| UVP | 10.278 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 11.699 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor mit Dampf und Charakter
- einfache Bedienung
- gut ablesbares Display
- anfängertaugliches Fahrverhalten
- ausgewogenes Fahrwerk
- A2 Variante erhältlich
- Heizgriffe auspreispflichtig
- sehr langer Kennzeichenhalter
- bisschen mehr Retro-Optik wäre schön gewesen (siehe GSX-8TT)
- Fahrwerk funktioniert überall
- Motor durchzugskräftig
- Durchdachte Konstruktion
- Geländetauglichkeit
- Reichweite
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
| Gewicht | 204 | kg |
| Radstand | 1.595 | mm |
| Länge | 2.370 | mm |
| Radstand | 1.595 | mm |
| Sitzhöhe: | 875 | mm |
| Höhe | 1.455 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 83 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 393 | km |
| Leistung | 73 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 372 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Upside-Down Teleskopgabel / 41 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | KYB Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel 43mm (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | Zweiarmschwinge (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Federbein | |
| Reifen vorne | 90/90 R21 M/C 54V M S | |
| Reifen hinten | 150/70 R18 M/C 70V M S | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe Brembo ( Ø 282 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe Brembo ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Die Suzuki GSX-8T ist für alle, denen die moderne 8S zu "wild" und die vollverkleidete 8R zu sportlich ist. Sie ist ein stilvoller Gentleman-Racer, der sich beim Fahren aber wie ein hochmodernes Präzisionswerkzeug anfühlt. Sie bietet deutlich mehr "Motorrad-Gefühl" und Power als die Konkurrenz von Yamaha oder Kawasaki, lässt sich das aber auch etwas kosten.Angesichts der guten Verarbeitung, der gelungenen Mischung aus Retro-Optik und moderner Technik sowie der Sicherheitsausstattung geht das Preis-Leistungs-Verhältnis noch in Ordnung. Die Suzuki GSX-8T ist ein rundum gelungenes Retro-Bike, das sowohl Einsteiger als auch erfahrene Motorradfahrer begeistern wird. Wer Wert auf klassischen Stil, moderne Technik und zuverlässige Alltagstauglichkeit legt, findet hier ein attraktives Gesamtpaket.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen außerdem auch viele andere Vorführmaschinen von Suzuki, Ducati und neuerdings auch Zontes, ein Besuch lohnt sich also allemal. Tipp: Probefahrten Richtung Sandbostel verwöhnen mit schönen und kurvigen Landstraßen.
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Suzuki GSX-8T vs. Yamaha Ténéré 700: Motorradvergleich für Alltag, Tour und Abenteuer
Wer zwischen zwei sehr unterschiedlichen Konzepten steht, merkt schnell: Der Vergleich ist mehr als nur ein Blick auf Daten. Die Suzuki GSX-8T wirkt wie ein moderner, straßenorientierter Allrounder, während die Yamaha Ténéré 700 klar zeigt, dass sie auch abseits der üblichen Strecken Spaß machen soll. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Unterschiede: Wie fühlt sich das Motorrad im Alltag an? Wie gut lassen sich längere Touren planen? Und wo liegen die Stärken – aber auch die Grenzen – der jeweiligen Ausrichtung?
Grundidee beider Motorräder: Straße vs. Reiseabenteuer
Die Suzuki GSX-8T steht für einen dynamischen, straßennahen Charakter. Sie ist darauf ausgelegt, sich im Stadtverkehr ebenso souverän zu bewegen wie auf Landstraßen und bei zügigen Touren. Das Konzept zielt auf ein Motorrad, das schnell verfügbar ist, leicht zu handeln bleibt und dabei nicht nach „Kompromiss“ aussieht.
Die Yamaha Ténéré 700 verfolgt dagegen den Ansatz „Touren mit Offroad-Gedanken“. Sie ist zwar ebenfalls alltagstauglich, aber die Grundhaltung ist eine andere: Das Motorrad soll nicht nur auf Asphalt funktionieren, sondern auch auf Schotter, Feldwegen und unebenen Strecken. Wer gern plant, spontan abbiegt und Streckenvielfalt sucht, findet hier eine klare Handschrift.
Motor & Fahrcharakter: Wie unterschiedlich die Leistung umgesetzt wird
Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder sind für den Alltag gemacht, aber sie liefern den Antrieb auf unterschiedliche Weise. Die Suzuki GSX-8T wirkt im Fahrgefühl oft „direkter“ und straßenorientierter. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufige Beschleunigungen, flüssiges Mitschwimmen im Verkehr und zügiges Vorankommen im Fokus stehen.
Die Yamaha Ténéré 700 spielt ihre Stärken eher in einem breiteren Einsatzbereich aus. Der Motorcharakter unterstützt ein entspanntes Fahren, lässt aber auch genug Spielraum, um auf unruhigen Untergründen kontrolliert zu arbeiten. Gerade bei wechselnden Bedingungen ist das ein Vorteil: Man muss nicht ständig „gegen das Motorrad arbeiten“, sondern kann den Charakter nutzen.
