| UVP | 7.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 4.709 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- bewährter V2-Motor
- gute Serienausstattung
- sehr zugängliches Motorrad
- guter Quickshifter
- guter Fahrkomfort
- günstiger Preis
- einfaches Fahrwerk
- Turbulenzen beim Windschutz
- könnte einen Tick leichter sein
- Sound
- schöne Retro-Optik
- einfachstes Fahrverhalten
- Honda Qualität
- gute Reifen von Metzeler
- niedriger Verbrauch, große Reichweite
- günstiger Preis
- beschränkte Leistung
- langweilige Farben
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 211 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 795 | mm |
| Höhe | 1.295 | mm |
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder V-Motor, 4-Takt | |
| Hubraum | 645 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder Viertakt | |
| Hubraum | 348 | ccm |
| Hub | 90 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 414 | km |
| Leistung | 21 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 29 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 114 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 600 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel 41 mm (Federweg 129)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, Federvorspannung 7-stufig einstellbar (Federweg 129)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 106)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 19' | |
| Reifen hinten | 150/70 17' | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Bremssättel ( Ø 290 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe mit Doppelkolben-Bremszange ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit: genau richtig unaufgeregt
Die Suzuki SV-7GX ist ein Motorrad, das man nicht auf dem Papier kaputtanalysieren sollte. Ja, es gibt stärkere Bikes. Ja, es gibt edlere Fahrwerke. Ja, es gibt Maschinen mit mehr elektronischem Bling-Bling. Aber kaum etwas davon ist entscheidend, wenn man nach den ersten Kilometern merkt, dass dieses Motorrad einfach funktioniert und dabei sympathisch bleibt. Der V2 hat Charakter, die Ergonomie passt, der Windschutz ist alltagstauglich, die Ausstattung modern genug und der Preis fair. Das Ergebnis ist kein lautes Statement, sondern ein richtig gutes Motorrad für echte Kilometer.
Wer eine Maschine sucht, die Stadt, Landstraße, Pendeln und Touren locker unter einen Helm bekommt, findet in der SV-7GX einen sehr starken Kandidaten. Sie ist zugänglich genug für Aufsteiger, interessant genug für erfahrene Fahrer und praktisch genug für Leute, die nicht nur sonntags bei Sonnenschein unterwegs sind. Kurz gesagt: Die Suzuki SV-7GX ist nicht das Motorrad, das am lautesten brüllt. Sie ist das, mit dem man nach einer langen Runde grinsend abstellt und denkt: „Jo, genau so muss das.“
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Zweirad Leber in Verlbert (südlich von Essen) zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!
Fazit
Motorräder wie die Honda GB 350 S spalten die Biker-Gemeinde. Die einen rümpfen die Nase und fragen sich, ob man hier angesichts der mageren Leistung überhaupt noch von einem Motorrad sprechen kann und die anderen freuen sich, dass solche einfachen Genuß Motorräder heute noch neu zu erwerben sind. Das hat sich bei uns gezeigt: Tanja ist voll des Lobes, Dietmar zwar auch, kann sich die GB aber nur als Zweitmotorrad vorstellen. Und Ihr?Die Testmaschine wurde uns von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nahe Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Neben der GB350S könnt ihr bei motofun auch alle anderen Honda-Motorräder Probefahren - ein Besuch dort lohnt sich also immer. Für eine Probefahrt aber bitte vorher anrufen und Termin abstimmen.
MotorradTest.de auf YouTube
Suzuki SV 7GX vs. Honda GB 350 S – welcher Vergleich lohnt sich?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Alltag“ klingen, aber aus unterschiedlichen Welten kommen, wird ein Vergleich besonders spannend. Die Suzuki SV 7GX steht für einen modernen Roadster-Ansatz: dynamisch, vielseitig und mit dem Anspruch, sowohl im Stadtverkehr als auch auf längeren Strecken souverän zu funktionieren. Die Honda GB 350 S dagegen setzt auf den klassischen Retro-Charakter. Sie wirkt bewusst reduziert, fährt sich aber trotzdem angenehm alltagstauglich und richtet sich vor allem an Fahrerinnen und Fahrer, die den Stil und die entspannte Art des Fahrens suchen.
Im Folgenden geht es nicht um reine Datenlisten, sondern darum, wie sich die Unterschiede in der Praxis bemerkbar machen: bei Motorgefühl und Ansprechverhalten, beim Fahrkomfort, bei der Art, wie sich das Motorrad in Kurven und auf der Strecke verhält, und auch bei den Punkten, die im Alltag wirklich zählen.
Grundidee im Vergleich: moderner Roadster vs. klassisches Retro-Konzept
Die Suzuki SV 7GX ist als Roadster so gedacht, dass sie schnell „mitgeht“. Das merkt man vor allem daran, wie sie sich im Alltag anfühlt: Das Motorrad wirkt agil, die Sitzposition ist so ausgelegt, dass man nicht verkrampft, und das Gesamtpaket zielt auf einen Mix aus Alltag, Feierabend und gelegentlicher Tour.
