| UVP | 13.969 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2026~ | |
| UVP | 10.278 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- kräftiger, elastischer Motor
- toller 4-Zylinder-Sound
- agiles, wendiges Fahrwerk
- einfache Bedienung
- keine Navigation im Display möglich
- außer Display keine Updates
- Motor mit Dampf und Charakter
- einfache Bedienung
- gut ablesbares Display
- anfängertaugliches Fahrverhalten
- ausgewogenes Fahrwerk
- A2 Variante erhältlich
- Heizgriffe auspreispflichtig
- sehr langer Kennzeichenhalter
- bisschen mehr Retro-Optik wäre schön gewesen (siehe GSX-8TT)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 214 | kg |
| Radstand | 1.460 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.460 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.080 | mm |
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe 4-Takt | |
| Hubraum | 999 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 11.000 U/Min | |
| Drehmoment | 106 NM bei 9.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 311 | km |
| Leistung | 83 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 393 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Upside-Down 43 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit Hebelsystem (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Superbike-Schwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17 M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Upside-Down Teleskopgabel / 41 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | KYB Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 250 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue Suzuki GSX-S 1000 Jahrgang 2025 ist gar nicht so neu. Bis auf Euro5+ und dem TFT Display hat sich nichts getan. Ist das nun schlecht? Nö, finden wir nicht, denn die GSX-S war schon immer ein rassiger Streetfighter und hat diesen Character auch mit Euro5+ Homologation nicht verloren.Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf viele Probefahrten.
Fazit
Die Suzuki GSX-8T ist für alle, denen die moderne 8S zu "wild" und die vollverkleidete 8R zu sportlich ist. Sie ist ein stilvoller Gentleman-Racer, der sich beim Fahren aber wie ein hochmodernes Präzisionswerkzeug anfühlt. Sie bietet deutlich mehr "Motorrad-Gefühl" und Power als die Konkurrenz von Yamaha oder Kawasaki, lässt sich das aber auch etwas kosten.Angesichts der guten Verarbeitung, der gelungenen Mischung aus Retro-Optik und moderner Technik sowie der Sicherheitsausstattung geht das Preis-Leistungs-Verhältnis noch in Ordnung. Die Suzuki GSX-8T ist ein rundum gelungenes Retro-Bike, das sowohl Einsteiger als auch erfahrene Motorradfahrer begeistern wird. Wer Wert auf klassischen Stil, moderne Technik und zuverlässige Alltagstauglichkeit legt, findet hier ein attraktives Gesamtpaket.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen außerdem auch viele andere Vorführmaschinen von Suzuki, Ducati und neuerdings auch Zontes, ein Besuch lohnt sich also allemal. Tipp: Probefahrten Richtung Sandbostel verwöhnen mit schönen und kurvigen Landstraßen.
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Suzuki GSX-S 1000 vs Suzuki GSX-8T: Motorradvergleich
Wenn zwei Suzuki-Modelle auf dem Papier nach „ähnlicher Liga“ klingen, lohnt sich ein genauer Blick. Der Vergleich zwischen der Suzuki GSX-S 1000 und der Suzuki GSX-8T zeigt schnell: Beide sind moderne Street-Bikes, aber sie zielen auf unterschiedliche Fahrgefühle. Während die GSX-S 1000 stärker auf unmittelbare Performance und sportliche Ansprache setzt, wirkt die GSX-8T insgesamt ausgewogener für den Alltag – mit einem Konzept, das auch längere Strecken und häufiges Stadt- oder Pendlerfahren leichter macht.
Grundidee im Vergleich: Was wollen die Bikes sein?
GSX-S 1000: sportlich, direkt, kompromissarm
Die Suzuki GSX-S 1000 ist als „klassisches“ Naked-Bike gedacht, das sich wie ein Sportgerät anfühlt. Die Ausrichtung ist klar: zügig beschleunigen, dynamisch aus Kurven kommen und dabei ein spürbar sportliches Setup nutzen. Wer gern zügig fährt und das Motorrad als Werkzeug für flotte Landstraßenrunden sieht, findet hier eine sehr passende Basis.
