UVP 13.969 €
Baujahr von 2015 bis 2026~
UVP 16.990 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
Was ist neu an der 2025er GSX-S 1000?
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Die neue Reise-Enduro von BMW - endlich eine echte Hommage an die R80 G/S
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Pro und Kontra

Pro:
  • kräftiger, elastischer Motor
  • toller 4-Zylinder-Sound
  • agiles, wendiges Fahrwerk
  • einfache Bedienung
Kontra:
  • keine Navigation im Display möglich
  • außer Display keine Updates

Abmessungen & Gewicht

Gewicht214kg
Radstand1.460mm
Länge2.115mm
Radstand1.460mm
Sitzhöhe: 810 mm
Höhe1.080mm
Gewicht229kg
Radstand1.580mm
Länge2.250mm
Radstand1.580mm
Sitzhöhe: 860 mm
Höhe1.256mm

Motor

Motor-BauartReihe 4-Takt
Hubraum999ccm
Hub59mm
Bohrung73mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartLuft-/ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen
Hubraum1.170ccm
Hub73mm
Bohrung101mm
KühlungLuft/Ölgekühlt
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung152 PS bei 11.000 U/Min
Drehmoment106 NM bei 9.250 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite311km
Leistung109 PS bei 7.000 U/Min
Drehmoment115 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite304km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneKYB Upside-Down 43 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenZentralfederbein mit Hebelsystem (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenSuperbike-Schwinge Aluminium
Reifen vorne120/70ZR17 M/C (58W)
Reifen hinten190/50ZR17 M/C (73W)
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 45 mm, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 210)mm
Federung hintendirekt angelenktes, wegabhängig gedämpftes Zentralfederbein, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne90/90 -21
Reifen hinten150/70 R 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 250 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, axial verschraubt, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 265 mm)

Fazit

Die neue Suzuki GSX-S 1000 Jahrgang 2025 ist gar nicht so neu. Bis auf Euro5+ und dem TFT Display hat sich nichts getan. Ist das nun schlecht? Nö, finden wir nicht, denn die GSX-S war schon immer ein rassiger Streetfighter und hat diesen Character auch mit Euro5+ Homologation nicht verloren. 
 
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf viele Probefahrten.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 13.400€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 8.500€
  • Verfügbarkeit: seit 2015
  • Farben: Siler, Blau, Schwarz

Fazit

Die neue BMW R12 G/S schafft den Spagat zwischen Retro-Optik und moderner Technik spielerisch. Sie fährt sich sehr entspannt, kann aber auch kraftvoll nach vorne spurten und erfreut den Fahrer / die Fahrerin mit wunderbarer Boxer-Romantik - so wie es die modernen 1300er Boxer leider nicht mehr hinbekommen.
 
Etwas doof finden wir, dass die Reise-Tugenden bzw. die Möglichkeiten für Koffer oder sonstiges Gepäck-Gedöns von BMW eher unterbelichtet umgesetzt wurden. Die G/S will mit ihren langen Federwegen und dem 21 Zöller aber sowieso eher ins Gelände als ans Nordkap. Und genau danach fühlt sie sich auch an. Trotzdem ist sie auch was für normale Straßenfahrer wie mich. Ich bin verliebt.

 
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 16.990 €
  • Verfügbarkeit: ab 2025
  • Farben: Schwarz, Sand, Blau-Weiß-Rot

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Suzuki GSX-S 1000 vs BMW R 12 G S – Vergleich der Charaktere

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Suzuki GSX-S 1000 und die BMW R 12 G S, wird die Entscheidung selten nur eine Frage von Datenblättern. Vielmehr geht es darum, welcher Charakter im Alltag und auf Touren am besten zu den eigenen Vorlieben passt. Genau das steht hier im Fokus: ein nachvollziehbarer Vergleich der beiden Modelle – mit Blick auf Stärken, Schwächen und den typischen Einsatzbereich.

Grundidee: sportlich-agil vs. reisetauglich-abenteuerlich

Die Suzuki GSX-S 1000 ist als sportlich orientiertes Motorrad gedacht, das sich vor allem dann wohlfühlt, wenn es zügig durch die Kurven geht und der Fahrer eine direkte Rückmeldung vom Motorrad erwartet. Die BMW R 12 G S dagegen zielt stärker auf den Charakter einer Reiseenduro: stabil, souverän und darauf ausgelegt, auch längere Strecken entspannt zu bewältigen – inklusive dem Gefühl, dass man mit ihr nicht nur auf der perfekten Straße unterwegs ist.

