| UVP | 13.969 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2026~ | |
| UVP | 20.400 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- kräftiger, elastischer Motor
- toller 4-Zylinder-Sound
- agiles, wendiges Fahrwerk
- einfache Bedienung
- keine Navigation im Display möglich
- außer Display keine Updates
- Wahsinns-Motor mit Raketen-Schubkraft
- fauchender Triple-Sound
- zupackende Brembo Stylema Bremsanlage
- volle Hütte inkl. semi-aktiven Fahrwerk von Öhlins
- nahezu einzigartiges Design
- sportlich fordernde Sitzposition
- Soziusbetrieb 1b
- Standgeräusch 98 db (konnte auch bei Pro stehen)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 214 | kg |
| Radstand | 1.460 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.460 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.080 | mm |
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe 4-Takt | |
| Hubraum | 999 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Dreizylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.160 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 11.000 U/Min | |
| Drehmoment | 106 NM bei 9.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 311 | km |
| Leistung | 180 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 245 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 246 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Upside-Down 43 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit Hebelsystem (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Superbike-Schwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17 M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Doppelrohrrahmen mit verschraubtem Heckrahmen | |
| Federung vorne | Voll einstellbare 43 mm Öhlins Up-Side-Down-Gabel, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins Monoshock Hinterradaufhängung mit Umlenkung, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 250 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Radialsättel, Kurven-ABS, radialer Handbremszylinder ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo-Doppelkolbenschwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die neue Suzuki GSX-S 1000 Jahrgang 2025 ist gar nicht so neu. Bis auf Euro5+ und dem TFT Display hat sich nichts getan. Ist das nun schlecht? Nö, finden wir nicht, denn die GSX-S war schon immer ein rassiger Streetfighter und hat diesen Character auch mit Euro5+ Homologation nicht verloren.Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf viele Probefahrten.
Fazit - was bleibt hängen
Was für ein Traumbike, die Speed Triple 1200RR! Vor allem der Motor und das Fahrwerk werden uns im Gedächtnis bleiben. Die Sitzposition allerdings auch: Wie gesagt, das ist nichts für Bandscheiben-Geschädigte oder die, die es werden wollen. Ansonsten ist das Konzept der RR relativ einzigartig. Lediglich die MV Agusta Superveloce verfolgt einen ähnlichen Ansatz: Optik Café-Racer, alles andere Racer-Racer. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der Triumph Speed Triple 1200 RR.Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Triumph-Hamburg. Wer Bock hat auf eine Probefahrt: Dort steht sie als Vorführer und freut sich schon auf jede Menge Probefahrten, dazu ist sie schließlich da.
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Suzuki GSX-S 1000 vs. Triumph Speed Triple 1200 RR – Vergleich für Naked-Bike-Fans
Wer ein Naked Bike sucht, das nicht nur gut aussieht, sondern auch auf der Straße richtig Spaß macht, landet schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Charakteren: der Suzuki GSX-S 1000 und der Triumph Speed Triple 1200 RR. Beide Modelle stehen für Fahrfreude, aber sie setzen ihre Schwerpunkte anders. Während die GSX-S 1000 den Fokus auf ein stimmiges Gesamtpaket aus agilerem Handling und alltagstauglicherer Auslegung legt, spielt die Speed Triple 1200 RR ihre Stärken besonders dort aus, wo es dynamisch wird: beim Durchzug, bei der sportlicheren Abstimmung und bei der Elektronik, die das Motorrad in anspruchsvollen Situationen unterstützt.
Grundcharakter: Wie sich die beiden Motorräder anfühlen
Die Suzuki GSX-S 1000 wirkt im Vergleich oft wie das „rundere Werkzeug“ für den Alltag: Sie lässt sich unkompliziert bewegen, bleibt dabei aber stets zielgerichtet. Das Fahrgefühl ist direkt, ohne unnötig hektisch zu werden. Wer regelmäßig zwischen Stadtverkehr, Landstraße und gelegentlichen Touren pendelt, bekommt hier ein Naked Bike, das sich nicht ständig in den Vordergrund drängt, sondern einfach funktioniert.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR dagegen ist stärker auf sportliche Ambitionen getrimmt. Schon beim Anfahren und Beschleunigen merkt man: Hier geht es nicht nur um Tempo, sondern um Kontrolle bei Tempo. Die Abstimmung wirkt „auf Attacke“ ausgelegt, ohne dass das Motorrad dadurch unbrauchbar für den Alltag wird. Eher im Gegenteil: Die RR-Variante will gefahren werden – und sie belohnt Fahrstil und Linie.