Stärken und Schwächen im Antriebskontext
Stärken der GSX-8T: straßennahe Dynamik, harmonisches Ansprechverhalten und ein Fahrgefühl, das sich schnell vertraut anfühlt. Schwächen im Vergleich: wer regelmäßig abseits befestigter Wege unterwegs ist, merkt schneller, dass das Konzept stärker auf Asphalt optimiert ist.
Stärken der Ténéré 700: vielseitiger Einsatz, kontrollierbares Fahren auch bei wechselndem Untergrund und ein Charakter, der Touren abseits der Standardroute unterstützt. Schwächen im Vergleich: wer primär sportlich auf der Straße unterwegs ist, empfindet die Ausrichtung möglicherweise weniger „fokussiert“ als bei einem reinen Straßenmodell.
Fahrwerk & Handling: Stabilität, Komfort und Kontrolle
Beim Fahrwerk geht es nicht nur um „weich oder hart“. Entscheidend ist, wie das Motorrad mit Tempo, Unebenheiten und Richtungswechseln umgeht. Die Suzuki GSX-8T wirkt im Vergleich tendenziell wie ein Motorrad, das auf flüssige Linien und saubere Rückmeldung ausgelegt ist. Das macht sie besonders angenehm, wenn die Strecke gut ist und man gern zügig fährt.
Die Yamaha Ténéré 700 bringt dagegen mehr „Reserven“ für unebenere Strecken mit. Das Fahrwerk und die Gesamtkonzeption sind darauf ausgelegt, dass auch Schotter, grober Asphalt oder Feldwege nicht sofort zum Problem werden. Das sorgt für ein beruhigendes Gefühl, wenn die Route nicht zu 100 Prozent planbar ist.
Wie sich das im Alltag bemerkbar macht
Auf kurzen Wegen in der Stadt zählt vor allem, wie leicht sich das Motorrad bewegt. Die GSX-8T spielt hier ihre straßenorientierte Handlichkeit aus. Auf längeren Strecken mit wechselnder Qualität der Fahrbahn punktet die Ténéré 700 eher, weil sie Unebenheiten gelassener „wegsteckt“ und das Motorrad nicht sofort in den Vordergrund rückt.
Ergonomie & Sitzposition: Wer sitzt wie bequem?
Ergonomie ist einer der wichtigsten Faktoren, weil sie direkt beeinflusst, wie lange man entspannt fahren kann. Die Suzuki GSX-8T bietet eine Sitzposition, die sich im Vergleich oft als ausgewogen und alltagstauglich anfühlt. Das ist besonders hilfreich, wenn häufig zwischen Stadtverkehr, Landstraße und Touren gewechselt wird.
Die Yamaha Ténéré 700 setzt ebenfalls auf Alltagstauglichkeit, wirkt aber durch die Reiseenduro-Anmutung etwas „auf Abenteuer“ getrimmt. Das kann Vorteile bringen, wenn eine aufrechtere Haltung gewünscht ist und man gern mit Gepäck oder für längere Etappen unterwegs ist.
Stärken und Schwächen bei der Körperhaltung
GSX-8T: Stärke ist die straßenfreundliche Ergonomie, die sich schnell anfühlt. Grenze: wer sehr häufig im Gelände unterwegs ist, merkt, dass die Ausrichtung nicht so konsequent „offroad-first“ ist.
Ténéré 700: Stärke ist die Reiseenduro-Perspektive, die auch bei längeren Touren und wechselndem Untergrund angenehm bleibt. Grenze: wer ausschließlich sportlich auf der Straße fährt, könnte die Ausrichtung als weniger „leichtfüßig“ empfinden als bei einem straßenbetonten Modell.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen im Tempo und bei Nässe
Beim Thema Sicherheit zählt vor allem, wie gut das Motorrad in kritischen Situationen verzögert und wie berechenbar es dabei bleibt. Beide Modelle sind darauf ausgelegt, im Alltag zuverlässig zu funktionieren. Im Vergleich zeigt sich jedoch: Die GSX-8T wirkt häufig wie ein Motorrad, das auf der Straße sehr direkt anspricht und ein klares Gefühl beim Verzögern vermittelt. Das ist besonders angenehm, wenn man häufig in Verkehrssituationen unterwegs ist.
Die Ténéré 700 spielt ihre Stärken eher in Situationen aus, in denen der Untergrund nicht perfekt ist. Gerade bei Nässe, Schotter oder unebenen Strecken ist ein kontrollierbares Bremsverhalten entscheidend, und die Reiseenduro-Philosophie unterstützt genau das.
Verbrauch & Alltagskosten: Was bleibt nach der Tour?
