| UVP | 13.969 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2026~ | |
| UVP | 20.299 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- kräftiger, elastischer Motor
- toller 4-Zylinder-Sound
- agiles, wendiges Fahrwerk
- einfache Bedienung
- keine Navigation im Display möglich
- außer Display keine Updates
- Kraftvoller Motor
- Stabiles Fahrwerk
- Bedienung
- Elektronische Helfer
- Bremsen
- Soziustauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 214 | kg |
| Radstand | 1.460 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.460 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.080 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe 4-Takt | |
| Hubraum | 999 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V2 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 11.000 U/Min | |
| Drehmoment | 106 NM bei 9.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 311 | km |
| Leistung | 180 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 140 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 287 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Upside-Down 43 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit Hebelsystem (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Superbike-Schwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17 M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP-USD Ø 48 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | WP-Monoshock per Umlenkung (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 200/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 250 mm) | |
| Bremsen vorne | 2 x Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheiben, schwimmend ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue Suzuki GSX-S 1000 Jahrgang 2025 ist gar nicht so neu. Bis auf Euro5+ und dem TFT Display hat sich nichts getan. Ist das nun schlecht? Nö, finden wir nicht, denn die GSX-S war schon immer ein rassiger Streetfighter und hat diesen Character auch mit Euro5+ Homologation nicht verloren.Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf viele Probefahrten.
Fazit - doch kein Biest
Ist die Super Duke das Biest, wie KTM sie selber nennt? Nein. Trotz all der formidablen Leistung, die immer zur Verfügung steht: Kaum je wurde diese so verantwortungsbewusst dargeboten. Biestig ist hier nichts, was für ein Glück. Die Super Duke wird öfter Freudentränen statt Angstschweiß produzieren.
Die KTM ist ein umgängliches Motorrad, das sich selbst in der Stadt nicht unwohl fühlt. Für ein Naked Bike ist die Soziustauglichkeit verträglich, der Windschutz hingegen … nunja. Wer jemals die Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h ausprobieren will, sollte sich gut festhalten oder mit 30 Metern doppelseitigem Klebeband am Bike fixieren.
Ansonsten: Daumen hoch!
Das Test-Bike wurde uns von Motorrad-Ruser zur Verfügung gestellt.
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Suzuki GSX-S 1000 vs KTM 1290 Super Duke R: Vergleich für Fans von Naked Power
Wer ein Naked Bike sucht, das nicht nur gut aussieht, sondern auch spürbar nach vorne geht, landet schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Vertretern: der Suzuki GSX-S 1000 und der KTM 1290 Super Duke R. Beide Modelle stehen für Fahrspaß ohne Verkleidung, aber sie erzählen eine andere Geschichte. Die GSX-S 1000 wirkt dabei oft wie die sportliche, alltagstaugliche Alternative mit klarer Linie. Die KTM 1290 Super Duke R dagegen ist eher die kompromisslose Ansage: deutlich mehr Temperament, mehr „Big Bike“-Gefühl und eine Fahrdynamik, die man nicht überhört.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Motorräder gegenübergestellt – mit Blick auf Motor, Fahrwerk, Bremsen, Elektronik und den praktischen Nutzen im Alltag. So lässt sich schneller einordnen, welches Naked Bike besser zu Fahrstil, Anspruch und Einsatzgebiet passt.
Grundcharakter: Wie sich die Motoren im Alltag anfühlen
Leistungsgefühl und Ansprechverhalten
Die Suzuki GSX-S 1000 steht für einen sportlichen, aber gut dosierbaren Charakter. Das macht sie besonders interessant, wenn Beschleunigung nicht nur „laut und schnell“, sondern auch „kontrollierbar“ sein soll. Gerade im Stadtverkehr oder auf kurvigen Landstraßen zeigt sich der Vorteil: Gasbefehle lassen sich fein abstimmen, und das Motorrad bleibt dabei angenehm berechenbar.