Motor & Kraftentfaltung: Drehmoment vs. Durchzug
Beim Vergleich der Motorleistung und des Drehmoments zeigt sich ein klarer Unterschied im Konzept. Die Triumph Speed Triple 1200 RR bringt durch ihre stärkere Auslegung mehr Reserven in den höheren Lastbereichen mit. Das macht sich vor allem beim zügigen Herausbeschleunigen aus Kurven bemerkbar: Der Schub setzt kräftig ein und bleibt spürbar präsent.
Die Suzuki GSX-S 1000 spielt ihre Stärken eher in einem ausgewogenen Bereich aus: Sie liefert eine sehr nutzbare Kraftentfaltung, die sich gut dosieren lässt. Dadurch wirkt sie im Alltag oft „einfach schneller“, weil sie sich spontan und ohne großes Nachdenken in den passenden Gang bringt. Wer häufig moderat fährt, profitiert von dieser unkomplizierten Charakteristik.
Stärken & Schwächen im Motorvergleich
- Triumph Speed Triple 1200 RR: Starker Durchzug, besonders bei sportlicher Fahrweise; Schwäche: Wer eher entspannt unterwegs ist, nutzt das Potenzial nicht immer vollständig aus.
- Suzuki GSX-S 1000: Sehr gut dosierbar und alltagstauglich; Schwäche: Bei maximalem Tempo und aggressiver Fahrweise wirkt die Triumph in der Reserve überlegen.
Fahrwerk & Handling: Agilität oder Stabilität
Im Fahrwerk-Vergleich zeigt sich, wie unterschiedlich die beiden Motorräder auf die Straße reagieren. Die Suzuki GSX-S 1000 wirkt tendenziell agiler: Richtungswechsel gelingen zügig, und das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Leichtigkeit. Das ist besonders auf kurvigen Landstraßen ein Vorteil, weil man die Linie schnell korrigieren kann.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR setzt dagegen stärker auf Stabilität und sportliche Rückmeldung. Gerade wenn das Tempo steigt oder die Strecke anspruchsvoller wird, fühlt sich die RR-Version „ruhiger“ an. Das hilft dabei, die Kraft sauber in Vortrieb umzusetzen, statt dass das Motorrad bei dynamischer Fahrweise unruhig wirkt.
Bremsen & Fahrstabilität
Auch bei den Bremsen unterscheiden sich die Ansätze. Die Triumph spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es um kräftiges Verzögern aus höheren Geschwindigkeiten geht. Die Suzuki bremst ebenfalls überzeugend, wirkt aber in der Abstimmung oft etwas „zugänglicher“ für den Alltag: Das heißt, sie lässt sich sehr gut dosieren, ohne dass man ständig an der Grenze arbeiten muss.
Elektronik & Fahrmodi: Unterstützung im richtigen Moment
Bei der Elektronik ist die Triumph Speed Triple 1200 RR klar als „modernes Sport-Naked“ positioniert. Die Vielzahl an Einstellmöglichkeiten und die Abstimmung der Fahrmodi zielen darauf ab, dass das Motorrad je nach Situation kontrollierbar bleibt. Das ist besonders hilfreich, wenn die Straße wechselhaft ist oder wenn der Fahrstil dynamischer wird.
Die Suzuki GSX-S 1000 bietet ebenfalls moderne Technik, wirkt aber im Vergleich oft weniger „überladen“. Dadurch kann sie sich für Fahrerinnen und Fahrer besonders attraktiv anfühlen, die lieber schnell losfahren und nicht erst lange konfigurieren möchten. Die Elektronik unterstützt, ohne das Fahrgefühl zu dominieren.
Elektronik: Wer profitiert mehr?
- Triumph: Vorteil bei sportlicher Fahrweise und wechselnden Bedingungen; Schwäche: Wer Elektronik selten nutzt, könnte die zusätzliche Komplexität als weniger relevant empfinden.
- Suzuki: Vorteil bei unkomplizierter Bedienung und direktem Fahrgefühl; Schwäche: Bei maximal ambitionierter Fahrweise bietet die Triumph tendenziell mehr Reserven in der Abstimmung.
Ergonomie & Alltag: Sitzposition, Komfort und Nutzbarkeit
Im Bereich Ergonomie und Alltagstauglichkeit ist die Suzuki GSX-S 1000 häufig die angenehmere Wahl, wenn der Fokus auf regelmäßigen Fahrten liegt. Die Sitzposition wirkt so, dass man auch längere Strecken ohne „Daueranspannung“ absolvieren kann. Dazu passt, dass die Maschine im Stadtverkehr gut zu handeln ist: Sie bleibt übersichtlich, reagiert schnell und lässt sich in engen Situationen kontrolliert bewegen.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist ebenfalls straßentauglich, aber sie fühlt sich stärker nach „sportlichem Werkzeug“ an. Wer gerne zügig unterwegs ist, wird die Position und die Abstimmung als stimmig empfinden. Für sehr entspannte Fahrten oder lange Pendelstrecken kann die Suzuki dadurch im Komfortgefühl im Vorteil sein.
