| UVP | 10.278 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 8.990 € | |
| Baujahr | von 2009 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Dampf und Charakter
- einfache Bedienung
- gut ablesbares Display
- anfängertaugliches Fahrverhalten
- ausgewogenes Fahrwerk
- A2 Variante erhältlich
- Heizgriffe auspreispflichtig
- sehr langer Kennzeichenhalter
- bisschen mehr Retro-Optik wäre schön gewesen (siehe GSX-8TT)
- bäriger Motor mit kräftigem Drehmoment
- reisetaugliche Sitzposition
- satte Straßenlage, guter Windschutz
- zuverlässiges Bike ohne Reparaturanfälligkeiten
- viel Motorrad für wenig Geld
- etwas schwerfällig in engen Kurven
- für Fahranfänger ungeeignet
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
| Gewicht | 257 | kg |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Länge | 2.130 | mm |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.245 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihen-Vierzylinder | |
| Hubraum | 1.255 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 83 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 393 | km |
| Leistung | 98 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 108 NM bei 3.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 345 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Upside-Down Teleskopgabel / 41 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | KYB Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 136)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | ZR | |
| Reifen hinten | ZR | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Suzuki GSX-8T ist für alle, denen die moderne 8S zu "wild" und die vollverkleidete 8R zu sportlich ist. Sie ist ein stilvoller Gentleman-Racer, der sich beim Fahren aber wie ein hochmodernes Präzisionswerkzeug anfühlt. Sie bietet deutlich mehr "Motorrad-Gefühl" und Power als die Konkurrenz von Yamaha oder Kawasaki, lässt sich das aber auch etwas kosten.Angesichts der guten Verarbeitung, der gelungenen Mischung aus Retro-Optik und moderner Technik sowie der Sicherheitsausstattung geht das Preis-Leistungs-Verhältnis noch in Ordnung. Die Suzuki GSX-8T ist ein rundum gelungenes Retro-Bike, das sowohl Einsteiger als auch erfahrene Motorradfahrer begeistern wird. Wer Wert auf klassischen Stil, moderne Technik und zuverlässige Alltagstauglichkeit legt, findet hier ein attraktives Gesamtpaket.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen außerdem auch viele andere Vorführmaschinen von Suzuki, Ducati und neuerdings auch Zontes, ein Besuch lohnt sich also allemal. Tipp: Probefahrten Richtung Sandbostel verwöhnen mit schönen und kurvigen Landstraßen.
Fazit - was bleibt hängen
Die Suzuki GSX 1250 FA ist ein Allrounder im besten Wortsinn. Sie lässt sich sportlich fahren, ist reisetauglich und macht auf Landstraße und Autobahn richtig Spaß. Sie ist aufgrund des Gewichts, der hohen Leistung sowie der Fahrwerks-Charakteristik sicherlich kein Bike für Fahranfänger. Auch kleine oder zierliche Personen sollten sich besser nach einem anderen Motorrad umsehen.Aufgrund der aus heutiger Sicht technisch eher einfachen Ausstattung und einer guten Fertigungsqualität zählt die GSX 1250 FA sicherlich zu den zuverlässigeren Bikes. Es kann kaum etwas kaputt gehen und alle Bandits hatten schon immer den Ruf, unkompliziert jahrelang ohne Reparaturen ihren Dienst zu tun. Sie eignet sich deshalb hervorragend als Arbeitstier für die tägliche Fahrt zur Arbeit. Wer sich eine gebrauchte GSX 1250 FA kaufen möchte, muss vor größeren Laufleistungen nicht zurückschrecken. Die Maschinen dieses Typs gelten als unkaputtbar.
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Suzuki GSX-8T vs Suzuki GSX-1250 FA: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder aus dem Hause Suzuki aufeinandertreffen, lohnt sich ein genauer Blick. Die Suzuki GSX-8T und die Suzuki GSX-1250 FA wirken auf den ersten Blick wie zwei Varianten derselben Idee: sportlich auftreten, aber je nach Auslegung unterschiedlich stark auf Alltag oder große Touren setzen. Genau hier beginnt der Vergleich. Denn obwohl beide Modelle einen klaren GSX-Charakter mitbringen, unterscheiden sie sich spürbar in der Art, wie sie Leistung nutzbar machen, wie sie sich im Alltag anfühlen und wie sie auf längeren Strecken Komfort und Sicherheit liefern.
Grundidee im Vergleich: kompakt und agil vs. groß und tourentauglich
Die GSX-8T steht für ein Motorrad, das sich leicht in den Alltag einfügt. Sie wirkt handlich, lässt sich im Stadtverkehr gut bewegen und bietet eine Fahrweise, die eher auf unmittelbares Ansprechverhalten und entspannte Kontrolle setzt. Die GSX-1250 FA dagegen ist stärker auf das ausgelegt, was viele bei längeren Touren suchen: mehr Reserven, mehr Durchzug und ein Gesamtpaket, das auch bei höheren Geschwindigkeiten souverän bleibt.
