| UVP | 10.278 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 16.349 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2021 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Dampf und Charakter
- einfache Bedienung
- gut ablesbares Display
- anfängertaugliches Fahrverhalten
- ausgewogenes Fahrwerk
- A2 Variante erhältlich
- Heizgriffe auspreispflichtig
- sehr langer Kennzeichenhalter
- bisschen mehr Retro-Optik wäre schön gewesen (siehe GSX-8TT)
- Robust
- Reisetauglichkeit
- Soziuskomfort
- Bedienung
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
| Gewicht | 267 | kg |
| Radstand | 1.540 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.540 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.410 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Hubraum | 1.199 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 83 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 393 | km |
| Leistung | 112 PS bei 7.250 U/Min | |
| Drehmoment | 117 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Upside-Down Teleskopgabel / 41 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | KYB Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Zentralrohr | |
| Federung hinten | Monofederbein | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit
Die Suzuki GSX-8T ist für alle, denen die moderne 8S zu "wild" und die vollverkleidete 8R zu sportlich ist. Sie ist ein stilvoller Gentleman-Racer, der sich beim Fahren aber wie ein hochmodernes Präzisionswerkzeug anfühlt. Sie bietet deutlich mehr "Motorrad-Gefühl" und Power als die Konkurrenz von Yamaha oder Kawasaki, lässt sich das aber auch etwas kosten.Angesichts der guten Verarbeitung, der gelungenen Mischung aus Retro-Optik und moderner Technik sowie der Sicherheitsausstattung geht das Preis-Leistungs-Verhältnis noch in Ordnung. Die Suzuki GSX-8T ist ein rundum gelungenes Retro-Bike, das sowohl Einsteiger als auch erfahrene Motorradfahrer begeistern wird. Wer Wert auf klassischen Stil, moderne Technik und zuverlässige Alltagstauglichkeit legt, findet hier ein attraktives Gesamtpaket.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen außerdem auch viele andere Vorführmaschinen von Suzuki, Ducati und neuerdings auch Zontes, ein Besuch lohnt sich also allemal. Tipp: Probefahrten Richtung Sandbostel verwöhnen mit schönen und kurvigen Landstraßen.
MotorradTest.de auf YouTube
Suzuki GSX-8T vs. Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré: Motorradvergleich für Alltag und Tour
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick ähnlich wirken, aber am Ende ganz unterschiedliche Schwerpunkte setzen, lohnt sich ein genauer Blick. Der Vergleich zwischen der Suzuki GSX-8T und der Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré zeigt genau das: Die eine Maschine ist auf agiles, modernes Fahren ausgelegt und fühlt sich im Alltag besonders leicht an. Die andere ist deutlich stärker auf lange Strecken, Komfort und Touring-Feeling getrimmt. Beide können Spaß machen – aber auf unterschiedliche Art.
Grundidee der beiden Motorräder: Allrounder vs. Reise-Tourer
Die Suzuki GSX-8T steht für einen pragmatischen Ansatz: ein Motorrad, das sich schnell in den Alltag einfügt, ohne dass man ständig das Gefühl hat, man müsse „großes Touring“ planen. Das macht sie interessant, wenn viele Fahrten kurz oder mittel sind, aber trotzdem Dynamik und ein stimmiges Gesamtpaket zählen.
Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré verfolgt dagegen die klassische Touring-Logik: Komfort, Stabilität und Ausstattung sind so gewählt, dass lange Etappen entspannter werden. Gerade wenn Streckenplanung, Gepäck und wechselnde Straßenverhältnisse eine Rolle spielen, spielt die Super Ténéré ihre Stärken aus.
Motor und Fahrgefühl: Charakter entscheidet
Leistungsentfaltung im Vergleich
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Suzuki GSX-8T wirkt im Alltag oft „direkter“. Die Gasannahme und die Art, wie der Motor die Drehzahl aufbaut, unterstützen ein zügiges Vorankommen – besonders auf kurvigen Strecken oder wenn man im Stadtverkehr flexibel reagieren möchte. Das Motorrad fühlt sich dabei eher wie ein sportlich orientierter Allrounder an.
Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré setzt dagegen stärker auf souveräne Durchzugskraft über einen breiten Bereich. Das macht sie besonders angenehm, wenn man nicht ständig nach Drehzahl suchen möchte, sondern gleichmäßig beschleunigen will. Auf langen Autobahnabschnitten oder bei konstantem Tempo wirkt die Yamaha oft entspannter, weil sie den Rhythmus der Strecke vorgibt.
Schwächen und Grenzen
Die Stärke der Suzuki – das agile, unkomplizierte Fahren – kann auf sehr langen, gleichförmigen Strecken weniger „Touring-entspannt“ wirken als bei der Yamaha. Umgekehrt kann die Yamaha im engen Stadtverkehr oder bei häufigem Rangieren als weniger leichtfüßig empfunden werden, weil Touring-Komfort und Ausstattung ihren eigenen Schwerpunkt mitbringen.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Wie sich die Maschinen in Kurven anfühlen
Die Suzuki GSX-8T spielt ihre Vorteile vor allem beim schnellen Richtungswechsel und beim dynamischen Fahren auf Landstraßen aus. Das Fahrwerk unterstützt ein zügiges Tempo, ohne dass man ständig das Gefühl hat, man müsse das Motorrad „zähmen“. Gerade wenn die Strecke abwechslungsreich ist, wirkt die Suzuki wie ein Motorrad, das gern mitfährt.
Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré ist dagegen spürbar auf Stabilität ausgelegt. Bei höheren Geschwindigkeiten und bei längeren Etappen bleibt sie ruhig in der Spur. Auch wenn die Straße unruhig wird, kann die Yamaha mit ihrer Touring-Basis punkten. Das Handling ist nicht „sportlich leicht“, sondern eher „touring-sicher“.
Wo die Unterschiede im Alltag sichtbar werden
Wenn häufig in der Stadt gefahren wird oder enge Parklücken und langsame Manöver dazugehören, kann die Suzuki als die unkompliziertere Wahl wirken. Die Yamaha ist zwar ebenfalls alltagstauglich, aber ihr Charakter ist stärker auf Strecke und Komfort ausgerichtet. Wer oft im gemischten Terrain unterwegs ist, merkt außerdem: Die Super Ténéré ist dafür gebaut, auch mit Gepäck und wechselnden Bedingungen souverän zu bleiben.
Komfort und Ergonomie: Sitzgefühl auf kurzen und langen Strecken
Beim Komfort trennt sich die Spreu schnell. Die Suzuki GSX-8T bietet eine Sitzposition, die eher auf „Fahren statt Verwalten“ ausgelegt ist. Das hilft, wenn man nicht stundenlang in derselben Haltung bleiben möchte. Für Tagesausflüge und Touren mit mehreren Stopps ist das oft ein Vorteil.
Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré zielt stärker auf entspannte Langstrecken. Ergonomie, Windschutz und die Art, wie das Motorrad Vibrationen und Fahrbahnunebenheiten abfedert, sind auf „durchkommen und genießen“ ausgelegt. Wer regelmäßig weite Strecken fährt, wird die Yamaha deshalb häufig als angenehmer empfinden.
Elektronik und Ausstattung: Moderne Helfer vs. Touring-Fokus
Beide Motorräder setzen auf zeitgemäße Technik, aber mit unterschiedlichem Fokus. Die Suzuki GSX-8T wirkt in der Gesamtheit wie ein Motorrad, das Elektronik so einsetzt, dass das Fahren leicht bleibt und man sich auf die Straße konzentrieren kann. Das ist besonders praktisch, wenn man häufig zwischen Alltag und Feierabendstrecke wechselt.
Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré bringt den Touring-Gedanken stärker in die Ausstattung. Elektronik und Komfortfunktionen sind darauf ausgelegt, dass man auch nach vielen Stunden noch entspannt ankommt. Gerade bei wechselnden Bedingungen – Wind, Temperatur, unterschiedliche Beläge – kann das den Unterschied machen.
Reisetauglichkeit: Gepäck, Reichweite und Alltag mit Touren-Equipment
Wie beide Motorräder mit längeren Touren umgehen
Im Vergleich zeigt sich: Die Yamaha ist klar die Maschine, die für längere Reisen „von Haus aus“ gedacht ist. Das betrifft nicht nur Komfort, sondern auch die Art, wie das Motorrad mit Gepäck und längeren Etappen harmoniert. Wer regelmäßig mit Koffern oder zusätzlichem Equipment fährt, wird die Super Ténéré als stimmiger erleben.
Die Suzuki kann ebenfalls für Touren genutzt werden, aber sie wirkt eher wie die Wahl für „Touren light“ oder für Reisen, bei denen Flexibilität wichtiger ist als maximale Ausstattung. Wenn Gepäck moderat bleibt und die Strecke abwechslungsreich ist, passt die GSX-8T sehr gut.
Stärken und Schwächen im Vergleich
Stärken der Suzuki GSX-8T: agiles Handling, unkomplizierte Alltagsnutzung, dynamisches Fahrgefühl auf kurvigen Strecken.
Schwächen der Suzuki GSX-8T: weniger „Touring-entspannt“ bei sehr langen, gleichförmigen Etappen im Vergleich zur Yamaha.
Stärken der Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré: Touring-Komfort, Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten, starke Eignung für lange Strecken und gemischte Bedingungen.
Schwächen der Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré: im engen Alltag kann sie weniger leichtfüßig wirken; der Touring-Fokus macht sie weniger „kurzstrecken-flink“ als die Suzuki.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Der wichtigste Punkt im Vergleich ist nicht, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zum eigenen Fahrprofil passt. Die Suzuki GSX-8T ist besonders attraktiv, wenn viele Fahrten im Alltag stattfinden, wenn Kurven und spontane Ausfahrten eine große Rolle spielen und wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich schnell „richtig“ anfühlt.
Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré ist die bessere Wahl, wenn längere Touren, Komfort und eine souveräne Reiseperformance im Vordergrund stehen. Wer häufig weite Strecken fährt, Wert auf Stabilität legt und auch mit Gepäck entspannt unterwegs sein möchte, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Typische Entscheidungssituationen
- Mehr Stadt, mehr Feierabend, mehr Kurven: eher Suzuki GSX-8T.
- Mehr Autobahn, mehr Langstrecke, mehr Touring-Equipment: eher Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré.
- Gemischte Strecken mit Fokus auf Sicherheit und Komfort: Yamaha spielt ihre Stärken besonders aus.
- Flexibel bleiben und trotzdem sportlich fahren: Suzuki wirkt oft passender.
Fazit:
Die Suzuki GSX-8T ist die richtige Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag leicht zu bewegen ist, schnell auf Gasbefehle reagiert und auf kurvigen Strecken ein agiles, modernes Fahrgefühl vermittelt. Sie punktet vor allem dort, wo spontane Fahrten, wechselnde Strecken und ein unkomplizierter Charakter zählen – also beim „einfach losfahren“.
Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré passt am besten, wenn der Schwerpunkt auf langen Touren, Komfort und Stabilität liegt. Ihre Ausrichtung auf Reiseeinsatz macht sie besonders attraktiv für Fahrerinnen und Fahrer, die regelmäßig große Strecken abspulen, mit Gepäck unterwegs sind und auch bei wechselnden Bedingungen entspannt bleiben möchten. Wer Touring als Lebensstil versteht, wird mit der Super Ténéré deutlich mehr „Reise-Ruhe“ finden.
Kurz gesagt: GSX-8T für agiles Allround-Fahren und abwechslungsreiche Tagesausflüge, Super Ténéré für komfortorientiertes Reisen und souveräne Langstrecken.