UVP 13.969 €
Baujahr von 2015 bis 2026~
UVP 16.390 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
Was ist neu an der 2025er GSX-S 1000?
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Adventure-Bike oder doch Cross-Over?
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Pro und Kontra

Pro:
  • kräftiger, elastischer Motor
  • toller 4-Zylinder-Sound
  • agiles, wendiges Fahrwerk
  • einfache Bedienung
Kontra:
  • keine Navigation im Display möglich
  • außer Display keine Updates
Pro:
  • toller V2-Motor mit ordentlicher Leistung
  • herrlicher Sound, blubberiges Ansauggeräusch
  • starke Bremsen
  • sehr gute technische Ausstattung
  • leicht und handlich, agiles Fahrverhalten
  • auch für zwei Personen absolut reisetauglich
  • zwei Sitzhöhen (verstellbar)
Kontra:
  • Heizgriffe nicht Serie

Abmessungen & Gewicht

Gewicht214kg
Radstand1.460mm
Länge2.115mm
Radstand1.460mm
Sitzhöhe: 810 mm
Höhe1.080mm
Gewicht199kg
Radstand1.572mm
Länge2.190mm
Radstand1.572mm
Sitzhöhe: 830-850 mm

Motor

Motor-BauartReihe 4-Takt
Hubraum999ccm
Hub59mm
Bohrung73mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV2
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung96mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung152 PS bei 11.000 U/Min
Drehmoment106 NM bei 9.250 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite311km
Leistung116 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment92 NM bei 8.250 U/Min
Höchstgeschw.215km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite345km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneKYB Upside-Down 43 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenZentralfederbein mit Hebelsystem (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenSuperbike-Schwinge Aluminium
Reifen vorne120/70ZR17 M/C (58W)
Reifen hinten190/50ZR17 M/C (73W)
RahmenbauartMonocoque-Rahmen
Federung vorneMarzocchi USD-Gabel 45 mm, voll einstellbar (Federweg 170)mm
Federung hintenSachs Monofederbein, voll einstellbar (Federweg 170)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-19
Reifen hinten170/60 ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 250 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Monoblock 4-Kolben, radial verschraubt, radiale Bremspumpe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 265 mm)

Fazit

Die neue Suzuki GSX-S 1000 Jahrgang 2025 ist gar nicht so neu. Bis auf Euro5+ und dem TFT Display hat sich nichts getan. Ist das nun schlecht? Nö, finden wir nicht, denn die GSX-S war schon immer ein rassiger Streetfighter und hat diesen Character auch mit Euro5+ Homologation nicht verloren. 
 
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf viele Probefahrten.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 13.400€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 8.500€
  • Verfügbarkeit: seit 2015
  • Farben: Siler, Blau, Schwarz

Fazit

Die neue Multistrada V2 ist gegenüber der Vorgängerin dank der Gewichtseinsparung deutlich verbessert in Sachen Fahrbarkeit und auch bei der technischer Ausstattung. Der Preis ist angesichts der üppigen technischen Helferlein und der verbauten Komponenten gerechtfertigt - auch im Vergleich zum Wettbewerb. Ducati nennt die neue Multi V2 eine Cross-Over - das ist sie auch, sie ist aber eben auch sehr gut geeignet für die wirklich lange Reise, insofern irgendwo auch ein waschechtes Adventure-Bike. 
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen übrigens sowohl eine V2S als auch eine V2 als Vorführer für Probefahrten bereit. Ihr könnt den Unterschied beim Fahrwerk also direkt miteinander vergleichen - falls ihr einen findet, schreibt uns bitte.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 15.990€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 0.000€
  • Verfügbarkeit: Facelift seit 02/2025
  • Farben: rot

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Suzuki GSX-S 1000 vs. Ducati Multistrada V2: Vergleich im Alltag und auf Tour

Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur auf dem Papier überzeugt, sondern sich auch im Alltag gut anfühlt, landet schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Charakteren: der Suzuki GSX-S 1000 und der Ducati Multistrada V2. Beide Modelle sind vielseitig, aber sie erzählen eine andere Geschichte. Die GSX-S 1000 setzt stärker auf direkte Fahrdynamik und ein sportliches Gesamtpaket, während die Multistrada V2 mit ihrem Reise-Anspruch, der Elektronik und dem Komfortgedanken punktet. Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Motorräder gegenübergestellt – damit die Entscheidung leichter fällt.

Grundidee: Sportlich-direkt vs. Reiseorientiert

Die Suzuki GSX-S 1000 wirkt wie ein Motorrad, das man gern „einfach fährt“: Der Fokus liegt auf spürbarer Agilität, einem sportlichen Setup und einem Motor, der sich dynamisch anfühlt. Das macht sie besonders interessant, wenn Kurvenfahrten, zügiges Vorankommen und ein unkompliziertes Handling im Vordergrund stehen.