Wie sich das im Fahrgefühl zeigt

Im Vergleich fällt schnell auf, dass die GSX-S 1000 eher den Fokus auf Dynamik legt. Das Motorrad wirkt dadurch besonders dann stimmig, wenn man häufig zwischen Stadtverkehr, Landstraße und sportlicheren Passagen wechselt. Die BMW R 12 G S spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn Tempo nicht nur „Spaß“ ist, sondern auch „Reise“. Die Sitzposition und die Art, wie das Motorrad Last aufnimmt, unterstützen ein ruhigeres, gleichmäßigeres Fahren.

Motor und Antrieb: Durchzug vs. souveräne Kraftentfaltung

Beide Modelle sind kraftvoll, aber sie liefern diese Kraft auf unterschiedliche Weise. Die Suzuki GSX-S 1000 steht für ein spürbar sportliches Ansprechverhalten und eine Motorcharakteristik, die Lust auf zügiges Beschleunigen macht. Wer gern dreht, findet hier ein Motorrad, das sich wie ein Werkzeug für dynamische Fahrmanöver anfühlt.

Die BMW R 12 G S wirkt dagegen in vielen Situationen „erwachsener“: weniger hektisch, mehr auf gleichmäßige Leistung ausgelegt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man häufig lange Strecken fährt oder wenn die Route nicht immer planbar ist. Die Kraftentfaltung unterstützt dann eher das entspannte Vorankommen als das ständige Suchen nach dem nächsten Kick.

Stärken und Schwächen im Alltag

Stärken der GSX-S 1000: sportliche Reaktion, lebendiges Fahrgefühl und ein Motorrad, das sich schnell „in Bewegung“ anfühlt. Schwächen: wer vor allem Komfort und Gelassenheit sucht, kann die sportliche Ausrichtung als weniger entspannend empfinden – besonders auf sehr langen Etappen.

Stärken der R 12 G S: souveräne Art, Reise-Feeling und ein Charakter, der auch bei wechselnden Bedingungen überzeugt. Schwächen: wer maximal agiles Kurvenfeeling in den Vordergrund stellt, wird die BMW eher als „stabil statt verspielt“ erleben.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität

Beim Handling trennt sich die Spreu schnell. Die Suzuki GSX-S 1000 ist darauf ausgelegt, schnell zu reagieren: Richtungswechsel fühlen sich zügig an, und das Motorrad lädt förmlich dazu ein, Kurven aktiv zu fahren. Das ist besonders auf kurvigen Strecken ein Vorteil, weil man das Motorrad als direktes Gegenüber erlebt.

Die BMW R 12 G S setzt dagegen auf Stabilität und ein sicheres Fahrverhalten. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten oder bei längeren Autobahn- und Landstraßenetappen spielt das Motorrad seine Stärken aus. In Situationen, in denen man nicht ständig „arbeiten“ will, sondern einfach ankommen möchte, wirkt die BMW besonders passend.

Kurven, Tempo und Untergrund

Auf der Landstraße kann die GSX-S 1000 mit ihrem agilen Charakter punkten. Die BMW ist nicht „schlecht“ in Kurven, aber sie vermittelt eher das Gefühl von Kontrolle und Ruhe. Wer häufig auf sehr glatten, sportlich gefahrenen Strecken unterwegs ist, wird die Suzuki oft als spritziger wahrnehmen. Wer dagegen auch mal unruhigere Straßenverhältnisse, längere Etappen oder gemischte Routen plant, profitiert eher von der BMW-Philosophie.

Bremsen und Fahrassistenz: Vertrauen im richtigen Moment

Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass man sich auf die Bremsleistung verlassen kann. Im Vergleich zeigt sich jedoch: Die Suzuki GSX-S 1000 wirkt im sportlichen Einsatz besonders „direkt“, also passend, wenn man häufig zügig verzögert und das Motorrad schnell wieder in die nächste Kurve bringen möchte. Die BMW R 12 G S punktet eher mit einem insgesamt souveränen Gesamtpaket aus Bremsgefühl und elektronischer Unterstützung.

Elektronik ist bei beiden ein Thema, aber die Ausrichtung unterscheidet sich. Die BMW wirkt häufig wie das Motorrad, das auch dann Sicherheit vermittelt, wenn die Bedingungen nicht perfekt sind. Die Suzuki dagegen ist eher das Motorrad, das man als Fahrer „mitnimmt“ – also bei dem man das Gefühl hat, dass die Dynamik aus dem Zusammenspiel von Motor, Fahrwerk und Bremsansprache entsteht.

Ergonomie und Komfort: Sitzposition entscheidet

Ein großer Unterschied liegt in der ergonomischen Auslegung. Die Suzuki GSX-S 1000 bietet eine sportlichere Sitzposition, die das aktive Fahren unterstützt. Das ist ideal, wenn man häufig kurze bis mittlere Strecken fährt oder wenn man auf Touren gern „mit dem Motorrad arbeitet“.

