| UVP | 10.278 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 13.250 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2021 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Dampf und Charakter
- einfache Bedienung
- gut ablesbares Display
- anfängertaugliches Fahrverhalten
- ausgewogenes Fahrwerk
- A2 Variante erhältlich
- Heizgriffe auspreispflichtig
- sehr langer Kennzeichenhalter
- bisschen mehr Retro-Optik wäre schön gewesen (siehe GSX-8TT)
- Leistung und Drehmoment
- Leichte Bedienung
- Verarbeitung
- Tourentauglichkeit
- Preis
- Nicht sonderlich handlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
| Gewicht | 241 | kg |
| Radstand | 1.540 | mm |
| Länge | 2.150 | mm |
| Radstand | 1.540 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.050 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 83 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 393 | km |
| Leistung | 126 PS bei 9.475 U/Min | |
| Drehmoment | 106 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Upside-Down Teleskopgabel / 41 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | KYB Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Doppelrohr-Brückenrahmen | |
| Federung vorne | 43 mm Showa Upside Down-Gabel mit einstellbarer Vorspannung und Druckstufendämpfung (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Showa Monoshock mit einstellbarer Vorspannung und Zugstufendämpfung (Federweg 155)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Einarmschwinge mit exzentrischem Kettenspannmechanismus | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Schwimmend gelagerte Doppelbremsscheibe, Nissin 4-Kolben-Radialsättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Bremssattel ( Ø 255 mm) | |
Fazit
Die Suzuki GSX-8T ist für alle, denen die moderne 8S zu "wild" und die vollverkleidete 8R zu sportlich ist. Sie ist ein stilvoller Gentleman-Racer, der sich beim Fahren aber wie ein hochmodernes Präzisionswerkzeug anfühlt. Sie bietet deutlich mehr "Motorrad-Gefühl" und Power als die Konkurrenz von Yamaha oder Kawasaki, lässt sich das aber auch etwas kosten.Angesichts der guten Verarbeitung, der gelungenen Mischung aus Retro-Optik und moderner Technik sowie der Sicherheitsausstattung geht das Preis-Leistungs-Verhältnis noch in Ordnung. Die Suzuki GSX-8T ist ein rundum gelungenes Retro-Bike, das sowohl Einsteiger als auch erfahrene Motorradfahrer begeistern wird. Wer Wert auf klassischen Stil, moderne Technik und zuverlässige Alltagstauglichkeit legt, findet hier ein attraktives Gesamtpaket.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen außerdem auch viele andere Vorführmaschinen von Suzuki, Ducati und neuerdings auch Zontes, ein Besuch lohnt sich also allemal. Tipp: Probefahrten Richtung Sandbostel verwöhnen mit schönen und kurvigen Landstraßen.
Fazit - was bleibt hängen
Nicht missverstehen: Sie kann das mit dem Touren, aber das ist eigentlich nicht ihr Wesen. Jedes Adventure-Bike ist ein Kompromiss, die Triumph tendiert eindeutig in Richtung Sport. Zusammen mit dieser gewissen Leichtigkeit von Bedienung und dem ganzen Fahrverhalten macht sie es selbst weniger geübten Tourenfahrern einfach, die Welt entspannt zu erkunden. Und dennoch wären diese nicht die geeigneten Piloten der Tiger.Die Vorzüge der Triumph genießt am besten der Biker, der sportlich fahren will. Alles andere ist für die Großkatze, denn trotz des guten Drehmoments animiert die Triumph Tiger 1050 Sport eher dazu, die Fußrasten in Richtung Teer zu schicken, statt mit dem serienmäßigen Tempomaten durch die Gegend zu gondeln.
Für die Stadt ist sie ebenfalls nicht die erste Wahl, das fängt schon mit dem breiten Lenker an und hört mit der Verkleidung nicht auf.
Wer den Tiger und Sport will, im Eiltempo zum Ziel und da jede Menge Spaß haben - bitte sehr, die Triumph steht bereit.
Das Testmotorrad wurde uns freundlicher Weise von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt. Sie ist dort als gebrauchtes Modell für 9.990 Euro käuflich zu erwerben.
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Suzuki GSX-8T vs. Triumph Tiger Sport 1050: Vergleich für Alltag und Tour
Wer ein Motorrad sucht, das mehr kann als nur von A nach B zu kommen, landet schnell in der Kategorie Sport-Touring. Genau hier treffen mit der Suzuki GSX-8T und der Triumph Tiger Sport 1050 zwei Modelle aufeinander, die zwar unterschiedliche Schwerpunkte setzen, aber beide auf Alltagstauglichkeit und Fahrspaß ausgelegt sind. Im folgenden Vergleich geht es darum, wie sich die beiden Motorräder im Zusammenspiel aus Motor, Fahrwerk, Bremsen, Elektronik und Komfort schlagen – und wo jeweils die Grenzen liegen.