Die Ducati Multistrada V2 ist dagegen stärker auf den „Allround-Reisebetrieb“ ausgelegt. Sie will nicht nur schnell sein, sondern auch lange Strecken angenehm machen. Dazu gehören ein stimmiges Gesamtpaket aus Komfort, Elektronik und einer Sitzposition, die eher auf Touren als auf reine Rennstrecken-Optik ausgelegt ist.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung anfühlt

GSX-S 1000: Direktheit und sportliche Kontrolle

Bei der GSX-S 1000 steht das Fahrgefühl im Vordergrund: Die Leistungsentfaltung wirkt insgesamt „greifbar“, wodurch sich das Motorrad besonders gut dosieren lässt. In der Praxis bedeutet das: Beim Beschleunigen aus Kurven heraus fühlt sich das Motorrad lebendig an, ohne dass es ständig nach „mehr“ verlangt. Wer gern zügig fährt, aber nicht jedes Mal das Gefühl haben möchte, die Maschine müsse erst „auf Temperatur“ kommen, findet hier einen starken Charakter.

Multistrada V2: Kraft mit Reise-Charakter

Die Multistrada V2 bringt ebenfalls ordentlich Dynamik mit, aber der Schwerpunkt liegt stärker darauf, die Leistung kontrolliert in verschiedene Situationen zu übertragen. Gerade auf langen Strecken oder bei wechselnden Bedingungen spielt die Abstimmung eine große Rolle: Das Motorrad wirkt weniger wie ein reines „Gas-auf“-Gerät, sondern eher wie ein Tourer, der die Fahrt angenehm und souverän begleitet.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität

Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen den Konzepten. Die GSX-S 1000 zielt auf ein sportliches Handling: Sie lässt sich in der Regel dynamisch bewegen, unterstützt zügige Richtungswechsel und fühlt sich in kurvigen Abschnitten besonders „leicht“ an. Das ist ein klarer Vorteil, wenn die Route aus vielen Kurven besteht und man gern mit dem Motorrad arbeitet.

Die Multistrada V2 ist dagegen eher auf Stabilität und souveränes Gleiten ausgelegt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn die Fahrt nicht nur aus kurzen Spaß-Abschnitten besteht, sondern auch aus Autobahn, Landstraße und längeren Etappen. In solchen Momenten spielt die Balance aus Komfort und Kontrolle ihre Stärken aus.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation

Beide Motorräder sind darauf ausgelegt, sportliche Ansprüche mit Alltagstauglichkeit zu verbinden. In der Praxis zeigt sich: Die GSX-S 1000 wirkt besonders dann überzeugend, wenn zügige Bremsmanöver und dynamische Fahrweise gefragt sind. Die Multistrada V2 punktet zusätzlich mit dem Gesamtpaket aus Fahrassistenz und Elektronik-Logik, die das Motorrad in kritischen Situationen berechenbarer macht.

Wichtig ist: Sicherheit entsteht nicht nur durch die reine Bremsleistung, sondern auch durch das Zusammenspiel aus Reifen, Fahrwerk, Elektronik und dem Gefühl am Hebel. Genau dieses Zusammenspiel ist bei der Multistrada oft der Grund, warum sie sich auf Touren „entspannter“ anfühlt.

Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung oder „Direktheit“

GSX-S 1000: Sportliche Basis, klare Rückmeldung

Die GSX-S 1000 steht für eine eher direkte Art zu fahren. Elektronik ist vorhanden, aber das Motorrad bleibt in der Wahrnehmung stark „mechanisch“: Man spürt, was das Motorrad macht, und kann die Dynamik gut einschätzen. Das ist ein Vorteil für Fahrer, die gern selbst entscheiden, wie aggressiv oder ruhig sie unterwegs sind.

Multistrada V2: Elektronik als Reise-Tool

Die Ducati Multistrada V2 setzt stärker auf Elektronik als Komfort- und Sicherheitsbaustein. Fahrmodi und Assistenzfunktionen helfen dabei, das Motorrad an die jeweilige Situation anzupassen – etwa bei wechselnder Fahrbahnqualität oder wenn die Fahrt länger dauert. Das kann gerade dann überzeugen, wenn nicht nur das Tempo zählt, sondern auch die Reduktion von Stress im Alltag.

Ergonomie und Komfort: Sitzposition im Vergleich

Bei der GSX-S 1000 ist die Sitzhaltung tendenziell sportlicher. Das bedeutet: Kurze bis mittlere Strecken fühlen sich oft sehr lebendig an, weil der Körper näher am sportlichen Fahrstil „mitarbeitet“. Für längere Touren hängt es stark davon ab, wie empfindlich man auf Wind, Sitzposition und Armhaltung reagiert.