Die BMW R 12 G S ist dagegen stärker auf Komfort und Langstrecken ausgelegt. Die Sitzposition und die Art, wie das Motorrad Vibrationen und Fahrbahnunebenheiten „abfedert“, machen sich besonders auf längeren Fahrten bemerkbar. Wer regelmäßig mehrere Stunden am Stück unterwegs ist, wird das als klaren Vorteil sehen.

Windschutz, Alltag und Gepäck

Auch wenn beide Motorräder für den Alltag gedacht sind, ist die Priorität unterschiedlich: Die Suzuki wirkt wie das Motorrad für den schnellen Wechsel zwischen Stadt und Ausfahrt. Die BMW ist eher das Motorrad, das man für Touren „bereit“ macht – inklusive dem Gefühl, dass man auch mit Gepäck und längeren Tagesetappen entspannt bleibt.

Elektronik und Bedienung: moderne Unterstützung, unterschiedliche Philosophie

In der Praxis ist Elektronik mehr als nur ein Feature. Sie beeinflusst, wie leicht sich ein Motorrad im Alltag beherrschbar anfühlt. Die BMW R 12 G S wirkt häufig wie das Modell, das mit seinem Systemansatz Sicherheit und Komfort in den Vordergrund stellt. Das kann besonders dann überzeugen, wenn man nicht immer unter idealen Bedingungen fährt oder wenn man einfach weniger „denken“ möchte.

Die Suzuki GSX-S 1000 setzt ebenfalls auf moderne Unterstützung, bleibt aber im Kern stärker auf Fahrspaß und direkte Rückmeldung fokussiert. Wer gern selbst entscheidet, wann und wie stark man eingreift, wird die Suzuki oft als „ehrlicher“ wahrnehmen.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Wo die Suzuki GSX-S 1000 besonders punktet

  • Sportliches Fahrgefühl: dynamisch, direkt und kurvenorientiert.
  • Agiles Handling: schnelle Richtungswechsel und lebendige Rückmeldung.
  • Alltag mit Spaßfaktor: ideal für häufige Ausfahrten und abwechslungsreiche Strecken.

Wo die Suzuki GSX-S 1000 weniger überzeugt

  • Langstreckenkomfort: wer maximale Entspannung sucht, könnte die sportlichere Auslegung als weniger passend empfinden.
  • Reisefokus: die BMW wirkt in der „Tour-Logik“ oft stimmiger.

Wo die BMW R 12 G S besonders punktet

  • Reise- und Langstreckentauglichkeit: souverän, komfortorientiert und entspannt.
  • Stabilität: ruhiges Fahrverhalten auch bei längeren Etappen.
  • Gesamtpaket: Elektronik und Fahrgefühl greifen stärker in Richtung Sicherheit und Kontrolle.

Wo die BMW R 12 G S weniger überzeugt

  • Agilitätsanspruch: wer „leichtfüßig“ und maximal sportlich sucht, wird die Suzuki oft als passender empfinden.
  • Fahrstil: die BMW belohnt eher gleichmäßiges, ruhiges Fahren als ständiges sportliches Arbeiten.

Welche Wahl passt zu welchem Fahrertyp?

Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zum eigenen Alltag und Fahrstil passt. Die Suzuki GSX-S 1000 ist besonders attraktiv für Fahrer, die gern zügig unterwegs sind, Kurven aktiv nutzen und ein direktes, sportliches Motorradgefühl suchen. Sie passt damit gut zu Menschen, die oft kurze bis mittlere Strecken fahren und dabei gern Dynamik mitnehmen.

Die BMW R 12 G S ist die bessere Wahl für alle, die vor allem lange Touren planen, Komfort priorisieren und ein Motorrad möchten, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt. Wer das Gefühl mag, mit einem stabilen Reisebegleiter unterwegs zu sein, findet in der BMW häufig die stimmigere Lösung.

Fazit:

Die Suzuki GSX-S 1000 ist die richtige Wahl, wenn sportliches Fahren, agiles Handling und ein direktes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie eignet sich besonders für abwechslungsreiche Strecken, bei denen man gern zügig unterwegs ist und das Motorrad aktiv bewegt. Ihre Stärke liegt darin, Dynamik schnell in Fahrspaß zu verwandeln – mit klarer Rückmeldung und einem Charakter, der Kurven liebt.

Die BMW R 12 G S spielt ihre Stärken vor allem auf langen Strecken aus: Komfort, Stabilität und ein souveränes Gesamtpaket aus Motorcharakter, Fahrwerk und elektronischer Unterstützung. Wer häufig Touren fährt, auch mal nicht perfekte Straßenverhältnisse einplant und dabei weniger „arbeiten“ möchte, sondern entspannt ankommen will, trifft mit der BMW die passendere Wahl.

Kurz gesagt: GSX-S 1000 für sportliche Alltags- und Kurvenfreude, R 12 G S für Reisekomfort und gelassene Souveränität.

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