Die Honda GB 350 S verfolgt eine andere Philosophie. Sie ist weniger auf „Sportlichkeit“ im Sinne von aggressiver Beschleunigung getrimmt, sondern auf ein ruhigeres, stimmiges Fahrerlebnis. Wer gerne im passenden Tempo fährt, die Landschaft genießt und dabei einen klassischen Look im Fokus hat, findet hier eine stimmige Grundlage.
Motorcharakter: Wie fühlt sich die Kraft im Alltag an?
Ansprache und Fahrbarkeit
Im Vergleich zeigt sich: Die Suzuki SV 7GX spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn zügiges Anfahren, flüssiges Beschleunigen und ein dynamisches Vorankommen gefragt sind. Das Motorrad lässt sich in der Regel so fahren, dass man nicht ständig „am Gas arbeiten“ muss, aber dennoch schnell reagieren kann, wenn Verkehrslücken entstehen oder Überholmanöver anstehen.
Die Honda GB 350 S wirkt dagegen wie ein Motorrad, das eher „mit dem Rhythmus“ fährt. Die Kraft kommt gleichmäßiger und weniger hektisch. Das ist ein Vorteil, wenn man entspannt unterwegs ist und das Motorrad nicht als Werkzeug für maximale Dynamik betrachtet. In der Stadt ist das angenehm, weil das Fahren weniger stressig wirkt – gleichzeitig sollte man Erwartungen an sehr sportliche Beschleunigung im Hinterkopf behalten.
Leistungsgefühl über Drehzahlbereiche
Während die Suzuki SV 7GX tendenziell das Gefühl vermittelt, dass sie in verschiedenen Drehzahlbereichen nutzbar bleibt und man je nach Situation flexibel reagieren kann, setzt die Honda GB 350 S stärker auf einen gleichmäßigen Charakter. Das kann im Alltag sehr angenehm sein, weil sich das Motorrad „harmonisch“ anfühlt. Wer jedoch häufig hohe Geschwindigkeiten oder lange Autobahnabschnitte plant, wird bei der Suzuki eher das Gefühl haben, dass sie sich leichter „durchzieht“.
Fahrkomfort und Sitzposition: entspannter Alltag oder sportlicherer Zugriff?
Bei beiden Motorrädern spielt die Sitzposition eine zentrale Rolle, aber sie führt zu unterschiedlichen Fahrgefühlen. Die Suzuki SV 7GX wirkt so, als wäre sie auf einen aktiven Fahrstil ausgelegt: man sitzt nicht zu hoch, kann das Motorrad gut kontrollieren und hat das Gefühl, dass man es in Kurven „führen“ kann. Das ist besonders dann ein Plus, wenn man häufig zwischen Ampeln, Kreisverkehren und Landstraßen pendelt.
Die Honda GB 350 S vermittelt dagegen mehr „klassische“ Gelassenheit. Die Ergonomie ist so, dass man sich schnell wohlfühlt, ohne ständig in eine sportliche Haltung gedrückt zu werden. Das ist ein Vorteil für kürzere Strecken und für Fahrten, bei denen man nicht jede Kurve maximal ausreizen möchte. Auf längeren Strecken kann das Komfortgefühl stark davon abhängen, wie die eigene Körpergröße und Sitzgewohnheiten zusammenpassen.
Fahrwerk und Handling: Wie reagieren die Motorräder in Kurven?
Stabilität vs. Agilität
Die Suzuki SV 7GX wirkt im Handling tendenziell agiler. Sie eignet sich gut, um Richtungswechsel zügig umzusetzen und Kurven dynamisch anzufahren. Wer gerne „mit dem Motorrad arbeitet“, wird hier schnell ein gutes Gefühl bekommen. Gleichzeitig ist das Fahrwerk so abgestimmt, dass es auch im Alltag nicht unnötig nervös wirkt.
Die Honda GB 350 S ist eher auf ruhiges, kontrolliertes Fahren ausgelegt. Das Motorrad liegt in der Regel stabil, aber es fühlt sich weniger wie ein „Kurvenwerkzeug“ an, sondern mehr wie ein klassisches Cruiser-Feeling im Retro-Gewand. Das kann ein Plus sein, wenn man lieber gleichmäßig fährt und nicht ständig nach dem letzten Zehntel sucht.
Umgang mit Unebenheiten
Im Alltag treffen Motorräder häufig auf schlechte Straßen, Kopfsteinpflaster oder grobe Fahrbahnbeläge. Die Suzuki SV 7GX zeigt dabei meist den Vorteil eines moderneren Roadster-Ansatzes: Sie bleibt in vielen Situationen gut kontrollierbar und dämpft Stöße so, dass man nicht sofort „durchgeschüttelt“ wird. Die Honda GB 350 S kann ebenfalls komfortabel sein, aber wer regelmäßig auf sehr rauen Strecken unterwegs ist, wird die Suzuki oft als etwas souveräner empfinden.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Bremsen zählt vor allem, wie gut man dosieren kann und wie berechenbar das Motorrad reagiert. Die Suzuki SV 7GX vermittelt in der Regel ein sportlicheres Bremsgefühl: Man kann Verzögerung fein abstufen und hat das Gefühl, dass das Motorrad schnell auf Eingaben reagiert. Das ist besonders hilfreich, wenn man in der Stadt häufig stark abbremsen muss oder bei wechselnden Verkehrssituationen zügig reagieren will.