Reichweite, Alltag & Touren: Welche passt besser zu welchem Plan?
Beim Thema Touren und Alltagsnutzung entscheidet weniger ein einzelner Wert, sondern das Gesamtpaket. Die Suzuki GSX-S 1000 wirkt wie die Maschine, die man häufiger „einfach nimmt“, weil sie im Alltag wenig Widerstand erzeugt. Die Triumph ist dagegen die Wahl, wenn die Tour ohnehin sportlich geplant ist und man die Dynamik des Motorrads konsequent nutzen möchte.
Auch bei der Frage nach Gewicht und Fahrbarkeit zeigt sich ein Unterschied im Charakter: Die Suzuki vermittelt oft das Gefühl, leichter und schneller in den Bewegungen zu sein. Die Triumph fühlt sich dagegen bei höheren Geschwindigkeiten und in flotten Passagen besonders souverän an.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Suzuki GSX-S 1000 – typische Vorteile
- Ausgewogenes Gesamtpaket für Alltag und Landstraße
- Sehr gut dosierbare Kraftentfaltung
- Agiles Handling und unkomplizierte Bedienung
- Bremsen mit guter Dosierbarkeit für den täglichen Einsatz
Suzuki GSX-S 1000 – mögliche Nachteile
- Bei maximal sportlicher Fahrweise wirkt die Triumph in der Reserve überlegen
- Wer „RR-Level“ Elektronik und sportliche Abstimmung sucht, findet das eher bei Triumph
Triumph Speed Triple 1200 RR – typische Vorteile
- Starker Durchzug und spürbare Reserven bei dynamischer Fahrweise
- Sportlichere Abstimmung mit Fokus auf Stabilität
- Umfangreiche Elektronik-Unterstützung für Kontrolle
- Bremsleistung und Fahrstabilität besonders bei höheren Tempi
Triumph Speed Triple 1200 RR – mögliche Nachteile
- Anspruchsvollere Auslegung: Wer sehr entspannt fährt, nutzt nicht immer das volle Potenzial
- Mehr Einstellmöglichkeiten bedeuten auch mehr „Spielraum“, der nicht zwingend gebraucht wird
Welche Wahl ist die bessere: GSX-S 1000 oder Speed Triple 1200 RR?
Die Entscheidung hängt vor allem vom Fahrprofil ab. Wer ein Naked Bike sucht, das im Alltag überzeugt, schnell zu bewegen ist und bei moderater bis flotter Fahrweise konstant Spaß macht, findet in der Suzuki GSX-S 1000 eine sehr stimmige Option. Sie wirkt wie die Maschine, die man regelmäßig fährt, weil sie unkompliziert bleibt und die Kraft gut dosierbar ist.
Wer dagegen ein Motorrad möchte, das bei sportlicher Fahrweise spürbar mehr Reserven bietet, bei höheren Geschwindigkeiten souverän bleibt und mit moderner Elektronik unterstützt, liegt mit der Triumph Speed Triple 1200 RR richtig. Sie ist besonders dann die bessere Wahl, wenn Kurvenfahrten, zügige Ausfahrten und dynamische Touren im Vordergrund stehen.
Fazit:
Die Suzuki GSX-S 1000 ist die passendere Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Naked Bike für den Alltag und die häufigen Touren suchen: unkompliziert, agiler im Handling und mit einer Kraftentfaltung, die sich sehr gut dosieren lässt. Sie punktet vor allem dort, wo man regelmäßig fährt und nicht jedes Mal das Maximum aus dem Motorrad herauskitzeln muss.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR richtet sich stärker an alle, die sportlich unterwegs sind und ein Motorrad möchten, das bei dynamischer Gangart spürbar mehr Reserven bietet. Der stärkere Durchzug, die sportlichere Abstimmung und die Elektronik-Unterstützung machen sie besonders attraktiv für schnelle Passagen, anspruchsvolle Strecken und Fahrer, die Kontrolle bei Tempo suchen.
Kurz gesagt: GSX-S 1000 für das ausgewogene „Immer-dabei“-Bike, Speed Triple 1200 RR für das ambitionierte Naked Bike mit klarer Leistungs- und Sportausrichtung.