Verbrauch ist für viele der entscheidende Punkt, weil er sich über die Zeit summiert. Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder sind so konzipiert, dass sie für Touren und Alltag funktionieren. Die Suzuki GSX-8T wirkt dabei oft besonders dann effizient, wenn die Fahrweise harmonisch bleibt und die Strecke überwiegend straßenorientiert ist. Die Yamaha Ténéré 700 kann ebenfalls wirtschaftlich sein, aber ihr Einsatzprofil führt häufiger zu Situationen, in denen man bewusst „anders“ fährt – etwa mit mehr Schub auf unebenem Untergrund oder bei wechselnden Bedingungen.
Wichtig ist: Nicht nur der Verbrauch zählt, sondern auch, wie gut das Motorrad zum eigenen Fahrstil passt. Wer die GSX-8T auf Asphalt nutzt, bekommt häufig ein stimmiges Gesamtpaket. Wer die Ténéré 700 als Reiseabenteuer-Maschine sieht, profitiert davon, dass das Motorrad genau für diese Art von Nutzung ausgelegt ist.
Komfort & Ausstattung: Alltagstauglichkeit im Detail
Komfort zeigt sich nicht nur im Fahrwerk, sondern auch in der Art, wie das Motorrad im Alltag „funktioniert“. Die GSX-8T punktet im Vergleich oft mit einem unkomplizierten Handling und einem Setup, das sich schnell in den Alltag integriert. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur für große Touren gedacht ist, sondern auch für regelmäßige Fahrten.
Die Ténéré 700 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das für längere Reisen und mehr Gepäckgedanken gemacht ist. Dazu passt auch die typische Erwartung an Zubehör und Umbauten: Wer gern vorbereitet fährt oder das Motorrad mit Koffern, Schutz und Reiseausrüstung ausstattet, findet hier ein stimmiges Fundament.
Stärken und Schwächen bei Komfort und Nutzung
GSX-8T: Stärke ist die unkomplizierte Alltagsintegration und das straßenorientierte Komfortgefühl. Schwäche: wer regelmäßig abseits befestigter Wege unterwegs ist, wird schneller an Grenzen stoßen, die eher aus dem Konzept als aus der Qualität entstehen.
Ténéré 700: Stärke ist die Reise- und Abenteuerorientierung, die auch bei wechselnden Strecken überzeugt. Schwäche: wer hauptsächlich sportlich und rein straßenfokussiert unterwegs ist, könnte den Charakter als weniger „zielgenau“ empfinden.
Für wen passt welches Motorrad? Kaufentscheidung ohne Umwege
Der Vergleich lässt sich am besten über die eigene Nutzung auflösen. Die Suzuki GSX-8T ist besonders passend, wenn der Schwerpunkt auf Straße liegt: Pendeln, Wochenendtouren, Landstraße und gelegentlich zügiges Fahren. Wer ein Motorrad sucht, das schnell Spaß macht, leicht zu bewegen ist und sich im Alltag nicht „zu speziell“ anfühlt, trifft mit der GSX-8T häufig eine sehr gute Wahl.
Die Yamaha Ténéré 700 ist dagegen die bessere Option, wenn die Route öfter Überraschungen bereithält: Schotter, Feldwege, Baustellen-Umleitungen und spontane Abstecher. Wer gern reist, plant weniger starr und möchte ein Motorrad, das auch dann souverän bleibt, wenn die Straße nicht perfekt ist, wird mit der Ténéré 700 eher glücklich.
Typische Entscheidungsszenarien
GSX-8T: ideal für Fahrerinnen und Fahrer, die ein vielseitiges Straßenmotorrad wollen, das sich leicht in den Alltag einfügt und auf Touren ein stimmiges Gesamtgefühl liefert.
Ténéré 700: ideal für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Reiseenduro suchen, das nicht nur auf dem Papier „offroad kann“, sondern im echten Einsatz Vertrauen aufbaut.
Fazit:
Die Suzuki GSX-8T ist die bessere Wahl für alle, die vor allem auf Asphalt unterwegs sind und ein Motorrad suchen, das dynamisch, unkompliziert und straßenorientiert überzeugt. Wer häufig pendelt, gern zügig fährt und dabei ein ausgewogenes Gesamtpaket aus Handling, Komfort und Alltagstauglichkeit möchte, findet in der GSX-8T einen sehr passenden Begleiter.
Die Yamaha Ténéré 700 passt besser zu Fahrern, die Touren lieben, bei denen die Route nicht immer perfekt ist. Wenn Schotter, Feldwege und wechselnde Untergründe regelmäßig vorkommen, spielt die Ténéré 700 ihre Stärken aus: mehr Reserven, ein Reiseenduro-Feeling und ein Charakter, der auch abseits der Standardstrecken Spaß macht. Kurz gesagt: GSX-8T für straßenfokussierte Allround-Touren, Ténéré 700 für Abenteuer mit Reise-Option.