Grundidee und Charakter: kompakt agil vs. souverän touring
Die Suzuki GSX-8T wirkt wie ein Motorrad, das bewusst auf Agilität und unkomplizierte Handhabung ausgelegt ist. Der Fokus liegt auf einem sportlichen, aber alltagstauglichen Gesamtpaket: leicht zu bewegen, schnell im Kopf und angenehm im Handling. Dadurch eignet sich die GSX-8T besonders für Strecken, die sich aus Stadtverkehr, Landstraße und gelegentlichen längeren Ausfahrten zusammensetzen.
Die Triumph Tiger Sport 1050 verfolgt eine andere Philosophie. Sie steht stärker für souveränes Reisen: stabiler Auftritt, tourentaugliche Ergonomie und ein Motorcharakter, der auch bei zügigem Tempo entspannt bleibt. Wer häufig längere Strecken fährt oder gern mit Gepäck unterwegs ist, findet hier eine Basis, die auf Komfort und Durchzug ausgelegt ist.
Motor und Antrieb: wie sich Leistung und Drehmoment anfühlen
Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder liefern genug Reserven für dynamisches Fahren, aber sie vermitteln den Spaß auf unterschiedliche Weise. Die Suzuki GSX-8T setzt eher auf ein direktes Ansprechverhalten und eine sportlichere Abstimmung, die das Fahren auf kurvigen Strecken besonders leicht macht. Das macht sie attraktiv, wenn häufig beschleunigt, gebremst und wieder beschleunigt wird – also genau dort, wo ein Motorrad „mitdenkt“.
Die Triumph Tiger Sport 1050 spielt ihre Stärken stärker im Bereich gleichmäßiger Fahrt und kräftigem Vortrieb aus mittleren Drehzahlen aus. Das ist besonders dann spürbar, wenn die Strecke lang ist oder wenn nicht ständig in den Drehzahlbereich „gearbeitet“ werden soll. Für entspannte Touren und flüssiges Überholen wirkt das sehr stimmig.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- Suzuki GSX-8T: Stärken liegen in der agilen Fahrweise und dem sportlichen Gefühl beim Beschleunigen. Schwäche kann dort liegen, wo dauerhaft sehr hohes Tempo oder „große“ Reiseetappen mit maximaler Last im Vordergrund stehen – dann zählt vor allem, wie man die Gänge nutzt und wie man die eigene Fahrweise anpasst.
- Triumph Tiger Sport 1050: Stärken liegen in der souveränen Leistungsentfaltung und dem tourentauglichen Durchzug. Schwäche kann sein, dass die Maschine im Alltag manchmal „zu viel Motorrad“ wirkt, wenn vor allem kurze Wege, enge Parklücken und häufiges Rangieren im Fokus stehen.
Fahrwerk und Handling: Kurvengefühl vs. Reise-Stabilität
Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen „sportlich-kompakt“ und „touring-souverän“. Die Suzuki GSX-8T ist darauf ausgelegt, schnell auf Lenkimpulse zu reagieren. Das macht sie besonders in Kurven und auf wechselnden Straßenverhältnissen angenehm, weil das Motorrad zügig in die gewünschte Linie findet. Auch bei moderater Geschwindigkeit bleibt das Fahrgefühl lebendig.
Die Triumph Tiger Sport 1050 wirkt dagegen in der Grundtendenz stabiler und ruhiger. Auf längeren Strecken, bei höheren Geschwindigkeiten oder wenn die Straße wellig ist, spielt diese Stabilität ihre Vorteile aus. Das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, das gerade auf Reisen entlastet.
Bremsen und Fahrstabilität
Beide Modelle sind für sportliches Fahren ausgelegt, aber die Art der Verzögerung und das Vertrauen in der Bremsphase unterscheiden sich. Die Suzuki GSX-8T punktet tendenziell mit einem direkten Ansprechverhalten, das das Dosieren in Kurven unterstützt. Die Triumph Tiger Sport 1050 bietet dafür ein sehr berechenbares Gesamtpaket, das besonders bei wiederholtem Bremsen auf längeren Ausfahrten angenehm ist.
Wichtig ist: In der Praxis entscheidet nicht nur die reine Bremsleistung, sondern auch das Zusammenspiel aus Bremsanlage, Reifen und Fahrwerk. Genau hier zeigt sich, warum die eine Maschine eher „sportlich leicht“ wirkt, während die andere eher „touring-sicher“ rüberkommt.
Elektronik und Assistenz: Alltagserleichterung und Reserven
Elektronik ist bei modernen Motorrädern längst mehr als nur Komfort. Im Vergleich beider Modelle zeigt sich, dass die Suzuki GSX-8T vor allem auf ein stimmiges, alltagstaugliches Setup setzt: Fahrmodi und Regelstrategien sollen das Motorrad in unterschiedlichen Situationen gut beherrschbar machen. Das hilft besonders, wenn die Bedingungen wechseln – etwa bei kühlerem Wetter, wechselndem Grip oder wenn nicht immer „sportlich am Limit“ gefahren wird.
