz um jeden Preis“ suchen, sondern ein Motorrad, das sich auf Landstraßen und längeren Ausfahrten besonders stimmig anfühlt. Kurz gesagt: Wer ein pragmatisches Allround-Motorrad will, greift zur GSX-8T. Wer ein emotionales Retro-Erlebnis sucht, findet in der V7 Stone die passendere Bühne.

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