Die KTM 1290 Super Duke R geht dagegen deutlich aggressiver zur Sache. Der Motor wirkt wie ein Kraftpaket, das jederzeit bereit ist, die nächste Beschleunigungswelle zu liefern. Das ist großartig, wenn dynamisches Fahren im Fokus steht – kann aber im Alltag auch bedeuten, dass man das Potenzial stärker „im Griff“ haben muss. Wer gern zügig unterwegs ist und das Motorrad als aktives Werkzeug versteht, wird die KTM sehr schnell lieben.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- Suzuki GSX-S 1000: Stärke ist die harmonische, sportliche Abstimmung. Schwäche kann sein, dass das maximale „Kick“-Gefühl im Vergleich zur KTM weniger extrem ausfällt.
- KTM 1290 Super Duke R: Stärke ist die enorme Durchzugskraft und der deutlich markantere Charakter. Schwäche kann sein, dass die KTM im Alltag mehr Aufmerksamkeit und Feingefühl verlangt, um das Leistungsniveau immer passend abzurufen.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Souveränität
Kurvenrhythmus und Stabilität
Beim Handling zeigen sich die Unterschiede besonders in der Art, wie das Motorrad Kurven „mitmacht“. Die GSX-S 1000 wirkt oft wie ein Bike, das sich leicht in den Rhythmus bringen lässt. Das hilft, wenn Strecken mit vielen Richtungswechseln oder wechselndem Belag gefahren werden. Die Maschine bleibt dabei sportlich, ohne ständig das Gefühl zu erzeugen, dass man gegen Physik arbeitet.
Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen stärker auf Souveränität und Dynamik ausgelegt. In schnellen Passagen und bei zügigem Tempo spielt sie ihre Stärken aus: Sie vermittelt viel Stabilität und lässt sich auch bei sportlicher Gangart kontrolliert bewegen. Wer gern „zieht“ und das Motorrad nicht nur lenkt, sondern aktiv führt, bekommt hier ein sehr direktes, leistungsorientiertes Fahrgefühl.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- Suzuki GSX-S 1000: Stärke ist das unkomplizierte Handling und der sportliche Flow. Schwäche kann sein, dass bei sehr ambitioniertem Tempo die „Big-Bike“-Souveränität der KTM fehlt.
- KTM 1290 Super Duke R: Stärke ist die Stabilität und die Dynamik bei zügiger Fahrweise. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im Alltag oder bei weniger sportlicher Fahrweise „zu viel“ sein kann, wenn man eher entspannt unterwegs ist.
Bremsen und Fahrgefühl: Vertrauen beim Verzögern
Bremsperformance im Vergleich
Beide Motorräder sind auf sportliche Nutzung ausgelegt, aber sie vermitteln das Vertrauen auf unterschiedliche Weise. Die Suzuki GSX-S 1000 punktet häufig mit einer gut dosierbaren Bremswirkung. Das ist besonders praktisch, wenn man nicht nur auf der Hausstrecke unterwegs ist, sondern auch im Alltag häufig bremsen muss. Die KTM kann ebenfalls stark verzögern, wirkt dabei jedoch oft noch „kraftvoller“ und damit intensiver im Gefühl.
Im Vergleich bedeutet das: Wer häufig aus dem Stadtverkehr heraus oder bei wechselnden Bedingungen fährt, profitiert meist von der feineren Dosierbarkeit der GSX-S 1000. Wer dagegen gern spät bremst und Kurven mit sportlicher Konsequenz ansteuert, bekommt bei der KTM ein sehr direktes, leistungsfähiges Setup.
Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung oder Eingriff?
Wie sich die Systeme anfühlen
Elektronik ist bei modernen Naked Bikes mehr als nur „Komfort“. Sie beeinflusst, wie sich Leistung in der Praxis anfühlt. Die Suzuki GSX-S 1000 bietet eine moderne Unterstützung, die das Motorrad im Alltag berechenbar hält. Das hilft, wenn die Bedingungen nicht perfekt sind oder wenn das Tempo nicht dauerhaft maximal sein soll.