GSX-8T: alltagstauglich mit sportlicher Note
Die Suzuki GSX-8T verfolgt dagegen einen Ansatz, der weniger nach „nur Wochenende“ klingt. Sie wirkt so konzipiert, dass sie im Alltag nicht nervt, sondern unterstützt: angenehmeres Handling, ein Konzept für längere Fahrten und eine insgesamt entspanntere Nutzung. Trotzdem bleibt der sportliche Charakter erhalten – nur eben so, dass er auch im täglichen Rhythmus Spaß macht.
Motor und Antrieb: Charakter statt nur Zahlen
Im direkten Vergleich zeigt sich vor allem der Unterschied im Fahrgefühl. Die GSX-S 1000 spielt ihre Stärken bei hoher Dynamik aus: Beim Beschleunigen wirkt sie „bereit“, zieht zügig durch und unterstützt sportliche Fahrweise mit einer souveränen Leistungsentfaltung. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Überholmanöver, schnelle Richtungswechsel und zügiges Herausbeschleunigen im Fokus stehen.
Die GSX-8T setzt dagegen stärker auf einen nutzbaren Bereich, der sich im Alltag leicht abrufen lässt. Die Leistungsentfaltung ist so abgestimmt, dass sie nicht nur auf dem Papier überzeugt, sondern sich auch bei moderater Geschwindigkeit angenehm dosieren lässt. Das führt dazu, dass sie sich im Stadtverkehr und auf gemischten Strecken oft „einfacher“ anfühlt – ohne dass man ständig das Gefühl hat, das Motorrad müsse erst „wachgerüttelt“ werden.
Fahrwerk und Handling: Wie fühlt sich das Motorrad in Bewegung an?
Stabilität und Sportlichkeit bei der GSX-S 1000
Die GSX-S 1000 wirkt im Vergleich klar sportlich ausgerichtet. Das Fahrwerk unterstützt zügiges Fahren, vermittelt ein direktes Feedback und macht Kurvenfahrten dynamisch. Gerade wenn die Straße schneller wird, spielt die GSX-S 1000 ihre Stärken aus: Sie bleibt dabei kontrolliert und lässt sich mit einem sportlichen Anspruch fahren.
Komfort und Alltagstempo bei der GSX-8T
Die GSX-8T punktet eher mit einem ausgewogenen Setup. Im Vergleich wirkt sie weniger „auf Kante“ abgestimmt, sondern eher so, dass sie Unebenheiten und Alltagsbedingungen besser wegsteckt. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig kurze Strecken, wechselnde Beläge oder längere Fahrten ohne ständiges „Sportmodus-Gefühl“ anstehen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Vergleich der Bremsen zeigt sich: Beide Modelle sind auf modernes Street-Fahren ausgelegt, aber sie vermitteln unterschiedliche Prioritäten. Die GSX-S 1000 fühlt sich tendenziell sportlicher an, wenn es um kräftiges Verzögern aus höheren Geschwindigkeiten geht. Die GSX-8T wirkt im Alltag besonders angenehm, weil das Bremsgefühl gut dosierbar bleibt und das Motorrad auch bei häufigen Stop-and-go-Situationen souverän wirkt.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie?
Ein großer Unterschied im Vergleich liegt in der Ergonomie. Die GSX-S 1000 bringt eine sportlichere Sitzhaltung mit, die das Motorrad stärker in Richtung „aktive Fahrweise“ schiebt. Das ist ideal, wenn man gern mit dem Körper arbeitet und das Bike als sportliches Gerät nutzt.
Die GSX-8T wirkt dagegen insgesamt entspannter. Die Sitzposition unterstützt längere Fahrten und macht es leichter, auch bei wechselnder Tagesform bequem unterwegs zu sein. Wer häufig pendelt oder Touren plant, bei denen nicht jede Kurve „Angriff“ bedeutet, findet in der GSX-8T oft den angenehmeren Begleiter.