Die Multistrada V2 ist in der Regel die entspanntere Wahl, wenn die Fahrt mehrere Stunden am Stück dauert. Die Ergonomie und der Tourenfokus sorgen dafür, dass man sich weniger „verkrampft“ fühlt. Gerade auf Autobahnabschnitten und bei wechselndem Tempo kann das ein echter Unterschied sein.

Windschutz und Alltag: Was man nach 100 Kilometern merkt

Windschutz ist ein unterschätztes Thema. Die GSX-S 1000 kann je nach Setup und Fahrgeschwindigkeit sportlich wirken, aber auf längeren Strecken kann man spüren, dass sie stärker auf Fahrspaß als auf „Dauerkomfort“ ausgelegt ist. Wer häufig lange Strecken fährt, sollte daher besonders auf die passende Verkleidung bzw. das eigene Setup achten.

Die Multistrada V2 ist hier im Vorteil, weil sie als Reiseplattform gedacht ist. Das Motorrad wirkt darauf abgestimmt, dass man auch nach längerer Zeit noch konzentriert fahren kann. Das ist vor allem dann relevant, wenn man nicht nur am Wochenende, sondern auch im Alltag unterwegs ist.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Suzuki GSX-S 1000

  • Sportliche Direktheit: Das Motorrad reagiert klar und vermittelt ein unmittelbares Fahrgefühl.
  • Agiles Handling: Besonders stark in kurvigen Strecken und bei dynamischen Richtungswechseln.
  • Alltagstauglich ohne „Overload“: Weniger Fokus auf komplexe Touren-Features, mehr auf Fahrspaß.

Schwächen bzw. Grenzen der Suzuki GSX-S 1000

  • Komfortfokus geringer: Auf sehr langen Strecken kann der sportlichere Ansatz spürbar werden.
  • Wind-Thema: Je nach persönlicher Empfindlichkeit kann zusätzlicher Windschutz sinnvoll sein.

Stärken der Ducati Multistrada V2

  • Reiseorientierter Gesamteindruck: Komfort und Stabilität machen lange Fahrten entspannter.
  • Elektronik als Vorteil: Fahrmodi und Assistenzfunktionen helfen, die Fahrt situationsgerecht anzupassen.
  • Souveränität: Wirkt besonders stark, wenn die Strecke nicht nur aus Kurven besteht.

Schwächen bzw. Grenzen der Ducati Multistrada V2

  • Weniger „pur“: Wer maximale Direktheit ohne elektronische Unterstützung sucht, könnte sich weniger „unmittelbar“ fühlen.
  • Anspruch an Setup: Für den besten Komfort lohnt sich ein Blick auf persönliche Einstellungen und Fahrmodi.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Fahrt im Vordergrund steht.

GSX-S 1000: Ideal für Kurven, Dynamik und unkomplizierten Fahrspaß

Die Suzuki GSX-S 1000 passt besonders gut, wenn häufig kurvige Strecken gefahren werden, wenn ein sportliches Handling wichtiger ist als maximaler Reise-Komfort und wenn das Motorrad vor allem als dynamischer Allrounder genutzt wird. Wer gern selbst spürt, wie das Motorrad arbeitet, und eine klare, direkte Rückmeldung mag, findet hier eine starke Basis.

Multistrada V2: Ideal für Touren, Komfort und Elektronik-Unterstützung

Die Ducati Multistrada V2 ist die bessere Wahl, wenn längere Etappen, wechselnde Bedingungen und ein hoher Komfortanspruch im Alltag eine große Rolle spielen. Wer Elektronik als sinnvolle Unterstützung sieht und ein Motorrad sucht, das auf Reisen souverän bleibt, wird mit der Multistrada sehr wahrscheinlich zufriedener.

Fazit:

Die Suzuki GSX-S 1000 ist die richtige Wahl, wenn sportliche Direktheit, agiles Handling und ein unkompliziertes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie macht besonders dann Spaß, wenn die Route kurvig ist und man das Motorrad aktiv bewegen möchte. Die Ducati Multistrada V2 spielt ihre Stärken vor allem auf längeren Strecken aus: Komfort, Stabilität und die Unterstützung durch Elektronik sorgen dafür, dass sich Touren entspannter anfühlen und man auch nach vielen Kilometern noch konzentriert fährt. Wer eher „Fahrspaß zuerst“ priorisiert, wird mit der GSX-S 1000 glücklich. Wer dagegen „Reise zuerst“ denkt und ein Motorrad sucht, das Alltag und Langstrecke souverän verbindet, trifft mit der Multistrada V2 die passendere Entscheidung.

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