Die Triumph Tiger Sport 1050 zielt stärker auf ein Paket, das auch bei längeren Touren Sicherheit und Komfort erhöht. Gerade wenn die Strecke abwechslungsreich ist oder wenn man mehrere Stunden am Stück unterwegs ist, macht eine gut abgestimmte Elektronik das Fahren entspannter. Das Motorrad bleibt dabei berechenbar, ohne den Fahrspaß zu „zähmen“.
Sitzposition, Windschutz und Komfort: kurze Wege vs. lange Strecken
Die Ergonomie entscheidet oft darüber, ob ein Motorrad nach einer Stunde noch genauso angenehm ist wie nach drei. Die Suzuki GSX-8T bietet eine Sitzposition, die sportlich genug ist, um Kurven zu genießen, aber nicht so kompromissbehaftet, dass sie auf längeren Strecken sofort ermüdet. Der Schwerpunkt liegt auf einer natürlichen Haltung, die sich gut für den Alltag eignet.
Die Triumph Tiger Sport 1050 ist stärker auf Touren ausgelegt. Der Windschutz und die Gesamtergonomie zielen darauf, dass die Fahrt bei höheren Geschwindigkeiten ruhiger bleibt. Das ist besonders relevant, wenn häufig Autobahnanteile oder zügige Landstraßenfahrten vorkommen. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, wird den Komfortvorteil eher früher merken.
Komfort-Realität: wo die Unterschiede im Alltag auftauchen
- Suzuki GSX-8T: Vorteilhaft, wenn häufig kurze bis mittlere Strecken gefahren werden und das Motorrad schnell „bereit“ sein soll. Bei sehr langen Touren hängt der Komfort stärker von persönlicher Passform und Fahrtempo ab.
- Triumph Tiger Sport 1050: Vorteilhaft, wenn lange Strecken, höhere Geschwindigkeiten oder häufiges Fahren mit Gepäck im Alltag vorkommen. Im Stadtverkehr kann die größere Touring-Orientierung spürbar sein.
Ausstattung und Alltag: was beim Kauf wirklich zählt
Beim Vergleich beider Modelle lohnt sich der Blick auf die Ausstattung im Kontext der eigenen Nutzung. Die Suzuki GSX-8T wirkt wie ein Motorrad, das auf ein stimmiges Gesamtpaket setzt: genug Technik für modernes Fahren, aber ohne den Fokus zu verlieren. Das macht sie interessant, wenn das Budget sinnvoll eingesetzt werden soll und das Motorrad vor allem „funktionieren“ soll.
Die Triumph Tiger Sport 1050 bringt eine tourentypische Ausrichtung mit. Dadurch kann sie besonders attraktiv sein, wenn bereits ab Werk ein stärkerer Reisecharakter gewünscht ist. Wer Wert auf eine komfortable Basis legt und das Motorrad als Langstreckenpartner sieht, wird hier eher „von Anfang an“ das passende Gefühl finden.
Für wen passt welches Motorrad?
GSX-8T: die bessere Wahl für…
Die Suzuki GSX-8T passt besonders gut, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag leicht zu handeln ist und auf kurvigen Strecken lebendig bleibt. Ideal ist sie für Fahrten, bei denen Stadt, Landstraße und gelegentliche Touren gemischt vorkommen. Wer ein sportliches Gefühl möchte, ohne sich ständig auf lange Strecken „umzustellen“, liegt mit der GSX-8T sehr wahrscheinlich richtig.
Tiger Sport 1050: die bessere Wahl für…
Die Triumph Tiger Sport 1050 ist die passendere Option, wenn längere Strecken, ruhiges Reisegefühl und souveräne Stabilität im Vordergrund stehen. Wer häufig zügig unterwegs ist, Wert auf Komfort bei höheren Geschwindigkeiten legt und das Motorrad als regelmäßigen Tourenbegleiter sieht, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Fazit:
Die Suzuki GSX-8T und die Triumph Tiger Sport 1050 sind beide starke Sport-Touring-Kandidaten, aber sie setzen unterschiedliche Prioritäten. Die GSX-8T wirkt wie die agilere, unkompliziertere Wahl: Sie macht das Fahren im Alltag leicht, unterstützt eine sportliche Linie in Kurven und fühlt sich besonders dann richtig an, wenn Strecken abwechslungsreich sind und man öfter spontan beschleunigt. Die Triumph Tiger Sport 1050 dagegen spielt ihre Stärken dort aus, wo es länger wird: Sie vermittelt mehr Reise-Souveränität, bleibt bei zügigem Tempo ruhiger und bietet ein Komfortpaket, das auf Touren besonders überzeugt.
Wer vor allem Stadt, Landstraße und kürzere Ausfahrten kombiniert, findet in der GSX-8T meist die passendere Balance. Wer dagegen regelmäßig größere Distanzen fährt, gern entspannt durchzieht und Komfort bei höheren Geschwindigkeiten priorisiert, wird mit der Tiger Sport 1050 glücklicher. So wird aus dem Vergleich schnell eine klare Entscheidung – je nachdem, welche Art von Fahrt im Mittelpunkt steht.