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die GSX-8T ist die Wahl, wenn kurze Wege, spontane Ausfahrten und kurvige Strecken im Vordergrund stehen. Die GSX-1250 FA spielt ihre Stärken dort aus, wo Strecken länger werden, das Tempo steigt und der Fahrer weniger „arbeiten“ möchte, um das Motorrad dauerhaft im passenden Bereich zu halten.
Motor und Fahrgefühl: Charakter entscheidet
GSX-8T: Drehfreude und Alltagstauglichkeit
Die GSX-8T vermittelt ein Fahrgefühl, das sich besonders gut für dynamisches Fahren im mittleren Drehzahlbereich eignet. Sie reagiert direkt und macht es leicht, das Motorrad ohne große Umwege in den gewünschten Bereich zu bringen. Gerade auf Landstraßen, bei wechselnden Geschwindigkeiten und in Situationen, in denen häufig beschleunigt und wieder abgebremst wird, wirkt das wie ein Vorteil: Das Motorrad bleibt „wach“, ohne dass ständig hohe Drehzahlen nötig sind.
GSX-1250 FA: mehr Reserven für Tempo und Strecke
Die GSX-1250 FA setzt dagegen auf mehr Hubraum und damit auf ein souveränes Leistungsbild. Im Vergleich zur GSX-8T zeigt sich das vor allem beim Durchzug: Beschleunigungen wirken weniger „sportlich-angestrengt“, sondern eher wie ein gleichmäßiges Aufbauen von Tempo. Auf Autobahnabschnitten oder bei Überholmanövern ist das spürbar, weil das Motorrad auch aus niedrigeren Bereichen zügig nachlegt.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich lassen sich so zusammenfassen: Die GSX-8T punktet mit direktem Ansprechen und einem agilen Gefühl. Die GSX-1250 FA punktet mit Reserven und entspannterem Fahren bei höheren Geschwindigkeiten. Wer häufig in engen Kurven und im Stadtverkehr unterwegs ist, wird die GSX-8T als leichter kontrollierbar empfinden. Wer regelmäßig lange Strecken fährt, profitiert von der GSX-1250 FA, weil sie weniger häufig nach „dem richtigen Moment“ verlangt.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Beim Fahrwerk zeigt sich im Vergleich ein typisches Bild: Die GSX-8T fühlt sich eher wie ein Motorrad an, das man „mitnimmt“. Richtungswechsel gelingen zügig, das Tempo in Kurven lässt sich gut dosieren und das Motorrad wirkt insgesamt leicht zu beherrschen. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn die Strecke nicht nur aus schnellen Passagen besteht, sondern aus vielen Kurven, Ein- und Ausfahrten sowie wechselnden Untergründen.
Die GSX-1250 FA ist dagegen stärker auf Stabilität und ruhiges Geradeausgefühl ausgelegt. Das macht sie auf langen Strecken angenehm, weil das Motorrad auch bei höheren Geschwindigkeiten weniger zum Korrigieren zwingt. In engen Kehren kann das Handling trotzdem Spaß machen, aber die Charakteristik ist eher „tourendynamisch“ als „leichtfüßig“.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag und bei Tempo
Beide Motorräder sind so konzipiert, dass sie sportliche Ansprüche erfüllen. Im Vergleich zeigt sich jedoch, dass die GSX-1250 FA durch ihre Auslegung für längere Strecken häufig ein besonders gutes Gefühl bei höheren Geschwindigkeiten vermittelt. Das liegt nicht nur an der Leistung, sondern auch daran, wie das Gesamtpaket aus Fahrwerk, Gewichtsverteilung und Bremsdosierung zusammenarbeitet.
Die GSX-8T kann im Gegenzug mit einem sehr direkten Feedback punkten. Wer häufig auf kürzeren Strecken unterwegs ist und öfter aus moderaten Geschwindigkeiten heraus bremst, profitiert von der unkomplizierten Handhabung. Schwäche wäre hier eher, dass bei sehr sportlicher Fahrweise und wiederholten harten Bremsmanövern die Grenzen stärker spürbar werden können als bei einem Motorrad, das für mehr Reserven ausgelegt ist.
Elektronik und Assistenz: Komfort und Entlastung
Elektronik ist heute ein entscheidender Teil des Fahrerlebnisses. Im Vergleich beider Modelle zeigt sich: Die GSX-1250 FA wirkt in der Gesamtschau stärker auf „Entlastung“ ausgelegt. Je nach Ausstattung kann das bedeuten, dass Assistenzsysteme und Fahrmodi das Motorrad in unterschiedlichen Situationen berechenbarer machen. Das ist besonders auf langen Touren hilfreich, wenn sich Wetter, Belag und Verkehrslage ständig ändern.
Die GSX-8T ist ebenfalls modern, wirkt aber in der Praxis oft als Motorrad, das man stärker „spürt“ und aktiv steuert. Das kann ein Vorteil sein, wenn die Elektronik nicht im Vordergrund stehen soll, sondern das Fahrgefühl. Wer jedoch häufig bei wechselnden Bedingungen fährt und sich mehr Unterstützung wünscht, wird die GSX-1250 FA als runderes Gesamtpaket wahrnehmen.