Die Honda GB 350 S bremst ebenfalls zuverlässig, wirkt aber im Gesamteindruck eher auf „entspanntes Vertrauen“ ausgelegt. Wer vorausschauend fährt und nicht ständig hart bremst, wird die Dosierbarkeit als angenehm empfinden. Für sehr dynamische Fahrstile kann die Suzuki jedoch das bessere Sicherheitsgefühl vermitteln, weil sie in schnellen Situationen oft direkter wirkt.
Elektronik und Alltag: Was macht das Leben leichter?
Im Alltag sind es häufig die kleinen Dinge, die den Unterschied machen: Ansprechverhalten, Fahrmodi (falls vorhanden), Licht, Bedienbarkeit und die Frage, wie unkompliziert das Motorrad im täglichen Rhythmus bleibt. Die Suzuki SV 7GX wirkt hier wie ein moderneres Gesamtpaket. Das zeigt sich vor allem daran, dass sie sich schnell „verständlich“ fahren lässt und man nicht lange braucht, um das Motorrad in den eigenen Flow zu bringen.
Die Honda GB 350 S setzt stärker auf das klassische Fahrerlebnis. Das ist nicht automatisch ein Nachteil – im Gegenteil: Viele mögen gerade diese reduzierte Art, weil sie das Motorrad weniger „technisch“ wirken lässt. Wer aber Wert auf maximale Assistenz und moderne Bedienlogik legt, wird bei der Suzuki eher die Nase vorn sehen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Suzuki SV 7GX – Stärken
- Vielseitiges Fahrgefühl: gut für Stadt, Landstraße und Tour.
- Dynamische Reaktion: erleichtert zügiges Vorankommen und Überholsituationen.
- Agiles Handling: macht Kurvenfahren und Richtungswechsel angenehm.
- Moderne Gesamtanmutung: wirkt im Alltag oft unkompliziert und „rund“.
Suzuki SV 7GX – mögliche Schwächen
- Wer ein sehr ruhiges, bewusst reduziertes Retro-Gefühl sucht, könnte den Charakter der Suzuki als „zu modern“ empfinden.
- Bei sehr entspanntem Fahrstil kann die Dynamik zwar vorhanden sein, aber nicht zwingend genutzt werden.
Honda GB 350 S – Stärken
- Stimmiger Retro-Charakter: macht Fahrten besonders atmosphärisch.
- Entspanntes Fahrgefühl: angenehm im Stadtverkehr und auf Feierabendstrecken.
- Gleichmäßiger Motorlauf: fördert ein ruhiges, kontrolliertes Fahren.
- Charakter statt Tempo-Fokus: ideal für Genussfahrten.
Honda GB 350 S – mögliche Schwächen
- Wer häufig sehr sportlich beschleunigt oder hohe Dauergeschwindigkeiten plant, wird die Suzuki oft als passender empfinden.
- Der Fokus liegt stärker auf Stil und Fahrkultur als auf maximaler Performance.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Suzuki SV 7GX ist besonders interessant, wenn ein Motorrad gesucht wird, das den Alltag flexibel abdeckt und dabei auch auf längeren Strecken nicht schnell „an Grenzen“ stößt. Wer gerne dynamisch fährt, häufig zwischen Stadt und Landstraße pendelt und ein Motorrad möchte, das auf Eingaben direkt reagiert, findet in der Suzuki einen starken Kandidaten.
Die Honda GB 350 S passt dagegen hervorragend zu Fahrerinnen und Fahrern, die den klassischen Look lieben und das Motorrad vor allem als Begleiter für entspannte Fahrten sehen. Wer Wert auf ein harmonisches, weniger forderndes Fahrerlebnis legt und gerne im passenden Tempo unterwegs ist, wird mit der Honda sehr zufrieden sein.
Fazit:
Die Suzuki SV 7GX ist die bessere Wahl, wenn ein vielseitiges Motorrad gesucht wird, das im Alltag agil bleibt und auf Touren mit mehr Dynamik überzeugt. Die Stärken liegen im flexiblen Fahrgefühl, im direkten Ansprechverhalten und in der Art, wie sie sich in unterschiedlichen Situationen souverän steuern lässt. Wer häufig zügig unterwegs ist, schnell reagieren möchte und ein moderneres Gesamtpaket bevorzugt, trifft mit der Suzuki meist die passendere Entscheidung.
Die Honda GB 350 S spielt ihre Vorteile aus, wenn Stil, entspannte Fahrkultur und ein klassischer Charakter im Vordergrund stehen. Sie eignet sich besonders für Fahrten, bei denen das Motorrad nicht „gefordert“, sondern genossen wird – in der Stadt, auf Feierabendrunden und auf Strecken, auf denen man lieber gleichmäßig unterwegs ist. Wer weniger Tempo-Fokus und mehr Atmosphäre sucht, findet in der Honda den stimmigeren Begleiter.