Ausstattung und Alltag: Was macht den Unterschied im täglichen Gebrauch?
Im Vergleich der Ausstattung fällt auf, dass die GSX-8T stärker auf „Benutzbarkeit“ im Alltag ausgelegt ist. Das zeigt sich vor allem darin, wie das Motorrad sich im Alltag anfühlt: weniger Stress, mehr Routine. Die GSX-S 1000 ist dagegen das Bike, das mehr nach „Fahren“ verlangt – und genau das ist ihre Stärke, wenn man gern die sportliche Seite auslebt.
Auch bei der Art, wie sich beide Motorräder im Alltag präsentieren, gibt es Unterschiede: Die GSX-S 1000 wirkt wie ein Motorrad, das man bewusst bewegt, während die GSX-8T eher wie ein Motorrad wirkt, das man einfach nutzt – und dabei trotzdem Spaß hat.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Suzuki GSX-S 1000
- Sportlicher Charakter mit direktem Fahrgefühl
- Starke Dynamik für zügige Fahrten und sportliche Manöver
- Kurven- und Beschleunigungsfreude bei ambitionierter Fahrweise
Schwächen bzw. Grenzen der Suzuki GSX-S 1000
- Wer vor allem entspannt fährt, könnte den sportlichen Fokus als „zu viel“ empfinden
- Im reinen Stadtbetrieb kann die sportliche Ausrichtung weniger „entspannt“ wirken
Stärken der Suzuki GSX-8T
- Alltagstauglichkeit mit gutem Komfortgefühl
- Leicht dosierbares Fahrverhalten für gemischte Strecken
- Gute Basis für längere Fahrten ohne ständige Anspannung
Schwächen bzw. Grenzen der Suzuki GSX-8T
- Wenn maximale Sportdynamik im Vordergrund steht, wirkt die GSX-S 1000 „zielgenauer“
- Für sehr ambitionierte Fahrweise kann das Setup weniger „spitz“ wirken
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über das Fahrprofil entscheiden. Die Suzuki GSX-S 1000 ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die gern zügig unterwegs sind, Kurven aktiv angehen und das Motorrad als sportliches Erlebnis sehen. Wer häufig Landstraße oder flotte Strecken fährt und dabei gern das Potenzial des Motors nutzt, wird mit der GSX-S 1000 sehr wahrscheinlich mehr „Gänsehaut-Momente“ bekommen.
Die Suzuki GSX-8T passt dagegen hervorragend, wenn das Motorrad im Alltag zuverlässig funktionieren soll: Pendeln, Stadtverkehr, Wochenendtouren und auch längere Fahrten mit Fokus auf Komfort und entspanntes Handling. Wer ein Bike sucht, das nicht nur am Wochenende glänzt, sondern auch unter der Woche Spaß macht, liegt mit der GSX-8T oft richtig.
Fazit:
Die Suzuki GSX-S 1000 ist im Vergleich die klarere Wahl, wenn sportliche Dynamik, direkte Ansprache und ein spürbar „fahraktives“ Gefühl im Vordergrund stehen. Sie macht besonders dann Freude, wenn zügiges Fahren zur Routine wird und das Motorrad als Werkzeug für flotte Strecken genutzt wird. Die Suzuki GSX-8T ist dagegen die bessere Wahl für alle, die ein alltagstaugliches Naked-Bike suchen, das sich leicht bewegen lässt, Komfort und Alltagstempo gut verbindet und auch längere Touren angenehm unterstützt. Wer häufig pendelt oder gemischte Strecken fährt, findet in der GSX-8T meist den entspannteren Begleiter. Kurz gesagt: GSX-S 1000 für sportliche Ambitionen, GSX-8T für vielseitigen Alltag und Touren ohne dauernde Anspannung.