Die KTM 1290 Super Duke R geht in der Regel einen Schritt weiter in Richtung Performance-Orientierung. Fahrmodi und Eingriffe greifen spürbar in das Ansprechverhalten ein. Das ist ein Vorteil, wenn man gezielt mit der Maschine arbeiten möchte – kann aber auch bedeuten, dass man sich an die Intensität der Abstimmung gewöhnen sollte, besonders wenn man von einem weniger „elektronisch geprägten“ Motorrad kommt.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- Suzuki GSX-S 1000: Stärke ist die alltagstaugliche Abstimmung mit sportlichem Charakter. Schwäche kann sein, dass der „Performance-Overdrive“ nicht so deutlich spürbar ist wie bei der KTM.
- KTM 1290 Super Duke R: Stärke ist die spürbare Performance-Orientierung durch Elektronik und Abstimmung. Schwäche kann sein, dass das Motorrad bei weniger sportlicher Nutzung intensiver wirkt.
Ergonomie und Alltag: Wie komfortabel ist das Naked-Bike-Konzept?
Sitzposition und Reichweite im Kopf
Naked Bikes sind kompromisslos – aber nicht automatisch unbequem. Die GSX-S 1000 wirkt oft wie die „Allround“-Option, wenn man das Motorrad nicht nur am Wochenende ausführt. Die Sitzposition und die Art, wie das Motorrad auf Lenkimpulse reagiert, passen häufig gut zu längeren Fahrten mit wechselnder Geschwindigkeit.
Die KTM 1290 Super Duke R ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie fühlt sich stärker nach „Fahrmaschine“ an. Wer gern zügig unterwegs ist, wird die KTM als sehr stimmig empfinden. Wer dagegen vor allem entspannt fahren möchte, kann den intensiveren Charakter schneller als anstrengender wahrnehmen – nicht unbedingt wegen Komfortmängeln, sondern wegen der Art, wie das Motorrad zur aktiven Fahrweise einlädt.
Wofür lohnt sich welcher Kauf?
Wenn die GSX-S 1000 die bessere Wahl ist
Die Suzuki GSX-S 1000 eignet sich besonders, wenn ein Naked Bike gesucht wird, das sportlich ist, aber im Alltag nicht ständig „maximal“ sein muss. Sie ist ideal für Strecken, auf denen man oft zwischen zügig und entspannt wechselt. Wer ein Motorrad möchte, das sich leicht in den Fahrstil integrieren lässt und dabei zuverlässig Spaß macht, findet in der GSX-S 1000 häufig den besseren Partner.
Wenn die KTM 1290 Super Duke R die bessere Wahl ist
Die KTM 1290 Super Duke R passt am besten, wenn Fahrspaß vor allem aus Dynamik entsteht. Wer gern beschleunigt, Kurven sportlich ansteuert und das Motorrad als „Kraftzentrum“ versteht, wird mit der KTM sehr viel Freude haben. Auch für Fahrer, die gern mit Elektronik-Features arbeiten und das Setup bewusst nutzen, ist die KTM oft die passendere Wahl.
Fazit:
Die Suzuki GSX-S 1000 ist die stimmige Wahl für alle, die ein sportliches Naked Bike suchen, das sich im Alltag leicht handhaben lässt und dabei zuverlässig Spaß liefert. Ihr Vorteil liegt vor allem in der gut dosierbaren Art, wie Motor, Fahrwerk und Bremsgefühl zusammenarbeiten: Das Motorrad bleibt berechenbar, auch wenn die Fahrt nicht durchgehend maximal sportlich ist. Wer häufig pendelt, gemischte Strecken fährt oder einfach ein Motorrad möchte, das sich unkompliziert in den Alltag integrieren lässt, trifft mit der GSX-S 1000 meist genau die richtige Balance.
Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen die bessere Wahl, wenn Dynamik und Durchzug im Vordergrund stehen und das Motorrad deutlich mehr „Big-Bike“-Charakter zeigen darf. Die KTM wirkt intensiver, souveräner bei zügiger Gangart und lädt stärker zu aktiver Fahrweise ein. Wer Kurven mit Konsequenz angeht, spät bremst und das Leistungsniveau gern spürbar ausreizt, bekommt mit der Super Duke R das passendere Gesamtpaket.