Windschutz, Sitzposition und Komfort: Tour vs. Alltagsmaschine
GSX-8T: aufrechte Kontrolle und angenehme Beweglichkeit
Die Sitzposition der GSX-8T ist so ausgelegt, dass sie im Alltag nicht „zu sportlich“ wirkt. Dadurch bleibt das Motorrad auch auf kürzeren Strecken komfortabel, und die Beweglichkeit im Verkehr ist hoch. Gerade wenn häufig angehalten wird oder die Strecke aus vielen kurzen Abschnitten besteht, ist das ein Pluspunkt.
GSX-1250 FA: mehr Schutz und entspannteres Langstreckengefühl
Die GSX-1250 FA zielt stärker auf Tourenkomfort. Im Vergleich zur GSX-8T ist der Windschutz in der Praxis oft ein Thema: Je nach Setup und Fahrgeschwindigkeit kann das dazu führen, dass der Oberkörper weniger „gegen den Fahrtwind arbeitet“. Das macht sich besonders auf Autobahnabschnitten bemerkbar. Auch die Gesamtergonomie wirkt eher darauf ausgelegt, dass man länger am Stück fahren kann, ohne dass sich das Gefühl von Anspannung so schnell aufbaut.
Stärken und Schwächen lassen sich hier klar gegenüberstellen: Die GSX-8T ist komfortabel genug für den Alltag und bleibt beweglich. Die GSX-1250 FA ist die bessere Wahl, wenn Komfort und Ruhe auf langen Strecken Priorität haben.
Verbrauch und Reichweite: Wirtschaftlichkeit im Blick
Beim Thema Verbrauch lohnt sich der Vergleich vor allem im Kontext der typischen Nutzung. Die GSX-8T ist tendenziell die Maschine, die sich für häufiges Fahren im Alltag besonders gut eignet. Wer oft in der Stadt unterwegs ist oder viele kurze Strecken fährt, profitiert von einer eher unkomplizierten Effizienz.
Die GSX-1250 FA kann im Gegenzug bei gleichmäßigem Tempo und ruhiger Fahrweise sehr entspannt laufen. Allerdings ist sie durch die größere Leistungsreserve und das tourorientierte Konzept nicht automatisch die „sparsamste“ Wahl, wenn häufig stark beschleunigt wird oder das Tempo ständig wechselt. Wer dagegen bewusst fährt und lange Strecken gleichmäßig angeht, kann die Vorteile der Charakteristik gut ausspielen.
Für wen passt welches Motorrad?
GSX-8T: die richtige Wahl für kurvige Strecken und Alltag
Die Suzuki GSX-8T ist besonders passend, wenn der Fokus auf Agilität, direktem Ansprechverhalten und einem Motorrad liegt, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt. Wer gern auf Landstraßen unterwegs ist, häufig spontan fährt und das Motorrad nicht als „großes Projekt“ sehen möchte, wird mit der GSX-8T sehr zufrieden sein. Auch für Fahrer, die ein sportliches Gefühl suchen, aber nicht zwingend maximale Reserven brauchen, ist sie eine stimmige Option.
GSX-1250 FA: die bessere Wahl für große Touren und mehr Reserven
Die Suzuki GSX-1250 FA empfiehlt sich für alle, die regelmäßig längere Strecken fahren, häufiger Autobahnanteile haben oder einfach ein Motorrad möchten, das auch bei höherem Tempo souverän bleibt. Wer Wert auf Tourenkomfort, Stabilität und ein Gesamtpaket legt, das weniger „Fahrerarbeit“ erfordert, trifft mit der GSX-1250 FA eine sehr gute Wahl. Auch wenn das Motorrad nicht nur für eine Saison gedacht ist, sondern als langfristiger Begleiter dienen soll, spielt die Auslegung für Strecke ihre Stärken aus.
Fazit:
Die Suzuki GSX-8T und die Suzuki GSX-1250 FA verfolgen unterschiedliche Schwerpunkte: Die GSX-8T ist die agilere, alltagstaugliche Wahl mit direktem Ansprechverhalten und einem Handling, das auf kurzen Wegen und kurvigen Strecken besonders Spaß macht. Ihre Stärke liegt darin, dass sie schnell „da ist“ und sich unkompliziert fahren lässt. Kleine Schwächen zeigen sich eher dann, wenn man sehr sportlich und wiederholt aus hohen Geschwindigkeiten arbeitet oder wenn man dauerhaft auf maximale Reserven angewiesen ist.
Die Suzuki GSX-1250 FA ist dagegen das Motorrad für Touren: mehr Reserven, stabileres Fahrgefühl bei Tempo und ein Komfortansatz, der längere Strecken entspannter macht. Wer häufig weiter fährt, Autobahnanteile hat oder einfach weniger Stress im Fahralltag möchte, wird die GSX-1250 FA als stimmiger empfinden. Kurz gesagt: GSX-8T für Agilität und Alltag, GSX-1250 FA für große Touren und souveräne Reserven.